Knapp 14.000 - Zahl der Jägerinnen und Jäger in Brandenburg leicht gestiegen

Mo 29.01.24 | 14:56 Uhr
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Archivbild: Jaegerin mit angelegtem Gewehr in einem Jagdstand in Pechhütte bei Finsterwalde. (Quelle: imago images)
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Video: rbb24 Brandenburg aktuell | 29.01.2024 | Nachrichten | Bild: imago images

Die Zahl der Menschen in Brandenburg, die einen Jagdschein besitzen, ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. 2023 seien knapp 14.000 Brandenburger im Besitz eines Jagdscheins gewesen, teilte der Deutsche Jagdverband am Montag mit. Im Jahr davor waren es demnach etwa 200 Menschen weniger.

"Das Interesse am Jagdschein ist und bleibt auf einem sehr hohen Niveau. Insbesondere die Prüfungsanmeldungen im laufenden Jahr bestätigen dies bereits jetzt", sagte Dirk Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg. Gründe für den Anstieg nannte der Verband nicht.

Im vergangenen Jahr gab es laut dem Landesjagdverband knapp 930 Prüfungen, etwas weniger als im Vorjahr. Der Altersdurchschnitt liege zwischen 37 und 38 Jahren, der Frauenanteil bei 22 Prozent.

Die Jägerprüfung umfasst eine Schießprüfung sowie eine schriftliche und eine mündliche Prüfung. Voraussetzungen zur Teilnahme an einer Jägerprüfung seien ein Mindestalter von 15 Jahren, ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis sowie die geistige und körperliche Eignung, hieß es vom Landesjagdverband.

Bundesweit gibt es nach Angaben des Jagdverbandes rund 436.000 Jägerinnen und Jäger. Das seien knapp 36 Prozent mehr als vor drei Jahrzehnten. Bezogen auf die Einwohnerzahl liegt Mecklenburg-Vorpommern bei der Zahl der Jagdscheininhaber vorn: Dort gibt es zehn Jäger pro 1.000 Einwohner. Auf Platz zwei liegt Schleswig-Holstein (8), danach kommt Niedersachsen (7).

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 29.01.2024, 19:30 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Der Hund hört auch nicht immer.

    Und lieber Couchhund als verwöhnter Jaeger

    Auch ein Hund vom Jäger hat sich an die Gesetze zu halten!

  2. 7.

    Also mir ist ein freilaufender Jagdhund tausendmal lieber wie so eine verwöhnte Couchtöle bei der das Herr- oder Frauchen allein durch verzweifeltes Hinterherbrüllen mehr Wild verschreckt als es ein Jagdhund in seinem Leben je könnte.

  3. 6.

    Aha

    Nein! Der Acker hat sich nicht verändert!!

    Wahrscheinlich liegt es am Nachbar, der Jäger ist und seinen Hund da frei laufen lässt.

  4. 5.

    Vielen Dank an die Redaktion, hier die Zahlen zu veröffentlichen. Und ein Promille, bzw 0,8 oder 0,7 Promille der Einwohner haben erfolgreich die Prüfung bestanden.
    Zu den praktischen Erfahrungen gehört auch, seine Sinne zu schärfen, und das Wild wahrzunehmen, durch direkten Sichtkontakt, durch die Spuren auf dem Boden oder das Verhalten anderer Tiere. Wenn ich dann nicht mehr die Rehe auf dem Acker sehe, dann hat es eine Veränderung auf der Fläche gegeben, dass die Tiere den Ort meiden, als Gefahr Wahrzunehmen. Sei es der Mensch, der dort Erholung sucht, sei es ein Raubtier, sei es ein Hund mit oder ohne Leine.

  5. 4.

    Schon mal darüber nachgedacht das nicht jeder Jäger aktiv ist sondern der Jagdschein der ei Züge Weg in Deutschland ist, mit wenige Gegenwehr seitens des Staates an legale Waffen zu kommen.

  6. 2.

    Der Mensch ist der unnötigste Feind der Tiere. Das Gerede von möglicher Überpopulation und angeblich nötige Regulierung des Wildbestandes wird durch den Fakt ad absurdum geführt, weil es dort wo Jagdverbot herrscht keine Überpopulationen gibt, sondern die dortigen Böden voreilhaft nicht durch Munition kontamiert werden können. Für Ballerfreudige Tierfeinde gibts schließlich Schießkinos.

  7. 1.

    Na toll. Dann stirbt das Wild wohl bald aus.
    Bei mir gibt es schon im Winter keine Reh mehr auf dem Acker!! Alles abgeknallt!

    Ich möchte auch nicht wissen, wieviel Wildfleisch schwarz verkauft wird. Und wer genug Geld hat, kauft halt Abschuss.

    Es existiert zuviel Geld unter den Menschen!! Die immer mehr die Natur zerstören!! Furchtbar diese ausrotten der Arten!

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