Jährlich um 2,9 Prozent - Landeseigene Wohnungsunternehmen dürfen Mieten wieder erhöhen

Mo 25.09.23 | 21:19 Uhr
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Symbolbild: Mietanstieg (Quelle: dpa/Christin Klose)
Audio: rbb24 Abendschau | 25.09.2023 | M. Küper | Bild: dpa/Christin Klose

Die landeseigenen Wohnungsunternehmen drängen auf mehr Mieteinnahmen. Der Senat hebt den Mietenstopp zum Jahresende zwar auf, hat eine mögliche Erhöhung aber bei 2,9 Prozent gedeckelt. Dafür sollen die Landeseigenen Gegenleistungen erhalten.

  • Mietenstopp endet zum Jahresende
  • Mieten landeseigener Unternehmen dürfen um 2,9 Prozent jährlich erhöht werden
  • Härtefallregelung: Kaltmiete darf nur 27 Prozent des Einkommens ausmachen
  • Singles sollen nur noch kleinere Wohnungen mieten dürfen - gibt aber keine konkrete Regel

Landeseigene Wohnungsunternehmen dürfen die Bestandsmieten in den kommenden drei Jahren um jährlich 2,9 Prozent erhöhen. Das geht aus dem Verhandlungsdokument hervor, das dem rbb vorliegt. Davon sind Mieter von etwa 350.000 kommunalen Wohnungen in der Hauptstadt betroffen. Damit endet der Mietenstopp, der noch bis Jahresende gilt und wegen der Energiekrise eingeführt worden war.

Die Verhandlungen des Berliner Senats mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen berlinovo, degewo, Gesobau, Gewobag, Howoge, Stadt und Land und WBM über eine neue Kooperationsvereinbarung sind damit abgeschlossen. Das teilte die Stadtentwicklungsverwaltung bereits am Sonntag mit.

Linke will mit Mietenstopp fortführen

Die neue Vereinbarung soll ab dem kommenden Jahr die Regelungen ablösen, mit denen der Senat seit 2017 bezahlbare Mieten und die Schaffung neuer landeseigener Wohnungen durchsetzen wollte. Die Vereinbarung war zuletzt wegen der Corona-, Ukraine- und Energiekrisen von den Vorgängerregierungen mehrfach verlängert und ergänzt worden.

Die künftige jährliche Obergrenze für Mieterhöhungen war politisch besonders umstritten. Die laut des Verhandlungsdokumentes vereinbarten 2,9 Prozent liegen deutlich unter den gesetzlich erlaubten Erhöhungen. Am Rande der letzten Parlamentssitzungen war noch von 2,5 Prozent die Rede, berichteten Quellen aus der Koalition. Alles über 2 Prozent hält die Opposition öffentlichen Äußerungen zufolge nicht für vertretbar - wenn es nach den Linken ginge, würde der im vergangenen Herbst eingeführte Mietenstopp weiter gelten. Die Grünen erklären das Wohnungsbündnis für gescheitert, wenn sich selbst die landeseigenen Wohnungsunternehmen nicht mehr an die Regel halten, die eine Erhöhung von maximal zwei Prozent für einkommensschwache Haushalte vorsieht.

Nettokaltmiete soll 27 Prozent des Haushaltseinkommens nicht übersteigen

Senat und Unternehmen verhandelten auch über individuelle Obergrenzen, damit die Belastung durch die Nettokaltmiete nicht mehr als einen bestimmten Anteil des verfügbaren Haushaltseinkommens übersteigt. Danach darf die Nettokaltmiete nicht mehr als 27 Prozent des Haushaltseinkommens ausmachen. Bislang lag die Grenze bei 30 Prozent.

Betroffene Mieter können dann eine Absenkung der Miete beantragen. Die Wohnungsunternehmen dagegen drängen auf höhere Mieteinnahmen, auch wegen der zuletzt stark gestiegenen Bau- und Energiekosten. Der Senat will mit der neuen Vereinbarung unter anderem erreichen, dass die landeseigenen Unternehmen das im Koalitionsvertrag politische gesetzte Ziel von jährlich 6.500 fertiggestellten Neubauwohnungen auch tatsächlich umsetzen. Bisher wurde es deutlich verfehlt. Perspektivisch sollen 30 Prozent aller Wohnung in Berlin in der Hand des Landes sein.

Kleinere Wohnungen für Singles - aber nach welchen Kriterien?

Im Gegenzug will der Senat das Eigenkapital der Unternehmen stärken, indem ihnen landeseigene Grundstücke übertragen werden und sie Gewinne nicht abführen müssen. Auch die Bebauungsplanverfahren möchte der Senat deutlich verkürzen und über eine Änderung der Bauordnung Abläufe vereinfachen und beschleunigen. Damit die Mieter möglichst wenig von den Kosten für Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen etwa beim Klimaschutz übernehmen müssen, sollen die Wohnungsunternehmen staatliche Förderprogramme in Anspruch nehmen.

Laut der Vereinbarung soll außerdem ein "angemessenes Verhältnis von Haushalts- und Wohnungsgröße bei der Neu- und Wieder­vermietung sichergestellt" werden, um den vorhandenen Wohnungsbestand "bestmöglich zu nutzen". Auf Anfrage der "B.Z." antwortete die Bauverwaltung, in große Wohnungen sollten Familien einziehen, kleine Wohnungen "sollten Singles vorbehalten sein."

