36.000 Starter am Sonntag - Mehrere Straßen in Berlin-Mitte für Halbmarathon gesperrt

Fr 31.03.23 | 08:31 Uhr
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Archivbild:Zwei Tieflader stehen am 03.04.2022 vor dem Start des Berliner Halbmarathons quer zur Fahrbahn des 17. Juni und dienen so als Schutzwall.(Quelle:dpa/P.Zinken)
Audio: radioeins | 31.03.2023 | Interview mit Marathon-Rekordläufer Amanal Petros | Bild: dpa/P.Zinken

Am Sonntag machen sich Zigtausende Hobbysportler auf die Halbmarathon-Strecke in Berlin. Schon ab Freitag werden deshalb einige Straßen gesperrt. Teilnehmer und Zuschauer des Events können sich derweil auch sozial engagieren.

In Vorbereitung auf den 42. Berliner Halbmarathon am Sonntag sind in Berlin-Mitte ab Freitag mehrere Straßenzüge gesperrt. Seit 6 Uhr ist die Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Yitzhak-Rabin-Straße voll gesperrt.

Ab dem Abend (18 Uhr) wird die Sperrung bis zum Großen Stern ausgeweitet und die Ebertstraße kann zwischen Behrenstraße und Scheidemannstraße nicht mehr befahren werden, wie die Berliner Verkehrsinformationszentrale auf Twitter mitteilte.

36.000 Läuferinnen und Läufer erwartet

Ebenfalls ab Freitagabend sind Yitzhak-Rabin-Straße, Heinrich-von-Gagern-Straße, Annemarie-Renger-Straße, Paul-Löbe-Allee, John-Foster-Dulles-Allee und Dorotheenstraße gesperrt. Die Einschränkungen dauern vorraussichtlich bis zum Montagmorgen (6 Uhr).

Am Sonntag ist in der Zeit von 7 bis 17:30 Uhr auch die Straße unter den Linden zwischen Brandenburger Tor und Friedrichstraße gesperrt.

Zum Berliner Halbmarathon am Sonntag (2. April) haben sich etwa 36.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Die Strecke führt unter anderem über den Kurfürstendamm, das Schloss Charlottenburg, den Potsdamer Platz und den Checkpoint Charlie.

Stadtmission sammelt Sportsachen

Die Berliner Stadtmission nutzt den diesjährigen Halbmarathon wie schon im vorigen Jahr für das Einsammeln von Kleiderspenden. Läufer können gut erhaltene Sportsachen wie Laufschuhe, Sportjacken, Jogginghosen und Hoodies am Sonntag an zwei Standorten abgeben.

Sowohl bei der Anmeldung am Flughafen Tempelhof als auch im Startbereich des Halbmarathons sammeln ehrenamtliche Helfer die Kleiderspenden ein. Bereits am Freitag und Samstag können wenig abgenutzte Sportschuhe beim Anmelde-Event abgegeben werden. Bedürftige können die Kleiderspenden bereits in der nächsten Woche in der Kleiderkammer der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße 68 erhalten.

Sendung: radioeins, 31.03.2023, 06:40 Uhr

12 Kommentare

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  1. 12.

    ... oha, ich vermute mal, hier "spricht" jemand aus der 'Hobby-Trommelszene' (?) ...

  2. 11.

    Plötzlich gehören die Außenbezirke wieder zu Berlin? Sonst reden die Innenstädter doch gerne von Vororten. Nee, City Marathon gehört in die Mitte der Stadt. Lass Dein Bashing

  3. 10.

    Ich freue mich wie jedes Jahr aufs anfeuernde Trommeln und wünsche allen Läuferinnen und Läufern, dass sie ins Ziel kommen.

  4. 9.

    Damit Du/Sie auch mal die grünen Lungen der Stadt kennen lernen. Die Läufer kennen das alles bereits durch ihre Trainingsläufe

  5. 8.

    Weil die Sponsoren für Bilder mit Sehenswürdigkeiten im Hintergrund zahlen und nicht für die bewaldete Havelchaussee. Außerdem ist es auch Marketing der Stadt.
    Aus einer Laufveranstaltung ist ein Marketingevent geworden. Gilt besonders für den Marathon.

  6. 7.

    Ich wünsche allen Läufern und Zuschauern gute Laune bei bestem Wetter. Die Miesmacher verstecken sich in ihren Fahrkabinen und lassen schlechte Luft ab.

  7. 6.

    Wieso ist man Spiesser wenn man da mitläuft???
    Mach doch selber mit…
    Im Übrigen kommen die meisten Starter aus Berlin

  8. 5.

    Warum immer die City, Berlin hat auch schöne und Grüne Außenbezirke zum laufen....

  9. 4.

    Halbmarathon, Marathon, CSD und die Loveparade (hoffentlich)....finden jedes Jahr statt und jeder weiß es. Und nun ??
    Man kann sich doch darauf einstellen oder??

  10. 3.

    Naja, ist ja keine Klimademo, irgendwas mit Gendern oder eine Jarasch-Fussgängerzonenparty was aus irgendeiner grünen Ecke kommt.

  11. 2.

    Werden diese Straßensperren jetzt auch von frustrierten Autofahrern, die wahlweise dringend zur Arbeit müssen oder Omma besuchen müssen beseitigt?

  12. 1.

    super, die Stadt wird mal wieder für bourgeoisen Kommerz gesperrt.
    Da gibts dann wieder Brot und Spiele für die zugezogene Spiessergesellschaft …
    Gibts nicht noch eine Wahl, die man hätte veranstalten können ?

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