Große Lücken sind in den Regalen mit Konserven in einem Berliner Supermarkt am 27.02.2020 zu sehen (Quelle: DPA/Paul Zinken)
Video: Brandenburg Aktuell | 29.02.2020 | Jana Wochnik-Sachtleben | Bild: DPA/Paul Zinken

Sorge vor neuem Coronavirus - Supermärkte melden Umsatzplus von bis zu 40 Prozent

Was Sie jetzt wissen müssen

Die Verbreitung des Coronavirus in Deutschland treibt Verbraucher zu Hamsterkäufen. Lebensmittelhändler verzeichnen eine gestiegene Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln und Getränken. Auch Regale mit Reinigungstüchern oder Desinfektionsmitteln sind leergeräumt. Nach Einschätzung des Handels drohen deswegen aber keine Engpässe. Die Lieferstrukturen seien effizient und gut vorbereitet, die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet, sagte der Sprecher des Handelsverbands Deutschland, Kai Falk, am Samstag der Nachrichtenagentur DPA.

Einschränkungen bei der Warenverfügbarkeit im Handel seien bislang nicht festzustellen, sagte Falk weiter. Wie die weitere Verbreitung des Virus die Konsumstimmung und das Kaufverhalten beeinflusst, bleibe abzuwarten. Die Unternehmen seien mit den Behörden in Kontakt, um auf weitere Entwicklungen und Empfehlungen zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter angemessen reagieren zu können.

Das Comeback des Büchsenbrots

"Wir sind in der Lage nachzuliefern", sagte der Vize-Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Günter Päts, am Samstag der DPA. In den Supermärkten in Berlin und Brandenburg sei der Umsatz in dieser Woche um 30 bis 40 Prozent gestiegen. "Den Handel freut's", sagte Päts. Vor allem Seifen und Desinfektionsmittel seien verstärkt verkauft worden, schilderte Päts. In den Supermärkten seien haltbare Lebensmittel besonders gefragt. Besonders ein Produkt erlebt laut Päts dank Corona ein Comeback: Das Büchsenbrot. "Lange Jahre war das Brot weniger oder gar nicht gefragt", sagte er.

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie kann ich mich anstecken?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

Sendung: Antenne Brandenburg, 29.02.2020, 17 Uhr

Kommentar

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31 Kommentare

  1. 31.

    Also ich mach mir langsam echt sorgen seit 3 Tagen bekomme ich nichts mehr zu kaufen in den Supermärkten (nuddeln reis Kartoffelpüree, Öl, Toilettenpapier , Mehl Zucker Getränke und so weiter) Ich habe Kinder uns weiß nicht wie lange das noch so weiter geht kann leider nicht viel ausgeben für Lebensmittel und bin auf diese Lebensmittel angewiesen doch tag für tag ist aber auch rein gar nichts zu bekommen und so langsam geht mir der Vorrat aus. Warum kann man denn den Leuten da keine Riegel vorschieben als die Tollen Leute die genug Geld in der Tasche haben kaufen einem alles weg und der kleine Mann/Frau gehen komplett leer aus. Oder warum wir von den Supermärkten nicht einfach mehr Bestellt. Wenn das so weiter geht werden wir in nicht mal einer Woche ohne Essen oder Trinken da stehen und das in Deutschland wegen den dummen Hamsterkäufen. Wie gesagt bei mir ist das nun schon 3 Tage so das es nichts mehr zu kaufen gibt und ich habe so langsam Angst.

  2. 30.

    Beachten Sie bitte, dass der Lohn bei den Privatiers nicht dem Tariflohn (15,32 Euro) entspricht, sondern sich mit 12,50€ eher dem gesetzlichem Mindestlohn nähert. Und ich weiss ebenfalls, von was ich hier schreibe.

    L.EMOLSonntag, 01.03.2020 | 22:44 Uhr
    Großen Respekt vor der Verkäuferin. Mit den Überstunden, die nicht bezahlt werden, gebe ich aber nur teilweise Recht. Ich weiß wovon ich rede. Wenn mir mein Arbeitgeber die nicht bezahlt, mache ich eben keine! Und der tarifliche Lohn im Handel ist auch nicht schlecht!

  3. 29.

    in Anbetracht der Tatsache, dass alle zehn Sekunden ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger stirbt, ist das Verhalten und die Panik von uns reichen nur peinlich oder? alle 10 sekunden !!!!

  4. 28.

    Ich hoffe, Ihr esst das Zeug dann aber auch irgendwann mal. Sobald die Panik vorbei ist, fällt dann manchem erst auf, dass er zB Dosenbrot nicht essen mag. Dann spendet es wenigstens.

  5. 27.

