Landeskriminalamt ermittelt - Polizist soll Medienvertreterin bei 1. Mai-Demos verletzt haben

Mo 04.05.20 | 19:17 Uhr | Von Jo Goll und René Althammer
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Demonstranten filmen mit ihren Smartphones einen Polizeieinsatz bei den 1.-Mai-Demonstrationen in Berlin. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)
Video: Abendschau | 04.05.2020 | Joachim Goll | Bild: dpa/Christophe Gateau

Ein Berliner Polizist soll am Abend des 1. Mai einer Kamera-Assistentin mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die 22-Jährige, die mit einem TV-Team auf der Oranienstraße filmte, wurde dabei verletzt. Nun wird polizeiintern ermittelt. Von Jo Goll und René Althammer

Bei einem Polizeieinsatz am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg ist eine Medienvertreterin offenbar von einem Polizeibeamten verletzt worden. Das bestätigte am Montag die Pressestelle der Berliner Polizei der Redaktion rbb24 Recherche.

Der Polizist der 15. Einsatzhundertschaft soll gegen 23.30 Uhr die junge Frau, die Mitglied eines Kamerateams war, ins Gesicht geschlagen haben. Die vor Ort anwesenden Polizeibeamten bestellten unmittelbar nach dem Vorfall einen Rettungswagen. Die ärztliche Untersuchung der Frau ergab, dass zwei Zähne infolge des Schlags abgebrochen sind. Außerdem hat sie Prellungen im Gesicht.

Prellungen und zwei abgebrochene Zähne

Das Kamerateam hatte zuvor eine Festnahme in der Oranienstraße dokumentiert. Das Landeskriminalamt hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren gegen den Beamten wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt eingeleitet.

Die 22-jährige Kamera-Assistentin berichtete dem rbb, um kurz nach 23 Uhr habe sie die Oranienstraße in Kreuzberg überquert. Plötzlich habe sie ein Faustschlag mitten ins Gesicht getroffen. Sie habe gerade versucht, der ankommenden Hundertschaft auszuweichen, als der Polizist auf sie zugekommen und sie geschlagen habe. "Ab da weiß ich nur noch, wie ich auf dem Boden gesessen habe und die ganze Zeit gerufen habe, dass ich von der Presse bin", schilderte sie den Ablauf. Der Polizist habe sie mit einem Handschuh ins Gesicht geschlagen, der mit Plastikverstärkern versehen gewesen sei. Dieser sei für den Einsatz gar nicht zugelassen gewesen, will die junge Frau von einer befreundeten Polizistin erfahren haben. 

Polizeisprecher äußert sein Bedauern

Am Montagvormittag wendete sich die Frau an Thilo Cablitz, den Leiter der Polizeipressestelle und schilderte ihm den Vorgang. Cablitz erklärte im Gespräch mit dem rbb, er habe der Frau mitgeteilt, dass "es ihm aufrichtig leid täte, wenn sich der Verdacht bestätigt", und wies sie auf die existierenden Hilfsangebote für Opfer von Gewalttaten hin.

Am Abend des 1. Mai hatten sich trotz der geltenden Corona-Beschränkungen in Kreuzberg große Menschengruppen versammelt. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sprach von "mehreren tausend Menschen". Einen Demonstrationszug hätten die Beamten jedoch verhindert. Nach Einbruch der Dunkelheit kam es vermehrt zu Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizisten.

Journalisten-Union übt scharfe Kritik an der Polizei

Die Berliner Landesvorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju), Renate Gensch, bezeichnete den Vorfall als “völlig unvertretbar“. Die Polizei habe die Presse, die eine öffentliche Aufgabe erfülle, zu unterstützen und vor Übergriffen zu schützen und nicht niederzuschlagen, so Gensch.

Die dju begrüße, dass die Polizei Berlin wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt ermittele und fordert eine rasche Aufklärung des Falles und disziplinarische Konsequenzen. Laut Aussagen des TV-Teams sei auch der Kameramann bei dem Einsatz zu Boden geworfen worden, betonte die Landeschefin der Journalistenorganisation.

Sendung: Abendschau, 4.5.2020, 19:30 Uhr

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Beitrag von Jo Goll und René Althammer

106 Kommentare

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  1. 106.

    der Beayerische Innenminister Herrmann hat mit der Versetzung , der 3 Polizisten gegen den Artikel 110 der Bayerischen Verfassung verstoßen. Im 2ten Satz heißt es: Auch wenn in der Arbeit die Meinung kundtut, egal über die Arbeit oder was anderes, darf dies nicht zum Nachteil sein. Also will Herrman diktatorisch als Vorsitzender der Bayerischen Polizei dies verhindern. Das darf nicht sein.

  2. 105.

    "JETZT ist die Diskussion beendet, mein Lieber."

    Na hoffentlich. Hauptsache ihre Besserwisserei und ihr ständiges Herunterbeten ihrer immer gleichen Litanei hören auf.

    Und ich bin NICHT ihr "Lieber".

  3. 104.

    Ich werfe Ihnen nicht vor, was ich selbst betreibe. Ich betreibe Analyse von Fakten, z.B. an Hand des Videos und des darin zu sehenden Offensichtlichen. Das ist nicht vorwerfbar und würde ich Ihnen auch nicht vor, wenn Sie das Betreiben würden. Tun Sie aber nicht. Sie betreiben etwas vollkommen anderes als ich. Das, was Sie betreiben, werfe ich Ihnen allerdings vor.
    Meine Frage wäre beantwortet, wenn Sie mit einem Satz "Sie werfen mir vor, ich hätte folgende Unwahrheit gesagt...." und dann müssten Sie die Unwahrheit nennen, derer ich Sie bezichtige. Haben Sie aber nicht. Wie auch? Denn ich habe Sie nicht bezichtigt, die Unwahrheit gesagt zu haben.
    JETZT ist die Diskussion beendet, mein Lieber.

  4. 103.

    zu1. Wenn "Sie werfen mir vor "per se" alle Polizeimeldungen als gelogen zu betrachten." falsch ist, habe ich Ihnen das also nicht vorgeworfen? Worüber regen Sie sich denn dann auf?
    zu2. Ich wusste gar nicht, dass man eine besondere Qualifikation braucht, um beispielsweise ein geschwollenes von einem nicht geschwollenen Auge zu unterscheiden. Oder einen abgebrochenen Zahn von einem nicht abgebrochenen Zahn, um nur mal 2 Beispiele zu nennen. Ich benutze dafür meine Augen. Aber ich bin ja offen für Anregungen. Können Sie mir sagen, wo Sie in dem Gesicht der Frau eine Verletzung erkennen?
    zu 3. Ich verstehe sehr wohl. Ich komme nur Ihrer Aufforderung nicht nach, da mir neu wäre, dass Sie befugt sind, Anordnungen an mich ergehen zu lassen, denen ich auch noch Folge leisten müsste. Im übrigen ist nicht das pubertär, was Sie dafür halten. Für das Wort "pubertär" gibt es Erläuterungen, genauso wie für die Anführungszeichen. Aber Sie basteln sich lieber Ihre eigenen Regeln.

