Autoverleiher in Berlin - Der Fuhrpark der Clans

Di 11.10.22 | 05:57 Uhr | Von Adrian Bartocha und Jan Wiese
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Archivbild: Polizeibeamte führen mit Handschellen einen festgenommenen Mann nach einer Razzia ab. (Quelle: dpa/P. Zinken)
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Video: rbb24 | 11.10.2022 | Material: rbb Adrian Bartocha & Jan Wiese | Bild: dpa/P. Zinken

Rund 40 Berliner Autovermietungen sind nach Ansicht des Landeskriminalamtes allein dazu da, das kriminelle Milieu mit Fahrzeugen zu versorgen. Die Hintermänner dieser Verleihfirmen sollen kriminelle Mitglieder polizeibekannter Großfamilien sein. Von Adrian Bartocha und Jan Wiese

Der Unfallort am Treptower Park gleicht einem Inferno: zerstörte Schaltkästen, ein abgerissener Baum, herumliegende Körperteile – und das Auto, ein 450 PS-starker Audi RS 5, in vier Teile zerrissen und ausgebrannt. Tragisches Ende eines illegalen Autorennens im Februar 2021, das drei der vier Insassen des Audis das Leben kostet. Nur der Fahrer überlebt. Er wird später vom Landgericht Berlin zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das teure Auto hatte der Raser, damals ein 21-jähriger Mann, der noch in der Ausbildung steckte, geliehen. Das sei keine Ausnahme, sondern der Regelfall, sagt Andreas Winkelmann von der Berliner Amtsanwaltschaft. Er leitet dort eine Spezialabteilung, die sich nur um die Verfolgung illegaler Autorennen in der Stadt kümmert. "In der weit überwiegenden Anzahl der Fälle gehören die Fahrzeuge, die bei solchen Autorennen verwendet werden, nicht dem Täter, sondern sind Mietfahrzeuge", sagt Winkelmann. "Und es ist schon verwunderlich mitunter, dass da innerhalb kürzester Zeit so Kleinstfirmen entstehen, die doch sehr viele solcher hoch motorisierten Fahrzeuge anbieten."

Archivbild: Ende eines illegalen Autorennens, Unfall am Treptower Park im Februar 2021, 3 Menschen sterben. (Quelle: Frank Talke)
Das zerstörte Auto nach dem Unfall am Treptower Park | Bild: Frank Talke

"Systemrelevant fürs kriminelle Milieu"

Diese Kleinstfirmen fallen mit dubiosen Vermietpraktiken auf: 500 PS-Boliden werden an 18-Jährige verliehen, bezahlt wird in aller Regel in bar. Die Vermittlung läuft oft online, nur wenige Firmen verfügen über Filialen.

Rund 40 solcher Autoverleiher sind nun in den Fokus des Landeskriminalamtes (LKA) Berlin geraten, wo das sogenannte Zentrum für Analyse und Koordination zur Bekämpfung krimineller Strukturen angesiedelt ist. Denn dass die Wagen dieser Autoverleiher immer wieder bei illegalen Autorennen auffällig werden, ist eher ein Nebenaspekt. Für Adham Charaby, Leiter des LKA-Zentrums, haben diese Firmen einen anderen Daseinszweck: "Diese dubiosen Autovermietungen sind für das kriminelle Milieu in Berlin systemrelevant. Sie sind einzig und allein dazu gegründet worden, um das kriminelle Milieu mit Fahrzeugen zu versorgen. Das kriminelle Milieu, das eine gewisse Mobilität benötigt, bedient sich dieser Firmen."

Autos dieser Verleihfirmen werden demnach für alle möglichen Straftaten benutzt: als Fluchtfahrzeug bei Einbrüchen, bei Raubtaten, für Kurierfahrten – darunter die sogenannten Kokstaxis. Auch als Prestigeobjekt haben sie Bedeutung. Das Geld für die Autos, ob gekauft oder geleast, stamme dabei selbst aus kriminellen Geschäften: Die Gewinne aus diesen Geschäften werden unter anderem in teure Autos investiert, die wiederum dazu dienen, neue Straftaten zu begehen und neue Gewinne zu generieren.

