Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) (Bild: imago images)
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Kultursenator Lederer stellt Zuschüsse in Aussicht - Neues Hilfsprogramm für Berliner Kulturbetriebe

Kulturbetriebe mit mindestens zehn Mitarbeitenden sollen bis Ende Mai Zuschüsse bekommen. Der Kultur sei allein mit Solidarität nicht geholfen, sagte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Sonntagabend in der rbb-Abendschau. Darum habe der Senat vor drei Wochen beschlossen, ein Programm für Kulturschaffende aufzusetzen. Das sei jetzt weitgehend erarbeitet, so Lederer. Er hoffe, darüber am Dienstag informieren zu können.

Übernächste Woche sollen die ersten Anträge gestellt werden können. Das 30-Millionen-Euro-Programm ist bestimmt für Kulturbetriebe ab zehn Mitarbeitende, die seien bisher durch die Roste gefallen. Man könne dann eine Woche lang Anträge stellen. Der Linken-Politiker hoffe, dass das Geld für drei Monate dann bis Ende Mai ausgezahlt werde. Das seien keine Kredite, sondern Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssten.

Lederer: Kulturbetrieb ist auf Kontakt zwischen Menschen angewiesen

Berlin müsse den Kulturbetrieb so lange unterstützen, bis wieder Einnahmemöglichkeiten gegeben sind, betonte der Kultursenator. Das Digitale werde bleiben, aber es könne nur ergänzen, was an Analogem fehle. Der Kulturbetrieb sei auf den Kontakt zwischen Menschen angewiesen.  

Die Leitungen von Museen und Galerien entscheiden eigenständig, ob sie ab Montag, dem 4. Mai, wieder öffnen. Es gilt, dass in den Räumlichkeiten die Abstandsregeln einhaltbar sind.

Sendung: Abendschau, 03.05.2020, 19:30 Uhr

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