  5. 102.

    Sie werfen mir vor "per se" alle Polizeimeldungen als gelogen zu betrachten. Falsch.

    Sie sind neuerdings Arzt und Videoauswerter? Falsch.

    Sie verstehen "suchen sie sich für spätpubertären Spielchen jemanden anderen" nicht. Richtig.

    Sie werfen anderen vor, was sie selbst betreiben. Richtig.

    Sie drehen sich im Kreis und ihre Frage wurde schon dreimal beantwortet? Richtig.

    EOD

    Oder für Leute, die schwer von Begriff sind, Ende der Diskussion.

  6. 101.

    Oh Mann. Selbstverständlich habe ich hier nachgelesen. Wo denn auch sonst? Es macht wenig Sinn, den per-se-Vorwurf irgendwo anders zu dementieren, wenn ich ihn hier gegen Sie vorgebracht habe, nicht wahr? Aber bitte, sagen Sie mir, wo Sie den "per-se-Vorwurf" dementiert haben, dann werde ich dort nachlesen. Mir geht es hier um Fakten. Ihnen geht es ausschließlich darum, die verhasste Staatsgewalt zu anzugreifen. Fakt ist: Außer der Behauptung dieser Frau gibt es rein gar nichts, das ihre Vorwürfe gegen die Polizei untermauert. Im Gegenteil: ihr in dem Video erkennbarer Zustand ihres Gesichts bietet Anlass zu erheblichen Zweifeln. Schrieb ich aber bereits. Und noch einmal: An welcher Stelle habe ich Sie der Lüge bezichtigt? Die Antwort sind Sie immer noch schuldig. Der Duden führt übrigens aus, Anführungszeichen werden u.a. zur Wiedergabe einer direkten Rede oder zur Hervorhebung von Textstellen, usw. verwendet. Und wieder: Erst denken, dann schreiben, mein Lieber.

  7. 100.

    Alle Statements? Sie haben nur hier nachgelesen. Außerdem müssen sie noch den Umgang mit Anführungsstrichen üben. Anführungsstriche werden u.a. bei Zitaten eingesetzt aber auch wenn man etwas sprichwörtliches kennzeichnen will. Soll ich ihnen jetzt auch noch die Bedeutung von "allzu oft" erklären?

    Und bei "Vor dem Niederschreiben sollte das Denken stehen, nicht die eigene ideologische Verblendung." sollten sie sich mal ganz kräftig an die eigene Nase fassen.
    Ihnen geht es nämlich schon lange nicht mehr um das Thema, Inhalt ihrer Kommentare sind schon längst ihre "ideologische Verblendung".

    Ich werde mich nicht noch dreimal wiederholen, suchen sie sich für spätpubertären Spielchen jemanden anderen, danke.

  8. 99.

    Ich habe mir eben noch einmal alle Ihre Statements gelesen. Nirgendwo hatten Sie bereits klargestellt, dass Sie Polizeimeldungen nicht per se als gelogen betrachten.
    Zitat: "Aber allzu oft finden tatsächliche Opfer kein Gehör weil StA und Polizei "unter einer Decke stecken"."
    Wissen Sie, wieviele Polzisten es in Deutschland gibt? Und wieviele Staatsanwälte? Und die stecken unter einer Decke? Wie soll denn das gehen? Es werden jedes Jahr Polizisten verurteilt. Wie geht denn das, wenn doch die Staatsanwälte mit den Polizisten unter einer Decke stecken? Vor dem Niederschreiben sollte das Denken stehen, nicht die eigene ideologische Verblendung. Welche Lüge ist es denn nun, die ich Ihnen angeblich vorgeworfen haben soll? Bekomme ich darauf nun mal eine Antwort?

  9. 98.

    Jetzt wiederholen sie auch noch, was sie vorher noch vehement abgestritten haben.

    Werden sie doch erst mal mit sich selbst einig, bevor sie andere grundlos angreifen und Unterstellungen in die Welt setzen. Das scheint ja eine Manie bei ihnen zu sein.

    "Ich habe nie behauptet, dass Sie behauptet hätten, "alle" wären Opfer." Nee, sie werfen mit Dreck in der Hoffnung irgendetwas bliebe schon hängen. Sie diskutieren nicht, sie agitieren.

    Ich habe bereits klargestellt dass ich Polizeimeldungen NICHT "per se" als gelogen betrachte. Gelogen wird erst dann wenn es der Polizeiführung aus bestimmten Gründen passt.

  10. 97.

    Ich habe nie behauptet, dass Sie behauptet hätten, "alle" wären Opfer. Ich sprach von "nicht jeder", das ist etwas anderes. Aus der Tatsache, dass es schon vorgekommen ist, dass Polizisten sich gegenseitig decken, die allumfassende Aussage abzuleiten, "Polizisten decken sich sowieso" ist genauso unzulässig, wie die allumfassende Aussage "Polizisten decken sich niemals", wenn sich Polizisten nicht gedeckt haben. Ihr früherer Beitrag und auch ihre nunmehrige Stellungnahme lässt nur den Schluss zu, dass Sie Polizeimeldungen per se als gelogen ansehen. Oder wie anders soll ich Ihre Aussage "Polizisten decken sich sowieso oder sie nicht lange Polizist." interpretieren? Inwiefern werfe ich Ihnen mit dem Satz "Naja, wenn man Polizeimeldungen per se als gelogen ansieht, wenn sie der eigenen Meinung nicht entsprechen, ist ein Diskurs wohl kaum sinnhaft." vor, die Unwahrheit gesagt zu haben? Möglicherweise haben Sie Probleme, Texte vollständig zu lesen oder Textaussagen im Kern zu begreifen?

  11. 96.

    Ich habe niemals behauptet dass alle Opfer wären. Aber allzu oft finden tatsächliche Opfer kein Gehör weil StA und Polizei "unter einer Decke stecken". Polizisten decken sich sowieso oder sie nicht lange Polizist.

    Da helfen leider keine Gesetze, das ist Tatsache. Sie können Zweifel hegen soviel sie möchten. Ist eh gerade in Mode.

    Sie haben mir vorgeworfen ich würde bewußt die Unwahrheit sagen oder was soll ""Naja, wenn man Polizeimeldungen per se als gelogen ansieht, wenn sie der eigenen Meinung nicht entsprechen, ist ein Diskurs wohl kaum sinnhaft." sonst bedeuten?

