Archivbild: 10.04.2019, Berlin, zwei Männer unterhalten sich während sie ihre Kinder in Kindertragen bei sich haben (Quelle: dpa / Britta Pedersen).
Bild: ZB

Systemrelevante Berufe - Senat lockert Regeln für Notfallbetreuung von Kindern

Polizei, Feuerwehr, Pflegekräfte, Einzelhandel: Bisher durften nur Eltern die Notfallbetreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen, die beide in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Nun steuert der Berliner Senat nach. Bisher reicht die Betreuung nicht aus.

Der Berliner Senat lockert die Bedingungen für die Notfallbetreuung von Kindern während der Corona-Krise. Statt beiden Eltern muss künftig nur noch ein Elternteil in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeiten, um die staatliche Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können.

Darauf hat sich der Senat am Samstag nach Angaben der Bildungsverwaltung in einer Telefonkonferenz verständigt. In der nächsten Senatssitzung soll die Neuregelung formal beschlossen werden. 

Regelung für sieben Berufsgruppen

Diese angepasste Regelung gilt künftig laut Angaben des Senats für folgende Berufsgruppen:

- Medizinisches Personal (Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte medizinische Fachangestellte, Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, Beschaffung und Apotheken)

- Pflege

- Polizei

- Feuerwehr

- Justizvollzug

- Behindertenhilfe

- Einzelhandel (Lebensmittel- und Drogeriemärkte)

Sechs Prozent werden betreut, 15 Prozent sollten es sein

Die Betreuung für die Ausnahmefälle wird innerhalb der bisherigen Kita-Gruppen angeboten. Dazu hatten dem Senat Virologen geraten, um neue Kontakte zu vermeiden. Bisher funktioniert die Notfallbetreuung der Kinder in Berlin noch nicht ausreichend. Nur etwa sechs Prozent der Kinder von Eltern in "systemrelevanten Berufen" werden betreut, 15 Prozent wären laut der Bildungssenatorin Sandras Scheeres (SPD) nötig.

In Berlin stellten Schulen und Kitas seit 16. März stufenweise ihren Betrieb ein. Als erstes schlossen die Oberstufenzentren, seit 17. März sind alle Schulen und Kitas dicht. Zunächst gilt diese Regelung bis zum Ende der Osterferien am 19. April.

Sendung: rbb24, 21.03.2020, 16 Uhr

206 Kommentare

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  1. 206.

    Wir rudern, wie so gut alle Eltern mit Kindern, seit Wochen und waren froh, dass nun zum einen die Anwaltschaft sowie die Ein-Eltern-Regelung in Kraft tritt, da wir dann davon betroffen sind. Ich bin innerhalb meiner Kanzlei Leiterin und Ausbildungsbeauftragte. Wir haben es immer wieder mit Home Office versucht, aber bei den Aufgaben ist eine Anwesenheit im Büro einfach unabdingbar und ich kann im Home Office meine Arbeitsleistung nicht nachgehen. Nun die Ernüchterung: Den Antrag auf Notbetreuung kann ich in unserer Kita stellen, aber einen Kitaplatz erhalte ich dennoch nicht, da die Kapazitäten ausgeschöpft sind... Das war´s … einfach so ein... Was bringt einem da die Systemrelevanz?

  2. 205.

    Schön das man auch im Landkreis Havelland die Notbetreuungs Regelung gelockert hat, aber warum NUR im gesundheitstechnischen, medizinischen, pflegerischen etc? Leisten Feuerwehren, Rettungsdienste oder ähnliche Hilfeleistungsorganisationen keine medizinische Unterstützung???
    Typisch LK HVL bzw Land BRB
    Wenn man schon Regelungen lockert dann für ALLE Bereiche...

  3. 204.

    Genau dieses Dokument kenne ich auch ;)Zurück zur Sachlage und nochmal zu Annas Beispiel: Sie arbeitet im KH, er in der Energieversorgung = beide Elternteile sind systemrelevant und haben von vornherein Anspruch auf eine Betreuung.
    In der PDF-Datei (Konkretisierung der systemrelevanten Bereiche, die Anspruch auf eine
    Kita- oder Schulnotbetreuung haben) steht ganz klar, dass Anspruch Betreuung im Fall eines Home-Offices entfällt im Falle der Ein-Eltern-Regelung, NICHT ZWEIELTERNREGELUNG!
    Also Anna, melden Sie sich beim Senat und alles Gute weiterhin! Es gibt kein Dokument, welches Ihren Mann dazu zwingt, neben einer für die Bevölkerung wichtigen Aufgabe nebenbei noch das Kind zu betreuen!

  4. 203.

    Ich bin zwar aus einem anderen Bundesland, jedoch informiere ich mich auch über die Landesgrenze hinaus über die Handhabung der Notbetreuung.
    Hier ist die Quellenangabe für Ihr Bundesland (Stand 23.03.2020)
    konkretisierung-der-systemrelevanten-berufe.pdf

  5. 202.

    Und Erzieher haben auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn beide Eltern in systemrelevanten Bereichen arbeiten. So wie viele andere Gruppen auch.

  6. 200.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Dieser Ausnahme zustand "Coronavirus" ist für alle Menschen belastet.
    Das Fachpersonal in der ambulanten Familienhilfe müssen auch in dieser schweren Zeit unsere Arbeit nachgehen, und viele Familien begleiten, unterstützen und beraten. Weswegen denkt keiner an uns? weswegen stehen wir nicht auf der Liste der Relevanten Berufe? Wo sollen unsere Kinder hingehen , wenn wir in anderen Familienarbeiten? Zu Gr0ßeltern dürfen sie nicht. Zuhause sollen unsere Kinder bleiben. Aber wer betreut sie ?, wenn sie nicht ihren Kindergarten besuchen dürfen?

  7. 199.

