Dietmar Woidke gibt am 30.12.2020 ein Interview im rbb (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Brandenburg - Woidke: Distanzunterricht bleibt wohl bis zum Start der Winterferien bestehen

Am Montag beginnt in Brandenburg die Schule. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler wird jedoch von zu Hause lernen. Bis Februar könnte dies so bleiben, so Ministerpräsident Woidke. Insgesamt hält er zügige Lockerungen der Corona-Regeln für unrealistisch.

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen in Brandenburg geht Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) davon aus, dass der Distanzunterricht bis zum Start der Winterferien am 1. Februar bestehen bleibt. Das sagte er am Mittwoch dem rbb. "Das, was wir verabredet haben, wird weiterhin Bestand haben müssen."

Am kommenden Montag startet wieder die Schule. Bisher ist geplant, dass die Brandenburger Schüler zu Hause unterrichtet werden. Laut einer Mitteilung des Bildungsministeriums vom Mittwoch soll dieser zunächst offiziell bis 10. Januar laufen. Für die Abschlussklassen an den Mittelschulen, Gymnasien und Berufsschulen gelten andere Regeln, sie sollen weiterhin in Präsenz unterrichtet werden. Auch die Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung sollen öffnen. [Details finden sie hier: externer Link]

Woidke hält zügige Lockerungen für unrealistisch

"Momentan sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Wir sind auf einem hohen Niveau an Neuinfektionen in Brandenburg. Deshalb gehe ich nicht davon aus, dass das Thema Lockerungen in der großen Schalte kommende Woche mit der Bundesregierung eine Rolle spielen werden", so Woidke.

Am 5. Januar kommen die Ministerpräsidenten der Länder erneut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen, wo über weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen und eine Verlängerung des Lockdowns gesprochen wird. Woidke geht nicht davon aus, dass die aktuellen Corona-Beschränkungen anschließend zurückgefahren werden können - trotz des Impfstarts.

Er sei sich sicher, dass es nach dem 5. Januar keine Lockerung der jetzigen Einschränkungen geben könne, sagte er auch der Nachrichtenagentur DPA. "Daran ändert auch die begonnene Impfkampagne nichts. So viel Ehrlichkeit muss sein."

Kita-Schließungen bei hohem Inzidenzwert möglich

Das Virus werde alle noch über Monate begleiten, wenn auch mit stetig abnehmender Dramatik. "Deshalb können wir mit einem gewissen Optimismus in das Jahr 2021 gehen."

Bisher ist geplant, dass ab 4. Januar Horte in Brandenburg geschlossen bleiben und eine Notbetreuung anbieten. Krippen, Kindergarten und Kindertagespflege im vorschulischen Bereich sind grundsätzlich geöffnet, wie das Bildungsministerium weiter mitteilt. "Gemeinsam mit den Ländräten haben wir beschlossen, da wo es hohe Inzidenzen gibt, soll es auch möglich, sein Kitas zu schließen", sagte Woidke im rbb.

Sendung: Brandenburg aktuell, 30.12.2020, 19:30 Uhr

77 Kommentare

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  1. 77.

    Es wäre schön, wenn es so wäre und vernünftig. Das, was Lehrende und Lernende VOR der Ferien machen mussten, ist fahrlässig und darf so nicht weiter gehen. Die meisten Schulen und Lehrer_innen können aus der Ferne sehr wohl sehr gut Unterrichten und vielleicht kann auch endlich mal zwischen BETREUUNG und BILDUNG unterscheiden werden. Präsenz für die Abschlussklassen sollte aber UNBEDINGT im Wechselmodell stattfinden, sonst sitzen wieder 28 SuS auf 49 m² OHNE ausreichend Abstand. Statt immer nur die SCHULPFLICHT zu betonen, sollte auch mal gefragt werden, was QUARANTÄNE mit den jungen Menschen macht...

  2. 76.

    Die Schulpflicht ist ein Recht, was allen Kindern, egal aus welchem Elternhaus, die gleiche Chance auf Bildung gibt. Wie kann ein solch wichtiges Recht so leicht und ohne Widerstand aufgegeben werden?
    Die Politik soll das Zusammenleben von Menschen regeln. Das ist dieses Jahr nicht passiert.

  3. 75.

    Welcher "bekloppte" Lehrer stellt Aufgaben, die seine Schüler nur mit größten Schwierigkeiten beantworten können und sie überfordern????
    Es gibt wohl Klassenchats und Mitschüler, die man bei Problemen konsultieren kann - erfahrungsgemäß wird aber schon im Präsenzunterricht auf dieses Mittel bei HA o.ä. kaum zurückgegriffen!
    Ja, es ist schwierig, wenn bei einem Problem nicht sofort fachgerecht geholfen werden kann, aber in dieser Ausnahmesituation reicht auch manchmal, wenn anhand der Arbeitsergebnisse das Bemühen zur Problemlösung sichtbar wird - zumal die Ergebnisse ja nicht benotet werden. Wenn - wider Erwarten - gar nichts geht, gibt es bestimmt die Möglichkeit auch den Lehrer zu kontaktieren (Dienst-E-Mail). Bei Lernportalen geht das ja meist über den Messengerdienst, mir wurde schon Lehrern berichtet, die turnusmäßig ihre Schüler "abtelefonieren"....
    Es kann nicht Aufgabe der Eltern sein, Lehrer "zu spielen" - was in den Kl. 1-4 zugegebenermaßen echt schwierig ist!!

  4. 74.

