Weitere 83 Hektar Wald - Umweltverbände wollen Tesla-Waldrodung per Eilantrag stoppen

Mo 07.12.20 | 18:56 Uhr
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Archivbild: Waldrodung für die Tesla-Gigafabrik in Grünheide Brandenburg. (Quelle: dpa/M. Sohn)
Audio: Antenne Brandenburg | 07.12.2020 | Michel Nowak | Bild: dpa/M. Sohn

Zusätzliche 83 Hektar Wald will der US-Elektroautobauer Tesla für sein Werk in Grünheide roden - das Landesumweltamt hat dies bereits erlaubt. Die Umweltverbände Nabu und Grüne Liga wollen nun mit einem Eilantrag die Rodung doch noch stoppen.

Die Brandenburger Landesverbände des Nabu und der Grünen Liga wollen verhindern, dass Tesla auf seinem Werksgrundstück bei Grünheide (Oder-Spree) weitere 83 Hektar Wald rodet. Am Montag reichten die beiden Umweltverbände einen Eilantrag beim zuständigen Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) ein.

Das Landesumweltamt hatte die Erlaubnis für die Rodungsarbeiten in der vergangenen Woche erteilt. Der amerikanische Autohersteller Tesla darf somit zusätzlich 82,8 Hektar Waldfläche auf dem geplanten Betriebsgelände in Grünheide roden. Die Umweltverbände hatten umgehend angekündigt, dagegen juristisch vorzugehen. Sie verweisen darauf, dass das geplante Elektroauto-Werk noch nicht abschließend genehmigt sei.

Umweltverbände: Schutz seltener Tierarten vernachlässigt

In blindem Aktionismus würden ständig weitere Teil-Zulassungen für Rodungsarbeiten erteilt, so die Umweltverbände. Eine ergebnisoffene Bewertung des Gesamtantrags sei so kaum möglich. Zudem würde der Schutz seltener Tierarten auf dem betreffenden Waldgelände vernachlässigt.

Es sei unrealistisch, dass beispielsweise sämtliche Zauneidechsen und Schlingnattern bereits abgefangen seien. Mit einer einstweiligen Verfügung könnte das Gericht die Rodungsarbeiten stoppen.

Tesla führt Maßnahmen auf eigenes Risiko durch

Tesla schafft unterdessen auf der Baustelle bei Grünheide weiter Tatsachen. Seit der vergangenen Woche fallen auf den betreffenden Flächen Bäume. Der Konzern hat bereits 90 Hektar Wld gerodet. Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung für den Fabrikbau vom Land Brandenburg steht noch aus.

Ab Sommer 2021 sollen bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr in Grünheide produziert werden, dafür sind etwa 12.000 Arbeitsplätze geplant. Tesla führt die zugelassenen Maßnahmen weiterhin auf eigenes Risiko durch. Sollte die abschließende Genehmigung des Vorhabens nicht erfolgen, sind alle schon errichteten Gebäude zu beseitigen und die Fläche auf Kosten des Investors wieder zu bewalden.

56 Kommentare

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  1. 56.

    Der Weg zum gesunden Mischwald führt aber niemals über die rabiate Vernichtung eines Kiefernwaldes und Bebauung mit einer Elektroautofabrik einschließlich eines Akkufertigungsbetriebes in einer der schönsten Gegend in Brandenburg mit Seen, Löcknitz, u. Löcknitztal. Man bedenke auch die notwendige Nachfolgeinfrastruktur, die auch nur Versiegelung des Bodens bedeutet. Wenn der Oberbaumeister Elon Musk dann sogar von Atomkraftwerken zur Stromerzeugung spricht wissen wir welche Interessen hier befriedigt werden sollen. Ob die Bereitstellung von Arbeitsplätzen vorrangig eine Rolle spielten darf doch angezweifelt werden. Viele Produkte werden heute im Ausland gefertigt und müssen importiert werden. Niemand hat uns dargelegt, dass die weiten Importwege so klimaschädlich wie die abzuschaffenden Verbrenner sind. Klimaretter sind die E-Autos niemals.

  2. 55.