Dem Bericht zufolge konnte der Senat aber weder konkret benennen, was "angemessen" in der Praxis bedeute, noch was er bei der Wohnungsgröße unter "klein" und unter "groß" verstehe. Es werde immer eine "konkrete Entscheidung im Einzelfall sein", zitierte die Zeitung den Senat. Eine frühere Fassung der Vereinbarung hatte es noch geheißen, es dürfe in Zukunft pro Bewohner nur noch ein Zimmer geben. Dieser Punkt wurde nun durch die allgemeine, unkonkrete Beschreibung ersetzt.

Vergabequoten für besonders bedürftige Menschen

Die neue Vereinbarung schreibt auch detailliert vor, wie viele Wohnungen die Landesunternehmen an Mieter mit Wohnberechtigungsschein vergeben müssen und sieht Quoten für besonders bedürftige Gruppen vor, wie Studierende, Gewaltopfer oder Obdachlose. Sie soll ab Anfang 2024 in Kraft treten und vier Jahre lang gelten.

Nach Ansicht des Berliner Mietervereins stellt diese Ausweitung der Zahl der Berechtigten für günstige Wohnungen ein größeres Problem dar als die gerade erlaubte Mieterhöhung. Mit-Geschäftsführerin Ulrike Hamann sagte am Montag in der rbb24-Abendschau, in Berlin könnten sich Haushalte mit kleinem Einkommen am Wohnungsmarkt kaum versorgen. Bisher hätten für diese Haushalte zumindest zwei Drittel der Wohnungen bei Neuvermietung zur Verfügung gestanden. Diese Zahl sei jetzt halbiert worden, kritisierte Hamann. Dadurch gebe es jetzt weniger Wohnungen für Haushalte mit kleinem Einkommen.

Die jetzt möglichen Mieterhöhungen bezeichnete Hamann dagegen als moderat.

Sendung: rbb24 Abendschau, 25.09.2023, 19:30 Uhr

86 Kommentare

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  1. 86.

    Beißt sich diese Regelung nicht mit einem anderen Beschluss, wo ab 2025 landeseigene Wohnungsunternehmen die Mieten nach Höhe der Inflation erhöhen dürfen. Oder ist dieser Beschluss hinfällig oder das altbekannte Hintertürchen, doch noch mehr Miete verlangen zu dürfen.

  2. 85.

    Ja, das ist das Ziel. Da es sich in Wahrheit nur ums Geld dreht.

  3. 84.

    Immer diese Sprüche das man was gegen die steigenden Mieten machen will, aber das Gegenteil davon macht. Na ja, gleichzeitig wird ja damit der Mietspiegel auch wieder kräftig angehoben.

    Ist genauso wie mit dem, wo man angeblich die Regelung im Bau geändert hat um für bezahlbares Wohnen zu sorgen. Das einzige was damit erreicht wird, das sich mehr was bauen können. Für bezahlbare Wohnungen wurde überhaupt gar nichts gemacht und auch nichts geändert. Immer diese Schönrederei.

  4. 83.

    Singles dürfen sich also nicht mehr in ihrer Wohnung wohl fühlen und schön einrichten. Aber dafür Zwangsgröße. Ist dies überhaupt rechtlich zulässig.

  5. 81.

    Und wieder wird geschwindelt. Sie vergessen die Vermögenswerte. Ein riesiger Bestand an abbezahlten Wohnraumbeständen und Grundstücken.

  6. 78.

    50% müssen müssen nur die zahlen, die falsch wohnen. Wir zahlen weniger als 15%, haben schließlich noch andere Hobbys als Miete zahlen. Manche wohl nicht?

  7. 77.

    "Nach eigenen Angaben vermietet und betreut die Umland Wohnungsbaugesellschaft mehr als 1500 Wohnungen in der Region Börde und dem Harzvorland."

    Sie vergleichen absichtlich Äpfel mit Birnen. Alleine nur die GeWOBAG bewirtschaftet 98.822 Mieteinheiten. Eine von 6 KWBG.

  8. 76.

    "Gott sei Dank vermiete ich nur noch per Indexmietvertrag. Da bleibt mir solche Diskussion erspart."

    Und einen weiteren Grund genannt warum man ALLE privaten Vermieter enteignen sollte, die aus der Not Kapital schlagen wollen.

  9. 75.

    es ist schon toll wie hier das thema angemessene grösse des wohnraumes umschifft wird.
    Die Wohnraum ist da, es wohnen darin die falschen.
    Das selbe gilt für die Fachkräfte.
    Aber daran will keiner rütteln
    der eigene Status könnte verloren gehen.
    Der Ruf muss nun heißen
    "Lang lebe Assad und Putin"
    Wenn v.d. 5Mio. nur 2/3 zurückkehren
    haben wir das Jahr 97 als 1 zu 1 kopie.

  10. 74.

    Wer ist eigentlich auf die fiktive Grenze von 30% gekommen? Warum nicht 35% oder 40%? Woher kommt die Zahl?

  11. 73.

