Berliner Fußball-Bundesligist - Union verkündet vier weitere Abgänge zum Sommer

Fr 13.05.22 | 17:51 Uhr
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1. FC Union Eckfahne (Bild: IMAGO / Contrast)
Bild: IMAGO / Contrast

Der Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hat am Freitag bekannt gegeben, dass vier weitere Spieler den Verein zum Sommer verlassen werden. Neben Grischa Prömel, der zur neuen Saison nach Hoffenheim wechselt, werden auch Ersatzkeeper Jakob Busk sowie Bastian Oczipka, Anthony Ujah und Suleiman Abdullahi in der kommenden Spielzeit nicht mehr zum Aufgebot der Berliner gehören. Bei allen vier laufen die die Verträge aus und werden den Angaben zufolge nicht verlängert.

Eine offizielle Verabschiedung aller Abgänge soll es am kommenden Samstag in der Alten Försterei geben, circa fünf Minuten vor dem Anpfiff zum letzten Spiel der Saison gegen den VfL Bochum (15:30 Uhr).

Einer der Dienstältesten verlässt den Verein

Mit Torhüter Busk verlieren die Berliner einen der dienstältesten Spieler des aktuellen Kaders. Der Däne wechselte bereits im Januar 2016 nach Köpenick und bestritt seitdem 57 Pflichtspiele für die Eisernen. Suleiman Abdullahi spielt seit 2018 für Union, wurde zwischenzeitlich allerdings nach Braunschweig ausgeliehen und kam danach nicht mehr wirklich zum Zug.

Stürmer Anthony Ujah verlässt Köpenick nach drei Saisons mit insgesamt 31 Einsätzen, vier Toren und vier Assists. Der Nigerianer hatte allerdings immer wieder Verletzungsprobleme im Knie und verpasste somit fast die komplette letzte sowie aktuelle Spielzeit.

Für Außenverteidiger Bastian Oczipka endet die Zeit in der Hauptstadt schon nach einem Jahr wieder. Anfang der Saison kam er von Schalke und stand wettbewerbsübergreifend in 17 Pflichtspielen für Union auf dem Rasen.

Sendung: rbb24, 13.05.2022, 18 Uhr

5 Kommentare

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  1. 5.

    @Peter pfoh: "Es wäre nur zu schön, wenn diesmal keine Neuen kämen, denn die zuletzt gekommenen haben gut gepasst"
    Ohne neue Spieler wird es schwierig. Insbesondere wenn man zusätzlich international spielt, kann einem ein zu dünner Kader hinsichtlich des Klassenerhalts das Genick brechen, ist schon einigen Clubs so ergangen.

    Die Herausforderung besteht darin, dass die künftig hinzukommenden Spieler gut zum restlichen Kader und zur Vereinsphilosophie passen. Und man sollte auch keine Wunder von den Spielern (gleich Arbeitnehmer) verlangen; natürlich ist es supertoll, wenn ein Spieler seine gesamte Karriere über nur beim eigenen Verein spielt, aber es ist wie auch in der übrigen Berufswelt eben doch die große Ausnahme.
    Ich finde wichtig, dass man in der gemeinsamen Zeit alles für die Vereinsziele gibt und nicht rumzickt und diesbezüglich empfinde ich die Kaderplanung von Union Berlin seit Jahren als sehr sorgfältig.

  2. 4.

    Bei aller Bewunderung für Union ( Ruhnert. Fischer ):
    Der Kader war riesig und achtbare Spieler wie die jetzt gehenden, dazu Bülter, Ingvartson, Polter…..kamen einfach zu selten zum Einsatz. Nur Geld ohne Spielpraxis scheint auch nicht befriedigend zu sein! Andererseits haben weder Lenz, Friedrich noch Kruse zuletzt in einer besseren Mannschaft gespielt, sondern bestenfalls mehr Geld bekommen. Es wäre nur zu schön, wenn diesmal keine Neuen kämen, denn die zuletzt gekommenen haben gut gepasst



  3. 3.

    Was haben Sie nicht verstanden? Profis, Arbeitnehmer, Lohn, Job. Es wechseln ständig Menschen ihre Arbeitgeber. Und auch wenn es profan ist, Lohn spielt dabei oft eine Rolle.

  4. 2.

    Es ist ja auch soooo schlimm, dass Fußballer Geld verdienen wollen und müssen. Das ist ja ganz was neues. Und hinterher ist man immer schlauer.

  5. 1.

    Hätte Ujah auch in Bremen bleiben können. Ach ne, es ging um Kohle!!!!

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