    "Viele Verbrenner-Fahrer wären sachlich glücklich, wenn deren aktuelle Sünden in Vergessenheit geraten."
    Da gebe ich Ihnen sogar Recht.
    Nur müssen wir als angeblich vernunftbegabte Wesen zu unseren bisherigen Sünden noch weitere dazu packen?
    Es ist niemanden geholfen, wenn wir begangene Fehler eingestehen, jedoch im selben Atemzug neue begehen.
    Die Errichtung einer monströsen Fahrzeugfabrik im WSG inmitten eines LSG halte ich nach wie vor für einen schwerwiegenden Fehler, die kommende Generationen auszubaden haben.
    Dabei ist es aus ökologischer Sicht völlig egal, ob es einen gültigen B-Plan gibt oder nicht oder wieviel Fabriken deutschland- oder weltweit ebenfalls im WSG errichtet wurden.
    Es kann mir auch niemand erzählen, dass es nicht eine passendere Fläche für dieses Werk gegeben haben soll.
    Trotz der vielen oder gerade wegen der vielen Milliarden sollte man doch wenigstens 'nen klaren Kopf behalten, nicht Jedem gelingt das.

  3. 54.

    Viele Verbrenner-Fahrer wären sachlich glücklich, wenn deren aktuelle Sünden in Vergessenheit geraten. So mancher versucht schon heute, seine Sünden klein zu schreiben, andere wehren sich gegen die Energiewende und bekämpfen diese Fabrik als Symbol dafür.

  4. 53.

    Man stelle sich vor, wir werden in einigen Jahren oder Jahrzehnten gefragt, was man denn "damals" gegen die anthropogene Erderwärmung getan hätte.
    Wir müssten darauf antworten, dass wir den Wald für den Bau einer weiteren Fahrzeugfabrik geopfert haben.

    Falls bis dahin nicht schon das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird die Art des Antriebes - und da bin ich mir sicher - niemanden interessieren.

  5. 52.

    Allein die Vorstellung, welche Fläche dort jetzt versiegelt wird, damit der Umwelt und dem Klima entzogen wird, lässt mich schaudern. Das nennt sich also Fortschritt, wenn Mensch dabei ist, seine Lebensgrundlage immer weiter zu zerstören. Alles im Namen der vermeintlichen neuen umweltfreundlichen Technologien - was ein Widerspruch in sich.
    Und das Gefasel von Aufforsten an anderer Stelle ist ebenso verlogen, wie sinnlos, weil zum einen nicht nachgewiesen, zum zweiten der Effekt erst dann einträte, wenn unsere Generation längst am Verrotten ist.
    Also was soll dieser ganze Schwachfug überhaupt. Keine neuen Verbrenner mehr bauen, vorhandene Produktionsstätten konversieren und bestehende, verlassene und unbenutzte Industrieflächen wieder aktivieren anstatt Flächen zu vernichten.

  6. 51.

    Sie haben erneut etwas verwechselt: Erst kam die Überplanung, danach die Umwandlung. Das muss nicht zwangsweise für eine Fabrik erfolgen und ist meist medial nicht so wirksam wie diese Maßnahme. Ausgeglichen werden muss aber der Bau eine Einfamilienhauses, die in den letzten Jahre wie Pilze aus dem Grünheider Boden wuchsen, ebenso. Es gelten die gleichen Maßstäbe.

    Dass Sie nicht verstehen wollen, dass solche Monokulturen von geringem ökologischem Wert sind, verwundert mich ebenso wenig wie Sie nicht akzeptieren wollen, dass zum Ausgleich eben wertvollere Naturräume geschaffen werden. Wenn Sie sich mit der Naturschutzgesetzgebung befasst hätten, wüssten Sie, warum nicht ein zusammenhängendes 300 ha-Areal neu aufgeforstet wird. Die Auswahl an geeigneten Standorten lässt das nicht zu. Dabei ist selbst für die Wiederaufforstung eine UVP erforderlich.

  7. 50.

    Sie behaupten also, nie behauptet zu haben, es handle sich um Holzäcker?
    Ich zitiere aus Ihrem Kommentar #18:
    "...Wenn Sie schon den Holzacker dort nach einem Jahr Diskussion immer noch weder kennen(.....)"
    "Die Kiefern standen so dicht, dass andere nur am Rand des Holzackers eine kleine Chance hatten. "
    Dass Sie sich als glühender Fürsprecher der Marke Tesla deutlich machen, ist ja das Eine - das Andere aber, innerhalb von ein paar Kommentaren einen eklatanten Widerspruch zu produzieren, lässt entsprechende Schlüsse zu.
    Lassen Sie den Leuten ihre Meinung - Ihre müssen alle hier seit Beginn dieses Themas aushalten und machen dies - also hören Sie bitte auf zu missionieren. Behalten Sie gerne Ihr persönliches goldenes Kalb - jeder hat seine Sicht, ergo akzeptieren Sie auch andere Meinungen, die nicht Ihrem und Herrn Musks Gusto entsprechen - vielen Dank.