    Offensichtlich habe sie sogar große Probleme mit ihrem Kurzzeitgedächtnis oder sie sind gut im Verdrängen.

  12. 95.

    Nicht jeder, gegen den die Polizei Gewalt anwendet, ist automatisch auch ein Opfer. Gewaltanwendung durch die Polizei, ich schrieb es in einem früheren Beitrag, ist gesetzlich geregelt. Die Polizei ist zur Gewaltanwendung berechtigt und verpflichtet, wenn es zur Durchführung der ihr durch den Gesetzgeber übertragenen Aufgaben erforderlich ist. Ich hege Zweifel, dass sich der hier in Rede stehende Sachverhalt so zutrug, wie die junge Frau ihn geschildert hat. Auch das schrieb ich hier in einem früheren Beitrag. Ich habe meine diesbezüglichen Zweifel ausreichend begründet. Ihre Worte sind nicht geeignet, meine Zweifel zu zerstreuen. Ich habe eine andere Meinung als Sie und stellen Sie sich vor, das darf ich. Verrückt, was? Ich möchte Sie höflich bitten, Formulierungen wie "Haben sie Probleme mit ihrem Kurzzeitgedächtnis?" zu unterlassen, da ich sie als beleidigend empfinde. Ich habe Sie nicht der Lüge bezichtigt.

  13. 94.

    "Wer hat Ihnen denn an welcher Stelle mit welchen Worten unterstellt, Sie würden die Unwahrheit sagen?"

    Haben sie Probleme mit ihrem Kurzzeitgedächtnis?

    "Naja, wenn man Polizeimeldungen per se als gelogen ansieht, wenn sie der eigenen Meinung nicht entsprechen, ist ein Diskurs wohl kaum sinnhaft."

  14. 93.

    Wir entfernen uns vom Thema aber gut. Ich kann ihnen etliche Beispiele bringen. Von Amri über die "NSU", bis hin zu Opfern von Polzeigewalt. Wollen sie das alles abstreiten, nur weil sie das angeblich nicht kennen?

    Angehörige der Polizei haben immer wieder bewußt gelogen, Informationen zurückgehalten und vernichtet. Wer das bestreitet lügt bewußt.

    Aussagen von Polizisten sind nicht glaubwürdiger als die der Opfer. Im Gegenteil. Korpsgeist und die Befehlskette sind die Motivation für so manche Aussage. Anzeigen gegen Polizisten verlaufen trotzdem fast immer im Sand.

  15. 92.

    Wer hat Ihnen denn an welcher Stelle mit welchen Worten unterstellt, Sie würden die Unwahrheit sagen?

  16. 91.

    Sie schrieben "Die Polizei erzählt viel und dichtet noch mehr hinzu" und belegen diese Ansicht mit einem einzigen Beispiel. Wer wegen eines einzigen Beispiels zu einer derart grundsätzlichen Aussage kommt, dem unterstelle ich diese "per se"-Ansicht. Ich kenne dieses Beispiel zudem nicht.

  17. 90.

    Wo habe ich "per se" geschrieben? Die gelogene Story mit dem Türknauf ist echt.

    https://netzpolitik.org/2019/falschmeldung-der-polizei-auf-twitter-der-tuerknauf-des-todes-kommt-vor-gericht/

    Man ist in der Tat nicht an einem Diskurs interessiert wenn man seinem Gegenüber unbewiesen unterstellt die Unwahrheit zu schreiben.

  18. 89.

    Ich bezog mich auf das Zitat:
    "...als „Skandal“ und die Handschuhe selbst als „Waffe“..." in ihrem Beitrag.

  19. 88.

    Ich habe mir das Video jetzt nochmal genau angesehen und an geeigneten Stellen angehalten, um das Gesicht der jungen Frau genau zu betrachten. Was ich unter ihrem linken Auge sehe, sieht aus wie ein überschminkter Pickel oder eine kleine Warze. Ansonsten sehe ich da gar keine Hinweise auf irgend etwas. Keine abgebrochenen Zähne, kein Hämatom, keine Schwellung... all das würde ich nach der Schilderung als erkennbare Spuren erwarten. Wie gesagt: ein junger kräftiger Polizist (ich gehe davon aus, dass es sich bei den Polizisten dieser Einheiten um junge kräftige Männer handelt) schlägt angeblich mit einem Handschuh, der auch noch mit Plastik verstärkt ist, einer jungen Frau mitten ins Gesicht und hinterlässt so rein gar keine Spuren?

  20. 87.

    Naja, wenn man Polizeimeldungen per se als gelogen ansieht, wenn sie der eigenen Meinung nicht entsprechen, ist ein Diskurs wohl kaum sinnhaft.

  21. 86.

    Die Polizei erzählt viel und dichtet noch mehr hinzu. Da wird auch schon mal ein normaler Türknauf zur angeblichen Todesfalle.
    Die Polizei eiert herum und widerspricht sich selbst.

    "Die Ermittler gehen nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass die Täter dem linken Spektrum zuzuordnen sind, schließen aber auch Verbindungen ins rechtspopulistische Lager nicht aus. "Die Aufklärung der Tat ist angesichts der Dynamik und Unübersichtlickeit des Geschehens aufwändig und schwierig", hieß es am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Berliner Generalstaatsanwaltschaft."

  22. 84.

    Tja, genau darin liegt ja die Tücke. Woher wissen Sie, ob die Fertgenommenen
    1. sich gegenseitig kannten
    2. überhaubt in den Vorfall verwickelt waren, -offensichtlich gab es keine Beweise/Hinweise bei den Festg.(gefundene Sturmmaske, Knüppel, Verletzungen an Händen die von einem Faustkampf herrühren könnten, Blutspuren, Zeugen die die Indentität der Täter sicher bestätigen können
    Ihr Versuch den Täterkreis zu bestimmen, bleibt Spekulation und beruht auf der Annahme die Polizei habe schon die Richtigen festgenommen.

  23. 83.

    Die junge Frau hat laut Aussage einen unvermittelten Faustschlag ins Gesicht bekommen, und die Verletzungen wurden bei der ärztlichen Untersuchung festgestellt. Zumindest sind im Video Spuren dessen untem linken Auge und an der Nase zu erkennen.

    Und selbst wenn es "nur" ein "Wischer" gewesen sein sollte, hat der Polizist gegenüber dieser jungen Journalistin überreagiert. Denn im Video ist keine Bedrohungslage zu erkennen, die ein Austeilen gegenüber Beistehenden rechtfertigen würde - wie es bei einer unübersichtlichen Lage durchaus mal vorkommen kann.

