Patienten immer jünger - Die Last der Likes: Wie soziale Medien Essstörungen triggern können

Mi 13.03.24 | 11:00 Uhr | Von Jonas Wintermantel, Helena Daehler
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Symbolbild: Ein Maedchen sitzt allein mit ihrem Fahrrad unter einer Bruecke an einem Kanal und schaut auf ihr Smartphone. (Quelle: dpa/Steinberg)
Video: rbb|24 | 13.03.2024 | Material: rbb24 Brandenburg aktuell | Bild: dpa/Steinberg

Immer jüngere Menschen mit Essstörungen werden in Berliner und Brandenburger Kliniken behandelt. Soziale Medien können Einfluss auf die Entstehung der Krankheit haben – deswegen sollte die Prävention genau dort stattfinden, sagen Expert:innen.
Von Jonas Wintermantel und Helena Daehler

"Man denkt über nicht viel anderes nach. Was esse ich als nächstes? Wo kann ich am besten Kalorien einsparen? Rollt sich beim Sitzen gerade mein Bauch? Das ist wie ein dauerhaftes Brummen im Kopf." So beschreibt die 16-jährige Luise aus der Nähe von Frankfurt (Oder) ihr alltägliches Gedankenkarussell. Vor drei Jahren ist sie in eine Essstörung gerutscht.

Im ersten Corona-Sommer 2021 – da ist Luise 13 – kommt sie in die Pubertät und beginnt, sich mit anderen zu vergleichen. "Ich habe mit einer Freundin zusammen angefangen, mehr Sport zu machen – dann sind wir auf eine App gestoßen, mit der man Kalorien zählen kann." Die App hat sie bei Influencerinnen in den sozialen Medien entdeckt. Sie verliert sehr schnell Gewicht – an die 20 Kilo in wenigen Monaten. Irgendwann beherrscht die Essstörung ihren Alltag.

Als Luise in den gemeinsamen Familienurlaub ihre Waage mitnimmt, interveniert ihr Vater. Sie beginnt kurz darauf eine Therapie in der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) des Klinikum Frankfurt (Oder). Zwei Kilo weniger, und sie wäre im Krankenhaus gelandet, sagt Luise heute. "Ich glaube, ich habe mich einfach selbst verloren!"

Info

Unterschieden wird bei Essstörungen zwischen Anorexie also Magersucht, Bulimie und Binge-Eating. Bei Bulimie leiden Betroffene unter regelmäßigen Essanfällen, die häufig mit selbst herbeigeführtem Erbrechen einhergehen. Binge-Eating bezeichnet exzessives und übermäßiges Essen. Meistens treten die Krankheiten in Mischformen auf. Die Magersucht ist dabei die psychische Erkrankung mit der höchsten Sterberate, sie liegt bei etwa 15 Prozent.

Betroffene von Essstörungen werden immer jünger 

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: In Berlin und Brandenburg hat sich die Anzahl der 10- bis 17-Jährigen, die wegen einer Essstörung im Krankenhaus waren, in den vergangenen fünf Jahren nahezu verdoppelt. In Berlin wurden 2022 mit 335 Betroffenen mehr als doppelt so viele Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren im Krankenhaus behandelt (2019: 158). In Brandenburg ist die Zahl der entsprechenden Klinikaufenthalte von 92 (2019) auf 150 (2022) angestiegen. Dabei waren im Jahr 2022 96 Prozent der 10- bis 17-jährigen Personen mit Krankenhausaufenthalten weiblich.

"Das Einstiegsalter, in dem zum Beispiel eine Magersucht beginnen kann, ist auf elf Jahre gesunken, von ehemals 14 Jahren", sagt Carmen Schmidt von Dick & Dünn e.V., dem Berliner Fachberatungszentrum bei Essstörungen. Bereits seit 1986 bietet ihr Verein ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für Betroffene und deren Angehörige, bildet Fachkräfte fort und macht Präventionsarbeit an Schulen.