    Guten Abend, ich Erzieherin, liebe meine Arbeit und mache sie täglich ohne Pause (da eine Rotation nicht stattfinden soll)solange wie die Eltern der mir zugeteilten Kinder es brauchen ( also auch mal 8+). Wenn ich dann nach Hause fahre, habe ich zwei schulpflichtige Kids und bin ihr Lehrer. Auch unser Alltag steht derzeit Kopf und ich bitte hier inständig auf das große Ganze zu schauen und nicht nur auf sich selbst zu sehen. Denken sie an ihre Kids, das Wertvollste was Sie und ich haben. Wir wollen die Kitas im Notbetrieb weiter führen und nicht eventuell schließen, weil der Virus in der Einrichtung angekommen ist.
    Ihnen und Ihren Lieben viel Gesundheit

  8. 198.

    Hallo Maja. Definitiv wurde von Frau Scheeres gesagt, dass, wenn ein Elterteil im Homeoffice arbeitet, kein Anspruch auf Notbetreuung besteht. Und das ist gut so. Die KollegenInnen im Notdienst gehören übrigens nicht zu der Regelung der Zweieltern. Da passt doch etwas nicht, oder? Wir sind immer bereit, Eltern zu unterstützen, aber wir möchte wahrgenommen werden. Wir sind kein Abschiebehafen. Ich würde ihr Kind auch ablehnen. Und das mit einem gutem Gefühl. Wie finden sie es, wenn wir nicht mehr mit Umarmung trösten, nicht mehr wickeln und die Kinder keine Nähe mehr bekommen? Ich lasse mir kein weinendes Kind, mit triefender Nase und bellendem Husten, auf den Schoß setzen. Und ich verbiete das auch klar meinen KollegenInnen. Denn ich trage die Verantwortung für sie. Sie tragen diese für ihre Familie. Bitte tragen sie sie auch.

  9. 197.

    Also ist die Arbeit ihres Mannes wichtiger als die Gesundheit ihres Kindes? Denn die Kinder, sowie Erzieher, Leitung oder Schlüsselbefugten in den Kitas und Schulen, werden selbst bei Symptomen nicht getestet...
    Vielleicht sollte man da überlegen, wo die Priorität liegt.
    Ich kenne mehrere Leute, die ihr Homeoffice mit 2-3 Kita-Kindern schaffen.

  10. 196.

    Hallo, ich würde gerne wissen warum nur der Einzelhandel für Lebensmittel und Drogerien eine Notbetreuung bekommen. Ich arbeite im Baumarkt und mir steht keine Notbetreuung zu.

  11. 195.

    Also ehrlich, HomeOffice und Kind betreuen muss einfach in dieser Situation unter einen Hut gebracht werden. Alle sind enorm belastet. Ihr Mann schafft das. Wenn einer zuhause ist, dann sollte die Notfallkita entlastet werden.

  12. 194.

    Hallo Maja,
    die Einzige, die hier an Sympathie verliert sind Sie. Es ist eine Frechheit hier ALLE Erzieher/-innen über einen Kamm zu scheren! Wenigstens gibt es auch Eltern, die dankbar sind, dass wir ihre Kinder betreuen und für diese Eltern machen wir das auch sehr gerne!

  13. 193.

    Hallo Anna, mit Argumenten kommen Sie bei diesen Menschen nicht weiter (siehe all die Kommentare). Die Beiträge wiederholen sich einfach. Dass die Erzieher Sie noch bezüglich der Inanspruchnahme "hetzen" ist eine absolute Frechheit.
    Ich würde mich an Ihrer Stelle direkt an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie per E-Mail melden und ihre Erfahrungen mit Bezug auf die konkrete Kita schildern(post@senbjf.berlin.de). In meinen Augen hat diese Berufsgruppe während dieser Krise ganz viel an Sympathie verloren.

  14. 192.

    Guten Tag,

    Ich kann nachvollziehen, dass sie von ihrer derzeitigen Situation "genervt" sind. Nur versetzen sie sich bitte auch mal in die Situation der Erzieher. Sie müssen ungeschützt mit den Kindern arbeiten. Es hat sich gezeigt, dass Kinder in großem Maße Überträger sind - oftmals ohne Symptome. Die Erzieher haben auch Familie, auch Kinder, auch alte Eltern die sie u.U. gerade mitversorgen. Und es erkranken und sterben auch gesunde Menschen, sogar Teenager und Kinder.

    Das bedeutet mit mehr Kinder in der Notbetreuung auch ein höheres Risiko für ihr Kind und ihre Familie.


    Ich stehe auch vor der Herausforderung mein Homeoffice zu organisieren. Weiche auf extrem frühe Morgenstunden, Abend- und Nachtstunden bzw. Sobald wir Eltern uns beide zu Hause befinden. Das muss ich halt straff organisieren.


    Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gesindheit

  15. 191.

    Hallo, ich habe das Problem, dass ich im Krankenhaus arbeite und mein Mann weit in Brandenburg bei einem Energieerzeuger. Somit haben wir einen Notkitaplatz erhalten. Dummer Weise hat der Arbeitgeber meines Mannes angeboten, Homeoffice zu gewähren. Somit braucht mein Mann nicht mehr mit der Bahn mit ganz vielen andern oder wer sich auch traut, zu fahren. Dummer Weise hat die Kita Wind davon bekommen und jetzt bekommen wir permanent Spitzen, dass wir das Kind doch zu Hause behalten können. Andere müssten das ja schließlich auch. Ich sehe das anders. Meinem Mann wurde aus Sicherheitsgründen Homeoffice angeboten. Er ist kein kleines Licht und er muss arbeiten. Wozu hat man denn die Notbetreuung, wenn das durch Homeoffice ausgehebelt wird. Diese systemrelevanten Bereiche sollen arbeitsfähig bleiben. Mit einem 3jährigen kann mein Mann nicht arbeiten. Wenn es so weitergeht, dann fährt mein Mann wieder auf Arbeit, natürlich mit dem Zug. Dann bringen wir halt Corona mit. Bin echt genervt...

  16. 190.

    Warum bekommen Briefzusteller keine Notbetreuung ?

  17. 189.