  24. 82.

    Der Artikel zum Angriff auf die „heute show“ ist älter. Trotzdem ist auch er noch online. Aber spekulieren Sie ruhig weiter. Ihre Ansprüche an die Gesetzestreue von Gesetzeshütern scheinen ja sehr niedrig zu sein.

  25. 81.

    Warum sind Sie dann noch hier und nicht schon längst in Indien oder Ägypten? Das ist doch die Welt, in der Sie leben möchten. Dort werden missliebige Menschen im Polizeigewahrsam totgeprügelt.

    Und warum erwarten Sie als „gesetzestreuer Bürger“, dass anderen gesetzestreuen Bürgern noch härter als mit einem verstärkten Handschuh ins Gesicht geschlagen wird – vielleicht mit einem, Baseballschläger? Oder betrachten Sie es als Gesetzesverstoß, wenn eine Frau den Beruf „Kameraassistentin“ ausübt?

  26. 80.

    Was illegale Waffen sind, beschreibt das Waffengesetz ziemlich genau. Handschuhe zählen nicht dazu.

  27. 79.

    Die Polizei selbst sagte, drei der Festgenommenen seien als "Straftäter linksmotiviert" bekannt. Tagesspiegel-Info.

  28. 78.

    Soweit mir bekannt ist, gibt es keine offizielle Aufklärungsrate über die Anzeigen wegen Polizeigewalt. Wohl ist die Verurteilungsrate niedrig, weil eben in den seltensten Fällen die von der Polizei ausgeübte Gewalt gegen das Gesetz verstößt. Die Polizei ist gesetzlich zur Gewaltanwendung berechtigt und verpflichtet. Das mag Ihnen püersönlich nicht gefallen, aber Gesetzgeber und Justiz und demzufolge die Rechtsordnung sehen es so.

  29. 77.

    Welcher Gewaltausbruch? Alles was ich in dem Interview sehe, ist eine augenscheinlich unverletzte Frau, deren unverletztes Gesicht im Widerspruch zu ihrer Schilderung steht.

  30. 76.

    Die Handschuhe, die in dem Video zu sehen sind, sind dienstlich geliefert, wie mir ein befreundeter Polizist versicherte. Er selbst wurde damit auch ausgerüstet. Die Plastik-Verstärkung dient übrigens dazu, das Verletzungsrisiko bei den Polizeibeamten zu verringern. Die Kamerafrau sieht in dem Interview nicht verletzt aus. Auch von abgebrochenen Zähnen ist nichts zu sehen. Ihre Aussprache ist nicht undeutlich, wie ich es bei Verletzungen am/im Mund vermuten würde. Die Gesichtshaut sieht ebenfalls unverletzt aus. Nach der Lektüre der Meldung hatte ich etwas anderes erwartet: großflächiges Hämatom im Gesicht, unübersehbare Schwellungen, eine Lücke im Gebiss usw. Womöglich hat es da irgendeinen Zwischenfall gegeben, aber die Schilderung scheint mir, nachdem ich das Interview gesehen habe, übertrieben. Wort und Bild sprechen nicht die gleiche Sprache.

  31. 75.

    Ob es "Linksradikale Schläger" waren weiß noch nicht einmal die Polizei, die sich dabei, mal wieder nicht, mit Ruhm bekleckert.

    Verschwunden?

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/05/berlin-angriff-heute-show-bundesregierung-reaktion-ermittlungen.html

  32. 74.

    Sie verwechseln hier, ich vermute absichtlich, den Unterschied zwischen legalen und illegalen Ausrüstungsgegenständen.

    "Obwohl der Einsatz von Quarzsandhandschuhen durch Polizisten im Allgemeinen verboten ist, da sie keine offiziell genehmigten Ausrüstungsgegenstände sind und unverhältnismäßige Verletzungen verursachen können, gab der Vorsitzende einer Polizeigewerkschaft im Dezember 2008 an, dass viele Polizisten sie seit Jahren benutzten. Der vormalige Polizeipräsident in Berlin, Dieter Glietsch, bezeichnete den Fund von Quarzsandhandschuhen bei 12 von 30 Angehörigen eines Polizeizuges im Herbst 2008 als „Skandal“ und die Handschuhe selbst als „Waffe“.

    Ihre überhebliche Belehrung ist also fehl am Platz, denn entweder haben sie selbst keine Ahnung oder sie verschweigen hier absichtlich dass solche Handschuhe illegale Waffen sind.

  33. 73.

    Ich denke Mal es liegt an der Beweislage, die hier eindeutiger ist. Professionelle Medien spekulieren nicht gerne. Zudem ist dqzu doch ein Beitrag auf dem Instagram Account der Heute Show? Geheimhaltung wäre was anderes.

  34. 72.

    Sie verwechseln hier, ich vermute absichtlich, den Unterschied zwischen legalen und illegalen Ausrüstungsgegenständen.

    "Obwohl der Einsatz von Quarzsandhandschuhen durch Polizisten im Allgemeinen verboten ist, da sie keine offiziell genehmigten Ausrüstungsgegenstände sind und unverhältnismäßige Verletzungen verursachen können, gab der Vorsitzende einer Polizeigewerkschaft im Dezember 2008 an, dass viele Polizisten sie seit Jahren benutzten. Der vormalige Polizeipräsident in Berlin, Dieter Glietsch, bezeichnete den Fund von Quarzsandhandschuhen bei 12 von 30 Angehörigen eines Polizeizuges im Herbst 2008 als „Skandal“ und die Handschuhe selbst als „Waffe“.

    Ihre überhebliche Belehrung ist also fehl am Platz, denn entweder haben sie selbst keine Ahnung oder sie verschweigen hier absichtlich dass solche Handschuhe illegale Waffen sind.

  35. 71.

    Ob es wirklich "Linksradikale Schläger" waren weiß nicht einmal die Polizei, also woher haben sie ihre Erkenntnisse?

  36. 70.

    Können wir denn wissen, seit wann der rbb die Info hatte? Alle Berichte, die ich finden konnte, waren jünger als der des rbb und bezogen sich meistens auf diesen. Im Text oben steht, dass die Pressestelle der Polizei jedenfalls gestern erst dem rbb die Bestätigung gegeben hat.

  37. 69.

    Sie können Ihre seltsamen Vermutungen bei Seite legen, Mark. Der Artikel zu dem Übergriff auf das Kamerateam in dem auch erwähnt wird, dass drei der Verdächtigen linksextreme Gewalttäter sein sollen, ist nach wie vor online.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/05/berlin-angriff-heute-show-bundesregierung-reaktion-ermittlungen.html

  38. 68.

