Elektromobilität - Tesla lässt auch andere Automarken an seinen E-Lade-Säulen zu

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Bild: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

Tesla-Chef Elon Musk will die E-Auto-Ladesäulen seines Unternehmens auch für die Fahrer anderer Elektroautomarken öffnen. Das teilte Musk am Dienstag auf Twitter mit. Weltweit betreibt Tesla laut der eigenen Internetseite mehr als 2500 Schnelllade-Stationen. Die ersten will das US-Unternehmen laut Musk noch in diesem Jahr für andere E-Autofahrer öffnen. Über die Zeit sollten alle Ladestationen weltweit folgen, twitterte Musk.

In Brandenburg und Berlin betreibt das US-Unternehmen sieben Ladestationen mit jeweils mehreren Ladesäulen. Ab wann alle E-Autofahrer dort ihre Autos laden können, teilte das Unternehmen auf Nachfrage mit. Auch die Zahlungsmodalitäten sind bisher nicht bekannt.

Deutsche Kunden kaufen immer mehr Elektro-Autos. Gleichzeitig wächst die Zahl der öffentlichen Ladestationen nur langsam. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte Tesla daher schon im Juni aufgefordert, seine Ladesäulen für alle zugänglich zu machen.

Sendung: Antenne Brandenburg, Regionalnachrichten, 22.07.2021, 10:30 Uhr

6 Kommentare

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  1. 6.

    Also ich denke, etwas längere Kabel zu verbauen wird Tesla wohl kein
    Kopfweh machen, solange die bezahlt werden.
    Wichtiger wäre das Tesla 'sein' Plug'n'Charge Konzept beibehalten kann.
    Einfach damit der Rest der Welt 'lernt' wie mans richtig macht

  2. 5.

    Das mag ja schon sein, dass Tesla da etwas sehr knausert wie heutzutage bei beigelegten ultra kurzen USB-Ladekabeln f. PC-Zubehör u.ä. Soweit ich von Bekannten weiß, gibt es aber bei Audi, Volvo und Porsche (gibt noch 1000 andere Automarken) auf Nachfrage auch längere Ladekabel gegen Entgelt zu erwerben, so dass sich wieder mal der Verbraucher selber kümmern muß :-(

  3. 4.

    Das Kabel von Tesla reicht bis genau an die linke hintere Rückleuchte, in der die Ladebuchse integriert ist. Viel Spiel für einen Anschluss hinter dem rechten Vorderrad wäre da sicherlich nicht. Z.B. der Audi e-tron hat den DC-Anschluss aber links hinter dem Vorderrad.

  4. 3.

    Die Frage ist, darf Tesla einfach das einfache Prinzip behalten, oder brauchen die Ladestationen dann Bildschirm, Apps, RFID-Karten Kartenslots.....

    Ladestecker reinstecken und fertig. Der Rest mach das Auto und die Software bzw. das hinterlegte Konto/Kreditkarte. Preis wird einfach im Auto angezeigt. Kurz auf die Toilette oder Kaffee holen, dann gehts gleich weiter....

    Wahrscheinlich wird das in DE als letztes freigegeben, wenn die sinnlosen Vorgaben aus der Ladesäulenverordnung irgendwann weg sind.

  5. 2.

    Interessant wäre es mal zu veröffentlichen, welche KFZ-Marken zugelassen werden und wie praktikabel (Wortwitz!) und nachvollziehbar das Bezahlsystem von Tesla ist. Kabellänge spielt eher eine untergeordnete Rolle, denn ich habe bereits festgestellt, dass man Autos vorwärts UND rückwärts einparken kann!

  6. 1.

    Ich bin auf technische Lösungen für zwei Themenbereiche gespannt. Tesla praktiziert Plug'n'Charge. Das wird demnächst ein Mercedes beherrschen. Andere ignorieren bisher den Teil der DIN-ISO. Zudem sind die Ladekabel in der Länge für Tesla optimiert.

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