    Für Videokonferenzen sind Webcams nicht zwingend notwendig, man kann auch mitmachen (die Dokumente, die besprochen werden, sehen sowie zuhören und selbst sprechen), ohne von den anderen gesehen zu werden.
    Wir haben auch Laptops in der Schule, die wir zur Verfügung gestellt hätten, aber die meisten Schülerinnen und Schüler verwenden ihr Handy. Da man Aufgaben auch so stellen kann, dass nichts ausgedruckt werden muss, wird auch kein Drucker im Haushalt vorausgesetzt.
    Das Problem mit dem WLAN gab es bisher nicht, aber auch dafür würden wir Lösungen finden.
    Mit ein bisschen gutem Willen, der an meiner Schule zum Glück von allen Seiten mitgebracht wird, klappt alles. Meine Schülerinnen und Schüler und ich hatten nach dem ersten Lockdown sogar das Gefühl, dass wir durch das gemeinsame Ziel, die Situation so gut wie möglich zu managen und "Anfängerfehler" auszumerzen, trotz des Distanzlernens weiter "zusammengewachsen" sind.

  5. 73.

    Aber dafür sollten doch Tabletts für alle verteilt werden. Kann mich dunkel an sowas von der Bildungsministerin erinnern. Allerdings fehlte noch das pädagogische Konzept, was man dann mit der Technik machen soll. Bei uns in der Grundschule ist davon bisher nichts angekommen, aber vielleicht erst überall woanders in Brandenburg. Dafür ist seit Anfang Dezember die Webseite der Schule nicht mehr erreichbar und abgeschaltet - was also an Informationen von der Schule nicht über Post oder E-Mail vom Klassenleherer verteilt wird, wird auch keiner mitbekommen können.

  6. 72.

    Hallo Herbert,

    im Gegensatz zu mir sind Sie wohl mit dieser Krankheit noch nicht direkt in Berührung getreten...anders kann ich dieses MIMIMIMI nicht deuten. Aber das ist ja sehr Populär in diesem Land - zu allem ne Meinung aber von nüscht ne Ahnung...
    Träum weiter...

  7. 71.

    Mich würde interessieren, wie es mit den Kindern, die keinen Webcam-PC (haben wir auch nicht) oder langsames Internet (haben wir, es hängt seeeehr oft) zu Hause haben oder die Familie nur EINEN PC, an dem dan ein Elternteil arbeiten muss, geregelt wurde.- Man kann ja nicht Vorhandensein bestimmten technischen Equipments zur Beschulungsbedingung machen. Da finde ich die "Arbeitsblätterregelung" wesentlich sinnvoller.

  8. 70.

    Es war klar, dass die "(Corona)-Erfolgsgeschichte Schule" im linken Brb. scheitert, wie alles was mit Schule zu tun hat (immer letzte Plätze). Nun gibt es ein Wechselmodell um die Klassen auszudünnen, zusätzlich werden Kl. 10 und 12 mit vollen Räumen im Präsenzunterricht sein, damit geprüft werden kann. Die Schulen leisten das sicher gerne und es wird erstaunliche digitale Insellösungen geben. Nun sind wir auf die "Stundenschlüsselzuweiser" im BM und Schulamt gespannt, was die machen werden... wetten gar nichts - also das was sie am besten können? Oder wo sind die Konzepte: für die Digitalisierung; für Datensicherheit; für IT-Fachleute die einrichten/warten und das dauerhaft; welche Absprachen und Finanzierungen gibt es bei den Verlagen für digitales Unterrichtsmaterial? usw. der Platz ist jetzt aus...

  9. 69.

    Das Land wird an die Wand gefahren. Was tut die Politik?

    NICHTS

    https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/ingelheimer-krankenhaus-leer-100.html

  10. 68.

    Es nervt mich unendlich, dass die meisten Eltern hier zwischen 25 und 30 sind und nur Grundschulkinder haben, selbst deren Großeltern sind offenbar zwischen 40 und 50!! Wenn mein Kind Abi macht, werde ich bald 60, und die meisten Eltern im Speckgürtel sind in meinem Alter - also Risikogruppe. Man sollte nicht immer davon ausgehen, dass alle mit knapp 20 versehentlich Eltern wurden, wie schon Generationen zuvor in Brandenburg. Wohnungen kriegt man seit 30 Jahren auch/besser ohne Kinder!

    ICH möchte NICHT angesteckt werden von meinem symptomlosen Kind, denn dann könnte mein Kind Waise werden!!

  11. 67.

    Ich bin, im Gegenteil zu Ihnen, sehr dankbar, dass wenigstens für die Abschlussklassen ordentlicher Unterricht gemacht wird.
    Leid tun mir alle Eltern, deren Kinder nun für Monate zu Hause sein müssen und keinen anständigen Unterricht "Homeschooling" bekommen, endlose Arbeitsblätter allein bearbeiten müssen und sich dann noch anhören müssen, dass das alles so toll ist.
    Und überhaupt fokussiert sich alles auf den Virus, dessen Gefährlichkeit und dessen Auswirkungen auf die Gesamtsterblichkeit mehr als umstritten sind.
    Wie gespalten die Gesellschaft über die Coronamaßnahmen denkt, sieht man auch hier in den Diskussionsbeiträgen.
    Ich kann nur hoffen, dass die nächste Regierung das Wunder vollbringt, das völlig gespaltene Land wieder ein Stück zu vereinen.

  12. 66.

    Das die sog. Abschlussklassen und somit das Lehrperson zum Unterricht gezwungen werden, empfinde ich als Unding.
    Wo ist denn der Unterschied zu den Klassen darunter?? Hier geht es doch nur darum die Noten zu generieren -am Infektionschutz geht diese Regelung doch völlig vorbei. Jede Firma versucht seine Mitarbeiter so gut, wie es geht ins Homeofiice zu schicken, der Einzelhandel etc. wird geschlossen, es gelten die Kontakteinschränkungen und das Bildungsministerium schickt seine Abschlussklassen in den Präsenzunterricht. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.Das wird doch nur gemacht, um das völlige Versagen zu vertuschen, wenn es um das Thema Homeschooling geht. Die Gesundheit der Schüler und deren Familien spielt dabei dann keine Rolle mehr - pfui Teufel.....