    Eine Frage hätte ich zum Thema lockere Notbetreuung. Gilt das was der Senat entschieden hat nur für Berlin oder auch für z.b das Land Brandenburg. Ich bin der Meinung wenn es gelockert wird dann für alle. Wenn nicht sollte sich Herr Dr. Dietmar Woitke mal was einfallen lassen. Es betrifft schließlich nicht nur Berlin sondern alle.

  18. 188.

    Es geht nicht darum, dass man nicht arbeiten will sondern um die Schutzmaßnahmen! Und ich kann Ihnen versichern der Grundton ist derzeit mehr als fragwürdig. Wenn dann noch Aussagen kommen, warum denn die Bezugserzieherin des Kindes nicht da sei, obwohl diese zur Risikogruppe zählt und Eltern möchten, dass diese doch kommen solle, damit das Kind eine vertraute Person hat oder Aussagen getroffen werden wie es sei doch völlig egal welche Maßnahmen wir ergreifen würden zum Schutz der Kinder und des Personals, schließlich würde ja eh das Haus geschlossen werden, wenn das Kind mit Corona in die Einrichtung käme. Diese und viele weitere Aussagen hören wir uns derzeit an und es geht mit keinem Wort darum, wie wichtig in dieser Zeit die bestehende Gesundheit der Kinder und auch der Bezugspersonen (Personal) ist. Und das getroffene Schutzmaßnahmen dann auch noch in Frage gestellt werden. Und so war es auch schon zu Zeiten vor Corona! Beste Grüße aus der Notbetreuung

  19. 187.

    Was nutzt eine jetzt höhere Kinxerzahl, wenn eine Kita wegen eines mit Sicherheit kommenden Coronafalls schließen muss? Letzendluch ist dann die wichtige Betreuung nicht mehr gegeben!!

  20. 186.

    Es gibt noch einen Unterschied zwischen Menschenfreundlichkeit und dem schutzlosen Ausgesetztsein. Wir sind ja in Notbetreuung und riskieren für die Allgemeinheit unsere Gesundheit und die unserer Angehörigen. Immer, wenn Erzieher und andere soziale Berufsgruppen auf Misstände aufmerksam machen , oder gar für ihre Rechte (gleicher Lohn für gleiche Arbeit) streiken, wird das als mangelnde Solidarität ausgelegt. Die erste Mutter die heute morgen nach der Neuregelung fragte und sich auf die Liste setzen ließ, war eine nicht Berufstätige, deren Ehemann ist. Ich gebe zu, dass meine Solidarität und Bereitschaft, meine Gesundheit in die Waagschale zu werfen, da an ein Ende kommt. Außerdem sehe ich in diesem Fall auch keine Menschenfreundlichkeit Irgendjemandem gegenüber. Wir haben keine Schutzkleidung, keine Masken und keine Abstandsaufkleber auf dem Boden, weil wir mit Nähe arbeiten...stelle meine Schichten aber zur Verfügung, wenn dann die Kita wieder voll wird, liebe Menschenfreundin.

  21. 185.

    Ein ganz anderer Vorschlag! Eltern bleiben zu Hause (ist doch egal, wer zu welcher Berufsgruppe gehört - dann ist halt die 112 unbesetzt und die Rettungsstelle dicht), passen auf ihre Kinder selbst auf und erhalten für die Betreuung die Auszahlung des Kitagutscheins. Die Erzieher gehen demnach leer aus - keine Arbeit, kein Gehalt. Wer ein Problem damit hat, für die Allgemeinheit arbeiten zu gehen, soll es sein lassen. Man kann keinen zwingen, altruistisch zu sein. Aber dieses Jammern in Zeiten einer KRISE ist wirklich unverständlich!

  22. 184.

    Ich finde es eine Riesensauerei, dass so etwas wieder einmal hinter dem Rücken der Erzieher*innen abläuft!!!
    Hat man denn schon die notwendigen Maßnahmen zum Schutz, auch dieser Berufsgruppe, eingeleitet?
    Wie heißt es so schön? Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen, gerade in solchen Zeiten!
    Erzieher*innen sind einfach mal wieder die Bauernopfer, denn egal, ob Kita oder Schule, der Kontakt mit Kindern ist immens!!!
    Gestern wurde in den Medien soviel zu Neuerungen erklärt, aber über Berliner Änderungen in der Betreuung verliert man kein Wort. Sind alle in Quarantäne?
    Selbst wenn man eine Betreuung umorganisiert, bedarf es dafür auch Zeit und Raum!!!
    Aber so ist der typische Umgang mit Erzieher*innen in Berlin-wenig wertschätzend und eine durch den Senat äußerst vernachlässigte Berufsgruppe und ganz davon abgesehen, wird hier wieder typisch weichgespült gehandelt.

  23. 183.

    Könnte gewährleistet werden, dass dieses Vertrauensverhältnis um die Gesundheit besteht, dass Kinder untereinander einen Sicherheitsabstand halten, sich mehrmals am Tag die Hände waschen und sich nicht ins Gesicht fassen, wäre ich der letzte Mensch, der sich gegen das Aufstocken der Notbetreuung ausspricht. Aber so wie Sie gesundheitliche Verantwortung für Ihre Patienten tragen, trage ich die gesundheitliche Verantwortung für die Kinder meiner Gruppe und das liebe Fraudoktor hat weder mit Selbstmitleid noch Arroganz oder dem Gehalt zutun! Liebste Grüße

  24. 182.

    Zunächst respektiere ich jeden systemrelevanten und auch unterbezahlten Beruf, welcher sich in diesen Zeiten zumeist ohne politische Unterstützung von Oben darum bemüht das System aufrecht zu erhalten, aber ich finde sehr respektlos mit erhobenem Finger auf die Erzieher & Lehrer zu zeigen, um ihnen Selbstmitleid vorzuwerfen und sie dazu aufzufordern sich zu organisieren. Wir tragen unseren Teil dazu bei indem wir spezielle Berufsgruppen Notbetreuung zusichern. Was hierbei oftmals vergessen wird ist, dass wir nicht nur uns und unseren Liebsten dem Virus aussetzen, sondern auch, dass die Kinder dem Virus ausgesetzt werden. Denn in der Aussage, dass wir mit gesunden Menschen arbeiten steckt nur eine Halbwahrheit. Zu oft werden Kinder mit Krankheitssymptomen oder mit fiebersenkende Mittel in den Kindergarten geschickt. Ein verantwortungsloses Verhalten, das heutzutage große Folgen haben könnte, für welches wir schlussendlich verantwortlich gemacht werden!