    Das sehe ich auch so. Und viele Mieter in unseren kommunalen Wohnungen hier auch. Alle 5 Jahre gibts mal ne Mieterhöhung von 2,5% auf die Kaltmiete. Da meckert auch keiner, weil dies noch weit unter der allgemeinen Inflationsrate und Preissteigerung ist. 2,9% Mieterhöhung sind sogar angesichts der steigenden Kosten für z.B. Instandhaltung und allgemeine Verwaltungskosten auch noch plausibel.

  12. 71.

    Mein Gott, es geht um Europas günstigste Mieten von 3,70 E den qm. Im Bestand. Für wenige, ok. Aber immerhin! Besser als 0. eat the rich

  13. 70.

    Ja, dass ist mir auch schon aufgefallen! Familien mit 2 oder 3 Arbeitsplätze suchen auch Bauland ist ja erschwinglich darum wird in Berlin soviel gebaut. Oder meinten Sie ein Plätzchen für das Familien Zelt?

  14. 69.

    Da merkt man, dass sich hier die grundsätzlichen Parameter im Markt verändert haben und alle vor denselben Herausforderungen stehen, wenn man ließt dass die landeseigenen Wohnungsunternehmen auf mehr Mieteinnahmen drängen.

  15. 68.

    Wo ist hier ein Problem? Eine moderate Mieterhöhung ist bei den ständig steigenden Kosten der Bewirtschaftung doch mehr als nötig.
    Gott sei Dank vermiete ich nur noch per Indexmietvertrag. Da bleibt mir solche Diskussion erspart.

  16. 67.

    Das ist leider nicht möglich. Jedermann kann Bauland in Berlin erwerben. Das ist nicht zu beschränken.
    Wohnen wird nicht nur durch das Bauland immer teurer. Wesentliche Preistreiber sind die Baumaterialien sowie die Bauleistungen durch Handwerker ect. Diese Kosten müssen auch sinken. Leider wird das nie passieren.

  17. 66.

    Angesichts Ihres Arguments kann man nur Schmunzeln.

    IHRE SO OFT FAVORISIERTE und GEFORDERTE ENTEIGNUNG, welche alle Steuerzahler zahlen müssen, bringt den vielen Wohnungssuchenden NICHTS.
    Denn es entsteht dadurch KEINE freie Wohnung.

  18. 64.

    2, 9 Prozent nach längerem Stillstand. Und das bei gerade mal 6-8 Prozent Inflation pro Jahr. Unmenschlich!

    Und mit der Miete steigt ja auch nicht bspw. das Wohngeld. Wir brauchen unbedingt noch mehr Berichte über das grassierende soziale Elend in Berlin, wo überall händeringend Arbeitskräfte gesucht werden und trotzdem mehr als jeder zehnte Arbeitslose keinen Job findet.

  19. 63.

    Von welchen Rand ist hier die Rede? Ich weiß nicht wie hoch ihr Einkommen ist! Die meisten müssen 50% für Miete bezahlen, und am Rand wie Sie es nennen genau so viel! Ihre Unwissenheit ist erschreckend.

  20. 62.

    DIe Mieten sind viel zu billig, wer es sich nicht leisten kann soll an den Rand ziehen.

  21. 61.

    Berlin muss einen Riegel vor dem Bau von Eigentum Wohnungen schieben. Da wird Bauland an ausländischen Firmen verkauft, die bauen Eigentum und wer zieht ein?? Nicht der Berliner sonder viele aus Westdeutschland und dem Ausland.
    Bauland brauchen wir für bezahlbare Wohnungen.

  22. 59.

    Mein neues Handy nach 5 Jahren, mit neuem Betriebssystem hat knapp 72 € gekostet. Aber auch nur, weil ich kein neues, auch plageiertes bekommen habe. Mit den monatlichen Kosten für die Miete wohl nicht mal ansatzweise vergleichbar.

  23. 58.

    Für die Allgemeinheit gilt:"Man muss weder Online - Banking machen, noch muss man ständig erreichbar sein".
    Übrigens, um online zu sein braucht man kein Smart - Phon, und schon gar nicht immer wieder neues, für hunderte von Euros. Da ist die Miete wichtiger als dieser überflüssige Luxus- Spielerei.

  24. 57.

    Es ging um die Frage, ob eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft Pleite gehen kann. Und das war bei der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Umland in Egeln (Sachsen-Anhalt) der Fall.

  25. 56.

    In Sachsen-Anhalt sind die Mieten aber so niedrig, Das du von Heute auf Morgen in eine 2 modernisierte Zimmerwohnung einziehen kannst, selbst in private Wohnungen und mit Vollzeitjob im Mindestlohn.

  26. 55.

    Wie bitte?

    Die Auflösung der DDR basierte auf zu billigen Mieten?
    Interessanter Ansatz für künftige Historiker.

  27. 54.

    "Die Pleite kann sich auch sehr schnell bei einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft einstellen. In Berlin arbeiten sie zu 75 Prozent mit Fremdkapital, eines davon sogar mit mehr als 90 Prozent. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Umland in Egeln (Sachsen-Anhalt) hat Insolvenz angemeldet. "

    Und wieder wird geschwindelt und Angst erzeugt aber nicht logisch argumentiert. Keine Bank der Welt wird Berliner WBG in den Konkurs treiben, bei Banken heißt das systemrelevant und da wurden Milliarden locker gemacht.