  13. 65.

    "Das, was wir verabredet haben, wird weiterhin Bestand haben müssen."

    Verabreden klingt so harmlos. Tatsächlich sind es aber um von "oben" verordneten Sperren, also Ausgangssperren, Kontaktsperren, Schulsperren, usw.

    Die Aussage klingt auch nach "alternativlos", ist es aber nicht.

  14. 64.

    Leute, was soll die ganze Aufregung? Distanzunterricht ist doch ein erprobtes Konzept - nur was machen die Lehrer jetzt, wenn sie schon im Frühjahr ihre Wohnungen neu gestaltet und die Gärten in Schuss gebracht haben? Die Baumärkte sind ja auch zu... Das wird immer in der Diskussion vergessen!

    Übrigens die Schule hat bereits mitgeteilt, in der Notbetreuung, die diesmal ausdrücklich die Schulen vornehmen sollen, besteht kein Anspruch auf Unterrichtung. Die Betreuung kann auch durch sogenanntes erzieherisches Personal erfolgen. In der Notbetreuung werden lediglich die Aufgaben des Distanzunterrichts bearbeitet... Noch Fragen? Wenn Distanzunterricht so geil ist wie unsere Politiker immer behaupten und die Schüler keine Nachteile haben, warum kann ich mich dann nicht wenigstens darauf verlassen, dass in Notbetreuung dem Kind auch mal ein paar Sachen vermittelt werden? Aber nein, das wären ja Lernvorteile gegenüber den andern Kindern. Und leider war nur der erste Absatz Ironie...

  15. 63.

    Ja, die Frau Richter muss es immer wieder sehr betonen. Mittlerweile weiß es das ganze Land.

  16. 62.

    Wenigstens einer der jetzt vernünftig ist. Berlins Bildungssenatorin Scheeres kapiert es leider immer noch nicht.

  17. 61.

    Emma, scheinbar sind wir eine Ausnahme auf der großen Wiese mit schwarzen Schafen ;-)
    Auch ich und einige Kollegen habe viel positives Feedback für unsere Arbeit im 1.Lockdown bekommen.
    Ich weiß aber auch, dass es Kollegen gab die quasi in der Versenkung verschwunden sind. Übrigens ebenso wie etliche Schüler bzw Eltern... Und darüber könnte ich mich immer maßlos ärgern, da diese überhaupt nicht repräsentativ sind.

    Leider hat man das Gefühl beim Lesen der ganzen Kommentarspalten, dass unsere Berufsgruppe nur aus faulen, schwarzen Schafen besteht, die den neuen Lockdown herbeigesehnt haben, um endlich bei vollen Bezügen wieder wochenlang zu faulenzen ;-)

    Ja, unser Job ist schon klasse.
    Ab mittags frei.
    Ständig Ferien.
    Um nur mal die beiden gängigsten Klischees zu bedienen.
    *Ironie off"

    Meine Familie (Mann & Kinder) sehen das übrigens anders ...

    Und lustigerweise möchte keinen aus meinem Bekannten- und Familienkreis auch nur ansatzweise diesen Job übernehmen, wenn man mal einen kleinen Einblick gegeben hat.

    Aber schön, dass alle Welt weiß wie wir unsere Arbeit zu erledigen haben und das jeder unsere persönlichen Einstellungen zum Lockdown kennt.
    Ich werde demnächst dem Elektriker auch sagen was er falsch macht, denn ich weiß es besser und meinem Arzt vorschreiben wie er mich zu behandeln hat ;-)

  18. 60.

    Auch wir haben Kinder, die durch Lockdowns und Quarantäne schon oft Distanzunterricht machen mussten. Wie das abläuft bzw. ablaufen kann, steht in vielen Kommentaren. Was mich aber wirklich wundert, ist, dass die gleiche Landesregierung dann auch andere Stellschrauben drehen müsste. Bspw. Lehrpläne überarbeiten, Prioritäten setzen. Darüber wird eigenartigerweise nie gesprochen. Also nicht nur "A", sondern auch "B" sagen...
    Ansonsten kann ich diese Politik des Zauderns und Zögerns nicht gut heißen. Es war doch wohl fast jedem klar, dass die Schulen frühestens wieder nach den Winterferien aufmachen werden. Das kann man auch ehrlich sagen, auch wenn das Gesetz so lange Fristen nicht zulässt. Alles andere ist Salamitaktik und Augenwischerei. Und das ermüdet die Menschen zusehends.

  19. 59.

    Jana, nun mal eine Frage zur häuslichen Gewalt. Sind die Lehrer/innen, das Schulamt oder das Bildungsministerium für häusliche Gewalt verantwortlich? Diese Gewaltausbrüche sind auf das strengste zu ahnden. Aber es gibt wahrscheinlich zu viele Menschen, die bei diesem Thema lieber die Augen zudrücken und nichts unternehmen. Nicht jede Verantwortung kann man auf die Schule abwälzen. Oder wie verhalten sich die entsprechenden Eltern, wenn das Kind nach der Schule nach Hause kommt und es dann "mal wieder" nicht gehorcht? Und diese Verantwortung zur Unterbindung von Gewalt liegt in der Allgemeinheit und jedem Einzelnen.

  20. 58.

    Liebe Jana,
    ich weiß nicht, wo Sie Ihre Zahlen hernehmen. Die Seite vom RKI zeigt mir, dass auch bei Kinder und Jugendlichen die Krankheit ihr unwesen treibt. Das in nahezu gleicher intensität wie bei den Erwachsenen.
    Ich möchte meinen Sohn, aus einer Abschlussklasse, auch nicht zur Schule schicken. Morgens in den vollen verseuchten Bus, in der Schule bestimmt etwas Freiraum, da weniger Schüler vor Ort sind, Nachmittag wieder mit der Seuchenkutsche nach hause. Zum G.lück trägt er den Virus nicht zu uns oder zu seinen Großeltern, um die wir uns gerade kümmen.