  25. 181.

    Es ist schon komisch das immer von 15% Prozent geredet wird. Hier bei uns können es 25 von 80 Kindern sein laut der neuen Regelungen. Also sind es schon mehr als 25% Prozent. Glaube da sollte man sich auch mal Gedanken machen, oder sollen wir gleich für alle öffnen?

  26. 180.

    Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Menschen reagieren, wenn Ihnen die Sachargumente ausgehen.
    Im Übrigen sind in einem Diskussionsforum ALLE anonym. Einen schönen Tag noch!

  27. 179.

    Dagegen spricht, dass unser Arbeitgeber, der Senat von Berlin keine Handschuhe, geschweige denn Schutzmaske hat, weil es keine mehr gibt. Soviel zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

  28. 178.

    Da fragen wir aufgeregten Erzieherinnen uns, weshalb SIE sich anonym geben!

  29. 177.

    Hallo, wie genau wurde vom Senat denn die Liste der systemrelevanten Personen definiert? Ich arbeite im Fahrzeugprüfwesen. Das Fahrzeug in das ich einsteigen muss, kann mit Sicherheit so kontaminiert sein, dass ein paar Schutzhandschuhe wohl nicht ausreichen werden. Der Arbeitgeber beruft sich einfach auf die 'Systemrelevanz' und stellt die Arbeit nicht mal zwei Wochen zurück.

  30. 176.

    Das hat nix mit selbstmitleid zu tun. Es hat etwas mit Brandherd zu tun!
    Wir arbeiten ebenso nah am Brandherd, wie Ärzte und andere. Und wenn mehrere Kinder auf einem Haufen sind, werden sich die Corona-Viren freuen und den Champagner knallen lassen. Es geht um Menschenansammlungen, die es eigentlich zu vermeiden gilt.

    Es gibt Lösungen, damit dies nicht so organisiert wird.
    Ich sag nur: Grundsicherung. Gesetzliche Entwürfe, damit Arbeitgeber ihre Angestellten jetzt nicht kündigen.
    Aber die schwarze 0, scheint in Krisenzeiten wichtiger, als Menschenleben und Gesundheit.

  31. 175.

    Abstand halten ist bei Kitakindern nicht möglich. Als Erzieher hat man auch pflegerische Aufgaben usw..

  32. 174.

    Liebe aufgebrachte Erzieher/innen, in diesem Moment bieten zahlreiche Menschen mit und auch ohne medizinische Ausbildung ihre Hilfe in den Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Krankentransportdiensten, und überall, wo Not am Mann ist, an! Sie wollen ohne Entgelt einfach nur helfen! Also hört auf zu jammern und organisiert euch! Es gibt Kitas, wo nur ganz wenig Kinder Notbetreuung brauchen.(Bei uns nur ein einziges Kind von 180)Die können sicher mit engagierten Personal aushelfen. Oder lasst euch von den zahlreichen Freiwilligen helfen! Selbstmitleid hilft euch jetzt nichts, nehmt es selber in die Hand!

  33. 173.

    Die Kontaktverbote wurden eben von Frau Merkel verkündet. Das ist ein Gesetz für alle:
    nur Kontakt zu einer Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, ist erlaubt. Menschen, die darüberhinaus weitreichendere Kontakte haben (müssen)- z.B. durch Gesundheits- u. Versorgungsbetriebe, sind verpflichtet sich und andere durch größtmögliche Schutzmaßnahmen zu schützen. Diesen Schutz durch Schutzkleidung, Masken, Handschuhe, Desinfektion usw. muss der Arbeitgeber aufgrund u.a. der Fürsorgepflicht erfüllen. Verkäuferinnen, Erzieherinnen, Arzthelferinnen fordert es ein oder meldet es dem Gesundheitsamt.Ansonsten verstehe ich dieses Nachjustieren echt nicht. Sollte es irgendwo in einer Kita einen Härtefall geben, würde ich davon ausgehen, dass jede Kitaleiterin bei nachvollziehbaren Erklärungen der Härtefälle/Eltern eben auch das eine zusätzliche Kind mitbetreuen lässt. Nur dass wäre dann halt als Bitte der Eltern gewesen und nur bei echten Nöten. Jetzt muss sie die Zahlen erhöhen!

  34. 172.

    „ 7,4 Prozent der Kinder, die Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatten, wurden in Folge selbst positiv getestet. Bei den Erwachsenen sind es 7,9 Prozent.“
    „ von 2000 erkrankten Kindern in chinesischen Kliniken kam dabei zu dem Ergebnis, dass vor allem die Jüngsten von mittelschweren bis schweren Verläufen bei der Infektion betroffen waren. Laut dem chinesischem Zentrum für Kontrolle und Prävention von Krankheiten sind das etwas mehr als 10 Prozent der Säuglinge sowie sieben Prozent der Ein- bis Fünfjährigen.“Zitat Bild, 21.03.2020
    Ich bleibe dabei; es sind oberflächlich, vermutlich auf Basis von zu wenig Informationen getroffene Entscheidungen. Populistisch und ohne Weitblick!

  35. 171.

    Wie die Kanzlerin gerade gesagt hat:
    Ist die Abstandsregel das Wichtigste. Mindestens 1,5m Abstand halten.
    Friseure werden geschlossen, weil sie z. B. engen Kontakt zu den Mitmenschen haben.
    Wie funktioniert das denn bei den Erziehern in der Notbetreuung?
    Nur 2 Personen sollen höchstens aufeinander treffen.... Wie läuft dann die Notbetreuung ab?
    Die Erzieher werden nicht geschützt :(

    Da sollte sich auf jeden Fall auch etwas überlegt werden.
    Das ist für dieses Arbeitsfeld keine Arbeitszustand!