Diese dubiosen Autovermietungen sind einzig und allein dazu gegründet worden, um das kriminelle Milieu mit Fahrzeugen zu versorgen.

Adham Charaby, LKA Berlin

Kriminelle Mitglieder der Großfamilien als Hintermänner

Adham Charaby spricht deshalb auch von einem Kreislauf, der sich jedoch schwer gerichtsfest nachweisen lasse. Denn die Hintermänner dieser Firmen gehen sehr geschickt vor. Sie setzen Strohleute ein, benutzen Schein-Adressen und Pseudonamen, fingieren Steuernummern und wechseln ständig die Firmenbezeichnungen: ein ganzes Arsenal an Methoden, um die tatsächlichen Besitzverhältnisse zu verschleiern.

Dennoch kann die Analyseeinheit von Adham Charaby in vielen Fällen die Hintermänner wenigstens einkreisen: "Wir haben festgestellt, dass es zahlreiche Firmen gibt, die wir der Clan-Kriminalität zuordnen. Wo wir zum einen wissen, dass viele Personen, die wir der Clan-Kriminalität zurechnen, diese Fahrzeuge nutzen, und dass diese Personen auch dahinterstecken. Die haben natürlich Strohleute eingesetzt, aber sie stecken dahinter und besitzen praktisch diese Firmen und lenken sie auch."

Ihre Strohleute rekrutieren sie nach Erkenntnissen von rbb24 Recherche vor allem im osteuropäischen Ausland. Wie Mariusz S., einem verarmten 50-jährigen Mann, der in einer verkommenen Wohnung im polnischen Legnica lebt. Er wurde mehrfach nach Deutschland verfrachtet und als geschäftsführender Gesellschafter für insgesamt sieben verschiedene Firmen eingesetzt, darunter die World-Autovermietung in Berlin-Neukölln. Ohne ein Wort deutsch zu sprechen, wie aus einem der notariell beglaubigten Gesellschaftsverträge hervorgeht. Von Autos habe er schon gar keine Ahnung, sagt er im Gespräch mit rbb24 Recherche.

Archivbild: Andreas Winkelmann bei der Unfallrekonstruktion. Der Oberamtsanwalt verfolgt illegale Autorennen in Berlin. (Quelle: Adrian Bartocha)
Andreas Winkelmann, Amtsanwaltschaft BerlinBild: Adrian Bartocha

Kein Führerschein, aber drei Luxusautos

Den 450 PS-Audi, der im Februar 2021 so schwer verunglückt ist, hatte der Fahrer von einem Mann geliehen, den die Ermittler dem kriminellen Clan-Milieu zurechnen: Mohamed el N.. Der wohnt, genauso wie der Fahrer, in einer der ärmsten Gegenden Berlins, in der Braunschweiger Straße in Neukölln.

El. N. musste auch als Zeuge im Prozess gegen den jungen Raser aussagen. Was er mitzuteilen hatte, machte die Anwesenden stutzig: Er habe zwar keinen Führerschein, verfüge aber über drei luxuriöse Seriensportwagen von Mercedes und Audi. Deren Gesamtwert beträgt gut 300.000 Euro. Auf die Frage, ob er die Autos vermiete, verweigerte er die Auskunft.

