Kevin Kühnert, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD. (Quelle: dpa/Gregor Fischer)
Bild: dpa/Gregor Fischer

Initiative in Corona-Krise - Kevin Kühnert will Berlins Kneipen retten

Was Sie jetzt wissen müssen

Juso-Chef Kevin Kühnert hat angesichts der Corona-Krise eine Initiative zur Rettung von Berliner Kneipen gegründet. In der kommenden Woche solle eine Website online gehen, auf der Spenden für Kiezkneipen gesammelt werden, kündigte der Vorsitzende der SPD-Jugendorganisation am Samstag an. Dabei soll der "symbolische Euro für das nicht in der Kneipe getrunkene Bier" der eigenen Stammkneipe zugute kommen.

Viele Kiezkneipen in Berlin hätten keine finanziellen Rücklagen, so Kühnert. Hinzu kämen die hohen Mieten. Gemeinsam mit Freunden habe er deshalb die "Kneipenretter" gegründet. Kneipen hätten ein anderes Publikum als "unsere Lieblingsbars und -restaurants", so Kühnert: weniger zahlreich, weniger zahlungskräftig und oftmals schlechter vernetzt. "Wir freuen uns über jede Soli-Initiative aber wollen aufpassen, dass niemand vergessen wird."
 

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12 Kommentare

  1. 12.

    Ich rede eher von großen Firmen,die riesige Gewinnmargen haben. Aber auch Vermietern weniger Objekte bleiben ja noch die Mietzahlungen der restlichen Bewohner - so eine Kneipe steht ja eher selten alleine rum.
    Ich behaupte mal,die wenigsten Vermieter leben von der Hand in den Mund und zum Glück habe ich auch schon von vielen sozialen Vermietern in diesen Zeiten gehört.

  2. 11.

    Ist das alles? Was ist mit Catering-Unternehmen, was ist mit Restaurants, Cafes und Imbissen? Was ist mit Clubs? Ne danke Kevin, entweder helfen wir allen, oder das ganze bekommt den Beigeschmack von einer Degradierung zu zweitklassigem Bürgertum, wenn die Kneipe gerettet, aber das Cafe geschlossen wird. Hatte wohl jeder recht der meinte, dass Kevin Kühnert noch zehn Jahre braucht, bis er die Bedürfnisse unseres Landes begreift.

  3. 10.

    Ach er wieder, ok mit 1,80 € bin ich dabei.

  4. 9.

    Borussia Dortmund hat in 13 tagen 1300000 Euro gespendet.

  5. 8.

    Kühnert nicht, aber unser Issoo. Auf ihn bezog ich mich, wie es auch deutlich aus meinem Text hervorging.

  6. 7.

    Weiß nicht wo du in dem Artikel gelesen hast, dass Herr Kühnert die Mietzahlung kritisiert, oder irgendwie in Zweifel gestellt hat. Ganz im Gegenteil, weil die Kneipenbesitzer eben auch hohe Kosten, wie Mieten, haben, möchte er für die Betreiber von Kneipen spenden sammeln, damit diese dann auch ihre Miete nicht schuldig bleiben müssen. Jetzt verstanden?

  7. 6.

    Sie vielleicht nicht, die Kneipenwirte und deren Familien allerdings schon. Eine schöne Aktion für eine vergessenen Teil Berlins. Und das sag ich als Nichtkneipengängerin.

  8. 5.

    Das nenn ich mal Lokalpolitik

  9. 4.

    Wat'n Populismus! Haben wir keine anderen Sorgen?

  10. 3.

    Issoo, auch Vermieter müssen von irgendwas leben und ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Der Bau und der Betrieb von Immobilien ist teuer und arbeitsintensiv, da wollen Sie doch hoffentlich keinem Vermieter das Recht absprechen, auch etwas zu verdienen, oder? Wer es sich leisten kann, der mag vielleicht in der Lage sein, der Friseurin mal einen oder zwei Monate die Miete zu erlassen, aber irgendwann wird dann auch die finanzielle Leistungsfähigkeit des Vermieters beendet sein. Das ist alles ein sehr komplexes System, und das kann ganz schnell wie ein Kartenhaus zusammenbrechen, wenn irgendwo ein Sandkorn im Getriebe steckt.

  11. 2.

    Irgendeiner muss ja die Gewinne der Vermieter bezahlen..
    Normalerweise müsste es verboten sein in solchen Zeiten Gewinne mit Miete zu erwirtschaften. Ist in unserem Wirtschaftssystem nur nicht möglich.

  12. 1.

    Wir sind zwar keine Kneipengänger, jedoch finde ich diese Idee klasse und werde, wenn die Möglichkeit besteht, gerne etwas spenden.

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