  36. 170.

    Ich wollte wissen, wer sich um die Hygienestandards für die Erzieher kümmert?
    Die Kassierer sind an der Kasse durch Folien, Handschuhe, Plexiglas usw. geschützt.
    Bei uns gibt es nicht mal Desinfektionsmittel?????

    Die Notbetreuung wird bei uns an der Schule auf die Erzieher 'abgewältzt', obwohl das gesamte Schulpersonal dafür verantwortlich ist. Die Lehrer 'müssen nur Homeoffice' machen.
    Nachdem jetzg nur noch ein Elternteil bei "bestimmten Berufsgruppen" systemrelevant sein muss, werden es noch mehr Kinder werden.
    Mit denen wird dann gemeinsam an den Aufgaben gearbeitet?
    Gemeinsam auf den Spielplatz gegangen? Gemeinsam zu Mittag gegessen?
    Usw.? Wie stellt man sich das vor?
    Wie werden die Erzieher in der Notbetreuung geschützt, die auch Familien haben und andere anstecken können?
    Die werden ja nicht mal selbst in ihrem Arbeitsumfeld geschützt.
    Kann man bitte auch mal an diesen Personenkreis denken.


  37. 169.

    Ihre Frage: "Und warum können Erzieher zum Eigenschutz keine Masken/Handschuhe tragen? Was spricht dagegen?"
    Antwort: Die Labilität und Psyche der Kinder.

  38. 168.

    Traurig ist nur Ihr Tunnelblick! Je mehr Menschen zusammen kommen, desto größer das Potential zur Ansteckung und Verbreitung. Das Gegenteil von Eindämmung. Es wäre also für alle hilfreich, die Notbetreuung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Denn sonst haben wir folgendes Szenario: mehr Kinder in der Kita, mehr Menschen auf den Straßen, um sie hinzubringen und abzuholen, mehr Menschen auf engstem raum in der Kita, mehr potentielle Gefahr zur Ansteckung für alle, mehr Krankheitsfälle in kurzer Zeit, höherer Bedarf an medizinischer Versorgung, dann wieder Schrei nach noch mehr Betreuung und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Das hat also nichts mit mangelndem Selbstwertgefühl zu tun. Manchmal hilft Nachdenken. Nicht Verurteilen!

  39. 167.

    Ihre Geringschätzung bei gleichzeitiger Abhängigkeit von den Erzieher*innen ist leider ein allgemein gesellschaftliches Übel.Ausserdem birgt ihre Argumentation mehrere Denkfehler:
    1.) Ein Übel entschuldigt kein anderes Übel (zum Thema Schutzmasken etc.)
    2.) Bitte stellen Sie sich das Szenario vor: 1 - 6 jährige Kinder sind 8h von Menschen in Schutzmasken und-handschuhen umgeben...
    3.) Da der Beruf zu den schlecht bezahlten gehört, besitzen die meisten kein Auto, fahren also mit öffentlichen Verkehrsmittel. Das führt zu einem größeren Risiko der Ansteckung: Erzieher*innen-> Kind->Eltern etc. Ergo: die Ansteckungsgefahr potentziert sich.
    4.) Woran erkennt man "Gesundheit" bei dem Kind. Man kann Überträger auch ohne Symptome sein.
    5.) Der springende Punkt: Wenn Erzieher*innen nicht zu den "systemrelevanten" Berufsgruppen gehören, aber gleichzeitig jeder nach ihnen schreit, ist das heuchlerisch. Auch sie haben Kinder!

  40. 166.

    Nein, leider ist diese Behauptung ebenfalls falsch.
    Mir fallen hier eine Reihe weiterer Berufe ein, in denen ebenfalls nicht auf Distanz gearbeitet werden kann, sondern Körpernähe normaler Bestandteil ist: Pflegekräfte inklusive Kinder/Anästhesieschwester, Altenpflege, Heilpädagogen, Ärzte, Zahnärzte, alle Arten von MFAs, Feuerwehr, Physiotherapeuten, Rettungssanitäter/-assistenten.....
    Der feine Unterschied ist, dass Erzieher mit gesunden Menschen arbeiten - alle aufgeführten Gruppen mit kranken Menschen. Was sollen also erst die obene genannten Gruppen machen?
    Und warum können Erzieher zum Eigenschutz keine Masken/Handschuhe tragen? Was spricht dagegen?
    Wie bereits erwähnt, Berliner Praxen sind immernoch nicht mit Schutzmaterial ausgestattet und falls ja, dann nur aus Eigeninitiative.

    Und seit wann gibt es eigentlich so viele (Hobby)Virologen?

  41. 165.

    Was bei der Diskussion gerne vergessen wird, ist die Tatsache, dass die Erzieherinnen und Erzieher gezwungen sind komplett ungeschützt zu arbeiten. Auf Distanz und mit Mundschutz und Handschuhen kann man kein Kind trösten. Und das nur damit die Partner der "relevanten" endlich wieder zur Arbeit können. Es werden aus wirtschaftlichen Gründen Menschen in Gefahr gebracht.

  42. 164.

    Diesen Brief habe ich gerade aufgesetzt und verschickt:
    Sehr geehrte Frau ......!
    Ihre Entscheidung die Regeln für die Notbetreuung in Kitas zu lockern ist für mich völlig unverständlich, weil
    1.) Die Erzieher*innen können keine wie auch immer geartete Schutzkleidung anlegen bei der Ausführung ihres Jobs.
    2.) Aufgrund des sowieso schon geringen Einkommens besitzen wenige ein Auto und müssen so öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
    3.) sich dann in einer Kita sehr viele kleine und große Menschen auf engem Raum und in stundenlangem Kontakt aufhalten werden.
    So erscheint mir ihre Entscheidung wenig hilfreich und geradezu absurd, wenn man das Ziel, hat die Ausbreitung einzudämmern.
    Ganz abgesehen davon, dass trotz einer scheinbaren zwingenden Unverzichtbarkeit der Erzieher*innen dieser Berufsstand nicht zu den "systemrelevanten" gehört. Das ist zwingend unlogisch und damit ebenso absurd.
    So bin ich gelinde gesagt, konstaniert und maßlos enttäuscht über Ihre Entscheidung!