"Das Internet bietet eine Ersatzfreundschaft" 

"Das hat damit zu tun, dass die Pubertät früher einsetzt, aber auch mit Social Media und Corona", so die Sozialarbeiterin. "In der Pandemie mussten die Kinder zu Hause klarkommen, waren oft isoliert. Viele fühlten sich sehr auf sich zurückgeworfen." In dieser Zeit sei auch die Bildschirmzeit der Jugendlichen enorm gestiegen – und nicht selten auch zur Sucht geworden.

"Das birgt ein großes Risiko für die Entstehung von Essstörungen", erklärt Carmen Schmidt, auch wenn es nicht die Hauptursache sei. "Allem voran steht immer die Selbstwert-Verunsicherung, und dass ich in eine Krise geraten bin. Dass ich mich allein fühle. Und dann bietet das Internet – egal auf welchen Kanälen ich mich befinde – eine Ersatzbindung, eine Ersatzfreundschaft."

Deswegen betont Schmidt die Rolle der Familien. Diese seien heutzutage stark gestresst. Häufig würden deshalb Anzeichen von Essstörungen von den Eltern nicht erkannt. "Deshalb finde ich es wichtig, dass Bindung zu Hause wieder real stattfinden kann. Dass die Familien mehr gestärkt werden." Heißt konkret: Mehr Zeit füreinander, mehr Ruhepausen mit ungeteilter Aufmerksamkeit für die Kinder.

Schönheitsbilder in Social Media: von "Thigh Gaps" und "Legging Legs"  

Neue internationale Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und der Entwicklung von Essstörungen hin. Sie zeigen erstens: Je länger und intensiver Jugendliche soziale Medien nutzen, desto höher ist für sie die Gefahr, Symptome einer Essstörung zu entwickeln und unzufriedener mit dem eigenen Körper zu sein [jeatdisord.biomedcentral.com]. Und zweitens: Gerade diejenigen Jugendlichen, für die die Anzahl von Likes und Followern auf Social Media besonders wichtig ist, schränken sich beim Essen ein und sind mit ihrem Körper unzufriedener [pubmed.ncbi.nlm.nih.gov].

Die Glorifizierung von und die Anstachelung zu krankhaftem Essverhalten ist in den sozialen Medien nichts Neues. Schon seit Jahren gibt es einschlägige Kanäle, Foren und Gruppen, in denen sich Betroffene gegenseitig zum Abnehmen anstacheln. "Pro-Ana" (für Anorexie) und "Pro-Mia" (für Bulimie) sind nur zwei Beispiele für geläufige Ausdrücke, die die Gefahren von Essstörungen kleinreden – die Krankheit wird zum Lifestyle hochgejubelt.

Was 2010 noch die "Thigh Gap" war, also eine Lücke zwischen den Oberschenkeln bei geschlossenen Beinen, ist heute der TikTok-Trend der "Legging Legs". Zwei Begriffe für ein und dasselbe ungesunde und im schlimmsten Fall lebensgefährliche Körper- und Schönheitsideal. Unter dem Hashtag #thinspo (aus "thin" und "inspiration") teilen Nutzer:innen etwa ihre "Fortschritte" oder "nützliche" Tipps.

Der Algorithmus liefert ein verzerrtes Bild 

Inzwischen kann man auf den Plattformen zwar nicht ohne Weiteres Begriffe wie "Magersucht" oder "Essstörungen" suchen, ohne auf eine Seite mit Hilfsangeboten zu gelangen. Der entsprechende Inhalt findet sich mit anderen Suchbegriffen trotzdem schnell. Das viel größere Problem ist der dahinterliegende Algorithmus, der den Nutzerinnen immer mehr vom selben Content ausspielt. Und natürlich das, was gezeigt wird: ein völlig verzerrtes Bild von vermeintlicher Perfektion und Schönheit.

Sabine Dohme will genau in diese Gruppen, Foren und Kanäle rein. Dohme ist pädagogische Fachkraft beim Versorgungszentrum ANAD, einer Anlaufstelle für Essstörungen in München. Seit neuestem ist sie neben der analogen Beratung als "digitale Streetworkerin" im Internet unterwegs – eine "völlig neue Form der Jugend- und der Jugendsozialarbeit", wie Dohme selbst im rbb-Interview sagt.

