Städtebaulicher Wettbewerb - Architekten entwerfen ab Sommer den Siemenscampus

Der Schriftzug "Siemensstadt" am Haus von Fred Forbat
Audio: Inforadio, 17.05.2019, Holger Hansen | Bild: imago/Schoening

Das Millionenprojekt Siemensstadt 2.0 nimmt langsam Gestalt an. Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) sagte am Donnerstag nach Beratungen des Steuerungskreises Industriepolitik, der städtebauliche Wettbewerb werde im Sommer beginnen und Ende des Jahres abgeschlossen sein. Zum Start werde es im Juni eine öffentliche Veranstaltung dazu geben.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte, für den kleineren Teil, den Innovations- und Wissenschaftscampus, gebe es bereits konkretere Absprachen mit Universitäten, etwa zu Professuren. Die Verkehrsanbindung unter anderem mit der Siemensbahn werde dagegen mehr Zeit beanspruchen.

Siemens will 600 Millionen Euro in den Campus für Forschung, Produktion und Wohnen investieren. Wenn ein städtebauliches Konzept aus dem Wettbewerb vorliegt, für das sich Siemens und der Senat entschieden haben, wird ein Bebauungsplan erstellt. Die Bauarbeiten sollen 2021 beginnen.

2 Kommentare

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  1. 2.

    Ich finde es schon toll, das sich alle um die Mieten bangen. Denkt auch irgendjemand in Siemensstadt an die 3000 Menschen die auf diesem Gelände arbeiten? Die Angst um ihre Zukunft haben. Ich kann nur hoffen das der Senat so viel wie möglich von den Planungen öffentlich zugänglich macht. Damit die Mitarbeiter wissen was auf sie zukommt.

  2. 1.

    Bin gespannt auf das geplante Miet"niveau". Ist zu den geplanten Miethöhen etwas bekannt? Und was heißt "Die Verkehrsanbindung unter anderem mit der Siemensbahn werde dagegen mehr Zeit beanspruchen." Latschen die Bewohner dann auf Brettern über die Baugruben, wie in den 80ern in Marzahn? Mit dem Unterschied, dass da dann noch keine S-Bahn fährt?? Typisch geplantes neuberliner Verkehrs-Chaos?!
    @rbb Geht das nicht besser oder ist es politisch einfach so gewollt?
    Wie der anhaltend (!) lahme Ausbau der Straßenbahnen und Busspuren bei angeblichem Vorrang für den ÖPNV?

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