  43. 163.

    Erzieher gelten als systemrelevant, weshalb es in d. vergangenen Woche zu Szenarien gekommen ist, in d. Pädagogen ihre eigenen Kinder notbetreuen lassen mussten, um andere Kinder notzubetreuen. Wenn d. Regeln wieder aufgeweicht werden, wird es zu einer Erhöhung d. Kinder in d. Einrichtungen kommen. Es gab auch in d. vergangenen Woche Arbeitgeber, d. ihre Mitarbeiter genötigt haben, im Büro anstatt im Homeoffice zu arbeiten, weil d. Arbeitgeber weitläufig unter d. Bereich Pflege etc. fällt. Dies wird nun auch nochmal für Arbeitergeber begünstigt. Mehr Arbeitnehmer, d. außerhaus arbeiten müssen, führt wieder zu mehr Menschen auf d. Str. u. im öffentl. Nahverkehr ergo wieder drastisch ansteigendes Risiko d. Infizierung.
    In einer Großstadt, wo viele Arbeitnehmer auf d. öffentl. Nahverkehr angewiesen sind u. Arbeitswege mit diesen zw. 30 u. 60 Min. d. Regel sind, ist dies, auch laut Virologen, unhaltbar. Als Selbstschutz werden mehr Pädagogen in ihren Einrichtungen campieren.

  44. 162.

    Sie bringen das Problem auf den Punkt (auf Ihre Branche bezogen): "Das Personal hat sich krank gemeldet. Weil sie gesagt haben, sie können ihre Kinder nicht betreuen, da sie nicht Systemrelevant sind." Genau DAS war das Problem vor dem 21.03., in den Krankenhäusern und sonstigen Gesundheitseinrichtungen haben sich massenweise Mitarbeiter krankgemeldet, weil sie eben keine Notbetreuung hatten! Daher ist die Modifizierung des Gesetzes das einzig Richtige! Menschen brauchen Rückendeckung, denn sie müssen jetzt, stärker denn je, belastbar sein.
    So nebenbei: In unserer Einrichtung war es bis jetzt 1! Kind von 100 Kindern!!!

    Nach der ganzen Duskussion bleibt für mich ein sehr bitterer Beigeschmack. Getreu dem Motto, wer meine (deplatzierten) Kriterien nicht erfüllt, dem drohe ich mit Krankschreibung, (innerer) Kündigung etc. und das mangelnde Selbstwertgefühl nimmt Übermacht.....Sehr traurig.

  45. 161.

    Danke! Sie sprechen mir aus der Seele! Auch Ihre Ausführungen unten sind vollkommen richtig. Erschreckend finde ich die hier geäußerten Meinung mancher Erziehr/in über Eltern. Unsere Kitaleiterin macht tatsächlich nur für uns (beide Elternteile Ärzte) die Kita auf! Glücklicherweise hat sie es verstanden, worum es geht...

  46. 160.

    Es gibt sehr wohl schwere Verläufe bei jüngeren Menschen, nur das diese eben nicht gleich versterben (wie die ü80 jährigen mit schweren Vorerkrankungen). Mir ist ein u 30 jähriger bekannt, dem es sehr schlecht geht!

  47. 159.

    Schwerbehinderte haben meistens Vorerkrankungen, aber ich meinte das in der Hinsicht auf die Fürsorge Pflicht des Arbeitgebers. In meinen Fall der Schulleiter. Dieser hat Lehrer mit Vorerkrankungen freigestellt.
    Und ich meinte... oder sind krank, d. h. Das Personal hat sich krank gemeldet. Weil sie gesagt haben, sie können ihre Kinder nicht betreuen, da sie nicht Systemrelevant sind. Dazu kommt der allgemeine Krankenstand und die Personelleunterversorgung. Also ihre Rechnung ist in Theorie gut, aber in der Praxis nicht realistisch. Also am Freitag war auf meiner Arbeitsstelle 35% des Personals Einsatzbereit. Auch die Praktikanten und FSJler die das System gestützt haben, sind nicht mehr Verfügbar. Wie gesagt ich mache gerne meine Arbeit und natürlich muss das System geschützt, dafür braucht es Notbetreuung. Es sollte aber eine Notnotnotbetreuung bleiben, sonst geht es nach hinten los.

  48. 158.

    So nochmal von vorne !!! Die Müllabfuhr arbeitet trotzdem weiter und es wird auch keiner im Müll versinken!!! Mein Mann arbeitet selbst dort und geht seinem Job täglich nach!! Ich möchte mich hiermit auch nochmal an die Männer und Frauen in Orange bedanken für ihre Arbeit !!!

  49. 157.

    Richtig. Aber die Egoisten sind jetzt irrelevant. Wichtig sind diejenigen, die jetzt gebraucht werden.
    Und wenn durch diese Maßnahmen mehr Krankenschwester und Ärzte zur Arbeit gehen können, dann ist das richtig!!
    Mein Mann und ich sind Ärzte und wir wissen, was auf uns zukommt. Unser Kind ist ab nächste Woche das einzige! Kind in der Kita (180 Plätze).
    Und ich kenne von den Kollegen mehrere solche Fälle. Da können sich die Kitas organisieren und gegebenenfalls Personal „ausleihen“. Vergesst die Egoisten, die Hamsterer, die sich jetzt wegducken! Die anderen sind jetzt wichtig!
    Erzieher/innen, organisiert euch untereinander! Wenn ihr das schafft, schaffen wir das auch! Und jetzt freue ich mich an einen sonnigen Sonntag die Zeit mit meinem Kind zu verbringen!

  50. 156.