  8. 49.

    Ach so, bei ihnen bedeutet Waldumwandlung, Umwandlung in Industriegebiete. Weil die Bäume schon so alt sind und teilweise unter Trockenheit leiden? Stimmt, da macht sich eine versiegelte Fläche mit Beton und Industrieschornsteinen besser. Dann braucht man sich keine Sorgen um Bäume machen...

  9. 48.

    Sie verwechseln mal wieder etwas absichtlich: Komplettrodungen sind bei der Bewirtschaftung des Waldes nicht mehr zeitgemäß, da sich dadurch Forste mit Bäumen nur einer Altersklasse ausbilden. Wie das dann ausschaut, kann man hier in Grünheider leicht erkennen. Wenn Nur geht es hier eben nicht um die weiter Bewirtschadftung, sondern um Waldumwandlung. Dass die Maßnahme an der Stelle grundsätzlich zulässig ist, hatten wir schon im vergangenen Winter.

  10. 47.

    Warum wundert es mich nicht, dass Sie immer wieder dem maximal zulässigen Kieferanteil hausieren gehen, aber den realen natürlich unterschlagen. 70% Laubbäume sind das Ziel. Der Link sollte Ihnen bekannt vorkommen:
    https://www.nfg-brandenburg.de/
    Für naturferne Menschen, die nichtmals wissen, was ein Mischwald ist, mal etwas über die Kiefernmonokulturen:
    https://www.pnn.de/brandenburg/brandgefahr-ohne-kiefern-waeren-brandenburgs-waelder-sicherer/24850800.html
    und
    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/03/brandenburg-waldumbau-klimaschutz-tag-des-waldes.html
    sowie ganz frisch
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/12/berlin-waldzustandsbericht-2020-wald-geht-es-schlecht-wie-nie.html

  11. 46.

    (2) Wenn überhaupt, dann brauchen wir wieder "kleine untermotorisierte Niedlichkeiten" wie in Wirtschaftswunderjahren, und keine 3t-Ungetüme, die alles niederwalzen. Entsprechende Energieerzeugung mit einem Ladestellenkonzept und z.B. der Möglichkeit für Privatsolaranlagen-Betreiber, ihren erzeugten Strom zumind. wieder kostenlos nutzen zu dürfen (was für ein Wahnsinn derzeit); von einer Einspeisung wage ich ja kaum zu reden.

  12. 45.

    Nicht verzweifeln! Der Mensch lernt durch Wiederholungen - und wenn es Generationen dauert. Urwald in 200 Jahren ist auch ein hehres Ziel, wenn es bis dahin nicht wieder vergessen wurde. ;-)
    Dafür braucht (und gibt) es Initiativen, die solche "hehren Ziele" hochhalten. Ich hoffe, das Tesla-Werk wird nicht genehmigt, stattdessen bemühe sich gern die deutsche Autoindustrie um einen geeigneteren Platz in unserer Nähe, die dann bei der Produktion von E-Autos mehr Wert auf die Nachhaltigkeit lege.

    Vor 130 Jahren wurden E-Autos von Verbrennungsmotoren nahezu verdrängt. Vorteil war die größere und flexiblere Reichweite, die Nachteile sind uns allen nur zu gut bewußt. In einem E-Auto sind ca. 15.000 Teile verbaut, in einem mit Verbrenner ca. 70.000 - Extras "oben druff".
    Seit 180 Jahren werden E-Antriebe und Akkus "optimiert" - leider mit wenig Einsatz: der wurde in die Verbrenner gesteckt. Einziges "Highlight" ist wohl die Brennstoffzelle.

  13. 44.

    Ach, das hat Herr neumann wieder weggelassen? Es sind mindestens fünfzig Prozent Kiefern, da auf märkischen Sand-Boden nichts anderes wächst. Wie toll wäre es gewesen, den schon angewachsenen Wald weiter zu entwickeln. Dann hätten wir in fünfzig Jahren einen wunderschönen mischwald mit Grundwasser hervorragender Qualität. Ohne chemischen Eintrag durch Industrieschornsteine. Aber der Gebildete Mensch fängt lieber von vorne an. So werden wir mit viel Glück (wenn es weitere Niederschläge gibt) und Pflege vielleicht in fünfzig Jahren nicht weiter sein als wie Grünheide vor dreißig Jahren.

  14. 43.

