Panketal - Ehrenamtliche Rehkitz-Retter im Barnim gesucht

Di 07.02.23 | 14:42 Uhr
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Ein Rehkitz wird von einem Feld, auf dem Luzerne wächst. Das Jungtier wurde zuvor mit einer Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, aufgespürt. (Foto: picture alliance/Stephan Schulz)
Audio: Antenne Brandenburg | 07.02.2023 | Tobias Hausdorf | Bild: picture alliance/Stephan Schulz

Der Verein Rettungshundestaffel Barnim in Panketal (Barnim) sucht ehrenamtliche Helfer für die Rehkitz-Rettung im Frühjahr und Sommer. Denn etwa 100.000 Rehkitze sterben jedes Jahr in den ersten Lebenstagen, weil Mähmaschinen die Jungen bei der Heu- und Grasernte übersehen.

Dagegen gehen die Rehkitz-Retter vor. Mit Drohnen und Wärmebildkameras suchen sie vor der Mahd die Felder ab. Die Freiwilligen arbeiten dafür eng mit Jägern und Landwirten zusammen. Mit den Landwirten werden die genauen Mähzeiten abgestimmt. Jäger begleiten die Einsätze, da die Helfer mit Wildtieren arbeiten.

In der vergangenen Saison von Mai bis Juni wurden bei 26 Einsätzen im Barnim etwa 110 Rehkitze gerettet, sagt Thomas Dobrosch, Leiter der Rehkitz-Rettung. Interessierte können sich an den Verein Rettungshundestaffel Barnim richten. Die Einweisung soll schnell und formlos gehen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.02.2023, 11:30 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Ich glaube nicht, daß Rehe oder andere Tiere zur Belustigung der Jäger da sind. Jedes Lebewesen, welches bedroht ist oder wird und man Kenntnis davon hat, ist schützens wehrt. Auch sie gehören in unseren Lebenskreislauf Natur Mensch und genau in dieser Reihenfolge.

  2. 1.

    Lt Herrn Vogel gehören die Rehe (und Hirsche) nicht (mehr) unbedingt in den Wald, weil sie den Umbau desselben behindern und nur zur Belustigung der Jäger da sind.
    Warum dann die Mühe mit der Rettung?

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