    Ähem, bzgl. der Berichterstattung zu z. B. den 1. Mai Demonstrationen in Berlin geben Sie also sämtlichen Medien den "guten Rat", eine Armada von Drohnen loszuschicken und aus dem "Videokeller" heraus zu kommentieren? Na, das würde ja ein Geschwirre mit erhöhtem Gefahrenpotenzial ergeben, meinen Sie nicht?

    Anstatt den Gewaltausbruch gegenüber der Journalistin zu verurteielen und für freien Journalismus zu plädieren, empfehlen Sie also den Rückzug von Vor-Ort-Reportern, da diese u. U. auch aufgrund von Polizeigewalt ihren Job nicht sicher ausüben können? Das kanns ja wohl nicht sein, Roland Rötinger!

  39. 67.

    Nur komisch, dass der Artikel, so bedauerlich der Vorfall auch ist, seit nunmehr drei Tage bei rbb24 gehalten wird, während der ebenso brutale Vorfall mit dem ZDF schon wieder verschwunden ist.
    Liegt es an der Täterschaft? Hier die Polizei, das aller Wahrscheinlichkeit Linksradikale Schläger?

  40. 66.

    Ach so. Herr Wolfram Schulz macht sich über Dinge schlau bevor er das erste mal davon hört.
    Und ja die Polizei hat Maschinenpistolen. Aber nutzt sie die auch gegen Journalisten. Und falls ja, ist das vereinbar mit einem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat.

  41. 65.

    Dann machen Sie sich doch vorher schlau, die Handschuhe gibt es in diversen Ausprägungen, auch als Schutz vor Messern.

    Die Polizei nutzt auch Schutzwesten und Schutzhelme. Wozu werden die wohl nötig sein, oder haben Sie davon auch noch nie etwas gehört?

    Und als Steigerung der Unwissenheit ihrerseits, die Polizei hat sogar Maschinenpistolen, wer hätte das gedacht.

  42. 64.

    Ich würde den Journalisten den guten Rat geben, bei so gefährlichen Einsätzen in Zukunft mit Drohnen zu arbeiten. Aus sicherer Distanz kommentieren.

  43. 63.

    Danke, Gerd für die Info. Dafür weeß ick eben wat anderes eventuell besser, okay.
    Mit Ihrer Information läßt sich ja dann an einem Finger abzählen, mit was für einem "Beamten" wir es hier zu tun haben, d.h. es schient ganz klar aus welcher Eckke hier mal wieder der staatliche Wind weht ;-)

  44. 62.

    Zunächst einmal wünsche ich der Betroffenen gute Besserung und möglichst zeitigen, passenden Zahnersatz. Ein sehr brutaler Angriff auf nicht nur einen Menschen, sondern eine Repräsentation der Pressefreiheit. Da dieses mutmaßliche Verbrechen zudem von einem Träger des Gewaltmonopols verübt wurde, handelt es sich demzufolge um ein Menschenrechtsverbrechen.

    Ganz besonders verächtlich sind die beklatschenden Kommentare, die die Gewalt hier offen verharmlosen und teils noch größere einfordern. Mit Menschenrechten und Demokratie hat das dann lange nichts mehr zu tun.

    Die Polizei ist durch Gewaltmonopol und ihre Zusammensetzung explizit kein Abbild der Gesellschaft! Die Aufklärungsrate von Fällen der Polizeigewalt ist erschreckend niedrig und einer Demokratie nicht würdig. Der Mantel der Unantastbarkeit ist noch immer vorhanden, bei nur geringfügigen Verurteilungen. Disziplinarmaßnahmen reichen nicht. Die Polizei muss grds. kontrolliert werden: parlamentarisch, juristisch, extern.

  45. 61.

    Zitat: "Wer sich in Gefahr begibt, sollte sich nicht anschließend beschweren, wenn er darin umkommt. Was suchen Journalisten unter Chaoten?"

    Dann sollten Ihrer Meinung nach Journalisten nur über Blümchenwiesen o. ä. berichten, denn dabei kann ihnen ja nichts passieren, ne?! Sie scheinen über den Beruf des Journalisten nicht besonders gut informiert zu sein, haben aber dafür eine "starke" Meinung dazu, Peter Krüger.

  46. 60.

    Zitat: "Ja ja ja.
    Immer die böse Polizei.
    Nur weil ein Fall mal passiert ist.
    Ich weiß jetzt kommt gleich: da gibt es mehrere Fälle die im Dunkeln bleiben."


    Ihre Annahme, dass "nur mal ein Fall passiert ist", ist bar jeder Realität, Sarah. Leider gibt es pro Jahr tausende solcher Vorfälle, die auch aufgrund von Korpsgeist und einer gewissen Beißhemmung bei Staatanwaltschaften selten zu den angemessenen Konsequenzen führen.

  47. 59.

    Zitat: "Zitat: Handschuhe mit Sandfüllung, sog. "Quarzsandhandschuhe"
    Wozu solln ditte jut sein? Dit piekst doch drinne, wenn man überhaupt reinkommt und man dauernd dreckige Fingernägel, oder?"

    Au Mann, Mo H. Mett. Diese Handschuhe sind mit besonders feinem Sand an den Knöcheln verstärkt, um die Schlagwirkung zu erhöhen. Besonders in der Hooligan Szene werden diese illegalen Handschuhe gerne verwendet.

  48. 57.

    Sie kennen Täter und Opfer...waren sie dabei...oder auch nur gehört....?

  49. 55.

    Keine "Einzelfälle".
    Aussteiger und Polizisten haben klar gesagt, die Polizei ist Rechts.
    Wenn der Polizist fragt wieso er nicht befördert wurde, und was er machen kann, kommt z.B. der Tipp für die persönliche Quote "Bimbos jagen".
    Linke sind ganz seltene Exoten, die die Polizei wegen der rechten Übermacht nicht selten verlassen.

    Hier berichtet ein Polizist der nur aus finanziellen Gründen nicht kündigt:
    https://www.jetzt.de/politik/rassismus-in-der-polizei-ein-junger-polizist-berichtet

    Unter denen die gekündigt haben gibt es auch Menschen die mit Klarname aussagten.
    Z.B. Simon Neumeyer. Evtl. gibt es noch einen Zweiten, denn auf dem Bild sieht er anders aus, als der "Typ" an dessen Foto in einem anderen Artikel Ich mich erinnere. Der andere sah weniger "Cap/Straße"-mäßig aus, was Kleidung und Frisur angeht. Etwas "gehobener" im Stil.

    Hier der BR zum Thema:
    https://www.br.de/puls/themen/welt/polizeigewalt-viele-polizistinnen-zeigen-ihre-kolleginnen-nicht-an-102.html

  50. 54.