Illegale Autorennen in Berlin - Zahlen der Berliner Polizei für 2021:

Auf diesen Straßen registrierte die Polizei 2021 die meisten illegalen Autorennen (Quelle: rbb)
Dutzende illegaler Autorennen registrierte die Berliner Polizei 2021 (Quelle: Polizei)Bild: rbb

Sendung: rbb24 Inforadio, 11.10.2022, 8 Uhr

Beitrag von Adrian Bartocha und Jan Wiese

44 Kommentare

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  1. 44.
    Antwort auf [Jablonkski] vom 12.10.2022 um 20:05

    So siehts aus! Hier in Berlin haben die ja auch ganz viele Immobilien. Irgendwo hieß es, dass die – teils auch zum Schein – trotz übelsten und oft unzumutbarem Zustand über Schlepper und organisierte Kriminalität, Zuhälter usw. mit Migranten auf Hartz IV/Asyl vollgestopft werden, und da dann grotesk hohe Mieteinnahmen zustandekommen.

    Aber deck’ mal die Machenschaften auf, dann hat man sofort Ärger von LinksGrün am Hals.

  2. 43.

    Diese Rasereien grenzen an Terrorismus.

  3. 42.

    Eine wirklich tolle Reportage. Gute Recherche. Und Hintergrundberichterstattung. Ich hoffe viele Menschen sehen diesen Film. Es kann nur besser werden.

  4. 41.

    Bitte überall die Kameras im Straßenverkehr installieren, wie in Holland, Polen, Frankreich und problem ist von alleine weg..
    Big Brother überwacht alles und sicherlich schreckt viel einfach ab.

  5. 40.

    Die nüchterne Faktenlage zeigt, die Parteien, die bisher wechselweise amtierten, wollen daran nichts ändern. Sie sind jahrelang am Ruder und haben diese Zustände sehenden Auges herbeigeführt.

  6. 39.

    Ein „weiter so“ (siehe Roland | Berlin Wedding | Dienstag, 11.10.2022 | 08:55 Uhr) darf es nicht geben.
    Berlin wird wegen seiner Toleranz und Loyalität gegenüber fremden Kulturen, Nationen und Religionen (Brauchtum ferner Länder, politische Ansichten von ultrakonservativ bis radikal links) wertgeschätzt. Diese Freiheiten demokratischen Selbstverständnisses sollten kein Signal für Clans sein, unser Rechtssystem auszunutzen. Denn auch Gesetze unseres Staates sind nicht in Stein gemeißelt.

  7. 38.

    Nur weil jemand "polizeibekannt" ist, kann man ihn nicht einfach wegsperren, auch wenn hier einige anscheinend gerne in einem Land leben würden, wo das möglich ist...

  8. 37.

    Gibts eine Partei, die an diesen Zuständen wirklich grundlegend was ändern will?

  9. 36.

    Der überwiegende Teil der Fahrzeuge ist doch geleast.

    Ein Bekannter konnte vor ca. 5 Jahren einen Mercedes C63 AMG für monatlich ca. 370 Euro leasen.

    Es wurde lediglich eine Anzahlung in Höhe der USt. gefordert.

    Danach wurde ihm ein Mercedes GT AMG für ca. 1000 Euro mtl. angeboten.

    Das ist für viele zu leisten, gerade wenn man sich zusammentut.

  10. 35.

    So dubios diese Geschäfte sind, über Autos abgezockt zu werden kommt einem irgendwie bekannt vor... Von Wegen :)

  11. 34.

    " Wieso lässt sich der Staat derart von diesen Kriminellen am Nasenring durch die Manege führen? "

    weil er es zuläßt

  12. 33.

    Wieso lässt sich der Staat derart von diesen Kriminellen am Nasenring durch die Manege führen?
    Mein Vorschlag: Gesetze derart verändern, dass der Staat diese Herschaften außer Landes bringen kann. Sollte die Kriminellen im Besitz der deutschen oder einer anderen EU-Staaten sein, Staatsbürgerschaft anerkennen und abschieben. Sollten die Herkunftsländer ihre Bürger nicht mehr aufnehmen, Kontigente in Guantanamo oder Ruanda buchen und dorthin abschieben - solche Typen haben in Europa nichts, aber auch gar nichts verloren.
    Der Staat sollte endlich damit beginnen, gegen die Organisierte Kriminalität vorzugehen!

