Vorfeld des Tempelhofes Feldes - Neuköllner Bürgermeister Hikel bringt offizielle Park-Partys ins Spiel

Symbolbild: Viele Menschen nutzen das schöne Wetter an diesem Sommerwochenende auf dem Tempelhofer Feld (Quelle: dpa/Annette Riedl)
Bild: dpa/Annette Riedl

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Martin Hikel (SPD), wirbt für die Idee, das Vorfeld des Tempelhofer Feldes für Partys in der Corona-Zeit zu öffnen. Hikel sagte am Samstag im Inforadio vom rbb, dass Feiernde bisher in Grünanlagen wie der Hasenheide viel Lärm und Müll verursachten. Besser sei eine organisierte Party mit einem professionellem Club dahinter, in einem organisierbaren Bereich wie dem Tempelhofer Feld.

Zurück bleiben Müll und Zerstörung

Nach Hikels Einschätzung könnten solche organisierten Open-Air-Partys für Clubs eine Geschäftsalternative sein nach den Schließungen und Einschränkungen durch die Corona-Zwangspause. Parties außerhalb von Bars und Clubs hatten zuletzt immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, meist wurden sie von der Polizei aufgelöst. Zurück blieben Müll und Zerstörung.

Sendung: Inforadio, 12.06.2021, 10.20 Uhr

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11 Kommentare

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  1. 11.

    Mit so einer peinlichen Einstellung wird das nie was mit der Akzeptanz.

  2. 10.

    In der Hasenheide gibt es genug große Abfallkörbe. Man müsste es nur schaffen, fünf Meter zu laufen, um seinen Müll in diesen Körben zu versenken. Aber das ist offensichtlich zuviel verlangt.

  3. 9.

    Vielleicht wäre es eine gute Lösung , mehr Mülleimer aufzustellen bzw. große Mülltonnen aufzustellen.
    Wo soll der Müll hin und wenn die Polizei kommt denkt keiner mehr daran den Müll wieder mitzunehmen.
    Und wenn Clubs weiter geschlossen bleiben wo sollen die Menschen hin um das Leben zu spüren.
    Die Anwohner naja wir leben in einer Großstadt, und ja ich lebe auch an einem Park , wo es Nacht auch mal laut zugeht.
    Die Jugend leidet , an der von Generationen vorher verdorbenen Planeten , an den Unmenschlichkeiten der Regierenden und an den verbreiteten Virus. Ein bisschen Spaß und Leben sollte der Jugend gegönnt sein. Schließlich müssen diese Generationen die C-Kriese bezahlen. Und sie bezahlen jetzt schon mit Kontaktsperren usw. Also mehr Mülleimer und mehr Verständnis wäre angebracht. Ich bin übrigens über 55 antialkoholikerin und liebe es Ruhe zu haben , jedoch bin ich auch der Überzeugung das zum Leben feiern dazugehört

  4. 8.

    und das soll das verhalten von leuten ändern?
    damit erhalten die netten jungen leute noch recht.
    besser ist eine schalldichte halle und dann 140db aufs ohr.

  5. 7.

    "Zurück blieben Müll und Zerstörung" ... und die zerrütten Nerven der Anwohner. Deshalb bitte zugleich mit organiserten Partys auf dem Feld auch bessere Kontrolle der angrenzenden Wohnviertel auf Vor- Während- und Danach-Feiern. Ansonsten bringt die Idee von Bürgermeister Hikel nur noch mehr Krach in den Kiez. Schon jetzt ist die Lärmbelästigung im Schillerkiez durch Partypeople, die bis nachts um 4 Uhr z. B. auf dem Herrfurthplatz feiern, unerträglich.

  6. 6.

    ... das Vorfeld des Tempelhofer Feldes ..., was soll das denn sein???
    Wahrscheinlich ist das betonierte "Vorfeld" des Flughafengebäudes (Ostseite) gemeint!
    Auch in der Presse wird das Tempelhofer Feld mit dem Areal des Flughafengebäudes samt Vorfeld ständig durcheinandergebracht.
    Allerdings schließt das Tempelhofer Feld eigentlich z. Zt. um 22:30.
    Als Anwohner der Oderstr. erlebe ich jetzt schon dauerhafte Musik/trommeln bis tief in die Nacht.
    Der dann folgende Abzug, der dabei lärmenden Menschen, zieht sich teilweise bis in die Morgenstunden hin.

  7. 5.

    #GeschützteGrünanlage... anyone, anyone?

  8. 4.

    Partys usw. wird es eh geben. Wenn man es nicht beim Zugang übertreibt … wie Test und trotzdem Maske dann würden das Angebot sicher einige annehmen…. werden die Hürden zu hoch gesetzt werden sie sich wie letztes Jahr überall anders treffen.

  9. 3.

    Nee, daran erkennt man das Niveau der Teilnehmer. Wir nehmen unseren Dreck immer wieder mit.

  10. 2.

    Dem einen wird's freuen, mich die Anwohner die an der Hasenheide wohnen, dem anderen wird's nicht so freuen, nämlich die, die am Te-Damm ggü. vom alten Flughafen Tempelhof wohnen. Waren die doch froh als der Flugbetrieb eingestellt wurde. Jetzt geht es mit dem Krach wieder los, nur in anderer Form. Die Anwohner sind zu beneiden. Ich Frage mich nur, wer hat den Bürgermeister von Neukölln auf diese Idee gebracht und wie hoch das Honorar ist wenn er sich dafür einsetzt.

  11. 1.

    "Zurück blieben Müll und Zerstörung."

    Daran erkennt man, dass eine Party gut war. ;o)
    Rave on, Ravers!

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