Schule in Alt-Tegel - Humboldt-Gymnasium testet Schüler wöchentlich auf Corona

Mo 10.08.20 | 12:47 Uhr
Symbolbild: Medizinisches Personal in einem Zelt von einem Corona-Testzentrum (Quelle: dpa/Sven Hoppe)
Audio: rbb | 10.08.2020 | Miriam Keuter | Bild: dpa/Sven Hoppe

Zum Schulstart unter Corona-Bedingungen beschreitet das Berliner Humboldt-Gymnasium in Alt-Tegel einen eigenen Weg: Statt Unterricht bekamen die Schülerinnen und Schüler erst einmal einen Corona-Test. Getestet wird in dieser und in der kommenden Woche zweimal, dann nur noch einmal pro Woche. Die Tests werden der Schule von einem Rostocker Bio-Technologie-Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Schulleiter Jörg Kayser schilderte im rbb, wie das Prozedere für die rund 1.000 Schülerinnen und Schüler stattfindet. Zunächst müssen sich die Kinder in einem Zelt auf dem Schulhof ihre Hände waschen. Danach bekommen sie, so Kayser, ein Aufklärungsvideo zu sehen, wie ein Corona-Selbsttest korrekt angewandt wird. Die Schülerinnen und Schüler müssen dann mit einem sterilen Spachtel den Abstrich selbst im Rachen vornehmen. Danach kämen die Proben ins Röhrchen und anschließend ins Labor, so Kayser weiter.

Schüler, Eltern und Lehrer, die bereits im Vorfeld über die Tests informiert worden waren, hätten überwiegend positiv reagiert. Man könne so gezielter auf eine eventuelle Covid-19-Infektion reagieren und müsse nicht gleich die ganze Schule schließen, sagte ein Schülersprecher dem rbb. Das ist auch das Argument der Schulleitung. Mit diesem Sonderweg wolle man im nun anlaufenden neuen Schuljahr handlungsfähig bleiben, so Schulleiter Jörg Kayser.

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