Das Parlament diskutiert in Brandenburg während einer Landtagssitzung. (Quelle: dpa/Bernd Settnik)
Bild: dpa/Bernd Settnik

28 von 88 - Weniger Frauen im neuen Brandenburger Landtag

Dem Brandenburger Landtag werden künftig weniger Frauen angehören als bisher. Bei der Wahl am Sonntag seien 28 der 88 Parlamentssitze an Frauen gegangen, sagte Landeswahlleiter Bruno Küpper am Montag bei der Vorstellung des vorläufigen Wahlergebnisses in Potsdam. In der von 2014 bis 2019 laufenden Legislaturperiode gehörten dem Landtag 34 Frauen an.

In der SPD-Fraktion sind in der neuen Legislaturperiode sieben der 25 Landtagsabgeordneten Frauen, bei der AfD sind fünf von 23 Abgeordneten weiblich, bei der CDU vier von 15 Abgeordneten. Bei Linken und Grünen sind die Hälfte der jeweils zehn Abgeordneten weiblich. BVB/Freie Wähler schicken zwei Frauen und drei Männer in den Landtag.

Sendung: rbb24, 02.09.2019, 16 Uhr

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5 Kommentare

  1. 5.

    Ihrer Logik zufolge müsste sich also in allen gesellschaftlichen Bereichen exakt 50/50 Geschlechterparität einstellen, und überall wo das nicht der Fall ist sei Diskriminierung die einzig denkbare Erklärung - andere Gründe schließen Sie aus. Das ist ziemlich unlogisch, denn es kann 1001 harmlose Gründe geben warum das nicht sein muss - und folglich ist eine "Korrektur" in diesen Fällen nicht nur nicht nötig, sondern wegen der immanenten Ungerechtigkeit jeder Quotierung schädlich. Sie sind die Erklärung schuldig geblieben, warum Sie von der Normalverteilung abweichende Schuhgrößen- oder Haarfarbenverteilung nicht als Problem sehen.

  2. 4.

    Wenn Frauen komplett gleichberechtigt wären, dann wären sie nicht in solcher Deutlichkeit in Politik und WIrtschaft unterrepräsentiert. Irgendworan muss es ja liegen und sicher nicht daran, dass Frauen sich weniger für Politik interessieren.

  3. 3.

    Frauen sind gleichberechtigt. Die Stimmen der weiblichen Wähler zählen exakt genausoviel wie die Stimmen der männlichen Wähler. Wenn die weiblichen Wähler mehrheitlich männliche Bewerber wählen, ist das ihr gutes Recht und ihre Stimme wurde gewertet. Was ist das überhaupt für eine komische Idee, dass ein Interessenvertreter die gleichen biologischen Merkmale aufweisen müsste wie die von ihm Vertretenen? Dass Frauen nur von Frauen, und Männer nur von Männern repräsentiert werden könnten ist genauso absurd, wie dass Blonde nur von Blonden oder Schuhgröße-40-Träger nur von Schuhgröße-40-Trägern vertreten werden.

  4. 2.

    Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und sollten daher auch die Hälfte der Abgeordneten stellen - dass sich Frauen im Jahr 2019 so unterbuttern lassen kann ich nicht verstehen. Bis zur echten Gleichberechtigung ist es offensichtlich noch ein sehr weiter Weg.

  5. 1.

    Das muss ja nicht unbedingt was schlechtes sein, denn wenn ich da so an Merkel,AKK, Nahles,Roth,V. Leyen,Künast, Bärbock, ....usw. Denke kann es eigentlich nur besser werden.

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