Windpark Schmölln - Neue Stromspeicher im Randowtal ans Netz gegangen

Do 22.09.22 | 13:15 Uhr
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Symbolbild: Windkraftanlage in der Dämmerung. (Foto: Udo Herrmann/CHROMEORANGE)
Udo Herrmann/CHROMEORANGE
Audio: Antenne Brandenburg | 22.09.2022 | Stefan Kunze | Bild: Udo Herrmann/CHROMEORANGE

Im Windpark Schmölln sind neue Stromspeicher eingeweiht worden. Es handelt sich um eine Akkuanlage für Windräder im Randowtal. Schmölln habe damit die ersten Windräder in Deutschland, die im Dauerbetrieb über Stromspeicher verfügen, teilte der Windparkbetrieber Junwi gmbH mit.

Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Energiewende haben Stromspeicher eine große Bedeutung. Sie bestehen aus einer Vielzahl von zusammengesetzten Akkus. Bei starkem Wind ermöglichen sie es, elektrische Energie zu speichern, bei Windstille zusätzlichen Strom ins Netz einzuspeisen. Wenn zum Beispiel eine Überlastung des Netzes durch ein zu großes Stromangebot droht, müssten Windräder dann nicht mehr abgeschaltet werden.

Audio: Antenne Brandenburg, 22.09.2022, 07:30 Uhr

9 Kommentare

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  1. 9.

    Völlig abwegig ist der Gedanke allerdings nicht, wenn man den Begriff weiter fasst als allgemein üblich und z.B. Druckluft und Salzkavernen speichert.

  2. 8.

    So ein kleiner Speicher taugt vor allem als Regelenergie, wobei andernorts 50x größere dafür installiert worden sind.

  3. 7.

    Überschlagsmässig ca. 25.000 Kubikmeter auf 50 m hochpumpen oder wieder runterfließen lassen.
    Wird anspruchsvoll in Brandenburg mit kurzem Rohrweg.
    Dann kommt noch die Umschaltzeit zwischen Laden und Entladen dazu, die bei Batterien im ms Bereich liegen dürfte und bei Pumpen eher im 15 min und länger Bereich.
    Hier geht es wohl eher um Momentanreserve und positiver als auch negativer Energie für den Regelleistungsmarkt.
    Da taugen Pumpspeicherwerke wenig bis gar nicht.

  4. 6.

    Wenn man die Akkus auf 0% fährt, macht man aber nicht und kann man technisch auch nicht weil die dann hin sind. Man zieht da nur um die 60% raus.

  5. 5.

    Auf der Webseite von juwi steht etwas von 3 MWh Lithium-Ionen-Akkus, die Einweihung war schon im Juli. Daran hängen 2 WKA mit je 3,6 MW Spitzenleistung, d.h. die Batterie könnte die WKA für 25 Min. ersetzen, dann ist sie leer.

  6. 4.

    Pumpspeicherwerke sind aufgrunde mangelnder Berge in Brandenburg eher schwierig, weil sie den Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterbecken nutzen.

  7. 2.

    Hätte man das nicht besser über ein Pumpspeicherwerk nachhaltig lösen können?

  8. 1.

    Hätte mich ja mal interessiert, "wieviel" die Speicher speichern.

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