  13. 32.

    " Die Hintermänner dieser Verleihfirmen sollen kriminelle Mitglieder polizeibekannter Großfamilien sein "

    und der Staat kann nur machtlos und untätig zuschauen ? was hilft da die " Polizeibekanntheit?? "

  14. 31.

    " Ohne Führerschein sollte man kein Auto besitzen dürfen. "

    warum nicht ? man ist vielleicht Sammler ,davon gibt es nicht wenige , man muß ja nicht selber fahren

  15. 30.

    "Die Schlupflöcher wurden von Politikern für Parteifreunde und vor allem Parteispendern gezimmert. Irgendwo muß das Schwarzgeld ja hin. Und nun wundert man sich, dass "andere kriminelle Strukturen" sich dieser bedienen. "

    Und da geht es nicht um das was diese Familienclans erbeiten, da geht es richtig Geld. Für die Deutsche Bank & Co. sind das doch Eierdiebe. Und für die betreffenden Politiker Kollateralschäden.

    Wieviel kriminelle Energie dahintersteckt kann man nur erahnen. Panama Papers usw. Und wehe wenn Ermittler ein bißchen genauer nachgucken, die werden kalt gestellt, siehe Steuerfahnder-Affäre:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Steuerfahnder-Aff%C3%A4re

  16. 29.

    Dann versuchen Sie doch mal als Hersteller von Supersportwagen und Hypercars Ihren Kunden klar zu machen, weshalb das neueste Modell deutlich unter 600 PS haben sollte (betrifft umgerechnet auch E-Autos, z. Bsp. Rimac). Warum sollten Interessenten denn dafür ab 1 Mio. aufwärts hinblättern? Übrigens gibt es von manchen Herstellern auch Wagen deutlich im Mio.-Bereich, die man nirgends auf der Welt im öffentlichen Verkehr bewegen darf, weil die nur für Privatgelände wie Rennstrecken zugelassen sind, wenn man denn eine hat oder jemanden kennt....
    "Wozu braucht..." ist irgendwie die falsche Frage, denn ich kenne auch keinen, der wirklich eine Armbanduhr für 250.000 und aufwärts braucht, so'n Plasteding von Tschbo tut's auch ;-)

  17. 28.

    Frage ist wann dieser Sumpf endlich trockengelegt wird. Fakes Impressum, falsche Steuernummern usw. Alles nach wenigen Recherchen durchschaubar. Wo ist die Gewerbeaufsicht, was machen die Finanzämter, das LKA konkret - wann und wie werden die tätig? Kriege ich als Selbständiger einfach nur das Kotzen.

  18. 27.

    Schade, dass schöne Autos aufgrund solcher Mitbürger derart ins schlechte verkehrt werden.
    Es gibt übrigens noch viele unnötige Luxus Güter. Flugzeuge zum Beispiel... völlig unnötig gefährden jeden Tag Menschen Leben. Allein durch die Verschmutzung und den Stress den sie verursachen.
    Übrigens können sie mit jedem Fahrzeug rennen fahren und Leben gefährden.
    Dann müssen sie schon in ihrer Blase bleiben, um sich sicher zu fühlen. Verlangen sie das aber nicht von anderen.

  19. 26.

    Nachdem jahrelang die Existenz von sogenannten "Parallelgesellschaften" und "no goes areas" geleugnet wurden, sind nun alle Haß erstaunt, wieweit die Krakenarme der "Clans" reichen. Schade um die Krokodilstränen.

  20. 25.

    Genau dort liegt der Hase im Pfeffer. Die Schlupflöcher wurden von Politikern für Parteifreunde und vor allem Parteispendern gezimmert. Irgendwo muß das Schwarzgeld ja hin. Und nun wundert man sich, dass "andere kriminelle Strukturen" sich dieser bedienen. Denn wenn man wollte, der Anfangsverdacht einer Steuerstraftat gibt Möglichkeiten zur Sicherstellung "sämtlicher" Vermögenswerte, kontopfändung, Sperren, usw. Und der Geschäftsführer muss die Herkunft der Gelder belegen.

