Neuer Wert bei 91,8 - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg ist weiter gesunken

Die Zahl neuer Corona-Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in einer Woche ist in Brandenburg weiter gesunken. (Bild: dpa/Stache)
Bild: dpa-Zentralbild

Die Zahl der neuen Corona-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche ist in Brandenburg weiter gesunken. Der Wert sank nach knapp 93,9 am Vortag am Samstag landesweit auf 91,8, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

Innerhalb eines Tages kamen in Brandenburg 333 Neuinfektionen hinzu. Wenn die Inzidenz landesweit stabil unter 100 bleibt, will die Landesregierung ab Pfingsten Cafés und Gaststätten im Freien wieder öffnen lassen. Auch Öffnungen für Kultur, Sport und Tourismus sind möglich. Darüber will das Kabinett am Dienstag beraten.

Cottbus und Landkreis Elbe-Elster haben höchste Inzidenzwerte

Dabei sind die regionalen Entwicklungen in Brandenburg weiterhin sehr unterschiedlich. Derzeit wäre die Öffnung für die Außengastronomie noch in sieben der 18 Brandenburger Landkreise und kreisfreien Städte tabu. Denn diese liegen noch über einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 und somit greift bei ihnen die Regelung der Bundes-Notbremse.

Die höchsten Inzidenzwerte wurden am Samstag im Landkreis Elbe-Elster mit 141,4 und in Cottbus mit 139,4 verzeichnet. Die Stadt Cottbus will am kommenden Montag aber wieder alle Schulen für den Wechselunterricht öffnen und bei Kitas in regulären Betrieb gehen, nachdem die Infektionszahlen seit 30. April unter der Marke von 165 liegen. Die Bundes-Notbremse sieht erst ab diesem Inzidenzwert die Schließung der Schulen und Kitas vor.

Sendung: Antenne Brandenburg, 08.05.2021, 14:25 Uhr

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5 Kommentare

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  1. 5.

    Pandemie haben es so an sich, dass sie wellenförmig verlaufen. Der aktuelle Rückgang liegt in der Natur der Sache und ist das Verdienst von niemandem, vor allem nicht der Poltik, die auf Bundes-,Landes-,und Kreisebene kläglich versagt hat. Während jetzt von offenen Kneipen und Hotels gefaselt wird, bereitet sich Covid auf die vierte Welle vor. Brandenburg ist nicht in der Lage die dringend notwendigen Impfungen, mit der notwendigen Effizienz weiterzuführen.
    Brandenburg war mal Preussen, heute ist es ein Tal des Jammers.

  2. 4.

    Frag mich was EE macht das da nichts sinkt?

  3. 3.

    " Die Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg ist weiter gesunken "

    sehr erfreulich , warum aber weiß man nicht , glaubt es aber

  4. 2.

    Sehr vernünftig, man sollte nicht übertreiben. Nur so kann man die Pandemie in den Griff kriegen.

  5. 1.

    Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Trotzdem sollten die Politiker Vorsicht bei den Lockerungen walten lassen und nicht wieder in einen Wettbewerb treten und sich übertreffen. Erste Schritte sollten der Einzelhandel, Außengastronomie, Camping und Ferienwohnungen sein. Natürlich mit Hygienekonzepte.

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