    Die Jugendlichen aus den Abschlussklassen sollen nur zum Präsenzunterricht, weil unsere feinen Minister keinen Plan haben wie sie die Abiturprüfung bewerten sollen. Das wird sowieso noch ein Drama. Durch häufigen Ausfall, wird's sowieso schwer werden.
    Meinetwegen könnt Ihr Eure Kinder ja zur Schule schicken, ich würde es begrüßen, wenn mein Sohn von zuhause lernen könnte. Gesundheit geht vor Schule.

  21. 57.

    Christoph, ich glaube Ihnen ist die Tragweite solcher Entscheidungen nicht bewusst. Und ‚die Eltern mal fragen‘, ist ja wohl das letzte! Diese wenden sich sicher nicht ans Jugendamt, das machen oft Lehrer oder Erzieher bei Verdacht! Und 2 Monate zu Hause kann für manche Kinder schwerwiegende psychische Folgeschäden haben, schlimmere als eine für Kinder erwiesener ungefährliche Infektion mit Corona!
    Und ich lasse meine Kinder zu Hause, wenn das Norovirus wütet, denn damit lag mein Großer Sohn schon am Tropf im Krankenhaus und steckte 100% der Familie an! Und diese Infektion verläuft nicht symptomlos. Ich hoffe, dass auch mit abflauen der Corona Infektionen die Hygienestandards, wie Desinfektionsmittel beim einkaufen in Läden, erhalten bleiben!

  22. 56.

    Die Kinder sind von Corona gesundheitlich kaum betroffen, um so mehr von dem Hick Hack an den Schulen. Heute Distanzunterrichrt morgen Präsenzunterricht das führt unweigerlich zu Rückständen und Verlusten im Lehrplan. Unser Kultusministerin stellt sich aber hin und meint, das kann man alles im normalen Unterricht aufholen. Unterricht an Samstagen ist daher nicht notwendig. Das lässt für mich den Schluss zu das die Lobby der Lehrer so groß ist um Unterricht am WE zu verhindern oder die Dame ist völlig fehl am Platz. Ich bin überzeugt, dass sie eine von denen ist, die in Coronazeiten den schlechtesten Job macht. Weltfremd und einfallslos. Das schlimme daran ist, in diesem Ministerium sitzen weitere hochqualifizierte und hochbezahlte Leute, die ebensowenig Ideen und Vorschläge haben.

  23. 55.

    Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anstecken und es verbreiten.

  24. 54.

    Es wäre angebracht wenn Sie sich einmal ausreichend mit der Studienlage befassen. Kinder in Kindergärten und Schulen infizieren sich genauso mit dem Coronavirus und geben es weiter - nur dass sie selbst nicht so schwer erkrankten. Ich kann kaum glauben, dass es immer noch Leute gibt die diese Tatsache noch nicht begriffen haben.

  25. 53.

    Er meint Winterferien 2022?

  26. 52.

    Nicht Sie sollen die Aufgaben bearbeiten, sondern Ihre "große Tochter". Wenn sie dazu nicht in der Lage ist und keine Videokonferenzen stattfinden und kein anderweitiger Kontakt (zum Beispiel per E-Mail) zu den Lehrern besteht, sollte Sie zu ihren Mitschülerinnen oder Mitschülern Kontakt aufnehmen. Das geht auch per (Festnetz-)Telefon und ist - je nachdem wie alt Ihre Tochter ist - auch im Grundschulalter möglich. Wenn das nicht hilft, ist immer ein Kontakt zu den Lehrern möglich - notfalls über das Sekretariat der Schule.

  27. 51.

    Es ist nicht gut, wenn die Kinder durch Distanzunterricht solange keinen Kontakt zu Mitschülern und Lehrern haben. Wechselunterricht wäre für alle besser.

  28. 50.

    Das stimmt eben nicht was sie schreiben, es hätte so viel getan werden können, womit man den Hauptteil des Geschehens hätte einschränken können z.b. indem man sich auf Alten und Pflegeheime konzentriert, das heißt das ist mitnichten eine Sache die man einfach hinnehmen muss.

  29. 49.

    Geht's noch? Damit es Sie beruhigt, ich bekomme Berufsunfähigkeits Rente... Und wer seine Kinder schlägt der hat keine Kinder verdient.

  30. 48.

    Ich versteh gar nicht, warum hier so viele über die Aussage "Distanzunterricht bis zu den Winterferien" so aufgeregt sind. Wer auch nur ein wenig das Infektionsgeschehen verfolgt hat, dem muss eigentlich von Anfang an klar gewesen sein, dass es mit Homeschooling nur bis 10.01. nix wird. Da ist mir eine so frühe Aussage, wie die von Herrn Woidke allemal lieber als das Rumgeeiere von Frau Scheeres.
    Das Homeschooling kein Zuckerschlecken ist, dass sollte allen Beteiligten klar sein. Über unsere Grundschullehrerin kann ich mich nicht beschweren.

  31. 47.

    Lieber Christoph, leider haben sie keine Ahnung, welches Leid diese Schließungen für manche Kinder bringen.
    Sollen die Eltern sich selbst anzeigen, wenn sie das Kind verprügelt haben?
    Das machen oft Lehrer, Erzieher oder Sozialarbeiter an Schulen.
    Aber gut, laut ihrer Aussage ist es ja nicht schlimm, dass man nach 2 Monaten zu Hause die ausgedrückte Zigarette auf dem Kinderrücken nicht mehr sieht. Was das für Folgeschäden hat, scheint ihnen nicht klar zu sein.
    Und zur Erinnerung: bei der spanischen Grippe starben 50 Mio Menschen hauptsächlich im Alter von 18-40 Jahren... jetzt sind es Mio weniger und Ü 80 und die meisten vergessen, dass die Zukunft nicht in den miserabel geschützten Altersheimen liegt, sondern in den noch immer maroden Schulen!