    Hier wird eine Kampagne gefahren aber nicht diskutiert, man will Angst erzeugen. Wozu ist ganz klar.

  28. 53.

    Oleg:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 25.09.2023 um 13:18
    Klar muss der Arbeitnehmer oder Vermieter 24/7 für den Arbeitgeber oder Mieter erreichbar sein. Wer wusste es nicht…das ist Gesetz."

    Diesen Unsinn denken nur SIe. Ich habe dies nicht geschrieben!

    Oleg:
    "Ein Handy muss man nicht haben. Im Gegenteil, es gehört mittlerweile viel dazu, ohne auszukommen."

    Klar, man kann auch ohne Radio, Fernseher, PC, Telefon, Handy, Fahrrad, Unterhosen auskommen. Aber das macht vieles im Leben unpraktischer und ist daher für die allermeisten menschen völlig unrealistisch.

  29. 52.

    RM:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 25.09.2023 um 13:18
    Wenn mein Arbeitgeber mich erreichen möchte, muß er mir ein Diensthandy zur Verfügung stellen.
    Und das wird nach Feierabend abgeschaltet.
    Leibeigenschaft war Vorgestern."

    Aber für vieles andere ist ein Handy heute unerläßlich.

    P.S.
    Und wie sagen Sie Ihrem Arbeitgeber Bescheid, wenn Sie auf dem Arbeitsweg irgendwo stecken bleiben und später kommen?

  30. 51.

    Gut erkannt. Man tappt sogar richtig in die Schuldenfalle.
    Will man Einfluss auf Preise (Mieten) ausüben, dann braucht es eine Marktmacht. Die erlangt man durch eine Leistung. Z.B. den Zukauf von Bauland. Bei über 50% ist der Einfluss möglich. Alles andere ist unsolide.

  31. 50.

    "Autobahnen und Schulen halten das Land funktionsfähig. Billige Mieten machen das Land kaputt, siehe DDR. "

    Weil man statt der Bahn auf Autobahnen gesetzt hat, eine fatale Fehlentwicklung, die meisten Autobahnen sind ohnehin maßlos überdimensioniert, siehe Hochmoselbrücke. Schulen sind ein Faktor, haben aber nichts mit den KBWG zu tun. Völlig andere Töpfe.

    Wer die Wohnungssituation in der BRD 2023 mit der DDR vergleicht hat kein Interesse an einer Diskussion, da völlig abwegig. Der will Angst erzeugen.

  32. 49.

    Klar muss der Arbeitnehmer oder Vermieter 24/7 für den Arbeitgeber oder Mieter erreichbar sein. Wer wusste es nicht…das ist Gesetz. Ein Handy muss man nicht haben. Im Gegenteil, es gehört mittlerweile viel dazu, ohne auszukommen.
    Quasi technisch vegan.

  33. 48.

    Die Pleite kann sich auch sehr schnell bei einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft einstellen. In Berlin arbeiten sie zu 75 Prozent mit Fremdkapital, eines davon sogar mit mehr als 90 Prozent. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Umland in Egeln (Sachsen-Anhalt) hat Insolvenz angemeldet. Da ging es "nur" um 20 Millionen Schulden. Eine der finanzierenden Banken hat die Zahlung eines Kredits gefordert.
    Mit den jetzt bekannten aktuellen politischen Vorgaben der Miethöhe werden die Schulden weiter steigen, bis einer der beteiligten Geldgeber die Nerven verliert.

  34. 47.

    Wenn mein Arbeitgeber mich erreichen möchte, muß er mir ein Diensthandy zur Verfügung stellen.
    Und das wird nach Feierabend abgeschaltet.
    Leibeigenschaft war Vorgestern.

  35. 46.

    Neue Mietverträge enthalten doch eh schon Staffel- und Indexmieten, die an allen Schutzmechanismen vorbeidonnern und damit eine Grundinflation in Deutschland etablieren. Dadurch steigen auch fast alle anderen Kosten, auch die Baukosten. Das begreifen weder die Branche noch die Politik.

  36. 45.

    Autobahnen und Schulen halten das Land funktionsfähig. Billige Mieten machen das Land kaputt, siehe DDR. Es darf nicht länger Aufgabe der Steuerzahler sein, für unangemessenen Wohnraum (> 27% Kalt) aufzukommen und weiterhin Fehlanreize durch Subventionen (nur 2,9% Erhöhung) zu schaffen. Der begrenzte Wohnraum muss denjenigen zur Verfügung stehen, die sich den auch leisten können und dafür arbeiten gehen. Wer früh lieber ausschläft, kann das auch auf dem Land tun.

  37. 44.

    Wer ißt denn sowas. Es hieß mal: Sparen kann man nur am Essen.

  38. 43.