    Was sich genau zugetragen hat, wird ermittelt und danach geurteilt.

    Zum Glück nicht von Lesern daheim auf der Couch.
    Sowas wie Lynchjustiz gibt es hier nicht.

    Vorverurteilungen durch Menschen, die sich aufgrund von Hörensagen ein Urteil anmaßen, leider schon.

  51. 51.

    Sie verwechseln Opfer und Täter - und dies mit voller Absicht. Das sagt einiges aus!
    Mein Mitgefühl allen Opfern von Polizeigewalt!

  52. 49.

    Hier steht eine Gewalttat im Raum...nicht weniger.
    Hört endlich auf,ständig auf unsere Journalisten einzuschlagen, verbal und auch tatsächlich.
    An dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank an alle Journalisten/innen,die täglich ihre Gesundheit für uns riskieren, und einen hervorragenden Dienst absolvieren.
    DANKE

  53. 48.

    Letztlich ist die Polizei auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Natürlich gibt es bei der Polizei auch Kriminalität, Extremismus und Fehlverhalten. Auch aus diesem Grund ist die Presse bei Demos so wichtig. Und die Presse muss dabei geschützt werden, egal ob bei der Demo "Lügenpresse" gerufen wird oder gegen gesellschaftliche Corona-Auflagen demonstriert wird. Absurderweise sind es sogar Polizeibeamten selber, die manchmal illegale Demos organisieren, wie hier gerade in Pirna. https://www.mdr.de/sachsen/dresden/freital-pirna/corona-polizist-organisiert-demo-100.html. Man sieht, auch die Polizei braucht Kontrolle und kann durchaus auch Täter sein.

  54. 47.

    Wenn sie "dokumentiert" haben wird es sicher eine Aufnahme geben die alles aufklärt.

  55. 46.

    Zitat: Handschuhe mit Sandfüllung, sog. "Quarzsandhandschuhe"
    Wozu solln ditte jut sein? Dit piekst doch drinne, wenn man überhaupt reinkommt und man dauernd dreckige Fingernägel, oder?

  56. 45.

    Glücklicherweise endete diese Welt in Deutschland vor 75 Jahren.

  57. 44.

    Hier steht eine Behauptung im Raum...mehr nicht.
    Hört endlich auf,ständig auf unsere Polizisten einzuschlagen, verbal und auch tatsächlich.
    An dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank an alle Polizeibeamten/innen,die täglich ihre Gesundheit für uns riskieren, und einen hervorragenden Dienst absolvieren.
    DANKE

  58. 43.

    Sie fordern Empathie für Beamte im Dienst, aber nicht Empathie für die niedergeschlagene Journalistin. Was würden sie fordern, wenn dem Beamten zwei Zähle ausgeschlagen worden wären? Empathie ist keine Einbahnstraße.

  59. 42.

    Grundrechte? Wie unsere Grundrechte geschützt werden sieht man ja an der Volksbühne. Aber das sind natürlich alles schwer bewaffnete, aggressive Aluhutträger, die da das Grundgesetz hochhalten und "keine Gewalt" in Richtung Polizei rufen. ALLE!

  60. 41.

    Was für ein Unsinn schreiben Sie denn hier? Das ist eine Verhöhnung eines Opfers von Polizeigewalt!

  61. 40.

    Die Straßen waren ja bekanntlich voll von Menschen mit Metallstangen und Baseballschlägern und alle wollten damit den Polizisten auf den Kopf hauen...
    Behalten Sie doch bitte ihre Märchen für sich, Danke.
    Hier geht es um schwere Körperverletzung, da gibt’s nicht zu verharmlosen oder zu vertuschen.

  62. 39.

    Sie haben wohl gar nicht verstanden, dass hier eine Kameraassistenten bei der Arbeit angegriffen und verletzt worden ist.
    Offenbar haben Sie ein veritables Problem zu verstehen, das hier also ein Mensch an seinem Arbeitsplatz verletzt worden ist, der sich sicher fühlen möchte und an Gesetze hält.

    Also nun noch einmal nachdenken was Sie hier eigentlich geschrieben haben und welchen Verhältnissen Sie tatsächlich das Wort reden, bei der Behauptung Sie seien gesetzestreu.
    Denn tatsächlich sind Sie es nicht. Gegenüber der Kameraassistenten, die an ihrem Arbeitsplatz von einem Polizisten mit illegaler Ausrüstung verletzt wurde. Der trug einen Kunstoffbewehrten Schlaghandschuh. Handelte in diesem Sinne also sogar mit Vorsatz schwere Verletzungen herbeizuführen.

    Sie sehen. Der brave Bürger der sich für brav hält, redete dem Verbrechen das Wort.

  63. 38.

    In der welt in der ich gerne leben möchte greift die Polizei viel härter durch. Denn ich halte mich an die gültigen Gesetze und ich möchte mich sicher fühlen wenn ich schon steuern zahle

  64. 37.

    Wenn ihnen ein Demonstrant mit einer Metallstange oder einem Baseballschläger auf den Kopf schlagen möchte, uns Sie diesen Schlag mit der Hand abwehren, werden auch Sie schnell diese Art von Handschuh zu schätzen wissen. Dieser sorgt dafür das ihre Finger nicht gleich in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Ein bisschen mehr Empathie für Beamte, die ständig ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um unser aller Grundrechte zu schützen, ist solange angebracht, bis die Schuld bewiesen ist.
    Grüße

  65. 36.

    Sie müssen nicht einmal das "Darknet" bemühen um solche Handschuhe zu bestellen. Sehr beliebt sind auch Handschuhe mit Sandfüllung, sog. "Quarzsandhandschuhe".

    Polizisten und Security MA kaufen sich solche Ausrüstung privat. "Die Rechtslage ist international uneinheitlich. Innerhalb der Europäischen Union existieren bis auf Irland keine generellen Verbote von Quarzsandhandschuhen. In Irland sind sie nach dem Firearms and Offensive Weapons Act von 1990 illegal. [...] Quarzhandschuhe wurden vom Bundesgerichtshof (4 StR 51/12) als gefährliches Werkzeug im Sinne des § 224 StGB, eingestuft, was bei einem entsprechenden Angriff zu einer Bestrafung wegen gefährlicher Körperverletzung führen kann." ff.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Quarzsandhandschuh

  66. 35.

    "Auch die Presse sollte sich bewusst sein wo sie gerade berichtet. Hat die Dame zu dieser Zeit an diesem Ort sich sorglos auf Ihr Presse Schildchen verlassen?"

    Victim-blaming vom dümmsten. Die Dame hat die vom GG gesicherte Aufgabe übernommen unabhängig zu berichten. Man nennt die unabhängige Presse nicht von ungefähr die "vierte Gewalt".