    Ich arbeite in einer Kita und rechne morgen früh mit einem einzigen Chaos, weil der Personaleinsatz vor Ort auf den Minimalbedarf der letzten Woche abgestimmt ist. Fähige Leitungen mit motivierten Mitarbeitern werden es vielleicht im Laufe des Vormittags schaffen, genug Personal zu stellen, in anderen Einrichtungen ist dann eben Massenabfertigung angesagt. Juckt doch im Alltag auch niemanden, wenn sich ein Erzieher um 8 oder 10 Wickelkinder kümmern muss.

    Aber die Menschen merken sich wie sie behandelt werden. Es wird Kündigungen in Massen geben, wenn nicht formell, dann doch innerlich. Wer sich zukünftig über schlechte Betreuung seiner Kinder beklagt, sollte immer diesen 21.März im Hinterkopf haben. Der Tag, wo der Senat von Berlin Erzieher für unwichtig erklärt hat...

  51. 155.

    Liebe Mitmenschen, JEDER trägt seinen Beitrag zur Gesellschaft bei - jetzt stärker, denn je! Dies gilt sowohl für Erzieher (die arbeiten sollen), als auch für Eltern, die die Notbetreuung nur in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen sollen. Bitte keine sinnlosen Unterstellungen wie Eltern wollen ihre Kinder nicht betreuen. Die Gegenunterstellung wäre demnach: Erzieher wollen nicht arbeiten.....

    @stayhome: Von der Notbetreuung während der Schulschließungen fürsorglich ausgenommen sind Dienstkräfte über 60 Jahre, schwerbehinderte Dienstkräfte und Schwangere. Hier steht nichts für Vorerkrankungen oder alleinerziehden Eltern.
    Quelle: https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/schulpersonal/



  52. 154.

    Die Müllabfuhr wird trotzdem weiter ihr Arbeit machen ! Mein arbeitet dort selbst ....... es wird keine im Müll untergehen!!!

  53. 153.

    Ich arbeite um es erwähnt zu haben in einer Bäckerei und kann nur sagen das die Leute! Sry ! Den Ernst der Lage nicht in die Birne bekommen ! Über 450 Kunden in 3 std ! Ich habe jeden Tag Angst mich anzustecken und es auf meine Frau zu übertragen.

    BITTE BITTE !!! Denkt an die Mitmenschen lasst eure kids Zuhause und geht mir raus wenn es dringend sein muss !!

    Vielen Dank an jeden der sich daran hält !!

  54. 152.

    Guten Tag liebe Leser ,

    Es reicht und kotzt mich an ! Meine Frau ist Erzieherin und aufgrund einer Krankheit leider Risikopatient.

    An alle Eltern ! Seid ihr nicht in der Lage euch um eure Kinder zu kümmern ??
    Was wenn alles vorbei ist und die Erzieher sind krank oder aufgrund von Corona sterben ??

    Schaltet eure Hirne langsam mal ein und denk nicht nur an euch sondern an ALLE !

  55. 151.

    Ich bin auch Erzieher und arbeite Vollzeit. Da ich auch noch relativ jung bin, sowie keine Vorerkrankung habe, hält sich meine Angst in Grenzen. Die noch bei uns arbeiten, gehören nicht zur Risikogruppe und ihre Kinder sind auch aus dem Haus. D.h. 60% wurden freigestellt ( Der Senat stellt das Personal frei, was zur Risikogruppe gehört) oder sind krank (das sind die, die alleinerziehend sind). Deswegen können wir keine kleinen Gruppen betreuen, oder auf ein Mindestabstand achten. Also die Empfehlungen des RKI sind nicht umsetzbar. Der Punkt ist, die Wahrscheinlichkeit das sich gesunde Kinder anstecken und das Virus mit nach Hause bringen. Dadurch werden die Eltern in den Systemrelevanten Berufen erst recht angesteckt und fallen aus. Also ergo erhöht man damit nur den Zusammenbruch des System. Deswegen haben auch schon viele Eltern die Kinder zu Hause betreut, trotz widriger Umstände. Ich kann nur an die Vernunft der Eltern appellieren ihren Kindern und Familie dieses Risiko zu ersparen

  56. 150.

    Warum wird nun plötzlich wieder eine Öffnung als "notwendig" erachtete wird. Ich als Mitarbeiterin bei einem Träger mit vielen Einrichtungen habe Dreierlei erlebt:
    1. niemand, der oder die einen Bedarf hatte wurde abgelehnt
    2. einige Eltern, die vom Arbeitgeber aufgefordert wurden ihre Kinder in die Notbetreuung zu geben wollten dies schlicht nicht tun und haben von uns verlangt, dass wir Ihnen eine Schreiben ausstellen, in dem wir die Betreuung ablehnen- haben wir natürlich nicht gemacht, diese Kinder kommen trotzdem nicht
    3. Eltern, bei denen niemand einen systemrelevanten Beruf hat, die mit der täglichen Betreuung der Kinder überfordert sind und deshalb eine Betreuung fordern
    Ergebnis aus diesen Beobachtungen:
    1. Jeder, der es braucht bekommt es
    2. die eigenen Entscheidung der Menschen, ein Angebot nicht wahrzunehmen, kann niemand verhindern oder beschränken
    3. Menschen, die mit der Betreuung überfordert sind, haben von der neuen Regel auch nix
    Was soll also das Ganze?

  57. 149.

    Ich stimme Ihnen vollkommen zu.
    Vielen Dank für Ihren Kommentar

  58. 148.

    Auch die Sicherheitsbehörden des Bundes sind zwingend Systemrelevant.
    Kraftfahrtbundesamt und Eisenbahnbundesamt und Das LBA sorgen dafür, dass überhaupt noch Waren sicher transportiert werden. Grenzüberschreitend läuft flüssig nur noch der Schienenverkehr. Der muss unbedingt weiter laufen und die zuständigen Sicherheitsbehörden müssen arbeiten können.


    Niemand kann 12 Stunden nachts arbeiten und tags toben die Kinder in der Wohnung. Der Krankenstand wird explodieren.

    @ Julian Rehfeld: Vielen Dank für Ihren besonnenen Beitrag. Endlich einer, der wieder denkt!