    "da muss nichts über Steuern gegenfinanziert werfen, Howoge und Co werden nur etwas weniger an Gewinn an den Senat abführen bzw. weniger Altschulden aus den 90ern tilgen können." Das ist in sich unlogisch. Wenn weniger Gewinn an den Senat abgeführt werden kann, fehlt ein Teil der EInnahmen im Etat von Berlin, der dann gegenfinanziert werden müßte, wenn er geplant ist - wenn weniger Altschulden getilgt werden können, fallen dafür Zinslasten an, welche mit Tilgung geringer wären; also auch wieder eine Gegenfinanzierung notwendig. Gegenfinanzierung kann dabei auch immer heißen, daß einfach an anderer Stelle etwas wegfallen muß als Ausgabe/Investition.

  39. 42.

    Die Mieten der Landeseigenen gehören nicht erhöht, sondern gesenkt! Grundsätzlich gehört jeder Mietwucher gestoppt. Das betrifft alle Wohnungen, die bereits durch Mieteinnahmen refinanziert sind. Diese Wohnungen verursachen hinsichtlich der Kaltmiete nur noch Kosten für den Erhalt. Wohnen ist ein grundlegendes Menschenrecht. Deshalb gehört jeglicher Mietwucher geächtet und gestoppt!

  40. 41.

    Vera:
    "Wenn Miete rauf, dann Konsum runter. Anders wird es nicht gehen. Die Frage ist, Handy oder Dach überm Kopf."

    Und wie wollen Sie ohne Handy für Ihren Arbeitgeber erreichbar sein, ohne Handy Online-Banking machen etc. pp.?
    Ein einfaches Handy ist inzwischen notwendig für den Alltag!
    Ihre Frage "Handy oder Dach überm Kopf" ähnelt der Frage "Schuhe oder Dach überm Kopf"!

  41. 40.

    Sie schwindeln erneut. Alle Steuerzahler zahlen. Auch die die keine Wohnung bei dem KWBG mieten. Dafür zahlt aber auch derjenigen der keine Auto hat für die Autobahn mit.

    Oder noch krasser, ich finanziere Schulen, obwohl ich kein schulpflichtiges Kind habe. Und nun? Für jemanden der sich ausgerechnet Volksbeobachter nennt haben sie von Gemeinwohl erschreckend wenig Ahnung.

    Und irgendwie kommt mir Volksbeobachter schecklich bekannt vor.

  42. 39.

    Enteignen? Die landeseigenen Wohnugsbaugesellschaften sind, wie der Name es schon sagt, in staatlicher Hand und nicht privat geführt.

  43. 38.

    Es ist doch klar. Der Steuerzahler, also einer, der wirklich wertschöpfend arbeitet, zahlt die Zeche der subventionierten Mieten.

  44. 37.

    Lieber Dach über dem Kopf, als jeden Tag für 7 Euro ein Abenddöner.
    Nicht vergessen natürlich den Mittagstisch draußen, der jeden Tag zu Buche schlägt. Selbst kochen? No.

  45. 36.

    Enteignung garantiert mit 3,70qm die billigsten Mieten Europas!!!!das ist das Argument!!! Und das Kapital wird den Reichen genommen befriedigt deswegen auch ungemein nach der Zeit des ausnutzen!!! Der Kapitalismus geht in die Knie. Enteignen jetzt erst recht!!L eat the rich!!

  46. 35.

    Enteignung bedeutet der Entzug fremden Eigentums zum persönlichen Vorteil weniger Mieter zu Lasten aller Steuerzahler.

    Die wenigen Mieter sind nicht besser als alle Steuerzahler, warum soll man die bevorzugen?

    Das ist schäbig.

  47. 34.

    Wenn Miete rauf, dann Konsum runter. Anders wird es nicht gehen. Die Frage ist, Handy oder Dach überm Kopf.

  48. 33.

    Ihr Sohn kann natürlich auch woanders studieren.

    Es gibt alle Studiengänge mehrfach.

    Duale Studiengänge sind meist doch auch Kombi aus Ausbildung + BWL o. ä..

    GenderStudies wäre natürlich fast nur in Berlin möglich.

    Eine Kombiausbildung ist mir hier aber nicht bekannt.

  49. 32.

    Da bei dieser Diskussion die aktuelle Gesetzeslage oft vergessen wird: Mehr als 5% Mieterhöhung in einem Jahr bzw. 15 % in 3 Jahren darf so oder so nicht Erhöht werden. Die knapp 3% pro Jahr der Landeseigenen sind doch gar nicht so weit davon entfernt. Weiterhin besteht der Großteil der Bestandsimmobilien der Landeseigenen aus DDR Plattenbauten. Diese sind schon mehrfach durch die Mieten "abbezahlt" und in der Regel wird nur das notwendigste saniert um die Substanz zu erhalten. Da werden also ordentlich Gewinne gemacht...
    Bevor sich also wieder alle aufregen über Steuerverschwendung: da muss nichts über Steuern gegenfinanziert werfen, Howoge und Co werden nur etwas weniger an Gewinn an den Senat abführen bzw. weniger Altschulden aus den 90ern tilgen können.

  50. 31.

    Falsch gedacht, es geht hierbei um Bestandsmieter. Sofern die Miete höher als 30% (bzw. künftig 27%) des Haushaltsnettoeinkommens beträgt, können die Mieter Herabsetzung der Miete verlangen.
    Die 30%-Grenze für Bruttowarmmiete bezogen auf das Nettoeinkommen ist hingegen eine übliche Forderung privater Vermieter gegen Mietbewerber.

