Arzt stellt Krankschreibung aus (Bild: imago images/VITTA GALLERY)
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Bei Erkältungsbeschwerden - Krankschreibung per Telefon ab Montag wieder möglich

Telefonische Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden sind ab nächstem Montag (19. Oktober) wegen der Corona-Lage wieder bundesweit möglich. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschusses im Gesundheitswesen am Donnerstag.

Die Regelung soll zunächst bis zum Jahresende gelten. Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung könne telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden, hieß es in einer Mitteilung.

Kassenärztliche Vereinigung begrüßt Regelung

Der Gemeinsame Bundesausschuss ist mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt. Er ist das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen.

Bundesweit waren telefonische Krankschreibungen bereits in der Anfangsphase der Pandemie möglich. Später war entschieden worden, diese nur noch abhängig vom Infektionsgeschehen auf Antrag regional und zeitlich befristet per Ausnahmeregelung zuzulassen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte sich zuletzt dafür stark gemacht, die Regelung angesichts steigender Corona-Infektionszahlen im Herbst und Winter wieder auszudehnen. Das Instrument habe die Praxen bereits im März und April erheblich entlastet.

Sendung: Inforadio, 15.10.2020, 16:20 Uhr

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12 Kommentare

  1. 12.

    Warum so bösartig. Ich bin sehr wohl in der Lage zu lesen. Es geht mir um milde Symptome, die ein Arzt mit Sicherheit nicht am Telefon diagnostizieren kann. Wenn dann der Patient meint, ist ja nur eine kleine Erkältung, kann man eben nicht mit Sicherheit sagen, ob es nicht doch eine Corona-Infektion ist. Es ist sehr schade, dass man seine Bedenken nicht äußern kann, ohne von Kommentatoren wie ihnen angegriffen und als dumm hingestellt wird.

  2. 11.

    Liebe @Brigitte, hier in diesen Beitrag geht es um ERKÄLTUNGSKRANKHEIT. Wenn Sie der Meinung sind Corona zu haben müssen Sie halt sich doch zum Arzt bewegen bzw. zu einer Teststelle.

  3. 10.

    Es geht hier in diesen Beitrag um ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN und nicht um CORONA. Nur wer lesen kann ist im Vorteil. Das heißt Beitrag lesen und dann kommentieren, liebe BRIGITTE.

  4. 7.

    Die reicht man später nach. Aber das sollte man wissen, ist schon seit Jahren so, wenn man z.B. unverhofft zum Arzt muss.

  5. 6.

    Was hier völlig übersehen wird ist, dass die Menschen, die anrufen und zum Schluss doch Corona hatten, keinen Test gemacht haben. Und somit entfällt die Warnung durch die App.

  6. 5.

    Ich glaube fest daran, dass Menschen diese Möglichkeit ausnutzen, um zusätzlich Urlaub auf gelben Schein zu machen.

    Nachgewiesen ist nur, dass Krankschreibungen während der Pandemie zurückgegangen sind. Es ist nichts zu den Ursachen des Rückgangs "erforscht". Allein die Tatsache, dass gefühlt die halbe deutsche Arbeitnehmerschaft seit März im homeoffice ist, dürfte die Notwendigkeit für eine AUB um sich zu kurieren heftig reduziert haben. Dazu kommen die Millionen Kurzarbeiter, die dann auch nicht mehr über 3 AT "krank" sein müssen und somit keine AUB benötigen, um eine Woche frei zu haben.

  7. 4.

    Schön und gut. Ein Corona-Infizierter mit ganz schwachen Symptomen geht dann nach einer Woche wieder zur Arbeit. Kann er dann nicht noch andere anstecken? Ich bin nicht sicher, ob das so gut ist. Vielleicht sollten die Arztpraxen telefonisch feste Termine vorgeben, so hat man auch kein volles Wartezimmer.

  8. 3.

    Wenn Sie eine Erkältung haben ist das eine sehr gute Idee. Gute Besserung!

    (Falls Sie implizieren, dass Menschen das ausnutzen: Dem ist nachweisbar nicht so. Die Krankenkassen mehrfach gemeldet, dass es weniger Krankschreibungen während der Pandemie gab als sonst. Einfach mal googeln. :)

  9. 2.

    Wie checkt man sich denn mit der Gesundheitskarte ein wenn man nicht persönlich erscheint?

  10. 1.

    Na davon werde ich nächste Woche mal Gebrauch machen.

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