Radfahrerin schwer verletzt - Unfall nach Flucht vor Polizei - Prozess wegen versuchten Mordes startet

Di 13.02.24 | 10:16 Uhr
Archivbild: Ein Polizist winkt in Berlin ein Fahrzeug aus dem Verkehr. (Quelle: dpa/Zinken)
Video: rbb24 | 13.02.2024 | Nachrichten | Bild: dpa/Zinken

Ein Autofahrer, der in Berlin auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle eine Radfahrerin schwer verletzt haben soll, steht ab Dienstag unter anderem wegen versuchten Mordes vor dem Berliner Landgericht.

Der 30-Jährige soll laut Ermittlungen im Mai 2022 mit hoher Geschwindigkeit beim Rechtsabbiegen im Stadtteil Spandau mit seinem Fahrzeug eine Radfahrerin erfasst haben.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft habe er bei seiner Fahrweise den Tod der damals 67-Jährigen billigend in Kauf genommen. Sie habe unter anderem schwere Kopfverletzungen erlitten. Der Autofahrer, der zudem ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen sei, sei nach dem Zusammenstoß weiter mit hohem Tempo geflohen.

In dem bis zum 22. März terminierten Prozess muss sich der 30-Jährige auch wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, vorsätzlicher Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Nächster Artikel