    Großen Respekt vor der Verkäuferin. Mit den Überstunden, die nicht bezahlt werden, gebe ich aber nur teilweise Recht. Ich weiß wovon ich rede. Wenn mir mein Arbeitgeber die nicht bezahlt, mache ich eben keine! Und der tarifliche Lohn im Handel ist auch nicht schlecht! Da gibt es viele Berufsgruppen, die entschieden weit darunter liegen. Also nicht immer meckern. Zu dem anderen, also wenn ich in " sämtlichen " Medien von Panik lese und höre, ja dann beschleicht mich doch ein ziemlich ungutes Gefühl. Ich hüte mich davor, Panik aufkommen zu lassen und dennoch habe auch ich vorgesorgt. Und habe deswegen kein schlechtes Gewissen, nein, das Gegenteil überwiegt.

  6. 26.

    Wer sich etwas mit der Staatspolitik auskennt, ist mit Selbstversorgung auf der sicheren Seite:
    https://www.linksfraktion.de/parlament/namentliche-abstimmungen/detail/rede-von-karin-binder-zu-protokoll-gegeben-am-16022017/

  7. 25.

    Panikmache lohnt sich nicht. Auch diese Hamsterkäufe lohnen sich nicht. Sind eh überall ungesunde Sachen drin. Auch davon wird der Mensch krank. Das Händewaschen ist seit Jahren bekannt, schon vor dem Coronavirus. Auslandreisen sollte man erstmal vermeiden. Südkorea, Japan, Italien, Iran und China usw. Deutschland hat auch schöne Orte. Menschenmassen auf großen Veranstaltungen in Hallen, Räume vermeiden. Risikogebiete vermeiden, Die Medien verbreiten nur Panik. Bitte das Gehirn einschalten. Bei Fleisch wäre ich vorsichtiger. Fleisch muss man nicht Hamstern. Es gibt alternativen, die gesünder sind. In Konserven sind viele Konservierungsstoffe usw. drin, auch in Fertigessen.

    Kommentar 15 Lebensmittelkarten in Deutschland im 2. Weltkrieg und bis 1950 (DDR bis 1958)
    Ich möchte das nicht nochmal mit machen.

    Der Handelsverband betont aber: „Die Warenversorgung ist gewährleistet.“

    Die heutigen Nachrichten, 01.03.2020 dass die Versorgung gewährleistet ist.

  8. 24.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich bin eine von denen die in einem Discounter arbeitet.
    Und ich stelle wieder mal fest, das der normale Menschenverstand aussetzt.Auch unsere Regale waren leer ,die normale vorlaufzeit beträgt 2 Werktage .
    Und selbst wenn wir zwischendurch Ware ordern.Wir haben deswegen nicht mehr Personal. Sondern müssen mit der gleichen Mannschaft den Ansturm bewältigen. Und ehrlich gesagt ,so wie dich einige Kunden benehmen werde ich ein Teufel tun um zu den normalen Überstunden die sowieso anfallen, noch mehr Überstunden zu machen, wir im Handel bekommen deswegen nicht mehr Geld und ein Danke schön schon mal gar nicht. L.G.

  9. 23.

    Na wenn Sie bei Rewe noch alles bekommen haben, brauchen Sie doch nicht zu jammern.
    Es war doch klar, das so etwas passiert. Also bitte nicht aufregen.
    Und welche Bevölkerungsschichten haben denn Ihrer Meinung zu viel Zeit?
    Es gibt Menschen die eben Angst haben, das sollten Sie respektieren und nicht so herablassend darüber urteilen.

  10. 22.

    Ich bin was Grundnahrungsmittel angeht auch etwas bevorratet, aber ich brauchte Laugenbrezn und selbst waren restlos alle.... Zum Glück gibts noch Konkurrenten wie Rewe, die noch eine etwas vernünftigere Verkaufspolitik betreiben. Gott sei Dank. Und ja: Ich bin informiert und trotzdem find ich die derzeitige Situation mild ausgedrückt beschränkt. Aber danke für die Vorverurteilung.

  11. 21.

    Selbst hier schreibt jemand von Stromausfall... warum sollte bei Schnuppen der Strom ausfallen? Habt Ihr eine Vorstellung davon, wo heutzutage noch MENSCHEN arbeiten? Nicht im Kraft-/Umspannwerk jedenfalls.

    Die Trucker könnten ausfallen. Gerade Männer leiden sehr unter Erkältungen... insofern wären die Lieferkette unterbrochen. Da sehe ich die wirkliche Gefahr. Man kann (wie jeden Tag) ohne Arbeitskräfte weiter produzieren, aber wenn die Speditionen ausfallen, wird es haarig. Frauen, sucht schon mal Euren LKW-Führerschein...