  32. 46.

    Entschuldigung, aber ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Bei uns gibt es weder Videokonferenzen noch Korrektur durch die Lehrer. Lediglich Wochenpläne a la alle Aufgaben Mathe Buch S.1-10. Wie lange da wohl die Vorbereitung dauert die Buchseiten aufzuschreiben? Zurückgesendet werden musste noch nie was. Wo liegt da genau die Arbeitsleistung der Lehrer? Homeschooling durch die Eltern ist und bleibt die Devise. Mag sein, dass es enagierte Lehrer woanders gibt, so lange dies aber nicht verpflichtend für als Schulen ist, bleibt die Bildung unserer Kinder auf der Strecke.

  33. 45.

    Hans-Werner Sinn hat schon vor ein paar Jahren in einem Vortrag dargestellt, dass ab ca. 2019 die "alten Wähler" die Mehrheit darstellen werden und die Gefahr bestünde, dass dann eher Politik für die "Alten" gemacht wird. Genau so ist es gekommen. Der typische SPD -Wähler ist vermutlich etwas älter, könnte ich mir vorstellen.

  34. 44.

    Mensch Christoph,
    selbst der letzte Mensch in diesem Land sollte doch unterdessen begriffen haben, dass Kinder kaum an dem Virus erkranken und wenn dann fast immer mit sehr leichten Verläufen.
    Wenn man das natürlich konstant leugnet, kommt so ein Schwachsinn wie Schulschließungen zustande.
    Toll ist auch Ihre Frage:
    "Wenn die häusliche Gewalt gegenüber Kindern steigt, sollte man doch vielleicht mal eher fragen was für Eltern diese Kinder haben, statt als Lösung offene Schulen zu präsentieren. "
    Super Christoph, dann fragen Sie sich mal gemütlich weiter. In der Zeit, in der Sie weiter denken, werden Kinder weiter geschlagen und die häusliche Gewalt steigt. Aber danke für Ihre Frage. Die wird sicher exakt nichts lösen!

  35. 43.

    Sie sind aber süß.
    Wir Eltern sind die, die unterrichten müssen. Nicht Sie als Lehrerin!
    Dabei verstehe ich den Stoff, den meine große Tochter vermittelt bekommen muss, häufig nicht mal.
    Homeschooling bzw. Distanzunterricht ist eine üble Wortschöpfung, die vergauckeln soll, das der Unterricht weitergeht. Das hat aber mit der Wahrheit nichts zu tun. Das ist Massenausfall - nichts weiter!

  36. 42.

    Welche Krankheit muss denn eigentlich kommen, das ihr eure Kinder lieber nicht zur Schule/ Kita schicken würdet?
    Auch bei Krankheiten kann es Folgeschäden geben, vielleicht noch schlimmere als ein paar Monate von zu Hause lernen zu müssen.
    Wenn die häusliche Gewalt gegenüber Kindern steigt, sollte man doch vielleicht mal eher fragen was für Eltern diese Kinder haben, statt als Lösung offene Schulen zu präsentieren.

  37. 41.

    Doch, Harry,wir unterrichten. Per Videokonferenz. Und wir korrigieren die Aufgaben. Wer sonst?

  38. 40.

    Liebe Alex, so läuft es an meiner Schule ebenfalls. Die Eltern dort wissen unseren Einsatz zu schätzen. Das tut gut. Leider läuft es wohl manchmal schlechter, aber das ist wohl unvermeidlich.

  39. 39.

    Wie bitte? Homeschooling macht mehr Vorbereitungsarbeit?
    Wer muss denn da den Stoff unterrichten? Sie doch wohl nicht!

    Könnten Sie sich mal bitte auch nur eine Sekunde ich die Lage der Eltern versetzen.
    Meine Frau arbeitet im Lebensmitteleinzelhandel und ich auf dem Bau. Da ist nichts mit Homeoffice.
    Wer soll sich da täglich viele Stunden mit unseren Kindern 6., 4., und 1. Klasse hinsetzen?
    Auch sind wir keine Pädagogen. Sie haben doch sicher nicht ohne Grund 5 Jahre studiert.

    Den Unterricht auf die Eltern abzuwälzen, ist absurd. Homeschooling ist für mich das Unwort des Jahres. Denn da ist so gut wie kein Schooling, nur Quälerei und Überforderung.
    Sorry!


  40. 38.

    So ist das halt: warum mit den Impfungen beeilen, Schulen schließen ist viel einfacher (und wohl billiger)....

  41. 37.

    Ich kann diesen alten Knacker Woidke, der nur noch Politik von Alten für Alte macht, nicht mehr sehn. Die armen Kinder.

  42. 36.

    Ich kann alle Eltern verstehen, die verzweifelt sind, weil sie nicht wissen wie sie alles im Distanzunterricht organisiert bekommen. Die Qualität der Bildung leidet ohne direkte Begleitung der meist sehr engagierten Lehrer - keine Frage. Aber ! Corona kam ohne, dass jemand gefragt wurde. Niemand persönlich hat daran Schuld (merkwürdiger Weise sucht man in Deutschland immer für alles einen Schuldigen) ! Und zur Bekämpfung dieser nervigen Pandemie ist es neben all den anderen Sachen eben auch notwendig die Kinder aus der Schußlinie des Virus zu nehmen. Ob uns Eltern das nun passt oder nicht. Übrigens betrifft das genauso die Kitas. Dass diese offen gehalten werden resultiert meiner Meinung nach nur aus der Feigheit der Landesregierung, die nun auch noch zu schließen. Infektionsfälle in Kitas sind bei weitem keine Seltenheit.

  43. 35.

