Symbolbild: Baumaschinen fahren über das Gelände der künftigen Tesla Giga-Factory. Tesla will ab 2021 in Grünheide nahe Berlin in seiner ersten Fabrik in Europa rund 500.000 Elektroautos im Jahr bauen. (Quelle: dpa/P. Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 17.06.2020 | Bild: dpa/P. Pleul

Ansiedlung in Grünheide - Tesla-Werk könnte eigene Feuerwehr bekommen

Die in Grünheide geplante Tesla-Fabrik bekommt wohl eine werkseigene Feuerwehr. Das teilte das Landesinnenministerium dem rbb am Mittwoch mit. Ganz endgültig sei die Entscheidung aber noch nicht. Das Ministerium kann Tesla den Bau einer Werkfeuerwehr vorschreiben.

E-Auto-Batterien besonders gefährlich

Bei der Produktion von Elektro-Autos seien etwa die Batterien besonders schwer zu löschen, sagt Andreas Klupsch vom brandenburgischen Verband der Werkfeuerwehren. Auch er hält daher eine Werkfeuerwehr bei Tesla für wahrscheinlich.

Mehrere Bereitschaftsschichten möglich

Kupsch schätzt, dass die Tesla-Werkfeuerwehr 24 bis 30 Mitarbeiter beschäftigen könnte, sodass immer etwa acht Feuerwehrleute im Werk einsatzbereit sind. Die genaue Größe der Werkfeuerwehr hängt auch davon ab, welche Brandschutzvorrichtungen in der Fabrik verbaut werden. Dabei spielen etwa Sprinkleranlagen und Rauchabzüge eine Rolle.

In Brandenburg haben etwa das Stahlwerk von Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt und das Mercedes-Werk in Ludwigsfelde werkseigene Feuerwehren.

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.06.2020, 17:30 Uhr

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12 Kommentare

  1. 12.

    In Brandenburg werden die Feuerwehren über die Feuerschutzsteuer finanziert. Das entscheidende Kriterium für die Mittelzuweisung an die Kommunen ist dabei vor allem deren Einwohnerzahl. Insofern muss hier schon über ergänzende Maßnahmen nachgedacht werden.

  2. 11.

    Dort in Grünheide und an einem anderen noch nicht bekanntgegebenen Ort. Aufgrund der Wasserproblematik ist die wasserintensive Lackiererei für Plastikbauteile ausgelagert worden.

  3. 10.

    Wie man einem Bericht des RBB entnehmen kann, sollen die Karosserien weiterhin in Grünheide lackiert werden. Lediglich Kunststoffteile sollen fertig lackiert zugeliefert werfen.

  4. 9.

    Wo wird denn eigentlich die Lackiererei für Tesla angesiedelt ??? Lackiervorbereiter und Lackierer sind gut bezahlte Arbeitsplätze.

  5. 8.

    Was meinen Sie denn, wer bei Tesla in Zukunft arbeiten wird ??? Jeder Einzelne Mitarbeiter von Tesla, ist letztendlich ein guter Steuerzahler !!! Mehrwertsteuer, Lohnsteuern, usw. Wird aber von Arbeitnehmern und Tesla-Leugnern, sehr oft vergessen, das Jeder Neue Arbeitsplatz, eines so großen Unternehmens, neue Wirtschafts-und Kaufkraft bedeuten. Und die gesamte Oder-Spree-Region, hat doch seit der Wende, wohl genügend Einwohner verloren, um zu begreifen, wie willkommen, mehrere Tausend Arbeitsplätze sind.

  6. 7.

    Das ist zu hoffen. Wo besondere Brand- und Umweltrisiken bestehen, sollte nicht die Berufsfeuerwehr oder gar die Freiwillige als Gegenmittel bereitstehen. Die spezifische Ausstattung und Ausbildung würde ja sonst die Gemeinde und somit der Steuerzahler bezahlen.

  7. 5.

    Bitte richtig recherchieren: Der Vorsitzende des Brandenburger Werkfeuerwehrverbands heißt Andreas Klupsch.

  8. 3.

    .... Eine Steckdose sollte aber in der Nähe sein, damit auch das Blaulicht verwendet werden kann....

  9. 2.

    Die Idee ist gut, denn dann können die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr einen Elektroantrieb bekommen. Und da sie es dann nicht so weit haben, halten die Batterien auch.

  10. 1.

    Das war doch früher mal völlig normal, das Großbetriebe eine eigene Werks oder Betriebsfeuerwehr hatten. Wurde fast überall aus Kostengründen abgeschafft.

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