60 Fahrten pro Tag - Tesla startet im September eigenen Bahn-Shuttle nach Grünheide

Do 24.08.23 | 15:12 Uhr
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Die Baustelle für die Erweiterung der Tesla Gigafactory in Grünheide mit einem Schild als Wegweiser. (Quelle: dpa/Vladimir Menck)
Audio: Antenne Brandenburg | 24.08.2023 | Andreas Oppermann | Bild: dpa/Vladimir Menck

Die bisher einzige Fabrik des Elektroautoherstellers Tesla in Europa wird mit einem eigenen Zug-Shuttle an das öffentliche Bahnnetz angebunden. Der neue Shuttle solle ab Montag, 4. September zwischen dem Bahnhof Erkner und dem Werksgelände in Grünheide im Brandenburger Landkreis Oder-Spree fahren, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Auch von Bürgern nutzbar

Der Zug soll von Montag bis Freitag knapp 60 Mal am Tag auf der Strecke pendeln und damit allein zum Schichtwechsel mehr als 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt auf das Werksgelände bringen.

Der Zug ist nach Angaben von Tesla kostenlos und kann auch von Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Er soll den bestehenden Bus-Shuttle zwischen Erkner und der Fabrik ersetzen und einen Shuttle von Fangschleuse entlasten - und zugleich auch den Autoverkehr rund um die Stadt Erkner. Das Brandenburger Landesamt für Bauen und Verkehr hatte den Shuttle im Februar genehmigt. Die Inbetriebnahme war bereits für das zweite Quartal 2023 - zwischen April und Juni - vorgesehen.

Tesla produziert seit März 2022 offiziell Elektroautos in Grünheide bei Berlin. Dort waren nach Angaben von Tesla zuletzt rund 11.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 24.08.2023, 15:30 Uhr

35 Kommentare

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  1. 35.

    Also haben Sie weder Quellen für Ihre Fantadiezahlen noch wollen uns verraten, ob Sie die U-Bahn als Srammbahn-RE-Ersatz bis Michendorf, Dessau oder noch weiter fahren lassen wollen.

  2. 34.

    Vergleichen Sie einfach mal wie viele Milliarden in Magdeburg und Dresden für die Chipfabriken an Subventionen direkt in die Unternehmen fließen. Die Investitionen in die Infrastruktur rund um Tesla kommen auch direkt der Region zu Gute.
    Es gibt auch Gewinner in der Region. Die Bodenrichtwerte haben sich dank BER und Tesla im Einzugsgebiet zum Teil verfünffacht und der Wert der Immobilien hat sich verdoppelt.

  3. 33.

    Wir werden uns die Forderungen und Begründungen dazu, zum nächsten Länderfinanzausgleich genauer ansehen um zu beurteilen wo Brandenburg sich hinentwickelt hat. Es sieht nicht gut aus. Die Brandenburger haben besseres verdient, nicht wahr?

  4. 32.

    Herr Josti, woher wissen sie, wass Tesla bezahlt?

    Auf Nachfrage zeigte sich, dass die Bevölkerung immer zur Kasse gebeten wird. Die angebliche Wiederaufforstung, zu der Tesla verpflichtet ist, hat Herr Steinbach mittels Gelder aus ehemaligem DDR-Vermögen beglichen. Für die Bezahlung der Änderung des ungültigen B-Plans Freienbrink-Nord (850.000 Euro) bediente sich der Herr auch eines diffusen Geldtopfes, ohne die Quelle offen zu legen. Informationen zur Herkunft der millionenschweren Planungsgelder hält man sicherheitshalber zurück. Herr Josti, was glauben sie, wer wohl für das neue für Tesla gebaute Umspannwerk an der L23 aufkommen muss? Das legt EDIS auf unser aller Strompreis um. Über die gegenwärtigen Kosten der Umbauarbeiten an der L386 und der A10-Auffahrt Freienbrink wird ebenfalls geschwiegen. Jeweils eine ¼ Mrde Euro sollen uns die Erweiterung der A10 und der von der DB gebaute Industriebahnhof kosten und 60 Mill. die Umverlegung des Bhf Fangschleuse usw. ….. usw.

  5. 30.

    Na dann mal bitte die Quellenangaben zu Ihren Fakten. Diese Angaben sind mehr als abenteuerlich.

  6. 29.

    Wenn Sie Sie wie so oft Fantasie mit Fakten verwechseln und es dabei mit der Wahrheit nicht so genau nehmen ... Wie weit wollen Sie Ihre U-Bahn als Ersatz für die RE auf der Stammbahn fahren lassen? Michendorf, Dessau oder noch weiter?

  7. 27.

