Anhaltende Wärme und Trockenheit - Fünf Waldbrände in Brandenburg ausgebrochen

Di 14.05.24 | 19:45 Uhr
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Bild: dpa

In Brandenburg sind am Dienstag bis zum frühen Abend insgesamt fünf Waldbrände ausgebrochen.

Laut Brandenburgs Waldbrandschutzbeauftragten Raimund Engel betraf es diesmal die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Teltow-Fläming. Die Waldbrände sind laut rbb-Informationen jedoch eher klein und mittlerweile unter Kontrolle.

Ab Mittwoch gilt in allen Landkreisen in Brandenburg die höchste Warnstufe fünf. Am Dienstag war die Uckermark mit Stufe vier noch davon ausgenommen.

Die höchste Gefahrenstufe fünf wird nach Einschätzung von Engel auch in den nächsten Tagen weiter gelten, da eine Wetteränderung nicht in Sicht ist.

Bereits am Montagnachmittag sind in nur einer Stunde vier Brände in Brandenburg ausgebrochen, die Zahl stieg im Laufe des Montags auf sechs Feuer.

Im Landkreis Dahme-Spreewald brachen demnach drei Brände aus: bei Löpten, bei Plattkow und bei Halbe. Außerdem brachen Feuer aus im Landkreis Barnim bei Eberswalde, in Teltow-Fläming bei Baruth und im Kreis Elbe-Elster bei Doberlug-Kirchhain. Alle Brände konnten schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 14.05.2024, 18:31 Uhr

31 Kommentare

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  1. 31.

    Eine Möglichkeit wäre, die Wälder an den Seen flächendeckend mit Drohnen (m. Wärmebildlameras) zu überwachen. Man könnte damit auch gleich die Beweisfilme/Fotos an die Polizei senden.

  2. 29.

    Was dass allgemeine Betretungsrecht angeht, so könnte es auch wieder per Gesetz eingeschränkt werden, auch wenn es manchem nicht passt.

  3. 28.

    Ich bezog mich ausdrücklich auf die alte Regel mit vier Waldbrandwarnstufen.

  4. 27.

    Da liegen Sie glaube ich nicht so ganz richtig. Wir haben jetzt nicht mehr 4 Waldbrandstufen, 5 Waldbrandgefahrenstufen. In den damaligen Zeiten waren die Forstreviere viel, viel kleiner als heute. Manch ein Förster kommt fast nie in alle Ecken seines Revieres. Verbote ohne Kontrolle bringen nichts. Eine Waldsperrung passiert heutzutage äußerst selten und das ist auch richtig so. Es gilt das allgemeine Betretungsrecht auch wenn es manchem nicht gefällt.

  5. 25.

    Wenn Sie schon denselben Nickname wie ich benutzen, dann unterlassen Sie doch bitte derart unsinnige Beiträge. Eine dauerhafte Überschwemmung der Wälder führt aufgrund von Sauerstoffmangel im Wurzelraum typischerweise zu deren Absterben.

  6. 24.

    Und die Jammerlappen, die über zuviel Regen im Winter gemault haben, auch. Ne Woche Dauernieselregen kann jetzt nur noch helfen. Ich liebe Novemberwetter.

  7. 23.

    Herrlich! Insbesondere Ihren Schlusssatz sollte sich jeder von uns täglich vor Augen halten!!!
    M. E. ist genau das der Schlüssel zum Erfolg.

  8. 22.

    Ihre Ideen sind ja durchaus nicht unvernünftig, andererseits kann von dem genannten Personenkreis in weit erhöhtes Maß an Einsichtsfähigkeit als bei der „Normalbevölkerung“ erwartet werden. Und sofern das Auto nur bis zum, nicht aber im Wald genutzt wird, wäre dies unter Brandschutzgesichtspunkten ja unproblematisch.

  9. 21.

    Hier wäre eben die Unterstützung durch ehrenamtlich tätige Personen hilfreich. Deren Engagement könnte dann durchaus mit einer angemessene Aufwandsentschädigung ausgeglichen werden.

  10. 20.

    Ähm, ja, ich sehe die Kausalitätskette an einem anderen Ende beginnen...
    Ihre Idee ´Polizei, Feuerwehr, Forstbeamte, Ranger(in Großschutzgebieten)und die Naturschutzhelfer´ in den Wald zu schicken erinnert mich ein wenig an den Zauberlehrling. Wie sollen diese Personen in den Wald kommen- Stichwort Autos? Nicht, das es unter diesen Personen Raucher gibt!? Nicht, das diese Personen eventuell woanders gebraucht werden... als im Wald rum zu stehen!?
    Kurs gesagt, ich denke diese Idee würde alles viel schlimmer machen und widerspricht auch ihrem Gedanken. Zum Schluss sind viel mehr Menschen im Wald als vorher. Was mMn helfen würde:
    Ressourcen sparen-Klimaschutz und konsequenter Waldumbau, weg von den Kiefernplantagen.
    Aber wäre uns Wald wirklich wichtig, würden wir unsere Autos stehen lassen, max 4 Minuten duschen, auf Fleisch und Flugreisen verzichten und nicht ständig mehr haben wollen.

  11. 19.

    Dennoch gab es zu Zeiten des Betretungsverbots bei Warnstufe 3 und 4 deutlich weniger Waldbrände. Zumeist liegt ja auch kein Vorsatz sondern lediglich Fahrlässigkeit vor. Und da nützt ein Betretungsverbot eindeutig.

  12. 18.

    Also die Förster werden ja sowieso, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, tätig, dass ist doch sowieso klar. Polizei und Feuerwehr haben bekanntlich ständig Kapazitätsprobleme, sonst würden sie ja ebenfalls viel stärker insgesamt kontrollieren.
    Aber das meinte ich ja mit fehlendem Vollzug.

  13. 17.

    Diese Verbote gibt es aus einem gut Grund nicht mehr. Fast jeder Waldbesucher hat ein Handy und ist somit wo möglich ein Brandmelder! Viele Brände die entdeckt werden können zeitlich schnell gelöscht werden. Abgesehen von den Extrem Brandjahren 2018, 2019 und 2022 ist die Anzahl der Brände fast konstant. Früher hat man nicht über jede kleine Zündung berichtet, das kam erst nach 2018.

  14. 16.

    Wir müssen in den Wäldern selbst für künstlich angelegtes perennierendes Stillgewässer sorgen!

  15. 15.

    „ Es ist doch wohl klar, das ich jeden, der mit dem Auto in den Wald fährt, um diesen zu sperren, kräftig auslache!“
    Wo besteht der Zusammenhang zu meinem Beitrag und dem Zitat in Ihrem Beitrag vom 08:29?

  16. 14.

    Waldbrandstufe 5: ´Die Forstbehörde und der Waldeigentümer dürfen den Wald sperren. Der Wald sollte weder betreten noch befahren werden.´
    Es ist doch wohl klar, das ich jeden, der mit dem Auto in den Wald fährt, um diesen zu sperren, kräftig auslache!

  17. 13.

    Solche Verbote hat es in Brandenburg doch früher schon gegeben, ohne dass es deswegen zu menschlichen Tragödien gekommen wäre. Die hohe Zahl von Walbränden zeigt jedoch, dass ein solches Verbot erforderlich sein könnte. Und was die von Ihnen vorgeschlagen Verbote zum Ressourcenschutz angeht, würden diese mich nicht stören.

  18. 12.

    Trotz aller Ursachen gilt mein Dank den Feuerwehren, die mit extremer Einsatzbereitschaft die Brände bekämpfen!!!

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