Auf der Leipziger Straße in Berlin darf nicht schneller als 30 km/h gefahren werden.
Video: Abendschau | 19.03.2019 | Tobias Schmutzler | Bild: imago/Klaus Martin Höfer

Luftreinhalteplan - Auf diesen Berliner Straßenabschnitten gilt bald Tempo 30

Zur Verbesserung der Berliner Luftqualität will Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther auf 85 Straßenabschnitten Tempo 30 einführen. rbb|24 zeigt Ihnen alle neuen Tempo-30-Bereiche auf einer Karte.

Im Oktober 2018 wurde das Land Berlin vom Verwaltungsgericht verdonnert, endlich mehr zur Reduktion der Stickstoffdioxid-Belastung zu machen. Nun hat Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) im Rahmen des neuen Luftreinhalteplans die Maßnahmen vorgestellt.

Neben Durchfahrverboten auf neun Straßen, wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 85 Straßenabschnitten angekündigt. Auf dieser interaktiven Karte sehen sie alle neuen Strecken, wo man ab Juli nur noch Tempo 30 fahren darf.

Hier soll ab Juli nur noch Tempo 30 erlaubt sein

Quelle: Luftreinhalteplan-Entwurf/Senat UVK

Beitrag von Dominik Wurnig

Kommentar

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31 Kommentare

  1. 31.

    Herzlichen Glückwunsch, all diese Straßen sind am Tage durch Stau ohnehin auf eine Realgeschwindigkeit von quasi 0 km/h begrenzt. Und jetzt soll man da auch abends/nachts wenn die Schadstoffbelastung gering ist unter dem Stau am Tage leiden? Blinder, politischer Aktionismus!

  2. 30.

    Gute morgen,
    Das ist ein sehr gute Idee 1Monate das Auto,Motorrad stehen lassen. Dann lieber mit dem Fahrrad fahren durch Berlin.

  3. 29.

    Sie können tun und lassen was sie wollen, wenn sie dafür bezahlen und nicht wie ein Schmarotzer andere für ihren Luxus bezahlen lassen wollen. Mit unserem Geld, unserer Lebensqualität und mit unserer Gesundheit.

  4. 28.

    Ist ja schön, was Sie so alles möchten, geht leider an der wirtschaftlichen, beruflichen und privaten Realität vieler Menschen völlig vorbei. Im übrigen sind mir "motorisierte Egoisten" lieber, sofern sie sich an die Verkehrsregeln halten, als grüne Dauerbesserwisser, die Toleranz ständig einfordern, aber im Verkehrsbereich mit ihren absurden Maximalforderungen völlig vermissen lassen. Soll doch bitte jeder selbst entscheiden, wann er welches Verkehrsmittel benutzt.
    Es soll übrigens Menschen geben, die zugleich Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und ÖPNV-Nutzer sind und sich jeweils anlassbezogen! für das richtige Verkehrsmittel entscheiden.

  5. 27.

    Ihr Vorschlag geht in die richtige Richtung, ich bin für innerorts flachendeckend 30 km/h außer auf der Stadtautobahn (die aber langfristig zurück- oder gar abgebaut werden muß) und wenige Ausfallstraßen wie das westliche Ende der Heerstraße.

    Wozu noch eine Geschwindigkeitsregel, 30 km/h kennt jeder. Der Schilderwald lichtet sich, jeder weiß woran er ist. Bei flächendeckend 30 km/ wird der Verkehr fließender, umwelterträglicher und Unfälle laufen glimpflicher ab.

    Zusätzlich möchte ich bestimmte Innenstadtbereiche komplett für den motorisierten Verkehr sperren, Ausnahmen gäbe es nur für Handwerker, Ärzte, Behinderte usw.

  6. 26.

    1 Woche? Bitte ein Jahr! Zum einen merken dann viele Leute wie überflüssig ihr Auto ist und alle Berliner wie schön es ist wenn man nicht von motorisierten Egoisten terrorisiert wird.

  7. 24.

    Ich bin dafür dass wir sämtliche Kraftfahrzeuge und jegliche technische Innovation verdammen und wieder in Höhlen leben. So wie unsere Öko-Freunde die alle Automobile verteufeln.
    @Uwe
    Ja, wir sollten auch die Geschichte zurückschreiben und die Mauer wieder aufbauen!.....Mann, Mann! Merkst du noch was???

  8. 23.

    Es wird nichts bringen für die Luft, denn man kann tagsüber kaum viel schneller als 30 fahren und die meisten Abschnitte sind zu klein. Dann könnte man noch den Wind bitten, nur aus einer günstigen Richtung zu wehen.

  9. 21.