"Wir tummeln uns da, wo die Jugendlichen sich tummeln" 

Die Idee: Streetworkerinnen und Streetworker sprechen im Netz gezielt junge Menschen an, die online einen problematischen Umgang mit ihrem Körperbild und Essverhalten zeigen – um zu sensibilisieren und zu informieren. Im nächsten Schritt sollen die Jugendlichen dann in die klassischen Beratungsangebote überstellt werden.

Warnzeichen für Essstörungen seien dabei vielschichtig, sagt Dohme. "Diäten sind für mich immer ein Signal. Ich werde aber auch hellhörig, wenn über exzessiven Sport gesprochen wird. Dann schaue ich genau hin, ob zum Beispiel Mädchen auch solche Bilder posten, was sehr oft vorkommt. Auch Männer posten Bilder mit der Frage: Ist mein Körper gut, bin ich zu dick oder zu dünn?"

Bewusst entscheiden, wem man folgt - und wem nicht

Weder Sabine Dohme noch Carmen Schmidt von Dick und Dünn schätzen die sozialen Medien als per se schlecht ein. "Es kommt darauf an, dass ich mein Nutzungsverhalten lerne und auch hinterfrage, wenn ich mehrere Stunden am Tag mich in dieser Welt bewege", betont Carmen Schmidt. Mit betroffenen Jugendlichen spricht sie darüber, wem sie in den sozialen Medien folgen – und was das mit ihnen macht. Das könne dann auch bedeuten, dass man bestimmten Menschen nicht mehr folgt oder aus bestimmten Apps ganz aussteigt.

Auch Luise aus der Nähe von Frankfurt konnte sich in ihrer Therapie eine achtsamere Nutzung der sozialen Medien erarbeiten. Sie hat einen gesünderen Umgang mit Essen gelernt und mit ihrem Körper. "Ich habe gelernt mich abzugrenzen von Menschen, die einem nicht guttun. Sich abzugrenzen von kranken Verhaltensweisen. Und einfach auf sich selbst zu hören, das ist glaube ich ganz wichtig." Sie ist noch immer bei Instagram – aber wählt mittlerweile ganz genau aus, wem sie folgt.

Sendung: rbb24 Abendschau, 13.03.2024, 19:30 Uhr

Beitrag von Jonas Wintermantel, Helena Daehler

17 Kommentare

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  1. 17.

    Eins verschwindet (vielleicht) und andere entstehen. Man muss Jugendliche über Social Media aufklären und nicht darauf hoffen, dass sie verschwinden. Denn das werden sie nicht, sondern sie werden sich weiterentwickeln. In 50 Jahren begegnet man sich vielleicht als Hologramm im 3-D-Universum. Diese weltweite Verbindungsmöglichkeit zwischen Menschen lässt sich nun mal nicht mehr zurückschrauben. Denn neben Nachteilen gibt es eben auch entscheidende Vorteile, z.B. für räumlich getrennte Familien oder Paare oder im Arbeitsleben.

  2. 16.

    Zunächst mal: TikTok soll in den USA nicht abgeschaltet sondern lediglich der Chinesischen Kontrolle entzogen werden. Es in diesem Fall abzuschalten ist eine Drohung von TiKTok selbst, nicht die Forderung des US Senats.

    Der Kommentator hat schon Recht, Social Media kann man in einem World Wide Web nicht mehr abschalten. Es würden umgehend Alternativen gefunden werden, die dies ersetzen. Facebook und Co haben diese Funktionalität letztlich ja nur vereinfacht und nutzerfreundlich gemacht, den eigentlichen sozialen Austausch erfunden haben sie nicht. Inzwischen wollen die Menschen darauf auch nicht mehr verzichten und würden eine Sperre daher mit allen Mitteln umgehen.
    Das Problem von Social Media ist ja nur, dass es ohne strenge Moderation gefährliche Trends verstärken kann, wenn die Nutzer nicht überblicken können, was sie da eigentlich tun. Gerade deshalb sollten Kinder diese Medien gar nicht oder nur unter Aufsicht benutzen. Das ist aber Aufgabe der Eltern.

