Zulauf beim Landesanglerverband - Angeln wird in Brandenburg immer beliebter

Ein Angler an einem See © imago images/Panthermedia
Ein Angler an einem See | Bild: imago images/Panthermedia

Angeln wird in der Corona-Pandemie immer populärer. So verzeichnete der Landesanglerverband Brandenburg während des letzten Jahres einen deutlichen Zuwachs bei den Mitgliederzahlen. "Wir können feststellen, dass der Trend, der uns letztes Jahr mit 6.800 neuen Mitgliedern in Brandenburg überrascht hat, ungebrochen anhält", sagte Verbandvertreter Daniel Müller dem rbb. Auch die Nachfrage nach Fischereischein-Prüfungen sei weiterhin überdurchschnittlich hoch, erklärte er. Es werde zudem öfter geangelt, so Müller. Und auch der Anteil der Frauen steige.

Starker Zuwachs wegen fehlender Urlaubsmöglichkeiten

Eine Erklärung sieht Müller in den fehlenden Möglichkeiten, ausgedehnte Reisen zu unternehmen. Das sorge auch dafür, dass sich die Brandenburgerinnen und Brandenburger wieder auf ihre eigenen Gewässer und heimische Fischarten konzentrieren würden, so Müller weiter. "Das sehen wir natürlich in einem sehr positiven Licht", ergänzte er.

Müller wies aber darauf hin, dass Angeln nicht so ohne Weiteres möglich ist. Für das Angeln von Friedfischen, beispielsweise Karpfen, ist eine Angelkarte nötig. Diese kostet für Kinder 2,50 Euro und für Erwachsene zwölf Euro pro Jahr. Für das Angeln von Raubfischen muss zudem eine Prüfung abgelegt werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 05.05.2021, 14:40 Uhr

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