Archivbild: Die Betonelemente im Schienenbett des Berliner Hauptbahnhofes bereiten Probleme (Quelle: dpa/Steffen Kugler).
Bild: dpa/Steffen Kugler

Einschränkungen bis 21. Oktober - Bauarbeiten am Hauptbahnhof verzögern sich

Wegen zusätzlicher Bauarbeiten kommt es am Berliner Hauptbahnhof bis zum 21. Oktober zu Einschränkungen im Zugverkehr. Ein Gleis bleibt gesperrt, wie die Bahn am Mittwoch mitteilte. Daher werden einzelne Züge des RE 2 zwischen Wismar/Wittenberge und Cottbus über Gesundbrunnen umgeleitet. Gleiches gilt für die Interregio-Verbindung zwischen Berlin und Hamburg. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bis zum 14. Oktober abgeschlossen sein.

Die Züge des Intercity von Amsterdam nach Berlin fahren ebenfalls über Gesundbrunnen. Die Züge der RB 21 und 22 aus Wustermark und Königs Wusterhausen enden bereits in Charlottenburg und nicht erst am Bahnhof Friedrichstraße. Alle anderen Züge sollen ab dem 14. Oktober aber wieder nach Plan fahren.

Bahn testet neue Unterkonstruktion für Schienen

Seit dem 10. September ist die Strecke zwischen Zoologischer Garten und Hauptbahnhof für den Fern- und Regionalverkehr gesperrt. Grund für die Unterbrechung sind Tests der Bahn für zwei neue Prototypen im Gleisunterbau, also der Unterkonstruktion der Schienen. So stellte die Bahn nach eigener Aussage "Abweichungen zwischen den Bestandsbauwerken und den Bestandsplänen" fest.

Seit der Eröffnung des Hauptbahnhofs 2006 gab es immer wieder Schäden an den bislang einbetonierten Stahlgerüsten. Laut Bahn verlängert sich die aktuelle Sperrzeit, damit der verspätet eingebrachte Beton die erforderliche Festigkeit erreicht.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 09.10.2019, 19:30 Uhr

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