  51. 30.

    @ sheela

    Mein Sohn macht ein duales Studium in Berlin,verdient also Geld,warum soll er dann nicht in Berlin wohnen dürfen. Miete sollte aber 550€ warm nicht übersteigen,daher ist er auf günstigen Wohnraum angewiesen, genauso wie viele andere.

    Im übrigen studieren auch viele Berliner woanders und stehen auch vor dem Problem bezahlbaren Wohnraum zu finden

  52. 29.

    "Enteignen bringt keine einzige neue Wohnung. In Mathe nicht aufgepasst? "

    Sie haben nicht aufgepasst, dennn das ist nicht das Ziel, sondern bezahlbarer Wohnraum.

    "Die städtischen Gesellschaften sind mit über 17 Milliarden Euro verschuldet, weil die Mieten nicht zum Betrieb ausreichen und jetzt erhöht die Zentralbank laufend die Zinsen. "

    Sie vergessen absichtlich die Vermögenswerte der KWBG. Die Gegner der KWBG händeln absichtlich mit verfälschten Zahlen, so sieht es aus!

  53. 28.

    "Ich kenne mich mit der Rechtslage nicht aus. " Nicht nur dort.

    Die "Neue Heimat" gehörte nicht der sPD, sondern dem DGB. In finanzielle Schieflage geriet die NH durch schmutzige Geschäfte, u.a. von Albert Vietor persönlich.

    "Der Vorstand hatte Schulden von mehreren hundert Millionen D-Mark zu verantworten, als Hauptursache galt Missmanagement in Auslandsprojekten."

    Der Kauf an Horst Schiesser wurde rückabbewickelt.

    "Bundesweit bekannt wurde Schiesser, als er 1986 das hochverschuldete Wohnungsunternehmen Neue Heimat, Eigentümerin von über 200.000 Wohnungen, für 1 DM erwarb. Nach nur knapp zwei Monaten musste er das Unternehmen an die BGAG, eine DGB-Firma, rückübertragen. Die Banken hatten seine Sanierungspläne – die Neue Heimat war mit 17 Milliarden DM verschuldet – nicht unterstützen wollen."

    Sie verbreiten also absichtlich Falschinformationen und vergleichen Birnen mit Äpfeln.

  54. 27.

    Sie müssen beachten das ein Großer Anteil andere Wohnverwalter im Auftrag des Bundes bzw. der Kommunen / Landkreis Städte arbeiten. Siehe Anteilseigner .

  55. 26.

    wieso alle hatten doch die Möglichkeit der Mietvertragsänderungen ( § 558 BGB) entgegen zu wirken. Was tatet ihr nichts??

  56. 24.

    Mit einem so geringen Betrag ist selbst eine Bestandsverwaltung und Bestandsunterhaltung nicht machbar.
    Durch höhere Materialkosten, Handwerkerkosten und Zinsen werden die Mieten noch mehr steigen. Das ist nicht aufzuhalten, denn niemand vermietet mit Verlusten.
    Jeder möchte eine schöne moderne Wohnung haben, die möglichst billig sein soll. Das funktioniert nicht

  57. 23.

    "Die landeseigenen Wohnungsunternehmen drängen auf mehr Mieteinnahmen, der Senat hingegen hat einen möglichen Anstieg nun bei 2,9 Prozent gedeckelt. Als Gegenleistung sollen sie staatliche Förderungen für Sanierungen beantragen können." Ist das nicht ein zirkuläres Geschäft. Wenn das landeseigene Betriebe sind, macht doch der Senat ein Geschäft mit sich selbst.

  58. 22.

    Nur die Mieter der landeseigenen Wohnungen werden aus Steuermitteln subventioniert. In Berlin lag die Inflationsrate im August 2023 bei 6,3 Prozent. Wenn jetzt die landeseigenen Wohnungen auf 2.9 % "gedeckelt" werden, zahlt der Steuerzahler den fehlenden Rest, der notwendig ist, Immobilien zu finanzieren und zu erhalten. Diejenigen, die nicht in landeseigenen Wohnungen subventioniert werden, müssen eben die realen Preise bezahlen. Jedenfalls auf Sicht über einen längeren Zeitraum.

  59. 21.

    "Ein Unding das Studenten bevorzugt behandelt werden. Nicht zum BIP beitragen aber unbedingt in Berlin studieren wollen."
    Finden Sie es eigentlich auch ein "Unding", dass auch für Gewaltopfer und Obdachlose eine Quote bestehen soll, weil alle drei Gruppen als "besonders bedürftig" angesehen werden oder bezieht sich Ihr Ärger nur auf die Studenten? Ganz ehrlich, so langsam bin ich das Ausspielen der einen gegen die anderen wirklich leid. Können Sie nicht nachvollziehen, dass es sinnvoll ist, diese drei Gruppen als besonders bedürftig anzusehen? Zu der Sache mit dem BIP äußere ich mich an diese Stelle lieber gar nicht. Im übrigen wollen diverse "Berliner" auch woanders studieren und haben dort wahrscheinlich auch Schwierigkeiten, schnell eine Wohnung zu finden. Ich für meinen Teil finde es genau richtig, dass man an solche Gruppen denkt: Danke

  60. 20.

