Wasserschwund im Straussee - Strausberg beruft Projektmanager für Zufluss aus Rüdersdorfer Tagebau

Der Straussee führt nur noch wenig Wasser.
Bild: rbb / Marie Stumpf

Im Kampf gegen den sinkenden Wasserpegel des Strausees hat die Stadt Strausberg (Landkreis Märkisch-Oderland) den nächsten Schritt getan. Bürgermeisterin Elke Stadeler (parteilos) informierte die Stadtverordneten in der Sitzung am Donnerstag darüber, dass ein Projektmanager gefunden worden sei. Dieser soll Landesfördermittel für eine Machbarkeitsstudie zur Rettung des Sees beantragen.

Machbarkeits-Studie in Planung

Informationen dazu, wer der Projektmanager ist, gab es zunächst nicht. Insgesamt hatte es zwei Bewerbungen gegeben, von denen eine aber nicht alle Voraussetzungen erfüllt hatte. Mit dem Büro, das nun den Zuschlag erhält, will die Stadt in den nächsten Woche Gespräche zum weiteren Vorgehen führen.

Bis Oktober soll der Projektmanager dann die Fördermittel beim Land beantragen, die für die geplante Machbarkeitsstudie benötigt werden. Die Studie soll prüfen, ob Wasser aus dem Kalktagebau in Rüdersdorf in den Straussee umgeleitet werden kann, um den Pegelstand zu stabilisieren. Finanziert wird der Projektmanager von der Stadt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 21.05.2021

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