    @Karl:
    Distanzunterricht ist Kein Unterrichtsausfall - sondern es macht teilweise noch mehr Arbeit in der Vorbereitung

  44. 34.

    Gut, dass alle Eltern wieder sechs Wochen neuen Urlaub haben. Die Selbstständigen müssen Paul und Mia halt mit zur Arbeit nehmen.

    *ironieoff*

  45. 33.

    Liebe Mutter aus Cottbus, ich stimme ihrem Kommentar vom 30.12. um 20.24 Uhr voll und ganz zu. Ich bin seit über 40 Jahren Erzieherin und es ist der schönste Beruf der Welt. Bin aber auch Mama und Oma und habe bei meiner Tochter erlebt, was es heisst Homeoffice und Kinderbetreuung mit Bildung zu verbinden. Die Kinder sind unsere Zukunft. Ich wünsche Ihnen und allen anderen einen guten Rutsch ins Jahr 2021

  46. 32.

    Ich bin erschüttert über die Aussage von Herr Woidke "Distanzunterricht" = Unterrichtsausfall für alle noch über Wochen durchzuziehen. In vielen Schulen gab es noch nie Coronafälle.
    Da ist eine solche extreme Maßnahme über Wochen und Monate unverhältnismäßig. Wie die Eltern das durchstehen sollen, interessiert die Regierenden sowieso nicht mehr.

    Das kommt davon, wenn man fast ausnahmlos von Risikofällen regiert wird!
    Hört auf, unseren Kindern, die von Corona kaum betroffen sind, die Zukunft zu nehmen!

  47. 31.

    Der Lockdown lässt Gewalt und Kindsmissbrauch explodieren. Was ist, wenn die Schäden durch die Maßnahmen größer sind als der Nutzen?

  48. 30.

    auch diese Schulabgänger werden eine Ausbildung suchen ........wer denkt hier etwas weiter ......
    Was soll auf dem Zeugnis stehen ?

  49. 29.

    @Nancy
    Das weiß mittlerweile jeder, dass sie es toll finden, dass Kindern, die an Regelschulen beschult werden, keinen Unterricht und damit keine Bildung in jeglichen Sozialformen erhalten! Sie können ihr Kind so lange zu Hause behalten wie sie wollen, aber andere Eltern können das nicht ohne dabei finanziell in arge Bedrängnis zu geraten, oder Kinder aus prekären Familienverhältnissen haben das größte Nachsehen, erleben Gewalt und keinerlei Bildung! und bitte verzichten sie auf ihre Rente, die meine Kinder für sie und alle Schulschließ-Freunde erwirtschaften! Die Politik hat versagt, auf ganzer Linie und lässt die Kinder dafür bluten!

  50. 28.

    Schade, dass die Idee des spontanen Distanzunterrichts offenbar das einzigste Konzept ist, das über den Sommer erarbeitet wurde...

  51. 27.

    @ rbb24 "da wo es hohe Inzidenzen gibt, soll es auch möglich, sein Kitas zu schließen"
    1. Ist ein Inzidenz-Grenzwert für die Möglichkeit zur Kitaschließung definiert, oder ist es Auslegungssache der Landkreise?

    2. Darf ein Kitaträger eigenständig die Betreuung einschränken oder verweigern, solange die Einrichtungen grundsätzlich geöffnet sind?

    Danke vorab und Grüße

  52. 26.

    120 Arbeitsblätter für eine Woche?
    Ich empfehle dringend eine Beschwerde bei der Schulleitung, wenn es wirklich der Fall ist!
    Es gibt klare Zeitvorgaben für jede Klassenstufe vom MBJS für den Distanzunterricht.
    Außerdem können Sie gerne eine Notfallbetreuung beantragen. In BB geht dies mit der Begründung der Eltern, dass das Kindeswohl gefährdet ist, wenn das Kind im Distanzunterricht ist.

    Ich bin selbst Lehrerin UND Mutter.
    Schwarze Schafe gibt es in jeder Berufsgruppe, aber die Gruppe der Lehrer scheint ja grundsätzlich nur aus schwarzen Schafen zu bestehen, wenn man sich immer die ganzen Kommentare durchliest ...

    Ich würde mir nichts sehnlicher als den Präsenzunterricht wünschen. Mir tun alle Eltern leid, die dieser doppelten Belastungen in den nächsten Woche wieder ausgeliefert sind.
    Wenn es nicht anders geht, dann wenigstens mit halben Gruppen. Die Kinder brauchen ihre Lerngruppen und die sozialen Kontakte.
    Und neue Lerninhalte können nun mal am Besten bei den Kleinen im direkten Kontakt vermittelt werden.
    ABER wir als Lehrer sind leider das letzte Glied in der Entscheidungskette ... Meint irgendjemand, dass unsere Meinung in den Schulämtern oder im Ministerium von Belang ist?

    Also was bleibt? Das Beste aus dieser unsäglichen Situation machen.
    - Arbeit mit Wochenplänen (reine Wdh.aufgaben)
    - Angebot von Videokonferenzen, um in Kontakt zu bleiben und Inhalte der Wochenpläne zu besprechen (max 50% d. Schüler nehmen teil)
    - persönl. Emails bzw. Telefonanrufe ( max. 70% d. Schüler/Eltern sind erreichbar)
    - 1x/Woche kurzer persönl. Kontakt an der Schule zwecks Ausgabe des neuen Wochenplans und Einsammeln der bearbeiteten Aufgaben, damit die Kinder eine Rückmeldung bekommen
    - bei Problemen können sich die Eltern melden und ich telefoniere gerne mit den Kindern, um Probleme zu klären

    Am Liebsten würde ich mich für "unsere" schwarzen Schafe entschuldige. Ich werde dies aber nicht nun, weil mich solche Kollegen auch aufregen.
    ABER es gibt so unendliche viele Kollegen, die ihren Job ebenso wie ich voller Leidenschaft und Enthusiasmus machen und denen möchte ich meine Hochachtung für ihr Engagement aussprechen!

