Steigende Mieten - Wenn Trennung in die Wohnungsnot treibt

Do 03.08.23 | 06:11 Uhr | Von Linh Tran
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Sophia Renner an ihrem Transporter mit Hündin Blue (Quelle: rbb/Linh Tran)
Audio: rbb24 Inforadio | 03.08.2023 | Ricardo Westphal | Bild: rbb/Linh Tran

Die Mieten in Berlin und Potsdam sind stark angestiegen. Besonders schwierig ist der Wohnungsmarkt für Paare, die sich getrennt haben. Eine Studentin schläft im Auto, eine Mutter sucht seit einem halben Jahr eine Wohnung. Von Linh Tran

Was erst nur als Zwischenlösung gedacht war, wird zur Belastung: Sophia Renner schläft in Golm in ihrem silbernen Transporter auf dem Parkplatz der Universität Potsdam. "Das ist gerade mein Zuhause", sagt die 24-Jährige. Der Wald um die Ecke sei ihr Badezimmer: Zähne putzen, auf Toilette gehen und duschen. Dafür nimmt sie einen gefüllten Wasserkanister mit, den sie im Auto verstaut. "Wenn es dunkel ist, sieht mich ja niemand", sagt Renner und lacht.

Vor einem Monat lebte sie noch zusammen mit ihrer Freundin in einer Drei-Zimmer-Wohnung. Schon damals habe sie manchmal im Auto geschlafen, wenn es Streit gegeben habe, erzählt sie. Mit der Trennung ist sie dann ganz ins Auto gezogen. Hier hat sie ein ausziehbares Bett, eine Holzbox für ihren schwarzweißen Border Collie und unter dem Bett noch ein wenig Platz für Wechselklamotten, den Wasserkanister und Uni-Bücher.

Wohnungsnot in Ballungszentren

Laut einer Wohnungsbaustudie vom Pestel-Institut und Bauforschungsinstitut Arge fehlt es in Deutschland derzeit an 700.000 Wohnungen. Besonders dramatisch ist demnach die Situation in den Großstädten. Unter den inserierten Mietpreisen im Neubau ist Berlin nach München die zweitteuerste Stadt, das geht aus der Empirica Preisdatenbank 2023 [empirica-institut.de, PDF] hervor. Laut Investitionsbank Berlin lag die Berliner Angebotsmiete im Median 2022 schon bei 11,54 EUR/m², ein Euro mehr als im Vorjahr [ibb.de].

Auch Potsdam wird immer teurer. Die Mietpreise pro Quadratmeter sind laut einer Analyse des Immobilien-Portals Immwowelt 2022 im Vergleich zu 2021 um acht Prozent gestiegen [immowelt.de, PDF].

Die Mietpreise wirken sich auch auf unterschiedliche Lebenssituationen aus: Paare finden kein gemeinsames Zuhause, große Familien leben auf engem Raum und getrennte Paare müssen weiterhin zusammen wohnen.

Sophia Renner an ihrem Transporter mit Hündin Blue (Quelle: rbb/Linh Tran)
Im Auto hat Sophia Renner ein ausziehbares Bett und eine Box für ihren Hund Blue. | Bild: rbb/Linh Tran

Bachelor-Arbeit im Bulli

Bei der Wohnungssuche ist vor allem Renners Budget ein Hindernis: Maximal 500 Euro will sie ausgeben und am liebsten in eine Ein-Zimmer-Wohnung ziehen. Für die muss man aber im Schnitt bereits 700 Euro in Potsdam zahlen, 2021 waren es laut Wohnungsportal WG-Gesucht noch 490 Euro.

Aber auch der Hund grenzt die Möglichkeiten ein. Dabei habe sie schon alles versucht, sagt Renner. Sie hat Wohngeld beantragt, ihr Antrag auf einen Wohnberechtigungschein ist in Bearbeitung - und sie steht auf der Warteliste für einen Platz im Studierendenwohnheim. In Aussicht bisher nur: mal ein paar Tage bei Freunden, mal beim Onkel in Berlin-Marienfelde.

Im Oktober möchte Renner eigentlich mit ihrem Master-Studium beginnen, dafür muss sie aber noch ihre Bachelor-Arbeit schreiben. Während andere in der Phase oft sagen, dass man gleich an der Uni schlafen könnte, schläft Renner wirklich dort und zapft nachts manchmal vom Auto aus das Uni-WLAN an, auch um nach Wohnungen zu suchen. Für Strom legt sie ein Solarpanel auf das Dach ihres Autos.

