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Quelle: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Berlin-Mariendorf

Deutsche Wohnen räumt zu hohe Heizkostenabrechnungen ein

Nach Hinweisen auf deutlich überhöhte Heizkostenabrechnungen von Mietern in Berlin-Mariendorf räumt der Vermieter Deutsche Wohnen Fehler ein.

Der mit den Abrechnungen beauftragte Dienstleister, die G+E Getec Holding GmbH, habe fehlerhaft gearbeitet. Bei der Abrechnungsprüfung der Betroffenen für das Jahr 2022 sei man auf "signifikante Fehler" gestoßen, teilte das zu Vonovia gehörende Unternehmen am Freitagnachmittag mit.

Heizkostenabrechnung: Stimmen diese vielen Zahlen?

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Mieter rund um den Dardanellenweg betroffen

"Die an uns gestellte Rechnung des Energielieferanten war deutlich zu hoch. Wir haben den Abrechnungsprozess daraufhin sofort angehalten und direkt heute die Mieterinnen und Mieter informiert, dass ihre Heizkostennachzahlung sich deutlich reduzieren wird", heißt es in der Mitteilung vom Freitag weiter. Betroffen sind demnach Mieter im Bereich rund um den Dardanellenweg in Berlin-Mariendorf.

Vorsichtshalber lasse man nun alle Abrechnungen des Dienstleisters G+E Getec für Berlin nochmals kontrollieren, wie Deutsche Wohnen-Sprecher Christoph Metzner dem rbb sagte. Betroffen seien bei weitem nicht alle Mietwohnungen der Deutschen Wohnen in Berlin, betonte er weiter. Wie viele Wohnungen von G+E Getec abgerechnet wurden, könne er nicht sagen. Zur Höhe der zu viel gezahlten Heizkosten sagte Metzner, es sei keine Millionensumme. Damit widersprach er einem Bericht des "Tagesspiegel", wonach es zu falschen Forderungen "in Millionenhöhe" gekommen sei.

Sendung: rbb24 Abendschau, 12.01.2024, 19:30 Uhr

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