Internationaler Autofreier Tag - Busse und Bahnen können in Berlin am 22. September kostenlos genutzt werden

So 18.09.22 | 18:40 Uhr
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"U-Bahn fährt in einen Bahnhof ein, wartende Menschen"; © dpa/chromorange
Bild: dpa/chromorange

Am Donnerstag kann der öffentliche Nahverkehr in ganz Berlin ohne Fahrschein genutzt werden. Außerdem werden zahlreiche Straßenabschnitte für den Auto- und Fahrradverkehr gesperrt. Das teilte die Berliner Verkehrsverwaltung mit.

Der Hintergrund: Berlin beteiligt sich in diesem Jahr zum dritten Mal am Internationalen Autofreien Tag, an dem weltweit Aktionen zum Thema autofreie Mobilität geplant sind.

Von 0 Uhr bis 24 Uhr dürfen an diesem Tag sämtliche Busse und Bahnen im Tarifbereich Berlin AB kostenfrei und ohne Fahrschein genutzt werden, heißt es in der Mitteilung vom Freitag. Für Fahrten nach Brandenburg ist ein Fahrausweis Berlin BC oder Berlin ABC erforderlich.

Außerdem werden in der Zeit von 15 bis 19 Uhr in allen zwölf Bezirken insgesamt 37 Straßenabschnitte zu Spiel- und Nachbarschaftsstraßen. Das heißt, sie werden laut des Berliner Senats zum Spielen, Kreidemalen, Kuchenessen, Zusammensitzen oder anderen gemeinsamen Aktivitäten freigegeben. Autos und Fahrräder werden für diesen Zeitraum ausgesperrt.

"Am Autofreien Tag können wir praktisch erleben, wie Berlin aussehen kann, wenn der Straßenraum für die Menschen geöffnet wird", wird Bettina Jarasch (Grüne), Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz zitiert.

Diese Straßenabschnitte sind am Donnerstag, 22. September in der Zeit von 15 bis 19 Uhr für den Auto- und Fahrradverkehr gesperrt:

Charlottenburg-Wilmersdorf

Rüdesheimer Straße, zwischen Wiesbadener- und Laubenheimer Straße
Sigmaringer Straße, zwischen Gasteiner- und Wegenerstraße
Windscheidstraße, zwischen Stuttgarter Platz und Gerviniusstraße

Friedrichshain-Kreuzberg

Blücherstraße, Hausnummer 37 bis 42
Jessnerstraße, zwischen Oder- und Travestraße
Niederbarnimstraße, Hausnummer 17 bis 20

Görlitzer Ufer

Lichtenberg

Baikalstraße, zwischen Sewan- und Baikalstraße
Plonzstraße, Hausnummer 21 bis Gotlindestraße

Marzahn-Hellersdorf

Apfelwicklerstraße
Friesacker Straße, zwischen Strauß- und Lortzingstraße
Kastanienallee, Hausnummer 53 bis 59
Maxie-Wander-Straße, zwischen Klingenthaler- und Schneeberger Straße

Mitte

Freienwalder Straße, zwischen Soldiner Straße und Friedhof
Plantagenstraße, Hausnummer 17 bis Antonstraße
Pohlstraße, Hausnummer 79 bis Kluckstraße
Tegeler Straße, zwischen Sprengel- und Triftstraße
Ufnaustraße, Hausnummer 6 bis Sickingenstraße

Neukölln

Jansastraße, Hausnummer 4 bis Weserstraße
Kienitzer Straße, zwischen Hausnummer 3 und Bornsdorfer Straße
Neckarstraße

Pankow

Bötzowstraße, zwischen John-Schehr- und Danziger Straße
Gneiststraße, zwischen Greifenhagener Straße und Schönhauser Allee
Jacobsohnstraße, Hausnummer 1 bis 16
Tassostraße, zwischen Pistorius- und Charlottenburger Straße

Reinickendorf

Kamekestraße, zwischen Herbst- und Hoppestraße
Tornower Weg, zwischen Birkenwerderstraße und Dannenwalder Weg

Spandau

Lutherstraße, am Lutherplatz

Steglitz-Zehlendorf

Kadettenweg, Hausnummer 44 bis Ringstraße
Sprungschanzenweg, Hausnummer 1 bis 51
Begasstraße (beim S-Bahnhof Friedenau)

Tempelhof-Schöneberg

Barbarossastraße, zwischen Goltz- und Karl-Schrader-Straße
Haeseler Straße, zwischen Goltz- und Zescher Straße
Niedstraße, zwischen Lauter- und Handjerystraße
Skarbinastraße, Hausnummer 77/79 bis Nahariyastraße
Steinmetzstraße, zwischen Bülow- und Alvenslebenstraße

Treptow-Köpenick

Isingstraße, Hausnummer 5 bis Schmollerplatz

Sendung: rbb24 Abendschau, 22.09.2022, 19:30 Uhr

32 Kommentare

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  1. 32.

    Was denn bitte ist 24 Uhr? Es gibt kein 24 Uhr, nur 24 Stunden.
    Nach 23 Uhr 59 Minuten und 59 Sekunden des einen Tages kommen 00 Uhr 00 Minuten und 00 Sekunden des folgenden Tages. Ganz einfach.

  2. 31.

    Nicht aufregen. Die Ölkrise in den 70ern haben wir auch überlebt. Bitte auch ÖPNV einstellen.

  3. 30.

    Mal eine Kostenneutrale Entscheidung durch die Berliner Regierung und soviel Kritiker. Passt zu Berlin. Mich nerven eher die Parker in der 2.Reihe und die Maskenverweigerer im ÖPNV und nicht die Sperrung von Straßen für einen Tag oder das 29€ Ticket.

  4. 29.

