1. Quartal 2021 - Fast 90 Prozent weniger Flugpassagiere in der Hauptstadtregion

Archivbild: Der Flughafen Berlin-Brandenburg Willy Brandt ist seit seiner Eröffnung und dem Corona-Teil-Lockdown nicht ausgelastet. (Quelle: dpa/Geisler)
Bild: dpa/Geisler

Die Passagierzahlen im Flugverkehr sind im ersten Quartal 2021 in der Hauptstadtregion drastisch zurückgegangen.

Auf dem neuen Flughafen BER wurden 571.000 Fluggäste befördert. Das sind 89,7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2020, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Damals waren es noch 5,6 Millionen Flugreisende an den Flughäfen Tegel und Schönefeld.

Verlust von gut einer Milliarde Euro für FBB

Die Zahl der Starts und Landungen sank aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie um 81,3 Prozent auf 9.270. Es wurden gut 6.000 Tonnen Fracht und Post befördert. Das entspricht einem Rückgang um 30,3 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2020.

Die Auswirkungen der Corona-Krise haben der Flughafengesellschaft FBB arg zugesetzt. Der Gesamtverlust lag im vergangenen Jahr bei 1,06 Milliarden Euro, wie Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup vor einer Woche dem Aufsichtsrat berichtete.

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6 Kommentare

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  1. 6.

    Ich finde das auch und Ihr Kommentar geht komplett in die richtige Richtung! Autofahrende werden ja auch noch mit Steuren für den Sprit belastet, so dass völlig rätselhaft bleibt, weshalb fliegende Passagiere keine Steuern auf ihren verbrauchten Sprit zu zahlen brauchen. Dann wird eben nicht mehr für 19,99 nach London oder Rom geflogen, denn sowas hat früher auch mehrere Hunderter gekostet. Da müssen wir doch wieder hin - wer das wirklich will, solls auch bezahlen müssen.

  2. 5.

    Ähnlich bei mir und meinen Freunden.
    Diverse Städtereisen aus den vergangenen 14 Monaten sind aufgeschoben, nicht aufgehoben. Die Liste wird immer länger, aber es ist ein Restart in Sicht. Meine ersten Flüge für Mitte Juni sind bisher noch nicht gecancelt worden. Schauen wir mal.

  3. 4.

    Ich fände es auch gut, wenn der Flugverkehr annähernd gering bleibt. Einerseits muss man nicht nach Mallorca fliegen und sich an den Strand legen, weil wir in Deutschland genug Strände haben - Unterstützung der heimischen Wirtschaft. Andererseits führen die Flugpreise - günstiger als die Bahn - in eine völlig falsche Richtung. Es ist nicht logisch erklärbar, dass ich nach Alicante für 4,63 fliegen konnte und zurück für 17,58€, während es mit dem Auto nach Süddeutschland mindestens 50€ Sprit kostet plus Verschleiß. Angemessene Preise würden zu angemessenem Verhalten führen.

  4. 2.

    Hoffentlich wird bald wieder richtig geflogen, ich sitze (Wie Hunderttausende) auf gepackten Koffern und kann meinen nächsten Urlaub kaum erwarten. Zumal der BER und das Umfeld dann mal ein paar Deckungsbeiträge, Steuern und Arbeitsplätze generiert.

  5. 1.

    Viele von den Fluggästen kommen hoffentlich nie wieder. Mein Arbeitgeber zumindest hat eingesehen, dass man das meiste auch einfach per Videokonferenz machen kann und man nicht unbedingt ins Flugzeug steigen muss. Ich denke das wird bei vielen andren Firmen auch so sein.

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