    Allen unzufriedenen Eltern kann ich nur raten, suchen Sie doch einfach den Kontakt zu den Lehrkräften und schildern Sie einmal ruhig und sachlich (ohne diese permanenten unterschwelligen Vorwürfe, dass der Lehrer an dieser "Misere/ Distanzunterricht" Schuld ist) ihre Sicht der Dinge auf den Distanzunterricht ihrer Kinder.

    Wir beißen nicht ;-)

  53. 25.

    Wie sollen berufstätige Eltern in nicht systemrelevanten Berufen mit Grundschulkindern das stemmen? Home-Schooling ist kein Ersatz für den Präsenzunterricht. Die Grundschüler können einfach noch nicht allein lernen. Arbeitsblätter abarbeiten ersetzt keinen Unterricht und ist nicht nachhaltig. Insbesondere für Grundschüler ist das eine Katastrophe. Was unterscheidet das Infektionsgeschehen in Kitas von dem in Grundschulen noch einmal genau??? Kinder sind diesem Land sowas von egal. Über 90-jährige werden zuerst geimpft und die Kinder eingesperrt. Impft Lehrer und Erzieher und lasst die Kinder zur Schule gehen. Schützt die Heime durch geimpftes Personal und Tests.

  54. 24.

    Ich kann dieses pauschale Lehrer-Bashing nicht mehr hören! An meiner Schule (Gymnasium) gab es schon beim ersten Lockdown eine schulinterne Plattform. Wir haben gestellte Aufgaben in Videokonferenzen besprochen, die Lösungen/Bearbeitungen uns digital zusenden lassen, zeitnah korrigiert und zurückgesendet. Als Klassenlehrerin habe ich zusätzlich Konferenzen für Klassengespräche, z.B. zur aktuellen Situation, angeboten. Das alles war ein großer Zeitaufwand, aber die Schule hat dafür von vielen kritischen Eltern sehr positive Rückmeldungen erhalten.
    Jetzt, wo die Abschlussklassen in der Schule sind, baue ich die Technik für die Videokonferenzen in der Schule auf, gehe zwischendurch in den Präsenzunterricht und dann in die nächste Videokonferenz usw. Die Korrekturen der Aufgaben folgen danach - ebenso wie die Versorgung meiner eigenen Kinder im Distanzlernen.
    Aber mir ist es lieber, als in Zeiten, in denen niemand in ein Stadion für 80000 Leute darf, mit 26 Schülerinnen und Schülern in einem Raum zu frieren und bei jedem neuen Corona-Fall in einer der Klassen ein mulmiges Gefühl zu bekommen ...

  55. 23.

    Distanzunterricht wird bleiben und unser Superbildungsministerin Frau Ernst meint , dass Unterricht am Samstag nicht nötig ist. So kann man dem Konflikt mit den Lehrern auch aus dem Weg gehen. Wie war das?? Sie sind doch Beamte und haben einen Eid abgelegt. Aber der gilt ja nur für ihre Bezüge und Verrentung.

  56. 22.

    Wäre es nicht sinnvoll auch Erzieher und Kindertagespflegepersonen mit Priorität zu impfen???
    Gerade im U3-Bereich ist das Arbeiten absolut ungeschützt und jeder Versuch des Eigenschutz gehen zu Lasten der kleinen Kinderseelen!!! Wenn die Kinderbetreuer geimpft werden, könnte die Kinderbetreuung wieder zuverlässiger realisiert werden und die Eltern arbeiten gehen.
    ...was ja auch der Wirtschaft zu Gute kommen würde!

  57. 21.

    Ich hab 2 Kinder. Einmal 2 Klasse und einmal 5 Klasse. Die eine Lehrerin kümmert sich super. Ich bin echt begeistert über so viele Ideen und Gedanken, sich die Lehrerin gemacht hat.

    Die andere Lehrerin macht Urlaub und wir müssen alles selbst erledigen und uns kümmern.

    Und das an einer gleichen Grundschule.

  58. 20.

    Hab ich ein Glück, Kind ist Abschlussklasse, obwohl Oberstufe erst noch kommt *beten* hoffe, in der 11. ist kein lockdown mehr! Das war eine der fürchterlichsten Erfahrungen, die ich als Elter machen musste - homeschooling!

  59. 19.

    War hier genauso im Frühjahr und jetzt im Dezember - Grundschule 6. Klasse.

  60. 18.

    Ich bin darüber richtig froh. Mein Sohn besucht eine Förderschule für geistig Behinderte, die wären auf er bleibt aber trotzdem zu Hause.

  61. 17.

    Ob man vielleicht mal die Eltern denkt, wo beide in nicht Systemrelevanten Berufen tätig ist? Man muss arbeiten gehen ( beim 1. Lockdown müsste man schon zusehen wie man alles bewältigt bekommt) und noch zusehen wie man die Kinderbetreuung mit Schulaufgaben organisiert bekommt. Kinder unter 10 Jahren kann man ja schlecht alleine zu Hause um seiner Arbeit nachzugehen zu können.
    Man fühlt sich ganz schön allein gelassen.

  62. 16.

    Es ging um das "nicht mehr als sonst auch" im beantworteten Kommentar. Und dann ist das bei mir so.
    Dass ich auf Nachfrage jetzt helfe (fachlich, nicht organisatorisch), ist klar. Allerdings liegt die Aufgabe der Vermittlung neuer Inhalte auch im Distanzunterricht im Wesentlichen bei den Lehrern. Funktioniert bei uns auch ziemlich gut. Aber ich weiß auch, dass das je nach Schule sehr unterschiedlich gut oder schlech läuft.

  63. 15.