  21. 24.

    Ungewöhnliche Fahrzeuge sollte man nicht mehr mit Bargeld anmieten dürfen. Bestimmte Fahrzeuge sollte man nicht zum Strassenverkehr zulassen, wozu benötige ich ein KfZ mit 510 PS als Auto? Dann hätte man auch eine bessere Kontrolle.

  22. 23.

    Man sollte den Besitz eines Autos an einen vorhandenen Führerschein koppeln. Auch sollte man mal Geldwäsche bei Luxusautos stärker bekämpfen, woher kommen wohl 300.000 Euro? Ohne Führerschein sollte man kein Auto besitzen dürfen. Außerdem sollte man auffälligen Autovermietungen die Gewerbeerlaubnis entziehen.

  23. 22.

    >>>Die Hintermänner dieser Verleihfirmen sollen kriminelle Mitglieder polizeibekannter Großfamilien sein.<<<
    Frage: Warum läuft so etwas noch frei herum. Der kleine Mann, die kleine Frau wird wegen jedem Blödsinn vor den Kadi gezerrt und dabei unsinnigerweise eine Menge Steuergeld verplempert. Und die Herren von der Clan-Mafia kommen vor Lachen kaum in den Schlaf. Deutschland / Berlin wieder einmal "perfekt" ein Problem angepackt.

  24. 21.

    Geht alles. Man muss es nur willen. Oder, frei nach Frau Hildebrandt: Erzählt mir nicht, wie es nicht geht, sondern, wie es geht. Ansonsten verweise ich auf meinen Kommentar zur Gesetzgebung/ Gesetzesänderung. Bei Corona ging das ja auch sehr schnell.

  25. 20.

    Wenn die Gesetze nicht mehr zur aktuellen Kriminalität und den Kriminellen passen, sollten diese schleunigst angepasst werden. Gesetze sind Menschenwerk und dienen der Regelung eines friedlichen, gleichberechtigten und sicheren Zusammenlebens. Wenn die Politik nicht handelt und die Gesetze nicht den aktuellen Gegebenheiten anpasst, so kommt sie ihrem Auftrag nicht nach, leistet Beihilfe und ist für Leid und Tod durch Unterlassen mitverantwortlich.

  26. 19.

    Solange solche Wagen hier produziert und verkauft werden - was schon völlig unnötig ist, beides - und VW mit dem Porsche-Börsengang 9,1 MilliARDEN euro verdient, muss man sich nicht wundern, dass solche Karren auch genutzt werden. Jaja, ein Drogentaxi oder die Fahrt zum Bruch geht auch mit einem Ford. Aber die zu einer Clan-Hochzeit, die dann vor dem Brandenburger Tor endet, oder diese Auto-Poser, die nächtens durch die Stadt cruisen bzw. von Neukölln bis zu Wedding und zurück heizen, die wären mit einem Ford Fiasko oder Opel Mokka nicht wirklich spannend.

    Natürlich müssen auch keine Firmenwagen in Deutschland so aussehen, Hausfrauenpanzer sind da auch nicht angebracht, um Steuern abzuschreiben.

    Es braucht eine grundsätzliche Umdenke bei Karren.

    Das verhindert natürlich keine Clan-Kriminalität, aber die Straßen werden sicherer.

  27. 18.

    Ein Auto können Sie ohne weiteres bar bezahlen.
    Aber wenn Sie mehr als 10.000 Euro bei einer Bank einzahlen, müssen Sie nachweisen, woher das Geld kommt!

  28. 17.

    Wenn man ihren Vorschlag umsetzt, würde man das tun, was man bei Diktaturen nicht müde wurde zu kritisieren.

