Besucher am Stand von Energie Cottbus auf dem Wochenmarkt Sandow (Foto: FCE/Scharfenberg-Hecht)
Audio: Antenne Brandenburg | 24.11.2020 | Daniel Friedrich | Bild: FCE/Scharfenberg-Hecht

Ausfallende Spiele, ausfallender Weihnachtsmarkt - Energie Cottbus ist wegen Corona jetzt Marktverkäufer

Energie Cottbus ist seit Dienstag auf einigen Cottbuser Wochenmärkten vertreten. Weil es in diesem Jahr keinen klassischen Cottbuser Weihnachtsmarkt gibt, baut der Verein stattdessen seinen Verkaufsstand mit Energie-Weihnachtsartikeln auf Märkten der Stadt auf.

Der Verein will damit Kontakt zu den Fans halten und Geld in die Kasse bekommen. Schließlich sei das Weihnachtsgeschäft laut Energie eine wichtige Einnahmequelle.

Wirtschaftsfaktor Weihnachtsgeschäft

Hintergrund sind die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Aufgrund der aktuell geltenden Regeln gibt es in der Regionalliga keine Spiele. Der größte Weihnachtsmarkt Südbrandenburgs, der in Cottbus, wurde bereits Ende Oktober abgesagt.

"Unser gesellschaftliches Leben ist zum zweiten Mal in einem hohen Maße eingeschränkt und auch der Ball rollt für unseren FC Energie aktuell nur auf dem Trainingsplatz", heißt es vom Verein. Dieser blicke deshalb einer ungewissen Zeit entgegen.

Für Energie ist es Neuland, auf wechselnden Wochenmärkten Räuchermännchen, Adventskalender und in diesem Jahr auch Mund-Nasen-Schutz zu verkaufen. Die Idee wurde laut Vereinssprecher Stefan Scharfenberg-Hecht aus der Not heraus geboren. Viele Werbeartikel für Weihnachten waren längst bestellt. "Da braucht man natürlich auch einen Absatzmarkt. Das Weihnachtsgeschäft ist immer ein wirtschaftlicher Faktor, dass wir das Geld einnehmen."

Wegen Corona ohne Energie-Stars

Im Gegensatz zum Cottbuser Weihnachtsmarkt stehen hinter den Verkaufstischen in diesem Jahr nicht die Energie-Spieler selbst, sondern Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Grund sei die Angst, sonst zu viele Kunden anzuziehen, die dann nicht genügend Abstand halten.

Auch ohne Spieler war der Stand am ersten Tag auf dem Wochenmarkt im Cottbuser Stadtteil Sandow gut besucht. Ein Kunde sagte, er sei nur wegen des Standes aus Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) nach Cottbus gekommen.

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