Symbolbild: Mann mit Atemschutzmaske an einem Autofenster. (Quelle: dpa/Rupert Oberhäuser)
Bild: dpa/Rupert Oberhäuser

Blechschaden in Müllrose - Corona-Infizierte verlässt Quarantäne und wird in Unfall verwickelt

Was Sie jetzt wissen müssen

Im ostbrandenburgischen Müllrose (Oder-Spree) ist eine positiv auf das Coronavirus getestete Frau in einen Verkehrsunfall verwickelt worden.

Die infizierte Autofahrerin hatte widerrechtlich die amtlich verordnete häusliche Quarantäne verlassen, wie die Polizei am Sonntag in Fürstenwalde mitteilte. Die Unfallaufnahme durch die Beamten musste demnach in Vollschutzkleidung erfolgen, nachdem sich die Frau offenbart hatte.

Bei dem Unfall am Samstagmittag wurde niemand verletzt. Verursacht hatte den Zusammenstoß zweier Autos nicht die infizierte Frau, sondern ein anderer Verkehrsteilnehmer. Er war in den Gegenverkehr geraten und mit dem Wagen der Frau kollidiert. Die Polizei informierte das Gesundheitsamt und stellte Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz gegen die Frau.

 

Sendung: Brandenburg Aktuell, 22.03.2020, 19:30 Uhr

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie geschieht die Krankheitsübertragung?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

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20 Kommentare

  1. 20.

    Na garantiert "lebenslängslich", wenn Todesststrafe nicht möglich ist.
    Aber man kann die Kirche auch im Dorf lassen und einfach den gesetzlichen Rahmen zur Entscheidung ausnutzen.

  2. 19.

    NÖÖÖÖÖ - den Unfall hat ja wohl nicht sie verursacht- bestraft werden müssen eigene Verfehlungen/Vergehen/Straftaten, aber nicht die, die andere verursachten.

  3. 18.

    Gute Idee - zumal sie ja dann zumindest erst einmal immun ist und man nicht mehr so streng auf Eigrnschutz achten muss.

  4. 17.

    Manche denken eben, sie kommen dabei gut durch und was intteressieren mich die anderen für die es kritische Situationen geben könnte ...
    Ich finde das nicht nur leichtsinnig sondern zutiefst unanständig eine amtliche Anordnung schlicht zu unterlaufen.
    Eine empfindliche Geldstrafe sollte zur Vernunft bringen

  5. 16.

    Hier muß ich entgegnen,Wie fahrlässig,unvernünftig und bekloppt es war, das c_Virus als allererstes nach Deutschland reinzulassen.Die Agressivität des Virus war an den Meldungen aus China bekannt,gehandelt wurde nicht,die Grenzen und Flughäfen waren weit auf.Für mich ist wichtig, mal den wahren Schuldigen zu nennen.Wer war es,aus unserer politischen Führungsriege???

  6. 15.

    Was soll das Tatwerkzeug sein? Strafanzeige wurde gestellt. Die Frau hat vorsätzlich gegen die Quarantäne verstoßen und wird dafür belangt werden. Wenn jemand nachweislich durch sie infiziert wurde, wird das berücksichtigt. Was wollen Sie denn nun noch?

  7. 14.

    Das sollte wirklich eine Strafe nach sich ziehen.
    Soviel Verantwortunglosigkeit ist ja nicht zu glauben.

  8. 13.

    Das war es schon bei erwiesenem Vorsatz?
    Warum wird das Tatwerkzeug nicht eingezogen?
    Den Rest habe ich auch gelesen... trotzdem sehr lasche Vorgehensweise bei einer Infizierten.

  9. 12.

    Genau solche Leute sorgen für immer weiter reichende Maßnahmen. Dann gibt es noch Meckerer, die kein Einsehen haben. Ich muss auch damit leben, dass mich meine Kinder und Enkel nicht besuchen. Das ist auch richtig, schließlich will ich meine Enkel nicht gross werden sehen. Da müssen wir jetzt alle gemeinsam durch.

  10. 11.

    Bekommt der Unfallverursacher jetzt eine Medaille? Er hat mit seinem Unfall ja potentiell ein paar Coronatote verhindert.

  11. 10.

    Ja, auf jeden Fall Sozialdienst, wenn die Infektion der Dame vorbei ist, nicht nur eine Geldstrafe. 1000 Stunden sollten real sein, mindestens aber 500, kann sie ja in ihrem Jahresurlaub ableisten.

  12. 8.

    Gefängnis oder Geldstrafe bis zu 25.000 Euro.

    Die Dummheit dieser Frau ist kaum zu toppen. Ich hoffe auf eine empfindloche Strafe.

  13. 7.

    Bei so viel Verantwortungslosigkeit fehlen mir die Worte. Es wundert mich, dass die Dame noch den Mut hatte, die Sanitäter über ihren Gesundheitszustand aufzuklären. Wie wäre die Geschichte ausgegangen, wenn sie durch den Unfall nicht mehr hätte sprechen können? Wieviele Helfer und Unbeteiligte hätten sich dann angesteckt? Die Strafe dafür sollte nach ihrer Genesung 1000 Stunden Dienst auf einer Corona Intensivstation sein. Das könnte gegen Unvernunft helfen.

  14. 6.

    Ich hab' mir das schon gedacht, dass Corona nicht gut für's Gehirn ist.

  15. 5.

    Na, das steht doch im Artikel;" Die Polizei informierte das Gesundheitsamt und stellte Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz gegen die Frau."

  16. 4.

    Man Leute bleibt doch einfach zu hause, denkt dochal ein wenig an die Leute die durch das Virus besonders gefährdet sind und nicht immer nur an euch

  17. 3.

    Und?

    Passiert nun irgendwas?

  18. 2.

    Wieviel Pech kann man haben ....
    Andererseits eine "gerechte Strafe", denn wer wissentl. als Infizierter jetzt nach draußen geht, handelt mehr als unverantwortlich. Kann ja sein, daß die Person sich ansonsten pudelwohl fühlte und sich deswegen sagte " ach was soll´s" aber beim nächste kann´s auch in der Kiste/Urne enden.
    Abgesehen vom Unfall, sollte ihr noch eine Strafe aufgebrummt werden. Nicht übertrieben, aber ihren wirtschaftl. Verhältnissen angemessen.

  19. 1.

    Wie fahrlässig,unvernünftig und bekloppt ist das denn.
    Die Quaratäne wird doch nicht sinnlos angeordnet,zumal ja wohl der Coronavirus bei der Dame nachgewiesen wurde.

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