    EDEKA hatte übrigens gestern Abend die Regale so gut wie wieder aufgefüllt, oder war gerade dabei, um 21 Uhr. Warum? Sie haben dezentrale Lager, die schnell ausliefern können. Jedenfalls erstmal, bis die Trucker krank werden ;-) Aldi hingegen hatte nur noch leere Holzpalletten im Angebot. Statt Klopapier.

  12. 20.

    Große Dose Eras*o für 2,59 ist aber kein Sonderangebot! Und trotzdem alles leer? Wow. Das sieht wirklich nach Fallout3 aus.

  13. 18.

    Wann hören Sie endlich auf, besonders im Fernsehen - zibb, abendschau, rbb24 - Panik zu verbreiten und zu puschen.
    Besinnen Sie sich endlich auf sachliche Medienarbeit und nehmen Sie sich ein Beispiel an anderen Anstalten der ARD und ZDF. Es ist überhaupt in den letzten Monaten zu verzeichnen, dass neutrale sachliche Berichterstattung kein Markenzeichen mehr ist.

  14. 17.

    Es ist grausam, was Medien so anrichten können mit Menschen, die es verlernt haben ihren eigenen Verstand zu benutzen.
    An erster Stelle stehen hier die privaten Sender. Die öffentlichen, von uns finanzierten Medien folgen leider gleich nach.
    Zuerst werden sinnlos Desinfektionsmittel gebunkert, so dass Einrichtungen die diese dringend benötigen leer ausgehen. Nun auch Lebensmittel, die dann irgendwann weggeworfen werden.
    Wann hat dieser Irrsinn endlich ein Ende?

  15. 16.

    Hatte dasselbe Problem, H-Milch und Dosensuppen, Mettendenden, alles was länger haltbar ist, sowie viele Nudelsorten sogut wie ausverkauft. Ob es übertrieben ist zu "bunkern" kann ich derzeit nicht beurteilen. Warscheinlich hatte ich zu wenig Zeit dafür. Brot kann ich zuhause selber backen so an die 3 Wochen lang. Reis habe ich noch für etwa 2 Monate. Maismehl, Kartoffelmehl habe ich immer (im Schnitt so etwa 300gr regelmäßig zuhause) Kichererbsenmehl noch etwa 500gr Trockenhefe 10 Beutel. Yoghourt 2 Kilo. Also Backen klappt immer. Frische Sachen würden fehlen. Habe aber keine Dosensuppe mehr bekommen, keine Erbsensuppe, keine Texasbohnensuppe, nix. Hab dann 2 Sauerkrautdosen mitgenommen. Schmeckt auch kalt, wenn Strom oder/und Wasser mal aussfällt. "Spontane Hysterie" würde ich die Problematik nicht nennen. Wir sind teilweise auch verpflichtet eine Bevorratung zu betreiben, bitte informiert Euch.

  16. 15.

    Müssen die Lebensmittelkarten, nach denen Sie verlangen, nicht erstmal gedruckt werden? Die hat man doch nach 1990 flächendeckend entsorgt.

    Und was machen wir, wenn sich die panischen Untertanen nicht an die von Ihnen vorgeschlagenen Regeln halten wollen? Vorsichtshalber Polizeischutz für jeden Supermarkt? Oder gleich die Bundeswehr einsetzen (am besten mit Panzern)?

    Ich freue mich jedenfalls, dass ich noch mehrere Pakete Nudeln zu Hause habe (die meisten davon mit MHD 2017, 2018 oder so). Die verkloppe ich demnächst teuer auf dem Schwarzen Markt.

  17. 14.

    Ich finde es milde gesagt "ärgerlich", wenn ich Abends noch schnell in einen Aldi gehen will um noch eine Kleinigkeit zu kaufen und dann feststellen muss das alle Regale leer gefegt sind nur weil gewisse Bevölkerungsschichten einfach zu viel Zeit haben und alles glauben was diverse Medien so raushauen. Ohne sich vllt einmal gegen zu informieren. Nur weil einige Wenige meinen in spontane Hysterie verfallen zu müssen, krieg ich jetzt nichts mehr zu essen. Danke, nein danke.

  18. 13.

    Und am Jahresende gibt es dann die Meldung, das die Statistik meldete: Die Menge der weggeworfenen Lebensmittel ist 2020 erneut gestiegen. Wenn der Hype vorbei ist, will keiner mehr die ollen Konserven. Vielleicht sollte ich jetzt Aktien von Metro und Co. kaufen.

  19. 12.

    Normalerweise richtet man Rationierungen ein damit nicht einzelne alles wegkaufen und für andere nichts mehr übrig bleibt. Man beschränkt die Mengen die man kaufen kann. Also z.B. so und so viel Brot pro Person pro Woche etc.

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