Junge Menschen leben enger als ältere

Online gebe es vor allem Wohnungstausch-Angebote, sagt Renner. Für sie ist das keine Option, weil sie keine Wohnung zu bieten hat. Doch ein Blick auf die reinen Zahlen zeigt, dass es hier durchaus noch Wohnraum-Potenzial gäbe.

Es gebe nämlich nicht nur zu wenige Wohnungen, sie seien auch noch ungünstig verteilt, sagt Pekka Sagner, Ökonom für Wohnungspolitik und Immobilienökonomik vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Er hat deutschlandweit die Wohnflächenverteilung bei Mietwohnungen untersucht [iwkoeln.de]. "Der Anteil der Menschen in Städten, die beengt wohnen, hat seit 2010 zugenommen", sagt Sagner.

Besonders häufig seien Haushalte mit Migrationshintergrund und Familien betroffen. Andere wiederum hätten zu viel Wohnraum zur Verfügung.

Wohnungstausch: schwer umsetzbar

"Alleinlebende, die älter als 65 Jahre sind, haben im Schnitt fast doppelt so viel Wohnraum zur Verfügung wie Haushalte in der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen, in der typischerweise die Familien gut vertreten sind", so Ökonom Sagner. Das zeigen auch die Daten des Mikrozensus 2022: In Berlin haben Alleinlebende über 65 Jahren im Schnitt fast 67 Quadratmeter zur Verfügung, unter 25-Jährige dagegen nur 46.

In Potsdam ist das Missverhältnis bisher etwas weniger stark ausgeprägt (siehe Grafiken). "Viele neigen dazu, die familiengerechte Wohnung nicht zu verlassen, selbst wenn die Kinder ausgezogen sind", so Sagner.

Tatsächlich: Mehr Haushalte wollen sich vergrößern als verkleinern. In Berlin kommen laut den Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) auf jeden Haushalt, der sich verkleinern will, fünf Haushalte, die sich vergrößern wollen. In Potsdam ist die Rate noch geringer: Hier liegt das Missverhältnis laut dem Portal Wohnungstausch Potsdam bei eins zu zwei.

Sophia S. bei der Wohnungssuche mit Laptop in der Hand (Quelle: rbb/Mirko Heise)Wenn Sophia S. bei Vermietern anruft, hat sie keine großen Hoffnungen: "Es ist sehr selten, dass überhaupt mal jemand rangeht."

Der Ex wohnt in der Küche

Sophia S. möchte sich weder verkleinern noch vergrößern. Die 26-Jährige würde gern aus ihrer jetzigen Wohnung ausziehen: Zwei Zimmer, 78 Quadratmeter, Altbau, schön eingerichtet. Das Problem: Sie wohnt hier noch mit ihrem Ex-Partner zusammen. Getrennt haben sie sich aber schon Anfang des Jahres.

Weil die beiden einen Sohn zusammen haben, versuchen sie positiv miteinander zu bleiben und kommunizieren relativ gut miteinander, wie sie sagt. Trotzdem bleibt die Situation angespannt: "Man merkt schon, dass diese Distanz, dieses Verarbeiten was man nach der Trennung braucht und möchte, einfach fehlt", erzählt Sophia S.

Mehrgenerationen-WG als Lösung

Ihr Ex-Partner schläft derzeit in der Küche. Hier hat er eine Schlaf-Couch. Ihrem Sohn versucht sie offen zu sagen: Irgendwann werde sie mit ihm ausziehen.

Doch bisher hat sie bei der Wohnungssuche nicht viel zurückbekommen: "Man bekommt nicht mal mehr Absagen, sondern die Rückmeldung, dass es zu viele Anfragen gibt und dass man nicht berücksichtigt werden kann."

Gerne würde Sophia S. mit ihrem Sohn in der Nähe des Vaters bleiben: Nach monatelanger Suche ist sie jedoch offen für andere Bezirke. Zwei Optionen haben sich ergeben: Entweder eine Ein-Zimmer-Wohnung, die ihr eigentlich zu klein wäre - oder eine Mehrgenerationen-WG: Nach dem Tod ihres Mannes hat eine ältere Frau fünf Zimmer zur Verfügung, zwei bis drei Zimmer könnte sie untervermieten.

Was für manche vielleicht erstmal ungewöhnlich klingt, ist für die Mutter mittlerweile gut vorstellbar. Einer Stadt, die so wenig Wohnraum zu bieten hat, müsse man sich anpassen.

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 03.08.2023, 19:30 Uhr

Beitrag von Linh Tran

245 Kommentare

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  1. 245.

    Was für ein hohes Einkommen erzielt ein Vermieter denn konkret bei 7,50 EUR pro qm mit einer 60 qm Wohung, die 260.000 Euro gekostet hat. Rechnen Sie mir das doch mal vor. Sie werden sehen, dass ihre Behauptung haltlos ins Blaue hinein ist. Völlig ohne Substanz, Schade.

