Eindringlicher Appell - Oberhavel-Kliniken suchen Einweg-Regenmäntel als Schutzkleidung

Mi 01.04.20 | 20:57 Uhr
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Symbolbild: Ärzte versorgen im OP einen Patienten. (Quelle: dpa)
Bild: dpa

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Die Oberhavel-Kliniken haben nach eigenen Angaben keine Schutzkleidung mehr vorrätig, die in der Behandlung von Corona-Patienten notwendig ist. Das Unternehmen teilte auf seinen Internetseiten mit: "Da wir schon längere Zeit nicht mehr beliefert wurden, sind unsere Vorräte [...] nun total erschöpft und reichen nicht einmal mehr für wenige Tage." [oberhavel-kliniken.de, abgerufen am 01.04.2020] Insbesondere fehlten Masken, Kittel und Anzüge.

Die Klinikleitung bittet deshalb die Bevölkerung und Unternehmen, Materialien zu verkaufen, die zu Schutzkleidung umgearbeitet werden können. Folien, Einweg-Regenmäntel oder ähnliches könne geeignet sein, heißt es. Ebenso bittet die Klinikleitung Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen, diese zu verkaufen.

Wenn es nicht mehr möglich sei, die Belegschaft vor einer Ansteckung mit dem Virus Sars-CoV-2 zu schützen, sei die Versorgung der Patienten in der Region in Gefahr. Eindringlich heißt es in dem Appell: "Bitte melden Sie sich!"

Die Oberhavel-Kliniken unterhalten im gleichnamigen Landkreis Krankenhäuser in Hennigsdorf, Oranienburg und Gransee.

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