    Sobald irgendwo ein Baum gefällt wird, geht die Diskussion los. Besonders dann, wenn dafür an Stelle des Baumes Industrie angesiedelt wird. Hier ist es aber so, dass schon vor 20 Jahren Industrie hätte entstehen sollen dort an der Stelle und dies im B-Plan auch so definiert ist, leider hat man es damals aber geschafft BMW zu vergraulen. Jetzt ist eine 2. Chance da und die Diskussion geht von vorne los. Wie wollen wir die Energiewende schaffen, wie wollen wir unsere Steuern und Renten zahlen, etc. wenn wir nicht in Arbeitsplätze investieren. Nicht auf Teufel komm raus und auf Kosten der Natur und Umwelt, dass nicht, aber irgendwoher wollen wir jüngeren Erdenbürger, die derzeit Steuern zahlen durch Ihre tägliche Arbeit, auch unser Leben finanzieren und später den Enkeln zuschauen können mit einer guten Rente. Es ist ja nicht so, dass Tesla genau neben einer Einfamilienhaussiedlung steht und Fluglärm produziert wie der BER....

  15. 42.

    Na klar, und deswegen gibt's jetzt eine Hektar Weise total Rodung, die seit einigen Jahren nicht mehr erlaubt ist, tragen den wertvollen Oberboden ab, verdichten den Boden (im Trinkwasserschutzgebiet) und pflanzen an mindestens siebzig weit auseinander liegenden Orten kleine Bäumchen in toten Boden und hoffen, dass in einhundert Jahren die gleiche ökologische Wirkung erzielt wird. Die schildbürger lassen grüssen. Aber hey der elon der Große kann seine GIGA FABRIK ...Giga Berlin nennen..

  16. 41.

    Wußte ich nicht - Dank für die Info. Ich hoffe, die Aufforstung geht vermehrt in Richtung "märkischen Urwald" anstatt nur auf weitere Kiefernmonokultur.

  17. 40.

    Bei dem entsprechenden Waldstück handelt es sich eigentlich mehr um eine Holzplantage als um einen Wald. Die Kiefern und Fichten dürfen wachsen bis sie erntereif sind um dann gefällt zu werden. Also steht und stand der wirtschaftliche Nutzen dieses Gebiets auch bisher Vordergrund. Nur zur Klarheit: ich bin Befürworter für Umwelt- und Naturschutz.

  18. 39.

    Jetzt muss also schon US-Fracking-Gas herhalten, damit weiterhin auch für MIVler wie Sie mit Ihrer rein der Bequemlichkeit dienenden CO2-Schleuder im PCK unter hohem Energie- und Wasserverbrauch Rohöl in Kraft- und Brennstoffe umgewandelt werden kann. Ihre Scheinheiligkeit kennt keine Grenzen!

    Wenn es Ihnen wirklich um den Ressourcenverbrauch für die Errichtung dieser Fabrik gehen würde, würden Sie nicht seit Monaten einen anderen Standort fordern. Dass dieser Verbrauch Ihnen auch egal, haben Sie dem dem noch gar nicht so lange zurückliegenden Kauf Ihres asiatischen Stinkers bewiesen. Und dann regen Sie sich auch noch darüber auf, dass immer mehr Frachtschiffe über die Weltmeere schippern. Würden Sie es damit ernst meinen, würden Sie eine regionale Produktion unterstützen.

    Woher wissen Sie eigentlich, dass die Unterlagen bei der ersten Auslage unvollständig gewesen sein sollen? Sie haben sich ja nach eigenem Bekunden nichtmals für die Karte des geänderten B-Planes interessiert.

  19. 38.

    Da habe sie eventuell etwas verpasst.
    Ein Ausgleich findet statt. Nicht eins zu eins, wie gesetzlich vorgeschrieben, sondern in dreifacher Menge. Über den Ausgleich, wo sich die Flächen befinden und das bereits damit begonnen wurde, wurde in der Presse berichtet.

  20. 37.

    Na ja,wenn wir wirklich eine Verkehrswende wollen,dann brauchen wir neben Diesel und Benziner auch nicht Tesla/ E-SUVs.Eine Antriebswende weiterhin auf Kosten von Umwelt und Natur.
    Unfälle,Staus ect.wird es weiterhin geben,genau wie Platzmangel in Städten.Wenn zusätzlich erst mal die Ladestationen aufgebaut werden.Und nebenbei Parkplätze und Parkhäuser den SUVs angepasst werden.
    Ist die Lösung dann weg vom Öl und hin zur massiven Energie/Stromversorgung?Wo man in Zukunft dann die gleiche Preise zahlt.wie beim Verbrenner?Strom wird mit Sicherheit nicht billiger werden.


  21. 36.

