Berlin und Brandenburg - Kein Ende für Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen in Sicht

Sa 28.03.20 | 18:05 Uhr
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Menschen packen ihre Sachen im Treptower Park zusammen, nachdem sie von der Polizei informiert worden, dass ein längeres Verweilen im Park aufgrund Covid 19 nicht erlaubt ist. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

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Berlin und Brandenburg bereiten die Bürger der Hauptstadt und des Umlandes auf eine Verlängerung der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen vor.

"Bisher sind wir erst am Anfang der Pandemie", sagte der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Samstag. Mögliche Verlängerungen seien nicht ausgeschlossen und von der weiteren Entwicklung abhängig. Der Berliner Senat teilte mit, man erwarte, dass die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch nach Ostern gelten könnten. Eine Senatssprecherin sagte, es sei aktuell nicht abzusehen, zu welchem Zeitpunkt Regeln gelockert werden könnten oder ob gar weitere Maßnahmen nötig seien. Der Senat überprüfe die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung fortlaufend.

Einige Ausnahmen in beiden Ländern

Derzeit darf man draußen nur allein oder zu zweit unterwegs sein. Ausnahmen gelten für Familien und Bewohner gemeinsamer Wohnungen. In Berlin sind viele öffentliche Orte, etwa Spielplätze, gesperrt, die meisten Parks aber sind für Besucher weiter offen. In Brandenburg ist zudem das Betreten öffentlicher Orte generell verboten. Ausnahmen gelten in beiden Bundesländern zum Beispiel für die Arbeit, das Einkaufen, für Arztbesuche oder etwa für dringende Behördentermine.

Bundesweit gelten die Einschränkungen bis zum 20. April. Woidke verwies für Brandenburg darauf, dass die dort verschärften Regelungen, etwa die Sperrung von Parks bis zum 5. April gelten und weitere Punkte wie etwa Ladenschließungen bis zum 19. April festgelegt seien.

Sendung: Inforadio, 28.03.2020, 16 Uhr

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