    Willkommen im Club. Bei uns nicht anders. Keine Korrektur, kein Feedback, keine Unterstützung seitens der Grundschule. Ahja und weiter keine Lernplattform. Werden dann wenigstens die Winterferien sowie Osterferien gestrichen um dann wenigstens Präsenunterricht anzubieten oder brauchen die dann alle zur Erholung?

  64. 14.

    Natürlich helfe ich meinem Kind in der 7. Klasse.
    Warum auch nicht?

    Ich frage mich wozu dann Lehrer ab der 7. Klasse benötigt werden, wenn die Schüler dann alles allein können müssen

  65. 13.

    Nach den Erfahrungen des ersten Lockdowns, mehreren Monaten unterrichtsfreier Zeit unserer Lieben Lehrkräfte geht das schon wieder los... :(
    Ich kann und will nicht mehr >:(

  66. 12.

    Es ist einfach traurig und ein Witz. Vielleicht schaut sich die Politik den Distanzunterricht mal live an! Bei unserer Schule heißt dies ca 120 kopierte Blätter (Grundschulkönig usw.)das sollen die Kids bis 10.1. ausfüllen. Dies kann vom Pensum nicht aufgehen, die Kleinen werden allein gelassen und innerhalb von 5 Tagen dies erfüllen, welche Schule schafft dies zu normalen Unterrichtszeiten? Ich habe dafür absolut kein Verständnis, für uns heißt dies seit Beginn den Ferien die Kids haben nicht frei sondern sitzen jetzt jeden Tag an den Aufgaben, da wir beide berufstätig sind aber nicht systemrelevant u somit kein Anrecht auf Betreuung haben und wir sie mit den Mengen an Aufgaben 2/3 Klasse nicht allein lassen können. Alles ohne Worte und noch ein verlorenes Schuljahr

  67. 11.

    Hoppla, ab Klasse 7 werden noch Aufgaben kontrolliert, Chatverläufe mit der Schule gelesen und Termine überwacht???
    Haben meine Eltern bei uns nicht gemacht (und meine Mutter war Lehrerin, bestand auf altersgerechter Selbstständigkeit), machen wir bei unserer Tochter auch nicht. Und ich behaupte mal, dass sie deswegen und nicht trotzdem inzwischen Einserschülerin ist.

  68. 10.

    Na, wer hätte denn das gedacht??? Hab ich schon gesagt am 14. Dezember, dass die die Schulen nicht vor den Winterferien öffnen! Ganz großartige Leistung! Eine tolle Generation wächst da heran. Traurig, nur traurig, dass Monate und Milliarden verplempert wurden für nichts, was aber diese Generation teuer bezahlen wird!

  69. 9.

    Die Zahlen werden auch nicht sinken, wenn sich allzu viele an den Lockdown halten. Ist halt Winter und der seit Jahren bekannte Pflegenotstand besteht nun mal immer noch, ohne Aussicht auf Besserung. Damit dürften die Hauptursachen gesetzt sein.

  70. 8.

    "Distanzunterricht" und "Digitales Lernen" sind auch so schöne Euphemismen der Politiker. Für unser Kind (4. Klasse) gab es einen Stapel Arbeitsblätter und Aufgaben die es dann zu Hause allein durcharbeiten darf. Digitalen, Distanz- oder überhaupt irgendeinen Unterricht gibt es da nicht. Am Ende sind zumindest für die jüngeren Jahrgänge wieder die Eltern gefragt, da ist "Home-Schooling" schon die ehrlichere Bezeichnung.

  71. 7.

    Ooch ich habe gar keine Kinder für die ich AUFSICHTSPFLICHTIG wäre ... denke hier aber an andere Menschen, die es betrifft.

  72. 6.

    Das frage ich mich auch ....
    Habe heute gerade von einer Geburtstagsfeier gehört ... acht Personen Ü70... im kleinem Wohnzimmer....
    Meine Solidarität hält sich da langsam in Grenzen ...
    Ich denke diesbezüglich hauptsächlich nur noch an das Klinikpersonal und den Schutz meiner Familie!

  73. 5.

    Und es fängt alles von vorn an.

    Nüscht, absolut nüscht wurde für die Kinder getan.
    Keine Luftfilter, keine versetzter Start am Morgen um die ÖPNV zu verzerren und und und.

    Kinder scheinen in Dtl das Letzte zu sein

  74. 4.

    Wenn es denn mal Distanzunterricht wäre. Bei uns sind es jedesmal Aufgabenzettel, diese sind mehr oder weniger gut aufbereitet. Die Kinder können diese dann daheim, allein und ohne Unterstützung lösen. Kontrolliert werden diese dann durch die Eltern, Lehrer sind dabei keine Unterstützung.

  75. 3.

    Dafür ist sind nur Sie selbst verantwortlich. Es werden vermutlich Aufgaben gestellt, die die Schüler ohne Eltern lösen können/sollen/müssen. Ab Klasse 7 ist (k)eine Betreuung nötig: aufgemerkt - nicht mehr wie sonst auch: Aufgaben kontrollieren, Chatverlauf mit der Schule lesen, Termine überwachen - mehr nicht. Die Schulen vor Ort wissen viel besser, auch ohne die Schulämter, wie geteilter Unterricht gut zu machen ist. Diese Mehrarbeit wird gerne geleistet, wenn man sie lässt und nicht "gängelt".

  76. 2.

    Berechtigte Frage! Aber wie sollen die Zahlen sinken, wenn sich allzuviele nicht an die Kontaktbeschränkung halten....

  77. 1.

    Hatte Hr. Woidke nicht im Herbst behauptet, dass die Schulen nicht zum Infektionsgeschehen beitragen?
    Jaja, ich weiß, wir lernen alle noch dazu ....

    Wie sollen die berufstätigen Eltern die Betreuung der Kinder sicherstellen ? Zu Oma und Opa? Kevin allein zu Hause?

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