  2. 244.

    Ja, das Bürgergeld sollte nach italienischem Vorbild umgebaut werden.

  3. 243.

    Gegen Wohnungsnot hilft die sofortige Rücknahme der Agenda 2010, also Hartz4/Bürgergeld. Der Quatsch mit den Bedarfsgemeinschaften führte doch erst dazu, dass unverheiratete Paare, von einer Sozialhilfe bekam und der andere Arbeit hatte, die pro forma-Trennung vollzogen, um dem Blödsinn Bedarfsgemeinschaft zu entkommen. Und solange das so ist, werden auch neue Paare nicht zusammenziehen, denn die 50 €, die der Partner des Haushaltsvorstandes durch Zusammenleben einbüßt, sind viel Geld, wenn man wenig hat. Ich schätze, dass allein diese Maßnahme in Berlin zu mindestens 800 von einer Person bewohnten und dann freiwerdenden Wohnungen bis 50m² Wohnfläche führen kann. Seit wann sind kleine Wohnungen Mangelware? Seit Hartz 4, seit die Jobcenter auf die per Gesetz verordneten 50 m² bestanden. Wieviel Geld könnte das Jobcenter sparen, wenn es jedem Bedürftigen den vollen Satz gibt und die zweite Wohnung nicht bezahlen muss? Wieviel Berliner könnten sich über eine Wohnung freuen?

  4. 242.

    Also, ich habe noch nie meinen Lebenslauf erzählt, in der Hoffnung auf enen Mietvertrag.
    Ich würde sagen, wer von sich aus über sich ungefragt zu viel erzählt, der lügt am ehesten, um an eine Wohnung zu kommen. Als Vermieter, da käme so jemand für mich nicht in Frage.

  5. 241.

    Genauso ist es. Viele Mieter haben hohe Ansprüche und dazu keine Ahnung über die Kosten und Risiken einer Vermietung sowie von der Versteuerung der Mieteinnahmen.

    Ich kann jeden Eigentümer verstehen, der seine Wohnung leer stehen lässt und den Verlust lieber steuerlich geltend macht. Verboten ist das nicht.

    Dafür dass angeblich Wohnungen fehlen, ist es sehr schwer und aufwendig einen zuverlässigen solventen Mieter zu finden.

  6. 240.

    Verwaltungsfreund, der Olaf hat völlig richtig gehandelt. Wer einen Eingehenbetrug begangen hat, kann fristlos gekündigt werden. Das Vertrauensverhältnis ist zerstört

    Was viele Mieter nicht wissen, dass auch bei wiederholt unpünktlich gezahlter Miete eine fristlose Kündigung zulässig ist. Abmahnungen wie im Arbeitsrecht, kennt das Mietrecht nicht.

  7. 239.

    Ich kann Olaf gut verstehen. Wenn der Mieter damals betrogen hat, ist das Vertrauensverhältnis gestört und eine Weiterführung des Mietvertrages für den Vermieter unzumutbar.

    Wer als Mieter beim Abschluss eines Mietvertrages betrügt, hat nichts anderes verdient

    Leider sind Betrug und falsche Angaben bei Bewerbern nicht selten.

  8. 238.

    Betrug ist immer ein Grund zur fristlosen Kündigung. Der Mieter klagte und sowohl AG als auch LG gaben mir Recht. Das die Miete pünktlich bezahlt wurde, ist beim Eingehenbetrug unwichtig.

    Der Mieter hat sich den Mietvertrag erschlichen.

  9. 237.

    Ist das legal? (Auch Mieter haben Persönlichkeitsrechte u. a. m.) "bei Arbeitgebern und Vorvermietern nachfragen" – Gut, dass es inzwischen Tech-Juris gibt, die das prüfen und vor Gericht bringen können. Kleine Provision und gut.

  10. 236.

    Falsche Angaben zu machen, ist bei unerlaubten Fragen erlaubt. Nach Einzug kann man gegen Datenkraken klagen.

    Vermieter-Register gegen (s. Kommentar-Vorschlag) Mieter-Register, echt jetzt? Leute, wir alle gestalten unsere Gesellschaft, und solche Ideen sind nicht nur widerwärtig und widerrechtlich, sie drücken das Miteinender in den Schmutz.

  11. 235.

    Haha, der war gut: "Letztlich macht jeder Bewerber die Angaben freiwillig und ohne zwang."
    Auch Pieken lassen wegen 2G war "Letztlich freiwillig und ohne Zwang".

  12. 234.