    Die Pressefreiheit ist ein feiner Gradmesser für die Demokratie, das fängt mit "embedded journalism" an und ended in China.

    Wollen sie sowas?

  67. 34.

    Die Polizei hat Handschuhe mit Plastikverstärkern? Und die waren dieses Mal nicht zugelassen? Was soll das heißen, wozu solche Handschuhe? Damit sie effektiver auf Demonstranten einschlagen können? Was kommt als nächstes, Schlagringe? Ich hab noch nie von solchen Handschuhen gehört und kann mur den Sinn solcher nicht erklären.

  68. 33.

    Es wird also polizeiintern ermittelt. Sicherlich wird dort festgestellt, dass ein brutaler tätlicher Angriff der Frau vorausging, so dass Gegenanzeige gestellt werden kann. Brutalstmögliche Aufklärung. Ich frage mich immer, was solche Beamte in der Polizei zu suchen haben. Sie repräsentieren unsere Gesellschaft und unsere Werte. Oder nicht?

  69. 32.

    Wer sich in Gefahr begibt, sollte sich nicht anschließend beschweren, wenn er darin umkommt. Was suchen Journalisten unter Chaoten?

  70. 31.

    Böse ist nur, das bei 98% der Vorfälle, wobei es um Polizeigewalt geht, nix passiert. Muss erst eine Reporterin treffen, weil die ja die Einzigen sind, die wirklich von jeder Verdächtigung freizusprechen sind.
    Bei normalen Demonstranten ist das schon ok, die wollen es ja so! Wer geht schon auf ne G20 Demo und/oder 1 Mai, das müssen ja Chaoten sein! (Iro.off)
    Leider wird gerade von Seiten der Führung immer wieder geschummelt, da werden dann Unfälle und Selbstverletzungen auf die vorsätzlich Verletzen aufgerechnet!
    Siehe G20, wo dann schnell mal von ´sogenannten´ 592 verletzten Polizisten (19.7. Dudde) weniger als 100 bleiben die tatsächlich von Demonstranten verletzt wurden.
    Dafür wurden tausende verletzte Demonstranten registriert. Jungen Frauen (Künstlerinnen) wurden die Beine gebrochen.
    Tja das kann uns passieren, wenn wir in unserer Demokratie für mehr Solidarität, für Veränderung von unten, für weniger Hass und Spaltung demonstrieren!

  71. 30.

    Ein weiterer "bedauerlicher Einzelfall", der jetzt bestimmt mit einem Eintrag in seine Dienstakte rechnen muss.

  72. 29.

    Passiert ja überall mal was, aber da ging es noch um was anderes, Der Mann hatte sich für seine Prügelattacke einen speziellen Handschuh angezogen, damit es auch richtig knirscht, wenn der ins Ziel trifft. Ob er seine Munition vielleicht auch manipuliert, und mit Dum Dum Geschosse in der Pistole rum läuft?

  73. 28.

    Einer wehrlosen Frau grundlos mit vollster Wucht und Absicht ins Gesicht schlagen. Da fragt sich doch was beim Täter in der Kindheit schiefgelaufen ist.
    So etwas ist niederträchtig und armselig und gehört mit Freiheitsentzug bestraft (schwere Körperverletzung).
    Der Deckmantel einer Uniform darf da nicht mildernde Umstände bewirken, im Gegenteil dies macht es eigentlich umso schlimmer.
    Ich hoffe der Richter sieht das ähnlich.
    Vielleicht kann der rbb ja an dem Fall dranbleiben und darüber berichten.

  74. 27.

    Stimmt natürlich: Gerade bei Demonstrationen oder gar illegalen Massenaufläufen sollte die Presse möglichst immer nur dort berichten, wo gerade NICHTS los ist.

    Bei der Berichterstattung kann sie sich ja dann einfach auf das verlassen, was ihr Polizei und Regierung erzählen.


  75. 26.

    Stellen Sie sich vor Sie wären Journalistin, würden einfach nur Ihre Arbeit machen und dann kommt ein ganz lieber Polizist und streckt sie grundlos mit voller Wucht und Absicht mit einem Faustschlag (mit Spezialhandschuh)so nieder, dass Sie blutüberströmt auf der Straße liegen und ihre Zähne aufsammeln.
    Würden Sie dann immer noch solches Zeug reden?

  76. 25.

    Geh dir das Vorgehen der Polizei mal irgendwann live anschauen, dann schreibst du ganz sicher nicht mehr so arglose Sätze von der Couch aus. Aber sei vorsichtig. Du siehst was passiert.

  77. 24.

    Gewalt, egal von welcher Seite ausgeübt, ist zu verurteilen.
    Ob gegenüber Demonstranten, Polizisten oder Unbeteiligten, die ins Gemenge geraten-
    Ich wünsche der Journalistin sowie allen anderen Verletzten gute Besserung!

    Mein Vater war in den 60ger/70ger Jahren Streifenpolizist in den (damals schon) "Hotspots" in Kreuzberg. Wie oft hatten wir Angst um ihn, wenn wir wussten, er muss heute wieder zur Demo. Oder überhaupt zum Dienst, Tag für Tag. Er war der friedfertigste Mensch auf der Welt. Und doch hatte er leider oft Verletzungen abbekommen, und zwar nicht immer nur harmlose. Aber wenn Polizisten bei solchen Einsätzen verletzt werden, und zwar oft genug gezielt und direkt, dann wird sowas höchstens in ein paar Nebensätzen erwähnt... Just saying.

  78. 23.

    Ja ja ja.
    Immer die böse Polizei.
    Nur weil ein Fall mal passiert ist.
    Ich weiß jetzt kommt gleich: da gibt es mehrere Fälle die im Dunkeln bleiben.

  79. 22.

    Schon klar, nun wird dem Opfer die Schuld gegeben. Geht’s noch? Der Vorfall zeigt einfach nur wie wahllos Polizeigewalt ausgeübt wird und das bei manchen inzwischen nicht einmal mehr Hemmungen existieren auf Journalisten einzuschlagen. Nach dem Motto „ich prügle erst mal los und schaue anschließend wenn ich da zu Boden geschickt habe“.
    Dieser Typ trägt hoffentlich nie wieder in seinem Leben eine Uniform, geschweige denn eine Waffe.

  80. 21.

    Ich wünsche dem Opfer dieser verachtenswerten und heimtückischen Tat schnelle und umfassende Genesung.
    Man hört ja regelmäßig von solchen Übergriffen, hört das irgendwann mal auf? Und wie hoch wohl die Dunkelziffer ist. Denn vermutlich wäre dieses niederträchtige Verhalten nur den Augenzeugen bekannt geworden, wenn das Opfer nicht eine Journalistin wäre.