    So ist eine Gesamtbetrachtung der Ökologie und Wirtschaftlichkeit nicht zu beurteilen. Ob es gelingt, die Erderwärmung durch den Menschen um höchstens 0,5 grad zu verlangsamen, wird ja nicht in Grünheide, sondern in Indien entschieden. Profis zeigen einen hier, wie man den Politikern ein Zugeständnis nach dem anderen abringt und noch gleich zukünftig eine Milliarde € nach der anderen "hinterherwerfen" muss. Wer 30 Jahre lang einfältig Fördermilliarden "versenkt", sendet ein Signal: ja da ist noch mehr zu holen. Wetten das E.Musk die Politiker hier vorführt? Wetten das eine Milliardenschwere Wasserleitung und noch vieles andere gebaut werden muss, vom Steuerzahler natürlich. Und die Politikerbegründung dann: man hätte für die Menschen in Erkner sowieso "etwas tun müssen". Etwas schaffen ist immer besser als nichts machen - aber so? Ohne Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Berücksichtigung der Ökologie? Ein Paradebeispiel wie man mit Politikern und deren Verwaltungen "umgehen muss".

  22. 35.

    Dieser sogenannte „Wald“ ist vor Jahren gepflanzt worden um ihn als Nutzholz zu ernten. Was wäre denn, wenn man sich damals entschieden hätte, statt Kiefern, Kartoffeln und Rüben anzubauen. Die würden jedes Jahr abgeerntet werden. Kiefern brauchen nun mal etwas länger bis sie erntereif sind. Und egal wo Tesla bauen würde, es gibt immer Menschen die den Aufstand proben müssen.

  23. 34.

    Wiederaufforstungen hat Tesla schon längst auch nach der Berichterstattung des RBB vom vergangen Frühjahr veranlasst wie die informierte Hauptstadtpresse zudem von Sicherheitsleistungen im mittlerweile dreistelligen Millionenbereich berichtet.

  24. 33.

    Oh, eine Grundsatzdiskussion! Hatten wir schon lange nicht mehr. Ich finde es aber immer wieder unterhaltsam, dass bei E-Auto die Rohstoffe ein KO-Kriterium sein sollen, ansonsten aber kaum jemand zum Verzicht bereit ist. Es gibt viele Menschen, die MIVen müssen oder dies wie der "Umweltengel" Tram88 aus Bequemlichkeit nicht sein lassen wollen. So lange das der Fall ist, ist das E-Auto die bessere Alternative zum Verbrenner.

    Auch die CO2-Bindung der hiebreifen Kiefern ist es völlig neues in der Diskussion rund um Tesla. Blöd halt, dass die, wie im vergangenen Winter ausgeführt, den Zenit dafür überschritten haben.

    Ich haben nie behauptet, dass dort ein steriler Holzacker angelegt worden ist. Dessen geringe ökologische Bedeutung haben aber die große, überregionalen Umweltverbände bekanntlich bereits vergangenen Winter erkannt. Schützenswerte Natur haben die in den 300 ha von 750.000 ha brandenburgische Kiefernmonokultur nur wenig gesehen.

  25. 32.

    Elektroautos zu produzieren ist ein "gutes Konzept"... Wie man in dieses Konzept knapp 180 ha Waldrodung "einpflegt", ohne diese andernorts aufzuforsten, bleibt mir unergründlich. Aber Elon Musk baut ja den Schnellladeakku auch nur für sein privates Auto... :-P

    Die Elektromobilität bietet einander überbietende Vorteile, die aber nur zum Tragen kommen, wenn das vernünftig umgesetzt wird. Das US-amerikanische Prinzip, alles auszuprobieren und sich dann um die Fehler zu kümmern, hat auch seine Vorteile, aber auch Lücken, z.B. indem man die 180ha nicht gleichzeitig an anderer Stelle aufforstet, auch unter der Prämisse, sie nicht abzuholzen, wenn die Genehmigung fürs eigentliche Projekt nicht kommt und man die geplante Fläche auch wieder aufforstet.
    Ja, das ist "Meckern auf hohem Niveau" - aber da wir dieses hohe Niveau einmal erreicht haben, wollen wir doch auch nicht wieder darunter fallen, oder?

  26. 30.

    Der Einspruch dürfte ausgehen wie das Hornberger Schießen. Die Flächen sind notwendig für die Logistik und den Anschluss der Medien.
    Nach der Bekanntgabe dieser Investition ist über ein Jahr vergangen. Da hatten die Tierexperten genügend Zeit, die Flora und Fauna vor Ort aufzunehmen. Seltene Tierarten werden auch nach dem Fällen von Bäumen eingesammelt.
    Es wird auch langsam Zeit für die abschließende Genehmigung. Ich frage mich, was nach der Genehmigung der Lackieranlage überhaupt noch umwelttechnisch zu prüfen ist, z.B. Gießerei, Presswerk.