    Hallo Pinke, was soll denn Ihrer Meinung eine Enteignung bringen.

    Sicher ist doch nur, dass eine Enteignung viel Steuergeld kostet und es deshalb
    KEINE EINZIGE NEUE WOHNUNG
    gibt.

    Für wen soll sich also eine Enteignung lohnen???

  61. 19.

    SCHADE, dass Sie sicht für ALLE MIETER einsetzen wollen, sondern nur für Mieter der landeseigenen Wohnungen.

    ANDERE VERMIETER seien es Wohnungsunternehmen oder Privatvermieter müssten auch einmal in ihre Schranken verwiesen werden, damit sie nicht überdimensional die Mieten erhöhen können.

  62. 18.

    Mann muss weiterdenken als dieser Artikel hergibt / aussagt. wenn aber dann ?? ich sage mal Kdu/ Wohngeld/ Grundsicherung und vieles mehr. Wenn man die Miete erhöhen um nur ( 2,9%) will, dann ist man auch verpflichtet Sozialleistungen in dieser höhe ( 2,9%) zu Zahlen

  63. 17.

    17 Mrd Schulden steigend, Zinsen steigend und dann weise ich Gewinne aus??? Buchhaltertrick. Die Dinger sind pleite. Die Schulden sind rausgerechnet und in die Zukunft verschoben. Kredite eben. Wenn die Bank nee sagt, ist die Party vorbei. Dann geht der Verkauf los.
    Das ist deren Glück, dass sie öffentlich sind und der Staat bürgt und sie Sonderkonditionen bekommen und überhaupt noch Konditionen bekommen, so könnte kein Privater wirtschaften.
    Irgendwer sagte schon, dass sie als Firma kein Geld mehr bekämen, komme jetzt aber nicht auf den Namen. "Ich bin keine Bank, aber wenn ich eine Bank wäre, würde ich ihnen keine Kredite mehr geben", sagt Kholodilin
    sogar beim rbb fündig geworden: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/12/berlin-landeseigene-wohnungen-gesellschaften-mieten-wohnen-neubau.html
    Ich liebe es wenn das Internet funktioniert.

  64. 16.

    Ah coole Idee.. städtische Gesellschaften enteignen... so wie die wirtschaften. Private wären mit sovielen Schulden (und so geringen Mieten)schon lange Insolvent.
    Das trifft ja auch auf die BVG und andere Betriebe zu. Während BSR, Wasser und CO absahnen und an den Senat abführen statt die Preise zu senken. Dabei sind doch Betriebskosten fast schon eine Zweitmiete. Also warum meckert die Politik über Miethöhen, während sie selbst die Betriebskosten hochtreibt und durch ihre Bauvorschriften und Sanktionspolitik die Mieten und Heizkosten noch mit. Grundsteuerverteuerung genauso. Und Einkommenssteuer muss auf Mieten auch abgeführt werden. Also einige sagen immer Vermieter Vermieter müssten aber eigentlich Staat Staat sagen. Irgendetwas läuft in der Kommunikation komplett schief.

  65. 15.

    Ein Unding das Studenten bevorzugt behandelt werden. Nicht zum BIP beitragen aber unbedingt in Berlin studieren wollen.

  66. 14.

    Ja, die AöR kann es besser als der Staat.

    Die Selbstverwaltung und -bewirtschaftung durch Mieter selbst beschenkt und mit blühenden Wohnlandschaften zu Mieten von den 3,70 Euro den qm, die erwähnt wurden.

    Ist das denn so schwer zu verstehen?

  67. 13.

    Danke für die Info. Ein Bankspezialist, der die Bücher der Städtischen Wohnungsbaugesellschaften auswertete, kam zu dem Schluss "wenn ich eine Bank wäre, würde ich ihnen keine Kredite mehr geben",

    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/12/berlin-landeseigene-wohnungen-gesellschaften-mieten-wohnen-neubau.html

  68. 12.

    Verstehe ich nicht. Sie wollen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften enteignen?

  69. 11.

    Die Geschäftsberichte der landeseigenen Wohnungsgesellschaften (degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND, WBM)sind doch im Internet zu finden.

    Alle Gesellschaften erwirtschaften noch Überschüsse, wenn auch in 2022 nur halb so viel wie in 2021.
    Ich schätze mal, Ende 2023 ist bei den Ersten Schluss mit Überschüssen, außer es wird weiter bei der Instandhaltung/Modernisierung gespart.
    Ja, der Verschuldungsgrad steigt weiter. Aber trotzdem kann man Gewinne machen.
    Ein Verschuldungsgrad von 100% bedeutet, dass sämtliches Fremdkapital genau durch das Eigenkapital (Marktwert der Immos) gedeckt ist. Mehr ist schlecht, weniger ist gut.
    z.B. GESOBAU weist den Verschuldungsgrad aus, HOWOGE nicht.

  70. 10.