  29. 16.

    Könnte nicht die Senatsverwaltung für Justiz ggf. erforderliche Gesetzesänderungen über den Bundesrat (via Senatsbeschluss)auf den Weg bringen? Das BMJ (via Bundesregierung), das sich vorrangig mit den Corona-Regeln befasst zu haben und dessen Energie damit erschöpft zu sein scheint, hat nicht allein die Möglichkeit, Gesetzesänderungen ggf. auf den Weg zu bringen, nicht wahr? Aber wollen FDP bzw. Linkspartei diese Profilierung?

  30. 15.

    Meiner Meinung nach, ist das die Ernte für die „Ponyhof“ Politik der letzten Jahrzehnte und dem Ignorieren anwachsender Parallelgesellschaften durch alle Parteien. Denn was nicht sein kann, darf auch nicht sein. Leider befeuert dies weiterhin der Neuen Rechten großen Zulauf, denn die Bürger erleben diese Realitäten jeden Tag. Nicht nur hier in Berlin sondern auch in anderen Großstädten und Ballungsräumen. Ich hoffe inständig, dass unserer Polizei und der Justiz mehr Möglichkeiten gegeben werden.

  31. 13.

    Also ich fand die Politik Geisels bei der Bekämpfung der OK nicht nachlässig. Ist halt ein sehr dickes Brett zu bohren und eigentlich nicht mehr mit rechtsstaatlichen Mitteln zu lösen.

  32. 12.

    In der Beziehung haben unser Politiker wohl Klappen auf den Augen.
    Schwarz BVG fahren wird bestraft.
    Aber bei diesen Personen macht macht die Augen zu.
    Oder sollte es Angst sein.?

  33. 11.

    Wir wurden für einen Ladendiebstahl in UHaft gesteckt. Und diese Clans machen was sie wollen.
    Warum wird die Beweislast nicht auf den Besitzer der Fahrzeuge gelegt. Wo her das Geld fürs Auto kommt, und nicht die Justiz beweisen muss woher es kommt.
    Es wäre ganz einfach nachzuweisen wie es läuft.

  34. 10.

    "Die nachlässige Politik hinsichtlich Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK)der letzten 25 Jahre unter den Regierenden Bürgermeistern Momper, Diepgen, Wowereit und Müller sowie den Innensenatoren Heckelmann, Schönbohm, Werthebach, Körting, Henkel und Geisel hat dazu beigetragen dass sich Clankriminalität erweitert hat.

    Sie irren, die Weichen wurden schon unter Lummer, Kewenig und den entsprechenden Senaten gestellt, auch um dubiose Parteifreunde und ihre Immobilengeschäfte zu schützen. Denn die OK macht nicht bei Clankrimininalität halt, im Gegenteil. Das sind eher Peanuts.

    "Die offensichtlich ungenügende Strafverfolgung und Verurteilung ermuntert organisierte Kriminelle in Berlin sogar ihre Geschäftsfelder zu erweitern."

    Für die Gesetze ist aber der Bund zuständig wie hier bereits richtig bemerkt wurde.

  35. 9.

    Aber bei Jägern und Sportschützen wird regelmäßig unangemeldet kontrolliert, ob die Waffen ordnungsgemäß verwahrt werden. Das ist einfacher und macht keine Probleme!

  36. 8.