    Sind Sie eigentlich schon einmal auf die Idee gekommen, dass nicht jeder Mensch ein Fahrrad benutzen kann? Dass man mit den Öffentlichen keine 20 kg-Kiste von der Post abholen kann. Dass viele Autofahrer ihr Fahrzeug bewusst und nicht verschwenderisch einsetzen?
    Soll ich mir ein Elektroauto kaufen, damit der Senat kurzerhand mal Ladestationen abklebt, weil es in deren Hirn ja auch nur Radfahrer gibt?
    Der Egoismus mancher (freundlich ausgedrückt) Klima-Mahner ist unbeschreiblich groß.

  5. 28.

    Schließen Sie etwa aus einem rbb Artikel, dass am 22.09. nur in Berlin etwas zum Thema autofrei gemacht wird?
    Sie können das doch gerne auch für sich individuell machen. Sogar jeden Tag wenn Sie wollen.
    Gibt soweit ich weiß kein Verbot sein Auto zu verkaufen oder stehen zu lassen, außer im Parkverbot natürlich.

  6. 27.

    Dieses permanente Gemecker! Lieber RBB, bitte ersetzen Sie "Kommentieren" durch "Meckern" am Ende Ihrer Artikel, das kommt der Realität doch viel näher. Manche Leute scheinen den ganzen Tag nichts anderes zu tun zu haben, als hier ihr Gemecker zu posten. Vielleicht liegt die Ursache persönlichen Frustes jedoch weniger beim Berliner Senat als vielmehr bei eigenen Unzulänglichkeiten.

  7. 26.

    Dann wenden Sie sich doch an die anderen Bundesländer. Was hat Berlin damit zu tun?

  8. 25.

    Internationaler Autofreier Tag am 22.09. in Berlin, Klimastreik am 23.09. mit Demos und der Berlin Marathon am 25.09.!
    Bin ich froh das ich nicht mehr in Berlin lebe!

  9. 24.

    Also wenn die aus Dörfern kommen würden hättet ihr keine Busse oder U-Bahn mehr.
    Jeder hätte einen oder mehrere Parkplätze für jedes Familienmitglied und Besucher vor der Tür auf dem Hof oder wo auch immer.
    Radwege würden am Ortseingangsschild aufhören.
    Eisenbahn wäre Teufelszeug.
    Und die Lieferanten könnten frei mit dem Traktor durch die Stadt fahren.
    Da es keine Polizei geben würde, könnte sowieso jeder machen was er möchte.
    Also das was man mit Berlin macht ist alles mögliche aber kein Dorf.

  10. 23.

    Und nicht vergessen, die vielen Fahrer:innen mit B Kennzeichen, die trotz gutem ÖPNV, mit eigenem Auto rumgurken und Jeden Meter fahren müssen und jede Handlung mit eigenem Pkw durchführen müssen.

  11. 22.

    Gute Idee nutzt doch mal das Rad.
    Laut Bericht sind die betroffenen Straßen in der Zeit von 15-19 aber auch für den Fahrradverkehr gesperrt. Dass wird aber scheinbar überlesen, denn die ach so hofierten Radfahrer in dieser Stadt halten sich ja prinzipiell zum größten Teil an keinerlei Verkehrsvorschriften.

  12. 21.

    "wenn der Straßenraum für die Menschen geöffnet wird"
    Dieser Satz ergibt wenig Sinn, soweit ich weiß, sitzen auch in den Autos Menschen...

  13. 20.

    Dann sollte es auch ein internationaler Tag sein und in der gesamten Bundesrepublik gelten und nicht nur auf knapp 1000 Quadratkilometer dichtbesiedelter Fläche.

  14. 19.

    Berlin ist so sozial und so fortschrittlich, wir brauchen endlich viel mehr Wohnraum, bevor sich das rumspricht in Deutschland und der Welt und Alle nach Berlin strömen.

  15. 18.

    "Das sind Ideen von Leuten die nicht aus Großstädten kommen, schickt diese Lfute endlich wieder in Ihre Dörfer, da können Sie Schaden anrichten...."

    Das scheint sich bei einigen Leuten zu einer fixen Idee zu entwickeln. Man muß nicht vom Dorf kommenum den Internationalen(!) Autofreien Tag gut zu finden.

  16. 17.

    Das ich nicht lache.Mitgestalten!!!!!!!.Dieser selbstherrliche Senat gestaltet ganz alleine,sogar ohne Brandenburg.

  17. 16.

    Und was bringt es jetzt die Baikalstr.zu sperren.So ein Unfug.Det Senat hat nur noch Einfälle die ein Schmunzeln lassen.Keine Ahnung wie viele daran gesessen haben zu entscheiden ,welche Straßen in den Bezirken für einen Tag gesperrt werden sollen.Toller Job.Ds gab es bestimmt viel Kaffee und Kuchen.

  18. 15.

    Hallo bin weder Auto Fahrer noch habe ich ein Auto. Und ein Fahrrad besitze ich auch nicht.

  19. 14.

    Nein, geht es nicht. Scheinen aber sie oder ihr Klientel nicht zu begreifen. Arbeitswege, Handwerker, Lieferdienste, Lieferanten? Brauchen sie alles nicht? Schön für sie, ziehen sie aufs Dorf.

  20. 13.

    Konstruktive Vorschläge und Diskussionen finden seit Jahren, auch in diesem Medium hier, statt.
    Sie lauten: Pünktliche, bequeme, saubere Bahnen und Busse.
    Auch in den Hauptverkehrszeiten ein Sitzplatz.
    Mehr Verbindungen ins Umland.
    Konsequente Umsetzung der Hausordnung auf allen Bahnhöfen.
    Dies wird seit Jahren nicht umgesetzt.
    Somit bleibt für viele Menschen mit Niveau nur die individuelle Mobilität mit dem Auto.

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