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Audio: rbb24 Inforadio | 30.03.2024 | Holger Brandenbusch | Quelle: dpa/Skolimowska

Geringe Aufklärungsquote

Etwas weniger Fahrraddiebstähle in Berlin gemeldet

In Berlin hat es im vergangenen Jahr wieder etwas weniger Fahrraddiebstähle gegeben. 2023 wurden in der Hauptstadt 25.750 Fahrräder gestohlen, fast 1.000 weniger als im Jahr zuvor. Das geht aus einer Anfrage der Grünen im Abgeordnetenhaus an den Senat hervor, die dem rbb vorliegt.

Die Schadenssumme ist derweil gestiegen - von gut 29 Millionen Euro auf knapp 32 Millionen Euro. Der durchschnittliche Wert der gestohlenen Fahrräder kletterte um 99 Euro auf 1.146 Euro pro Rad.

Vor dem RAW-Gelände

Fahrradweg in Friedrichshain wird zur Stolperfalle

Am RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain gibt es seit wenigen Monaten eine Fahrbahntrennung aus Beton. Anwohner und Passanten berichten seitdem von Unfällen und Stürzen.

Hotspots Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg

Die meisten Räder werden laut Senats-Innenverwaltung weiterhin in den Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg geklaut, die wenigsten in Spandau und Marzahn-Hellersdorf.

Die Aufklärungsquote ist weiter sehr gering und liegt bei 4,5 Prozent und damit 0,6 mehr als im Vorjahr. Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Vasili Franco, erklärte, bei einer Aufklärungsquote von unter fünf Prozent bleibe Betroffenen "nur das Prinzip Hoffnung". Der Ermittlungsdruck müsse erhöht werden.

In der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam wurde zuletzt etwa jeder dritte Fahrraddiebstahl aufgeklärt.

Sendung: rbb24 Abendschau, 29.03.24, 19:30 Uhr

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