Symbolbild: Studenten sitzen an Arbeitsplätzen im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. (Quelle: dpa/C. Gateau)
Audio: 88.8 | 20.06.2020 | Michael Ernst | Bild: dpa/C. Gateau

Demonstration in Berlin - Studierende fordern mehr Corona-Nothilfe

Etwa 500 Studierende sind am Samstagnachmittag vom Berliner Hauptbahnhof ins Regierungsviertel gezogen, um für mehr staatliche Hilfe in der Corona-Krise zu demonstrieren. Angemeldet war die Demonstration für 1.500 Teilnehmer.

Über eine Million Studierende hätten durch die staatlichen Auflagen für Gastronomie oder Gewerbe ihre Nebenjobs verloren, hieß es von den Organisatoren. Deshalb fordern sie einen Zuschuss in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro. Der Bund stellt bisher für die Nothilfe 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Am Samstag fand in Berlin außerdem eine Mieten-Demo, Karstadt-Demo und eine Klima-Demo statt.

Sendung: Inforadio, 20.06.2020, 18:40 Uhr

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4 Kommentare

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  1. 4.

    Ja, sowas gibt aber leider auch gegen Ostdeutsche :-/! Und das über 30 Jahre nach der Wende.

  2. 1.

    Das Studium in Berlin ist eine Veranstaltung für Reiche von Ausserhalb geworden, meist aus Westdeutschland Zugewanderte. Der Berliner kommt nie auf eine Berliner Uni. Das zeigen auch Statistiken. Daher demonstrieren auch so wenige in Berlin. Die Westdeutschen sind alle heimgefahren und sind ohnehin Reich.

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