5G-Mobilfunk wird auf dem Mobile World Congress vorgestellt
5G-Mobilfunk wird auf dem Mobile World Congress vorgestellt | Bild: dpa

Landesregierung soll sich bewerben - Brandenburg will Mobilfunkstandard 5G testen

Die Brandenburger Regierungskoalition möchte, dass sich das Land als Testregion für den neuen Mobilfunkstandard 5G bewirbt. Ein entsprechendes Konzept solle die Landesregierung beim Bund einreichen, heißt es in einem am Dienstag vorgelegten Landtagsantrag der Fraktionen von SPD und Linke.  

Die Regierungsfraktionen erhoffen sich zusätzliche Mittel für die Forschung und einen beschleunigten Aufbau der 5G-Infrastruktur. Der neue Standard verspricht unter anderem eine viel höhere Geschwindigkeit als heutige LTE-Netze.

Weiße Flecken auf der Mobilfunkkarte sollen verschwinden

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Helmut Barthel, sagte, 5G werde wirtschaftliches Wachstum befördern, weil sich neue Unternehmen ansiedeln könnten.

Mit der anstehenden Versteigerung der 5G-Lizenzen an die Netzbetreiber sollte ein flächendeckender Ausbau ohne weiße Flecken verbunden werden, forderte der Abgeordnete. Zudem müsse auch auf nationaler Ebene so genanntes Roaming - also die Nutzung des Netzes eines fremden Anbieters - eingeführt werden, um Lücken in der Versorgung zu schließen.

Wenn es für einen zügigen Ausbau des Netzes notwendig sei, könnte auf Landesebene eventuell Bau- und Planungsrecht angepasst werden, erklärte Bathel.

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2 Kommentare

  1. 2.

    11.04.2019 18:46 Uhr
    Schweiz: Genf stoppt Aufbau von 5G-Mobilfunkantennen

    Der Kanton Genf hat den Aufbau von 5G-Antennen vorerst verboten. Dem Parlament fehlen wissenschaftliche Erkenntnisse über gesundheitliche Risiken .
    www.heise.de
    Www.diagnosefunk.de
    www.kompetenzinitiative.net

  2. 1.

    Es wäre wirklich zu schön, um wahr zu sein, wenn das funktioniert und die Funklöcher, auch in den ländlichen Regionen verschwinden. Die Netzabdeckung lässt sich zum Beispiel auch gut unter https://www.allnet-flatrate.net/lte-abdeckung-brandenburg.html nachlesen, wie ich finde. Mir wirft sich nur die Frage auf, wie zeitnah die geplanten Lösungen durchgesetzt werden können und ob sich die Netzanbindung auch wirklich in der Praxis verbessert, statt nur in der Theorie, wie es ja schon oft der Fall war.

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