  27. 29.

    Wieder Ihr Märchen vom Naturschutzgebiet, welches hier gar nicht tangiert wird, weil es erst auf der anderen Seite der Eisenbahn in einiger Entfernung beginnt.
    Und das wussten bzw.wissen die Tiere und Insekten natürlich auch?Das dass Naturschutzgebiet erst auf der anderen seite beginnt?Also hat sich weder ein Insekt noch Tier auf das "Teslagelände"angesiedelt?
    Egal ob Mischwald,Kiefer oder Forstwald,ein Baum bindet kein CO2?

  28. 28.

    Kupfer, Nickel, Lithium und verwandte Mineralien sind Schlüsselkomponenten für die Herstellung von Elektrofahrzeugbatterien.Elektroautos verbrauchen etwa doppelt so viel Kupfer wie Verbrennungsmotoren.
    Und damit fördert Tesla u.a.die Ausbeutung.Rohstoffgewinnung – egal ob es sich um Erdöl oder Batterierohstoffe handelt – ist häufig mit ökologischen und sozialen Belastungen verbunden.Aber das interessiert Musk genauso wenig.Aber für Menschen wie Sie ist es ja Pillepalle.Auch die menge an Tonnen von Rohstoffen die hier für die Massenfertigung benötigt werden,das geht Ihnen alles am A.... vorbei.
    Aber immer alles schön reden,und auf andere zeigen...

  29. 27.

    Was Tesla demnächst benötigt, ist bekanntlich Pillepalle.Lesen Sie eigentlich selber mal was Sie so schreiben?
    Immer die gleiche Laier.Andere verbrauchen ja mehr ect.Das sind immer Ihre Hauptargumente.Trotzdem zeigt Tesla jetzt, dass das Ende von Kobalt noch nicht gekommen ist: Laut Berichten hat sich das Unternehmen bis zu 6000 Tonnen davon pro Jahr gesichert, geliefert von Glencore und unter kontrollierten Bedingungen abgebaut.Wieviel Tonnen sind es in der USA,Shanghai und Nevada?Reden Sie bitte nicht immer alles schön.Hier geht es darum das Tesla nichts zum Klimawandel beiträgt.Musk schädigt weiterhin die Natur und Umwelt.Darum geht es mir z.b.Und E-SUVs sind keine Lösung.Dadurch wird der Klimawandel nicht gestoppt.So schwer ist es doch nicht zu begreifen.Was nützen Tausende Arbeitsplätze wenn die Natur und Umwelt zerstört wird?Zwar in "kleine mengen"wie sie es immer betonen,am ende aber in Massenproduktion.
    Weltweit.

  30. 26.

    An Nr. 22+25: Bitte denken Sie daran, dass hier auch Leute mitschreiben, die nicht Deutsch als Muttersprache haben, und "eine Havesta" könnte auch ein Versehen z.B. eines meiner polnischen Landsleute gewesen sein.
    Gerade diese "ein/eine-Unterscheidung" ist nicht immer so einfach für uns ;-) Und nicht jeder, der diese Geräte bedienen kann und vielleicht schon selber im Wald mit gearbeitet hat, weiß, dass "Harvester" von englischem Wort ernten kommt. Manche haben gute Praxis, aber in Theorie/Schrift eben nicht so perfekt.
    Versuchen Sie doch einfach, Aspekt mit Erntevolumen (genannte Zahlen und Tage) aufzugreifen und sich nicht über so etwas lustig zu machen.

  31. 25.

    "Eine Havesta schafft ca. 14ha am Tag." Das ist Unsinn! Ein Harvester - was Sie meinen - könnte etwa 14 ha am Tag schaffen. Ansonsten meinen Sie die Fischkonservenfabrik Hawesta in Lübeck, nach ihrem Gründer HAns WESTphAl.

  32. 24.

    Geld regiert die Welt,leider,
    Brandenburg brauch Geld,und es bekommt es auch,
    aber auf Kosten der Umwelt

  33. 23.

    Kohle UND Tesla stoppen. Das wären echte Alternativen, wenn wir in zehn Jahren die Küstenlinie nicht bei Gardelegen haben wollen.

  34. 20.

