Tennisturnier im Grunewald - Rittner verkündet Start der Weltranglisten-Ersten Swiatek - und kritisiert Senat

Mi 15.05.24 | 14:04 Uhr
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Die Tennis-Weltranglistenerste Iga Swiatek beim Aufschlag (imago images/USA TODAY Network)
Bild: imago images/USA TODAY Network

Die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek aus Polen hat für das Berliner Tennisturnier Mitte Juni zugesagt. Das bestätigte Turnierdirektorin Barbara Rittner am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt. Swiatek sei "natürlich die absolute Top-Favoritin", sagte Rittner.

Neun Spielerinnen aus den Top zehn

Insgesamt sei sie sehr stolz auf das Starterinnenfeld, so die 51-Jährige. Nach aktuellem Stand sind nicht nur Swiatek, sondern gleich neun Spielerinnen der Top 10 der Welt beim Rasenevent im Grunewald mit dabei. Dazu auch - mit einer Top-20-Wildcard - der deutsche Tennisstar Angelique Kerber sowie die Japanerin Naomi Osaka.

Um das Risiko von kurzfristigen Absagen der Top-Spielerinnen zu vermeiden, habe man das Teilnehmerinnenfeld auf 28 reduziert. So könnten die Stars etwas später ins Turnier einsteigen, erklärte Rittner. Beim Event vom 15. bis 23. Juni werden sich die Spielerinnen auch für das am 1. Juli beginnende Grand-Slam-Turnier in Wimbledon einspielen.

Rittner beklagt mangelnde Unterstützung

Mangelnde Unterstützung warf die 51-Jährige dem Berliner Senat vor. Tennis sei einer der Vorzeige-Sportarten bei den Frauen. "Ich habe das Gefühl, dass das von Berliner Seite nicht gesehen wird. Ich finde eigentlich sogar, dass das Turnier eher abgelehnt wird", sagte Rittner.

Finanzielle Unterstützung wie in anderen Städten gebe es in Berlin nicht. Dazu sei es schwer, überhaupt mit dem Senat ins Gespräch zu kommen. "Es wäre einfach total schade, wenn wir dieses Turnier durch zu wenig Unterstützung von allen Seiten verlieren würden", sagte sie.

Sendung: Der Tag, 15.05.2024, 19:15 Uhr

5 Kommentare

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  1. 5.

    Lesen und nicht spekulieren! Förderung von Sportevents halte ich für falsch, da dabei meistens dubiose Verbände u.ä. beschenkt werden.

  2. 4.

    Unterstützung für die Millionen verdienenden Fußballer bei der Heim-EM finden Sie aber in Ordnung? Ein hochkarätiges Tennisturnier in Berlin wäre doch eine gute Prestigeveranstaltung für die Stadt, oder?

  3. 3.

    Eine finanzielle Unterstützung für professionelle Veranstaltungen wie dieses Turnier ist nach dem Berliner SportfärderungsG ausgeschlossen. Auch für das Turnier hat Berlin Rasentrainingsplätze im Übrigen im Olympiapark errichtet und entsprechende Nutzungsverträge geschlossen. Die Ausfinanzierung der Veranstaltung ist Sache der Veranstalter.

  4. 2.

    Woraus wird hier Anspruch auf Unterstützung abgeleitet?

  5. 1.

    Mangelnde Unterstützung vom Senat ... für den zählt doch nur Prestige - Fußball - EM. Dafür werden Millionen verschleudert, wieder mehr Schein als Sein. Man kann nur hoffen, dass Berlin sich nicht blamiert.... we

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