    "Freienbrink war nach 1990 eigentlich als GVZ geplant" Sie stammen offensichtlich doch nicht aus der Region. Denn das trifft nur auf das Gewerbegebiet südlich der L38 zu. In einem demokratischen Verfahren wurde aber zusätzlich das Industriegebiet Freienbrink-Nord für eine Autofabrik überplant. Zudem haben Sie ja immer wieder auch ein merkwürdiges Demokratieverständnis geäußert, da Sie zu glauben scheinen, dass nur ein paar Menschen laut schreien müssen, um Verwaltungsverfahren beeinflussen zu können.

  8. 26.

    "Freienbrink war nach 1990 eigentlich als GVZ geplant" Sie stammen offensichtlich doch nicht aus der Region. Denn das trifft nur auf das Gewerbegebiet südlich der L38 zu. In einem demokratischen Verfahren wurde aber zusätzlich das Industriegebiet Freienbrink-Nord als Industriegebiet für eine Autofabrik überplant. Zudem haben Sie ja immer wieder auch ein merkwürdiges Demokratieverständnis geäußert,, in Sie zu glauben scheinen, dass nur ein paar Menschen laut schreien müssen, um Verwaltungsverfahren beeinflussen zu können.

  9. 25.

    "Pendeln soll ja Spaß machen." Nicht jeder hat so ein Glück wie Sie, zu Hause sitzen zu können und trotzdem ein gesichertes Einkommen zu haben.

  10. 24.

    Sie wohnen bestimmt in einer Met4opolregion mit dichten ÖPNV-Angebot, sind dabei aber selten im Berufsverkehr unterwegs und wissen nicht um Taktdichte und den Elektrifizierungsgrad von Nebenstrecken, oder? Doch selbst wenn die Tram SR fährt, gibt es Menschen wie den Herrn 88 aus R., die die zwei Haltestellen zum Supermarkt mit dem Verbrenner fahren. Deshalb ist der Spatz in der Hand besser als die Taube auf dem Dach.

  11. 23.

    "10.000 mal mehr Lohnsteuer" steht wo? Ihr ernst? Ganz bestimmte politische Farben, die nun nicht gerade fürs gute Wirtschaften bekannt sind, nehmenes mit der Wahrheit nicht so genau.

  12. 22.

    Vielleicht sollten in Grünheide besser Schienenfahrzeuge als noch mehr Batterie-Autos hergestellt werden? Schienenfahrzeuge fahren nämlich auch elektrisch, benötigen keine Batterien und verstopfen nicht die Straßen noch mehr.

  13. 21.

    Für mich soll der Shuttle kostenlos sein?

    Das ist ja ein Ding. Die brauchen mich bei Tesla. Ich soll dort arbeiten. Da bring ich doch glatt meinen Vater mit.
    Wenn es nichts zu tun gibt, pendeln wir halt 60mal am Tag, so lange man noch Wald sieht. Pendeln soll ja Spaß machen.
    Oder weswegen soll ich den Shuttle nutzen?
    Das Giga- Ding ist wahrlich kein Erholungsgebiet!

  14. 20.

    Wo leben wir denn?

    Jetzt hat Tesla noch ein Bahngleis von der Stasi gekauft.

    Freienbrink war nach 1990 eigentlich als GVZ geplant. Aber im demokratischen Verfahren hat man lieber die Autobahnen und Straßen mit Verbrenner Lkw zu gefrachtet und nun kommen noch Pkw dazu.
    Entschuldigung!
    Die meisten gehen ja nach Taiwan.

  15. 19.

    Aber bitte nicht wieder schummeln!

    Wieso Shuttle?
    Es gibt doch einen Radschnellweg, einen Bus 419, den keiner nutzt, und viele Tesla- Busse und zahlreiche PKW- Parkplätze.
    Die Straßen und Autobahn wird neu gestaltet.
    Und das bei weniger Produktion und Mitarbeitern.

    Es gibt ein altes deutsches Sprichwort:
    "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht."

    Jeder in Grünheide produzierte PKW hat schon einen Käufer.
    Es werden bei Tesla 40 Tausend Arbeitsplätze geschaffen.
    Fachkräfte aus der Region.
    Grünheide hat kein Wasserproblem.
    Batterieproduktion. ach wo.
    Wir brauchen keine Lagerfläche, alles Just and Time.
    Güterbahnhof auf dem 300 ha ehemaligen alte Bebauungsplan.
    Und, und, und......
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  16. 18.

    Wenn es der „Nachbar“ bezahlt kostet es nichts?
    10.000 mal mehr Lohnsteuer? Ihr ernst?
    So rechnen ganz bestimmte politische Farben, die nun nicht gerade fürs gute Wirtschaften bekannt sind.

  17. 17.

    Was bucht jeder zu wissen scheint: Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ist ein Zusammenschluss aller ÖPNV-Aufgabenträger in den Ländern Brandenburg und Berlin. 

  18. 16.

    Achtung, IRONIE!!! Wenn TESLA feat. E. Musk es so dicke haben, dann könnten die ja den ÖPNV bezuschussen so daß das Deutschlandticket nur noch 25€ kosten würde.

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