  3. 15.

    TikTok soll nur „abgeschaltet“ werden, weil Daten bei der chinesischen Regierung landen können.
    Derzeit ist es ein Bundesstaat (Montana). Es gilt auch nur für Neukunden… wer es schon installiert hat nutzt es weiter.
    Also einfach in den nächsten Bundesstaat fahren und dort runterladen.
    Und nebenbei… klagt TikTok dagegen. Gerichte sehen eh ein Verstoß gegen die Verfassung… Redefreiheit.
    Käme TikTok aus Frankreich würde niemand in den USA damit ein Problem haben.

  4. 14.

    „Social Media kann man nicht abschaffen. „

    Doch, in USA wird demnächst vielleicht TikTok abgeschaltet.

    Eine Kammer stimmte bereits dafür. Im Senat gibt es dort wohl auch eine Mehrheit.

    Dann heißt es Ciao TikTok!

  5. 13.

    Meine Tochter hatte schwere Essstörungen...Ich habe mit ihr eine Therapie gemacht und habe gelernt damit um zu gehen.
    Sie natürlich auch. Es geht ihr heute gut, sie hat ihren geliebten Job, einen Verlobten und Mami ist glücklich.

  6. 12.

    Social Media kann man nicht abschaffen. Aber wer vermittelt Jugendlichen den Umgang mit Social Media? Wer sagt ihnen, dass die digitale Welt nicht ihr reales Leben ist? Niemand lebt im Cyberspace, aber seit den Isolierungen während der Corona-Epidemie bewegen sich viele junge Leute vorwiegend dort. Deshalb halten sie alles, was dort passiert für richtig und wichtig. Und die meisten Jugendlichen sind nun mal nicht in der Lage zu erkennen, dass ihr Guru weder irgendeine Qualifikation noch irgendein Basiswissen hat. Und wenn sie dann endlich in die reale Welt geschubst werden, sind die Enttäuschung und der Frust darüber, dass es dort nicht so simpel läuft wie im Netz groß. Die Folge sind Orientierungslosigkeit und sinkendes Selbstvertrauen. Wer selbstbewusste Jugendliche möchte, die hoffnungsvoll an der Zukunft arbeiten, muss über den Umgang mit Social Media aufklären.

  7. 11.

    Normal ist, nicht auszusehen als liefe man Reklame für die Welthungerhilfe.
    Da genügt ein Spiegel oder Partner und Eltern, die nicht sprachlos zuschauen, bis nichts mehr geht.

  8. 10.

    Ich würde mal keck behaupten, dass was man online sieht kein verzerrtes Bild von Perfektion ist, sondern man sich einfach mit den Top 0,01% der Menschen vergleicht. Das ist wie sich Fußball im Fernsehen anzukucken und zu behaupten, dass sei ein verzerrtes Bild von sportlicher Leistung, nur weil's auf dem Bolzplatz anders aussieht. Eher sollte man den Jugendlichen also vielleicht beibringen, mit der eigenen Imperfektion besser zurecht zu kommen.

  9. 9.

    Wie ermitteln Sie normal? Jeder empfindet da einen anderen Korridor. Und wie bekommt man dann „"wohl-/normalproportionierte" in die gestörten Wahrnehmungen hinein, wenn die es partout anders sehen?

  10. 8.

    Stellt euch mal morgens vor eine weiterführende Schule und zählt "normalgewichtige" Mädels... Für wen konkret machen die das? Mal die "Typen" gefragt, was für Figuren sie mögen? Bestimmt keine "Bügelbretter" *sorry*. Anschlussfrage: was habe ICH als Mädel davon, ANDEREN MÄDELS zu gefallen? Was will ich von denen oder die von mir (außer Hausaufgaben abschreiben natürlich...)? Von klein an habe ich meinem Kind immer und immer wieder gesagt "starr keine anderen Kinder an!". Andere sind andere, und wenn die nächstens die Nase krumm operieren lassen, machen wir DAS auch nicht nach!