    Der Kalksteintagebau beliefert hier die "Zementbude". Der Tagebau muss künstlich entwässert werden. Ein riesiger Grundwasserabsenkungskegel führt zur Austrocknung des Umlandes; so viele Riesenbäume sind drauf gegangen noch ehe der Bagger kam. Aus Kalkstein entsteht Zement und daraus mit Stahl der Stahlbeton und der hat vor kurzer Zeit noch nicht den Wald bei Fangschleuse eingenommen. Was da an CO2 erzeugt wurde soll alles durch TESLAS wieder neutralisiert werden ? Nun noch das Batteriemonstrum; was habt ihr euch dabei gedacht ? So etwas gehört nach Schwarzheide oder auf Brachland / ehem. Industrieland in der DDR. Ihr wollt das Klima retten ? Wer ist da nicht zu retten ?

  35. 19.

    Der A.Neumann natürlich wieder an vorderster Front für Tesla. Wenn aber ab morgen früh 6:00 Uhr das PCK plötzlich auf NULL schaltet spürt man das mit Sicherheit auch in Berlin. Sie werden nun begründen müssen weshalb sie das PCK nun schon so oft hier so in den Dreck gezogen haben. Wo stehen in Deutschland und Europa ähnliche Betriebe und warum wird man diese noch viele Jahre brauchen ? Die USA reiten ja gerade wieder die nächste Attacke gegen Nordstream 2. Diese Typen wollen uns ihr viel schädlicheres ( gesamtökologisch ) Frackinggas aufzwingen. Wer solche Freunde hat...den Rest kennen sie.

  36. 18.

    Wieder Ihr Märchen vom Naturschutzgebiet, welches hier gar nicht tangiert wird, weil es erst auf der anderen Seite der Eisenbahn in einiger Entfernung beginnt. Wenn Sie schon den Holzacker dort nach einem Jahr Diskussion immer noch weder kennen noch verorten können, schauen Sie sich mal die Videos, die es bei Youtube zu Hauf gibt, an. Von der ersten Rodung gibt es auch welche von neutraler Seite und von der Presse. Vom Mischwald, den Sie dort als angeblicher Kenner des Forstes vorgefunden haben wollen, ist immer noch nichts zu sehen. Daran hat sich seit dem vergangenen Winter weiterhin nichts geändert. Die Kiefern standen so dicht, dass andere nur am Rand des Holzackers eine kleine Chance hatten.

    Der RBB ist übrigens ähnlich spät dran wie die Grüne Liga. Schauen Sie mal in die Berliner Lokalpresse wie die vom Askanischen Platz. Er hat immerhin aktuell was zum Waldzustand geschrieben. Um die Kiefern in der Residenzstadt der Kurfürsten ist es besonders schlecht bestellt.

  37. 17.

    Wenn ein Landesumweltamt, ein grüner Umweltminister und eine grüne Staatssekretärin die Genehmigung erteilt haben sollte man von Umweltverträglichkeit ausgehen.
    Für was geht man sonst wählen?

  38. 16.

    Stimmt nur indirekt. Die Kohlebuden nehmen zur Kühlung das abgepumpte Grundwasser. Wirklich fehlen wird das Wasser wenn die Buden dicht machen, dann müssen die Kohlelöcher gefüllt werden. So oder so, es wird noch viel Freude am "billigen" Kohlestrom geben. Anteil am Klimawandel nicht eingerechnet.

  39. 15.

    Vielen Dank an den rbb. Endlich mal etwas von der anderen Seite der ach so heilen Industriewelt. Zeit wird es, nach all den Sondergenehmigungen und TURBO Vernichtung von Wald und dessen Bewohnern. Und ich wünsche den Umweltverbänden bestmöglichen Erfolg. Für mich wiegt ein Naturschutzgebiet das vom Wasser lebt, mehr als eine Schwerindustrie die am Ende auch noch die größte Batterie Produktion der Welt werden möchte. Mitten im Wald? An alle, die das Märchen vom “erntereifen Forst“ glauben. Nach mehr als 80 Jahren ist es Flora und Fauna egal ob die Bäume hintereinander oder nebeneinander stehen. Zumal schon lange damit begonnen wurde, den Wald umzuwandeln in Mischwald. Und es tut dem wasserhaushalt wesentlich besser als eine immens wasserverbrauchende Batterie- und autoproduktion. In einem TrinkwasserSCHUTZGEBIET.

  40. 14.

    Eine Havesta schafft ca. 14ha am Tag. Wieviel Tage haben sie für 90ha gebraucht? Sieben?
    Heißt also, dass sie bis Freitag fertig sind. Gut Holz!

  41. 13.

