Sparsamere Weihnachtsbeleuchtung - Ku'damm leuchtet reduziert

Mi 29.11.23 | 20:28 Uhr
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Archivbild: Weihnachtsbeleuchtung am Kurfürstendamm in Berlin Charlottenburg. (Quelle: dpa/Joko)
Video: rbb24 Abendschau | 29.11.2023 | A. Breitfeld | Bild: dpa/Joko

Auf der Berliner Einkaufsmeile am Kurfürstendamm ist die Weihnachtsbeleuchtung offiziell angeknipst worden. Mangels Finanzen ist sie weniger opulent als in früheren Jahren. Das Startsignal gab am Mittwochabend unter anderem der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU).

Der Veranstalter hatte angekündigt, dass in den Bäumen entlang des Boulevards rund 140 Kilometer LED-Lichterketten erstrahlen sollen. Die Beleuchtung reiche vom Rathenauplatz in Halensee über den Ku'damm und die Tauentzienstraße bis zum Wittenbergplatz, teilte die Arbeitsgemeinschaft City mit, die sich für eine Aufwertung der City West einsetzt.

Täglich ab 16 Uhr leuchtet es

Auf den 4,5 Kilometern gibt es in diesem Jahr etwas weniger Lichterglanz. Die 600.000 Euro, die für eine vollständige Beleuchtung mit großen Leuchtelementen wie etwa Schneemann und Nussknacker benötigt worden wären, seien nicht zusammengekommen, hieß es. Das nun eröffnete Spektakel werde mit 100.000 Euro vom Senat und 330.000 Euro aus der Wirtschaft sowie von Berlinerinnen und Berlinern finanziert.

Die Weihnachtsbeleuchtung soll den Angaben zufolge bis zum 6. Januar täglich ab 16 Uhr Besucherinnen und Besucher auf die Shoppingmeile im Berliner Westen locken.

Sendung: rbb24 Abendschau, 29.11.2023, 19.30 Uhr

10 Kommentare

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  1. 10.

    Peinliche Politik
    Peinliches Berlin

  2. 9.

    „Einzelhandel“? „Gastronomie“? „flanierende Menschen“?
    — ‚Living in the past‘ heißt das wohl…..

  3. 8.

    London, Paris Barcelona, etc,etc ,
    jede Stadt kann es - nur nicht Berlin!!!
    Was für ein Wunder !!!

  4. 7.

    Ach ist das so schöööön - blöd. Und das mit 100 T€ vom Senat. Das feuert das Geschäft an, vielleicht.
    Aber Sondervermögen verschieben....Berlin eben.

  5. 6.

    Was gibt's denn noch am Ku'damm? Kinos, Theater, Discotheken, Restaurants, Straßencafés, (inhabergeführte) Läden verschiedenster Branchen, mit einem vielfältigen Angebot - fast alles weg. Die Straße ist zu einer Aneinanderreihung von Luxusläden für Klamotten, Schmuck und dergleichen verkommen, darunter wohl viele "Flagshipstores" weltweit agierender Unternehmen, bei denen es nicht unbedingt darauf ankommt, dass der Laden rentabel arbeitet (was wegen der horrenden Miete vermutlich auch gar nicht möglich ist).

    Nach Geschäftsschluss, also spätestens um 20 Uhr, stirbt die Straße dementsprechend aus, weil es ja kaum noch etwas gibt, weshalb man abends dort hingehen sollte. Dann könnte man also auch das Licht ausknipsen. Und die Bürgersteige hochklappen.

  6. 5.

    Es ist wunderschön, den Ku'damm wieder leuchten zu sehen. Ich danke allen, die dies auch dieses Jahr wieder ermöglicht haben. Mir machen die Verantwortlichen damit eine große Freude.

  7. 4.

    Was ist denn daran erstaunlich? Das ist kein kleiner Weihnachtsbaum, der eine Lichterkette bekommen hat. Auf fast 5 km wurden in sehr sehr vielen Bäumen Lichterketten professionell verlegt und dann wurde alles an das Stromnetz angeschlossen. Haben Sie eine Vorstellung, was das für ein logistischer Aufwand ist? Wie lange das gedauert hat? Welche Geräte dafür notwendig waren?

  8. 3.

    Der Einzelhandel sowie die Gastronomie profitieren doch auch von der tollen Beleuchtung des Kudamms durch die flanierenden Menschen und sollten sich deshalb finanziell ein wenig mehr an den Kosten für das Strahlen des Kurfürstendamms beteiligen.

  9. 2.

    Erstaunlich ist zumindest der Preis,bei dem Anteil der zuvor genannten eigentlich minimalen Anteil des Preises für den Strom.Aber der Rest exorbitant.steht dazu in keinem Verhältnis.

  10. 1.

    Wie setzen sich die Kosten denn zusammen? Material, Auf-/Abbau? Strom? Auch die "Billigvariante" ist erstaunlich. Ich hoffe, es lohnt sich für den Handel.

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