    So ist das, aber das wäre ja mit Realitätssinn und echten Veränderungen und auch noch Arbeit verbunden. Symbolpolitisch für das eigene Klientel Schilder aufstellen ist viel schöner. Was hier jemand geschrieben hat, dass die verschiedenen Gruppen immer stärker GEGENEINANDER ausgespielt werden, stimmt völlig. (Fahre meist Rad und abends Auto, Sicherheitsfrage.)

  10. 20.

    Bravo, Frau Günther! Weiter so!
    Jeder Kilometer mit Tempo 30 bringt ein bisschen mehr Sicherheit in den Straßenverkehr (z.B. schon durch die kürzeren Bremswege), vermindert den Straßenlärm, (Reifengeräusche werden leiser, und auch das Beschleunigen und Abbremsen macht weniger Krach), führt zu einer Verringerung des aufgewirbelten Feinstaubs, ... und ... und.
    Ein prima Schritt, der gerne noch größer werden darf.

  11. 19.

    Die werden sich auf Fahrräder spezialisieren. Die Abzocke der Tankstellen, Autowerkstätten und Autoversicherungen wird aber erstmal vorbei sein.

  12. 18.

    Ich wär dafür innerhalb des Berliner Rings Tempo 30 auf allen Strassen. Und Einfahrverbot nach Berlin für Autos aus den Umlandgemeinden

  13. 17.

    Was für geistige Sprühwurst hier wieder verbreitet wird.. bitte - fahrt dort einfach mal lang! Und zwar nicht nachts um 2. Und VERSUCHT einfach, geblitzt zu werden... das geht nicht! Da ist immer Stau. Da kann man nicht schneller fahren. Und die Avus zählt morgens auch dazu, ab Hüttenweg.

    Alle, die hier so ominöse Dinge äußern (danke nik für die Zusammenfassung) sind sicher bereits länger nicht mehr (mit dem Auto tagsüber) in Berlin unterwegs gewesen, oder?

    Außer beim Bus-Streik rollt da nämlich nix. Außer der Rubel, beim Tankwart...

  14. 16.

    Es wird immer schikanöser und der Schilderwald wächst und wächst. Wie kann eine Senatsverwaltung nur einen derartigen Unsinn beschließen?
    Lärm- und Abgasreduzierung ließen sich auf anderen Wegen erreichen: Umfangreiche Straßensanierungen mit Flüsterasphalt, "grüne Wellen" bei Tempo 50 auf Hauptstraßen, ein massiver Ausbau des gesamten ÖPNV und ja, auch Ausbaumaßnahmen zur Bündelung des Autoverkehrs (A100-Verlängerung, TVO, TVN). Als Bewohner der südlichen Innenstadt erlebe ich den Dauerstau ringsherum, hat übrigens viel mit der nie realisierten Westtangente zu tun, auch wenn bestimmte Kreise das nicht hören wollen.
    Warum hört man eigentlich so wenig von der Opposition und dem ADAC? Viele Autofahrer sind hart arbeitende Menschen, die mit ihrem Steueraufkommen nicht unerheblich zur Finanzierung des Berliner Haushalts beitragen, sie haben diese Politik einfach satt!

  15. 15.

    Wir sollten die Autos einen Monat stehen lassen und sehen was Werkstätten, Tankstelle und alle rund ums Auto so machen.

  16. 14.

    Trauriger Aktionismus...
    Werte Politikerinnen und Politiker, sorgt doch besser für p bezahlbare Mieten, Verpflichtet die Immobiliengesellschaft zur Gemeinnützigkeit, raus aus der Immobilienspekulation. Bei Vermietung muss die Arbeitsplätznähe bevorzugt berücksichtigt werden, dann wird auch weniger gefahren werden. Berliner müssten nicht abwandern und lange Strecken fahren müssen, sich nicht durch die neuen 30iger Abschnitte quälen müssen . Dies würde sich langfristig auch auf die Luftqualitätswert auswirken.
    Wer von den Immobilienunternehmen nicht mitspielt, enteignet diese. Müssen wir Berliner befürchten, das ihr vielleicht selber bei den Immobilienspekulation involviert seit und daher an den falschen Stellrädern dreht ?

  17. 13.

    Der Grund, weshalb sich niemand daran hält, ist doch offensichtlich: Anders als vor Schulen oder bei baulichen Maßnahmen rechnet keiner mit so einem Quatsch, schon gar nicht alle paar hundert Meter. Das sollte wirklich dringend überdacht werden. Mein Vorschlag: Tempo 40 in der ganzen Stadt, überall. Dann kann man sich wenigstens wieder auf den Verkehr konzentrieren und muss nicht sinnlose Schilder beachten.

  18. 12.

    Warum nicht gleich auch auf der Avus und Berliner Ring?

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