    Habe auf der Fläche die jetzt gerodet wird im Juli 2 Kilo Blaubeeren gesammelt. Hätten auch 200 sein können, zu ernten gabs genug. Aber ausser Blaubeeren, Himbeeren, Preiselbeeren und ein paar Pilzen gibt es dort wirklich nur Kiefern. Da ist das ach so oft genannte Löcknitztal um mehrere Größenordungen besser. Wenn man dort mit dem Holzeinschlag aufhören würde (ja, auch dort wird im Wald Holz entnommen) würde man ökologisch viel mehr erreichen als auf der Teslabaustelle die Arbeiten zu stoppen.

    Und von wegen Wasser: Schaltet mal lieber die Kohlekraftwerke wie Jänschwalde ab, gegen deren Wasserverbrauch ist Tesla nicht der Rede wert.

  42. 12.

    Ich sehe das wie den Kampf David gegen Goliath.

    Die Bürger vergleichen Tesla mit VW.
    Tesla könnte VW kaufen.
    Wenn es Wasser-Probleme gibt, wird halt eine Pipeline gebaut. "Aus der Porto-Kasse". Zutrauen würde ich es Tesla.
    Tesla ist es gewohnt Probleme zu lösen und nicht welche zu erzeugen.

  43. 11.

    Tesla rodet seit einer Woche wieder. Die Genehmigung ist vom vorigen Monat.

  44. 10.

    Man sollte endlich aufhören von Wäldern zu sprechen! Es handelt sich bei den zu rodenden Flächen mitnichten um Wälder. Es sind Forste! Es gibt einen riesengroßen Unterschied zwischen einem Wald (eigenständig gewachsen, ohne Eingriff des Menschen = natürlich) und einem Forst (ein in Reih und Glied gezwängtes Feld mit Bäumen, die irgendwann erntereif werden). Man sollte auch mal die tatsächlichen Gründe beleuchten, weswegen die Rodung gestoppt werden soll. Das hat primär wenig mit dem "Wald" zu tun als viel mehr mit der Tatsache, dass wir verdursten werden.

  45. 9.

    Nene, 90 sind bereits und 83 sollen noch mal hinzugerodet werden. Lies doch mal richtig.

  46. 8.

    Allein schon das mit dem Golfplatz würde ich nicht ungeprüft unterschreiben. Das liegt aber nicht am Durst der 60 Mitarbeiter. Zudem greifen die Privatanschließer im WSE-Gebiet noch mehr Wasser ab im Vergleich zum Rest des Landes Brandenburg. Was Tesla demnächst benötigt, ist bekanntlich Pillepalle im Vergleich zum PCK oder erst Recht der Metropole, die der Giga Berlin den Namen gab und die aktive Grundwasserhaltung betreibt.

  47. 7.

    Fragt man sich was die Verbände seit der letzten Rodung gemacht haben, dass sie erst eine Woche nach Beginn einen Eilantrag stellen. Das weitere Rodungen folgen ist schon seit der letzten klar. Da hätten sie sich vorbereiten können, um entsprechend zügig den Antrag zu stellen.

  48. 6.

    Heyeyey... Kein anderes Thema für maximale Aufregung mehr da???? Tesla ist doch längst beschlossene Sache. Unsere Wälder? Jetzt erst marode? Wohl nicht.!

  49. 5.

    Auf jeden Fall stoppen. Alles roden für diesen Blödsinn.

  50. 4.

    War klar...dass am Ende der zwangsaufgerodete Wald bedeutend höherwertiger für die pflanzliche und tierische Vielfalt ist, wird ignoriert. Hauptsache Klagen und/oder Verbieten. So kennen wir diese Klagebande!
    Eine katastrophale Außendarstellung für die ehemals industriefreundliche Nation.

  51. 3.

    Bißchen spät! Wenn seit voriger Woche schon 90 ha von 83 ha gerodet sind, braucht es jetzt keinen Eilantrag mehr. Den Antrag wollte die Grüne Liga schon vorige Woche stellen.

  52. 2.

    Diese Kiefern müssen eh weg. Klimaschädlich. ABER: stoppt das, weil wir austrocknen werden! Brandenburger Seen verschwinden, unser Trinkwasser auch. Und Tesla darf Wasser abgreifen, mehr als jeder Golfplatz, mehr als jeder Spargelhof?

  53. 1.

    Sind das die selben Umweltverbände welche den Verbrennunhsmotor duch Elektromobilität ersetzen möchten ?
    Fur den Fall, dass es sich um diese handelt kön ten doch Vorschläge zu geeigneten Produktionsstätten im Zige der Demo dargelegt werden.

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