  81. 20.

    Auch die Presse sollte sich bewusst sein wo sie gerade berichtet. Hat die Dame zu dieser Zeit an diesem Ort sich sorglos auf Ihr Presse Schildchen verlassen?

  82. 19.

    Eine solch schwerwiegende Gewalttat wird ernsthaft polizeiintern ermittelt?
    Ich hab mal gehört dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt...

  83. 18.

    In der RBB Berichterstattung im Vorfeld des 1. Mai, wurde in den Kommentaren wiederholt ein hartes durchgreifen der Polizei gefordert. Teilweise in einem Wortlaut, der den Rechtsstaat missen lässt. Der Angriff auf die Journalistin kann auch eine Folge davon sein. Eine gute Besserung der armen Frau, die in der Ausübung ihres Berufes, für uns täglich ihre Gesundheit riskiert.

  84. 17.

    Hoffentlich wird auch dieser Gewalttäter zeitnah einem Haftrichter vorgeführt.

  85. 16.

    Die stetig zunehmende Polizeigewalt ist langsam beängstigend.

  86. 15.

    Bestimmt wieder nur ein schwarzes Schaf ...
    Es ist so traurig was dort für Typen eingestellt werden.

  87. 14.

    Schuldigung, aber ich habe schon selbst gesehen, wie Demoteilnehmer unschuldig von der Polizei krankenhausreif verprügelt werden. Nur sind es keine Journalisten und folglich erscheint auch keine Nachricht ganz oben auf der Titelseite, ein Bedauern von der Polizei gibt es erst recht nicht.

    Jetzt wurde eine Journalisten 2 Zähne abgebrochen? Ja tut mir leid und gute Besserung, aber jetzt weiß sie zumindest wie es in der Realität aussieht, sie ist kein bedauerlicher Einzelfall.

  88. 13.

    Naja Herr /Frau Hoppel - der Beamte der 15. Einsatzhundertschaft wird nicht so gut und einfach wegkommen. Er ist nämlich gefilmt, identifiziert worden. Und ob "polizeiinterne Ermittlung" ausreicht, wird sich noch zeigen. Denn der Beamte trug auch noch einen kunststoffverstärkten...sozusagen Schlaghandschuh, der für einen Einsatz gar nicht zugelassen ist.
    Und führte auf der Oranienstrasse einen überraschenden Angriff in einer Situation, in der es offenbar gar keine Gewalttätigkeiten von Seiten der Bürger gab.
    Man möge sich nicht vorstellen, hätte die Verletzte nicht als Kameraassistin eines RBB-Teams noch mal ganz andere Unterstützung im Rücken als der einfache Bürger.
    Der Innensenator Geisel als Polizeiminister der starken Worte tut gut daran, eine gefährliche Körperverletzung nicht "polizeiintern" ermitteln und behandeln zu wollen. Besser kann man ja nicht noch einmal die Forderung untermauern, dass es endlich eine wirklich polizeiunabhängige Beschwerdestelle geben muss.

  89. 12.

    also alles wie immer

  90. 11.

    Was genau war jetzt der andere Zusammenhang? Berichtigen Sie mich gern, aber dieser Satz fiel im Zusammenhang mit verprügelten Journalisten am 1. Mai in Berlin.
    Im Übrigen muss auch im Fall des ZDF-Teams ermittelt werden.
    Es gibt halt immer prügelnde Leute auf manchen Demos, auf beiden Seiten. Das ist als solches ja auch nicht neu.
    Man kann nur hoffen, dass in diesem Falle mit dem gleichen Nachdruck ermittelt wird.

    Beste Grüße

  91. 10.

    Ich wollte Euch mitteilen was der Regierungssprecher und Journalist, Steffen Seibert über Angriffe auf Journalisten sagt. Sie haben natürlich recht. In dem einen Fall geht es um einen Angriff auf Journalisten am 1.Mai in Berlin, der erst noch ermittelt werden muss. In dem anderen Fall geht es um einen Angriff auf Journalisten am 1.Mai in Berlin, der erst noch ermittelt werden muss.
    Es ist natürlich sehr unredlich von mir Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen.

  92. 9.

    Nein. Leider. Übergriffe ggü. Journalisten, Demonstranten oder Unbeteiligte sind an der Tagesordnung. Man verschleppt Ermittlungen in der Terrorserie in Neukölln und man verortet Tatverdächtige einem bestimmten "Milieu" obwohl man im selben Atemzug zugeben muß nichts zu wissen.

    Das kennt man seit den 80ern. Es wird Zeit Verantwortliche auszutauschen. Unabhängig davon was die Ermittlungen gegen den Beamten ergeben.

  93. 8.

    Es wird sich doch sicher ein Kollege finden, der bezeugt, dass es Notwehr war...
    Einfach nur zum kotzen. Immer wieder!

  94. 7.

    Sobald keine laufenden Kameras mehr da sind wird die Zurückhaltung eben aufgegeben....
    Gute Besserung an die verletzte Journalistin!
    Hoffentlich wird der Gewalttäter seiner gerechten Strafe zugeführt.

  95. 6.

    Es hat sich nichts geändert bei der Berliner Polizei?

  96. 5.

    ...diese Hundertschaften, so kennt man sie. Wetten, dass es wieder keine Konsequenzen gibt? Oder wurde beispielsweise einer der Uniformträger die beim G20 Menschen die Knochen gebrochen haben mal verurteilt?

  97. 4.

    Ach ja, ein Verhalten mancher Polizisten, welches wir es auch von vorherigen 1 Mai Demos kennen!
    Sicher wollte der Beamte die Journalistin nur auf die 1.5m Abstandsregel hinweisen aber durch den ganzen Lärm, Dunkelheit und der unübersichtlichen Lage ist es dann zu diesem (körperlichen) Missverständnis gekommen!
    Gute Besserung an die Verletzte, hoffe kannst dir den teuersten Zahnersatz aussuchen!

  98. 3.

    und gleich so grob... "Die Politik der ausgestreckten Hand kann es diesmal nicht geben" - das wäre ja schön gewesen, denn die ausgestreckte Hand war eine Faust!

  99. 2.

    Was wollen sie uns damit sagen? Noch ist es ja erst einmal ein Vorwurf der geklärt werden muss. Egal was ein Herr Seibert dazu zu sagen hat,zumal auch in einem völlig anderen Zusammenhang.

  100. 1.

    "Wer Journalisten angreift, bedroht, verletzt, der steht weit außerhalb unserer demokratischen Ordnung und der muss uns alle gegen sich haben", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

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