    Wie wollen Sie mit 3,70€ eine Wohnung unterhalten? das sind für 50 m2 185€ im Monat, im Jahr 2.200€. Alle 30 bis 40 Jahre ist irgendetwas großes zu machen das 1000de kostet. Dach, Strang, Fenster, Fassade, Hausflur… neue Badewanne, mal n Herd, Klingelanlage… Davon gehen dann noch Einkommenssteuern und Sozialabgaben ab (auch als Nachzahlung vom sonstigen Gehalt) Der Kredit muss getilgt werden, Zinsen bezahlt und einige Kosten sind nicht umlegbar. Jetzt relativ neu etwa Kabelfernsehgebühren. Wo waren die Enteignungs Befürworter in der Mathestunde? Kreide holen?

  71. 9.

    Hallo Tom, raten Sie mal, warum Wohnungen überhaupt verkauft wurden. Die politischen Mieten sind nicht finanzierbar bringen aber Wählerstimmen beim Klientel. Die Häuser verrotten. Ich wohnte selbst in einem Sanierungsgebiet und habe die Entwicklung mitgemacht. Verrottet, Verkauf, Sanierung, höhere Mieten. Das kostet eben und meine Miete war mit rund 550,- Warm für 67qm nicht orbitant teuer für all die Verbesserungen. Nun habe ich selbst eine Wohnung gekauft und weiß wovon ich rede. Manche Enteignungskünstler scheinbar 0 Ahnung von gar nichts. Nur Hand aufhalten und fordern.

  72. 8.

    Enteignen bringt keine einzige neue Wohnung. In Mathe nicht aufgepasst? Also wollen sie Normal- und Gutverdienende Kündigen, dann die Mieten auf ein nicht kostendeckendes Niveau absenken, damit Sie selber billig wohnen können? Was Leute wie Sie auf dem Wohnungsmarkt angerichtet haben ist wohl schon desaströs genug ( und trifft daher genau die richtigen)und für jedermann offensichtlich und wird noch schlimmer, weil niemand mehr Mietwohnungen baut die ihm weggenommen werden, an denen er dann quasi keine Rechte mehr hat aber Pflichten und so wenig Miete nehmen kann, die die Kosten nicht decken. Die städtischen Gesellschaften sind mit über 17 Milliarden Euro verschuldet, weil die Mieten nicht zum Betrieb ausreichen und jetzt erhöht die Zentralbank laufend die Zinsen.
    Hätten Sie mal vor 15 Jahren als Kaufpreise und Zinsen im Keller waren Wohneigentum geschaffen oder Ihre Eltern oder deren Eltern. Haben Sie einen Bausparvertrag? Braucht man nicht, die Tauben fliegen einem ja in den Mund.

  73. 7.

    Der Senat soll aufhören unser aller Geld aus dem Fenster zu schmeißen. Dann zieht da hin wo es günstig ist oder sagt dem Mieterverein er soll Wohnungen bauen oder euer Arbeitgeber Dienstwohnungen. dem Senat er soll sie nicht für seine Beschäftigten, die gut verdienen, verbraten.
    Für alle Enteignungsfans.. da können wir ja gleich bei deren Wohnungen mit der „Enteignung“ beginnen. Kündigung ist raus.
    Es gibt genügend Wohnungen für alle. Aber nicht da, wo alle wohnen wollen.

  74. 6.

    Dann muss man enteignen. Unfassbar so etwas.

  75. 5.

    Ich hab da mal ne Verständnisfrage:
    Haben Sie jetzt alleine die Passiv-Seite der Bilanz, d.h. die Verbindlichkeiten, angesehen, oder haben Sie auch die Aktiv-Seite mit berücksichtigt und eine Saldierung von Vermögens- und Schuldpositionen vorgenommen?

  76. 4.

    Da hilft nur enteignen.

  77. 3.

    Verschuldet? Ich als Linker dachte bis jetzt, Immobilien in Staatshand oder einer Anstalt des öffentliches Rechts (wie die Initiative DW u. Co enteignen) sind Garanten günstigen, modernen und klimafreundlichen Wohnens. :-(

    Die Initiative sagt sogar, dass das bei einer Enteignung zu haben ist für Mieten von 3,70 Euro/qm.

    Fühle mich von der Initiative total verschaukelt!

    Alles Lüge!

  78. 2.

    Wenn die Miete einen bestimmten Prozentsatz des Haushaltsnettoeinkommens nicht überschreiten soll, bekommen einkommensschwächere Haushalte gar keine Mietwohnung mehr, sondern nur die bessergestellten Haushalte.
    Soll das das Ziel sein?

  79. 1.

    Ich kenne mich mit der Rechtslage nicht aus. Alle städtischen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin zusammen sind schon jetzt insgesamt mit 17 Milliarden € verschuldet. Interessanterweise war die "Neue Heimat" der SPD seinerzeit auch mit 17 Milliarden verschuldet, ehe sie an den Berliner Bäcker Hort Schiesser für eine DM verkauft wurde. Allerdings waren das damals 17 Milliarden DM Schulden. Die jetzigen Vereinbarungen scheinen nicht kostendeckend zu sein, der Schuldenberg wird weiter wachsen. Gibts da eigentlich eine Obergrenze und was passiert, wenn der Schuldenberg einen erklecklichen Anteil am gesamten Haushaltsvolumen des Landes Berlin erreicht?

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