    Wir als "wohl-/normalproportionierte" Familie haben bei der entsprechend angesteuerten Zielgruppe einen größeren Fan-Club und positive Rückmeldungen (war das jetzt political correct umschrieben?). Darauf warten viele Dürre jahrelang. Kann man in Schule und Zuhause diese Binsenweisheit mal kommunizieren?

    Aber solange Kleidergrößen XS/30/32 in der Erwachsenenabteilung verkauft werden, stimmt halt was nicht.

  11. 7.

    "Soziale Medien können Einfluss auf die Entstehung der Krankheit haben"
    Nicht nur Soziale Medien, auch das TV. Am Donnerstag früh stauen sich ältere Leuts in meiner Hausarztpraxis, weil sie am Dienstag und Mittwoch in den 3. Programmen die Gesundheitssendungen gesehen haben. Die Schwestern der Praxis schauen oft online in die Themenübersicht dieser Sendungen um zu wissen, was Donnerstags dann für Krankheiten in die Praxis kommen. ;-))

  12. 6.

    Weiter:
    In dem gerade geschilderten Fall ging um Depressionen und Betäubungsmittelmissbrauch). Der Jugendliche kam für ein paar Tage in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ihm wurden seine Sachen, u.a. das Schlüsselbund abgenommen. Nach ein paar Tagen, in denen er sich in der geschlossenen Kinder- und Jugendpsychiatrie weitere BTMs verschaffen konnte, wurde er ohne Jacke (war ohne Jacke eingeliefert worden) und ohne Schlüsselbund in den dezemberlichen Schneesturm entlassen, allein, als Minderjähriger. Nach zwei Tagen hat er sich nach Hause getraut - die Eltern sind fast gestorben vor Angst.
    Dennoch gab es von staatlicher Seite, Krankenkasse usw. keinerlei Hilfe, maximal Blabla und vage Versprechungen in der fernen Zukunft.
    Ich fürchte, dass wird im Falle von Essstörungen nicht viel anders sein.

  13. 5.

    Solange man über das Thema nur liest, denkt man "ja, klar, dann machen die eine Therapie, dann ist alles wieder prima."
    Möglicherweise ist das ja bei Essstörungen tatsächlich so, dass die Betroffenen nach der Diagnose mit einer Therapie starten können.
    Aus recht kurzer Entfernung konnte ich während der Corona-Zeit beobachten, wie weit sich Theorie und Praxis voneinander unterschieden haben
    Eine Therapie war nicht zu bekommen (vielleicht in einem halben Jahr?), obwohl die Eltern an jeder Klinke gekratzt haben, die zu finden war.
    Zum Glück hatte der stabile Zusammenhalt in Familie und Freundeskreis und wohl auch die Zeit dafür gesorgt, dass der Junge einigermaßen die Kurve bekommen hat.

  14. 4.

    Likes sollte der rbb auch einführen. Obwohl, den gesamten Meinungsquerschnitt bilden die rbb-Kunden nicht ab und als Ziel hat der rbb dies auch nicht formuliert.

  15. 3.

    Ich mache mich, mein Leben und Wohlergehen davon abhängig, ob mir irgendein anonymer Pöbel "Likes" zukommen lässt oder nicht.

    Das sind starke weibliche Wesen. Wir sind wirklich weit gekommen mit den Emanzipationsbemühungen (und an allem sind natürlich irgendwie die Männer schuld, auch wenn Frauen sich gegenseitig fertigmachen, denn wir sind zwar schön und stark und mutig, aber trotzdem Wachs in den schmutzigen Händen des Patriarchats). Hurra, hurra.

  16. 2.

    Likes gehören natürlich verboten.

  17. 1.

    Internet, Fluch und Segen zugleich...
    Was die sozialen Medien anbetrifft, ich selbst halte mich total und sehr konsequent da raus und muss immer sehr den Kopf schütteln, was man alles so unfreiwillig in Bus und Bahn auch Handys sieht oder hören muss. Ein Potpourri des oberflächlichen und Selbstdarsteller Wahnsinns... Letztlich kommen unsere Kinder wohl nicht drum rum, daher ist es sicher gut, ein gewisses Bewusstsein und eine Art Aufklärung mit ihnen zu besprechen.

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