    Also, ich zahle seit 30 J. Miete, bin ca. 5x umgezogen, zuletzt nach B. Kein einziges Mal nicht gezahlt oder zu spät, kein Schufaeintrag, kein garstiger oder zerstörender Mieter, im Gegenteil. Dennoch habe ich außer der Bescheinigung, stets pünktlich gezahlt zu haben, alles "zu verbergen", denn das ist privat.
    Privatheit/Datenschutz ist keine Anmaßung, sondern normal. War es mal. Soll es bleiben.

    Wohneigentum gegen Geld zu überlassen ist nun mal eine gänzlich andere Sache als die Vertragsfreiheit, wenn Sie zB ein Auto vermieten wollen. Daher hat die Politik versagt, wenn sie Wohnen in die Willkür stellt.

    Datenschutz ist der beste Schutz auch für unsere Kinder und Enkel. Lesen Sie doch nochmals bei Snowden nach.

  13. 233.

    All die hasserfüllten Kommentare hier sprechen dafür, dass die Vermieter völlig überzogene Gewinnerwartungen haben. Dass Einkommen aus Vermietung und Verpachtung Einkommensteuerpflichtig sind, ist doch selbstverständlich und wohlbekannt. Tun Sie also nicht so, als wären Sie Opfer eines angeblich ungerechten Systems. Opfer sind die bedauernswerten Mieter, die gnadenlosen Vermietern ausgesetzt sind.

  14. 232.

    Hm, Sie MUSSTEN einen Mieter wegen falscher Angaben, die dieser vor zehn (!) Jahren gemacht hat, kündigen? Hat er denn in diesen zehn Jahren seine Miete nicht regelmäßig bezahlt? Oder ist es nicht eher so, dass Sie den Mieter kündigen WOLLTEN? Ich denke, niemand hätte Sie als Eigentümer dazu gezwungen, diesem Mieter zu kündigen.

  15. 231.

    Hohes Einkommen, da kann ich wirklich nur lachen. Was glauben Sie, was bei Mieten um die 8€ beim Vermieter übrig bleibt? Das zeigt einfach nur mal wieder, dass die meisten Mieter vollkommen falsche Vorstellungen haben. Sie selber würden das Risiko für so wenig Geld nie eingehen, aber schimpfen mit Hingabe auf die bösen Vermieter.

  16. 230.

    Hohes Einkommen?

    Sie wissen aber schon, dass Mieteinnahmen meinem zu versteuernden Erwerbseinkommen hinzugerechnet werden. Also muss ich due Mieteinnahmen hoch versteuern. Einkommen ja, aber hoch definitiv nicht.

    Erst kürzlich musste ich nach 10 Jahren einem Mieter fristlos kündigen, da er bei der Anmietung falsche Angaben gemacht hat

  17. 229.

    Es ist ein Unterschied zwischen den vom Vermieter geforderten Auskünften und den freiwillig selbst erzählten ausführlichen Lebensläufen. Nur letztere sichern einem einen guten Platz unter den Mitbewerbern!

  18. 228.

    Ich habe noch nicht erlebt, dass bei Abschluss eines Mobiltelefon-Vertrages oder eines Kontos vergleichbar umfassende Erkundigungen eingezogen wurden. Die Vermieter nutzen ihre weit überlegene Machtstellung gegenüber den Mietern exzessiv aus.

  19. 227.

    In der Nähe von Bahnstrecken und Autobahnen, die jetzt ausgebaut werden oder in der Planung sind. Ganz dicht an Berlin ist der Drops leider schon gelutscht. Aber wenn die Infrastruktur stimmt, wird es auch weiter weg teurer. Die Portale für Zwangsversteigerungen sind leer, das heißt jeder rettet, was er hat. Viele Berliner, die seit 2000 hier kauften oder bauten, wollen nicht mehr weg. Ich kenne Leute, die in Berlin binnen 8 Jahren eine Verdopplung ihrer Miete erlebten. Auf die Politik muss niemand hoffen, die baut nämlich nicht. Aber immerhin schafft sie Fördermöglichkeiten und dazu gibt es wie schon erwähnt, den Lastenzuschuss als Wohngeldersatz für Eigentümer.

  20. 226.

    "Ohne Überprüfung gibt es weder ein Konto noch einen Handyvertrag, aber bei einem Mietvertrag soll es plötzlich anders sein?"

    Man sollte ein Vermieterverzeichnis einführen, wo sämtliche Einkünfte, Leerstände usw. aufgeführt werden. So könnte man erfahren ob die Mietwohnung nur der Geldwäsche dient oder in welche sonstigen krummen Geschäften der Vermieter nachgeht.

    Oder warum soll es nur den gläsernen Mieter geben?

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