Ein leerer Fußballplatz
Bild: imago images / Noah Wedel

Verband setzt Spiele bis Jahresende aus - Vorzeitige Winterpause für Brandenburger Amateurfußball

Im Brandenburger Amateurfußball werden in diesem Jahr keine Spiele mehr stattfinden. Das teilte der Fußball-Landesverband (FLB) am Freitagabend mit [flb.de]. Die Unterbrechung des Spielbetriebs für alle Spiel- und Altersklassen des Verbandes und seiner Kreise werde wegen der unsicheren Corona-Lage bis zum 31. Dezember verlängert, heißt es in der Erklärung.

"Auf keine vagen Hoffnungen stützen"

Dem Beschluss ging demnach eine Video-Konferenz der Mitglieder des Verbandsvorstandes voraus, der wiederum einer Empfehlung des Krisenstabs folgte. "Wir verkennen hierbei nicht die gesundheitliche und gesellschaftliche Bedeutung des Sports, wollen aber ohne weiteres Zögern uns auf keine vagen Hoffnungen stützen und weiterhin auf von uns nicht beeinflussbare politische Entscheidungen warten", wird FLB-Präsident Jens Kaden zitiert.

Die Aussetzung des Spielbetriebs betrifft die Amateurfußballer von der Verbandsliga bei den Männern und der Landesliga bei den Frauen abwärts. Wann in diesen Klassen wieder gespielt werden darf, ist offen. "Der 'Re-Start' unterliegt der Abhängigkeit zur weiteren Pandemieentwicklung, der politischen und amtlichen Verfügungslage, den Witterungsbedingungen und der Organisationsfähigkeit der Spiele", heißt es in der Mitteilung.

Sendung: rbb24, 20.11.2020, 21:45 Uhr

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2 Kommentare

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  1. 2.

    Es gibt deutschlandweit ca. 30 Profispiele unter Profibedingungen pro Spieltag,
    bei den Amateuren sind es weit über 10.000 pro Spieltag.
    Wo ist die Gefahr der unkontrollierten Übertragung unverhältnismäßig größer? Einfach mal rational bleiben...
    Die anderen Profisportler könnten auch Sport treiben, können es allerdings nicht ohne zahlende Zuschauer.

  2. 1.

    Daran erkennt man doch das wahnwitzige an der sogenannten Pandemie! Ich bin wahrlich kein Fußballfan, aber den Profifußball hält man unter allen Umständen am Leben und bei den Amateuren wird rigoros durch gegriffen. Daran erkennt sogar ein medizinischer Laie die unsinnigen Maßnahmen, die getroffen wurden, um die Pandemie einzudämmen. Leider sprechen die täglichen Zahlen eine andere Sprache, nämlich das die Einschränkungen noch nicht gefuchtet haben.

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