    Grund für die sich weiterhin ungehindert ausbreitende Clan- u. andere Kriminalität ist m.E. auch, dass die Straf- und Verfolgungsbehörden immer noch nicht genügend vernetzt sind, es keine einheitlichen, bundesweitenStrukturen gibt, von fehlender Digitalisierung und starker Software gar nicht zu reden. Stattdessen werden Polizei und Justiz massiv daran gehindert, ein solches aufzubauen. Dann wird immer das Gespenst des DATENSCHUTZES herausgeholt! Aber mal ehrlich: Wer nichts zu verbergen hat, sollte i.d.R. davor keine Angst haben. Wer zuhause Alexa o.ä. nutzt, ständig online bestellt, sich nach Hause liefern lässt, ist doch eh schon gläsern - mindestens von Google & Co. Mir persönlich ist lieber, sicherer zu leben u. solche Subjekte wie Clanmitglieder von der Straße zu holen, als mich über darüber aufzuregen, dass unsere Behörden evtl. über meine Daten verfügen könnten. Lächerlich! Behördliche Aufgaben, auch für den Bürger, wären einfacher, wenn Datenschutz neu geregelt werden würde.

  37. 7.

    Das ist alles legal. Kein Fall für die Staatsanwaltschaft.
    Im Grunde könnten die Clans auch ganz legal Waffenfabriken mit allen behördlichen Zulassungen eröffnen und die Waffen dann verschwinden lassen. Man möge sich nicht vorstellen, dass aus solcher Waffenfabrik 1 Mio Pistolen als gestohlen gemeldet wird. Der Hersteller wird von der eigenen Clan-Versicherung (Geldwaschmaschine)entschädigt und die Waffen auf dem Schwarzmarkt im Inland verhökert.
    Es gibt keinen Grund die Waffenfabrik behördlich zu schließen; selbst nach dem 10. angeblichen Diebstahl nicht. Immer neue Geschäftsführer an deren Zuverlässigkeit nichts auszusetzen ist.

  38. 6.

    Die nachlässige Politik hinsichtlich Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK)
    der letzten 25 Jahre unter den Regierenden Bürgermeistern
    Momper, Diepgen, Wowereit und Müller
    sowie den Innensenatoren Heckelmann, Schönbohm, Werthebach, Körting,
    Henkel und Geisel hat dazu beigetragen dass sich Clankriminalität
    erweitert hat. Die offensichtlich ungenügende Strafverfolgung und Verurteilung ermuntert
    organisierte Kriminelle in Berlin sogar ihre Geschäftsfelder zu erweitern.
    Auch vor Schusswaffengebrauch im öffentlichen Raum wird nicht zurück geschreckt.
    Der OK muss sofort massiv viel energischer entgegen getreten werden.
    Ein weiter so darf es nicht geben.

  39. 5.

    Gute Arbeit. Weiter so. Super Artikel. Super geschrieben
    Sehr interessant.

  40. 4.

    Sehr guter Bericht!!!
    Vielen Dank an die Herren Bartocha und Wiese.

  41. 3.

    Bei uns in der Nachbarschaft lebt eine Familie aus dem Libanon (Besitzer eines Imbisses!), auf deren Grundstück "dicke" Autos stehen. Diese werden jedoch nicht von der Familie gefahren, sondern es tauchen immer wieder junge Männer (wahrscheinlich auch aus diesem Clan-Umfeld) auf, gehen aufs Grundstück, steigen in diese Autos ein und fahren weg und kommen abends mit diesen "dicken" Autos wieder, um die dann Abends auf dem Grundstück wieder abzustellen. Das geht schon seit Jahren so. Muss mir das jetzt komisch vorkommen? Ich denke mal, das passt alles genau in dieses Schema! Achso, und mit diesem Imbiss kann man unmöglich soviel Geld verdienen!

  42. 2.

    Wann wird das Verschleiern von Besitzverhältnissen endlich unter Strafe gestellt. Hier Clan Kriminalität, dort Immobilien Haie und Steuerhinterziehung. Grundsätzlich sollte Besitz , Vermögen von unklaren Besitzverhältnissen beschlagnahmt werden.

    Da sollte das Bundesjustizministerium mal tätig werden .

  43. 1.

    Wenn man die Täter von illegalen Autorennen als Mörder anklagt, dann wäre doch zu prüfen, ob die Eigentümer oder Verleier der Fahrzeuge als Mittäter anklagen kann.

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