  59. 147.

    Auch ich bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, ich schütze mich und andere mit Tüchern vor dem Gesicht und mit Handschuhen, ganz normale, also auch Haushalts-oder Gartenhandschuhe. Die müssen soweit wasch_oder abwaschbar natürlich auch mit Wasser und Seife gereinigt werden, genauso wie die Hände. Ich wahre die Husten - und Niesettikette, habe weder meine hochbtagte Mutter noch einen anderen Menschen angesteckt, gehöre selbst zur Risikogruppe, Aber allen Pflegekräften, die rund um die Uhr, auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen im Schichtdienst arbeiten so etwas zu unterstellen, dass sie ihre Kinder abschieben grenzt schon an Ignoranz, Unwissenheit und /oder Missverständnis.Und meinen Sie Pflegekräfte verdienen so viel mehr als Sie? Warum gibt es wohl den "Pflegenotstand?

  60. 146.

    Weil es dem Arbeitgeber egal ist, dass man selber zur Risikogruppe dazu gehört. Wenn der Bedarf da ist Kinder zu betreuen, werden auch Erzieher einberufen, die zu Risikogruppen dazu gehören.

  61. 145.

    Diese Entscheidung ist in Hinblick auf alle bereits erlassenen und noch geplanten gesellschaftlichen Einschränkungen völlig absurd!
    1. Mit dieser "Lockerung" werden indirekt auch sämtliche Berufe der Partner*innen "systemrelevant", da man ihnen offenbar nicht mehr zumuten kann, ihre Kinder selbst zu betreuen.
    2. In der mal schnell beschlossenen Änderung fehlt in der Liste der systemrelevanten Berufe tatsächlich die Gruppe der Erzieher*innen selbst!
    3. Auch Erzieher*innen haben Kinder, oha! Diese müssen dann verstärkt die Notbetreuung anderer Einrichtungen nutzen, in denen folglich mehr Erzieher*innen erforderlich sind, die ihre eigenen Kinder wiederum in Notbetreuungen geben müssen usw. - eine endlose Kette, die doch eigentlich gerade mit drastischen Maßnahmen verhindert werden soll.
    4. Erzieher*innen können sich im Kontakt mit Kleinkindern NICHT schützen!
    FAZIT: Die Gruppe der Erzieher*innen ist m. E. damit ein vom Senat angeordneter Kollateralschaden! VIELEN DANK!!!

  62. 144.

    Für systemrelevante Personen muss alles getan werden, dass sie sich nicht infizieren. Wenn ich jedoch einen neuen möglichen Infektionsweg auftue, indem die Kinder in die Kita können, obwohl keine Notwendigkeit besteht, ist das kontraproduktiv.

  63. 143.

    2. Sie haben Angst vor fehlendem Abstand zu(scheinbar gesunden) Kindern. Kommen Sie gerne ins Krankenaaus, schauen Sie sich die Arbeit der Polizei an, gucken Sie gerne Altenpflegern über die Schulter und schauen Sie endlich über den Tellerrand hinaus. Diese Menschen arbeiten tagtäglich und seit Jahrzehnten ohne jegliche Schutzausrüstung und leisten auch immernoch Mund-zu-Mund Reanimationen bei Menschen in entsprechender Situationen - unabhängig davon, was derjenige hat......Die Situation ist so wie sie ist. Man muss das Beste daraus machen. Kaufen Sie ihrem Personal Schutzmasken und waschen Sie sich regelmäßig die Hände.

    3. Und nur noch mal am Rande - glauben Sie ernsthaft es arbeiten nur gesunde Menschen in systemrelevanten Berufen, die kein Asthma, COPD, Leber/Nierenleider etc haben? Aber als Erzieher dürfen nur gesunde Menschen arbeiten?

  64. 142.

    Ich erlebe in vielen Kommentaren eine sehr eingeschränkte und für mich sehr beschämende Ansichtsweise. Nun dazu ein paar Erläuterungen:
    1. Warum zählen Erzieher nicht zu den systemrelevanten Gruppen und warum andere Menschen im Gesundheitswesen schon?
    -> ganz einfach: Das System sieht vor, dass nur ca 15 % der Kinder in die Notbetreuung kommen = damit sind es ca. 15 %, verdoppeln wir das Ganze auf 30 % Erzieher, die ihren Dienst antreten müssen. Die restlichen sind nicht eingespannt. Da kann man sicherlich im Kollektiv Lösungen finden -> Erzieher mit Kindern müssen seltener (als die großzügigen max 30 %)arbeiten, als kinderlose etc......
    Nun zum Gesundheitspersonal (und restliche Gruppen): diese Gruppen sollen weiterhin 100% arbeiten + Überstunden / Freiwillige Dienste etc machen -> als mindestens 100 %, es wird aber eher mehr als das sein.
    Ich sehe da einen klaren Unterschied!

  65. 141.

    Es gibt noch viel mehr systemrelevante Berufsgruppen, am Ende ist es wirklich schwierig überhaupt nicht relevante zu finden.
    Z.b. Müllabfuhr was passiert denn wenn der ganze Müll nicht mehr abgeholt werden kann? Noch mehr Krankheiten noch mehr Chaos?
    Die Lieferdienste, überlebenswichtig für manche die nicht mehr raus können, aber auch für die Versorgung der wichtigen Bereiche!
    Telefon und Internet sollte auch weiterlaufen, sonst geht am Ende nicht mal mehr WhatsApp.

  66. 140.

    Liebe Maja, es geht hier nicht darum, dass die Mitarbeiter nicht arbeiten wollen, sondern darum dass das Risiko für ALLE minimiert werden sollte und die Reaktion vieler hier zeigt einfach nur, dass sie Angst haben und auch dafür sollte Mann Verständnis haben!

  67. 139.

    Leute, es ist Zeit die Hysterie und die Angst mal kurz beiseite zu schieben und nüchtern zu denken

    1. Wenn man sich die bisherigen Zahlen der Infizierten von Corona und die der Grippewelle 2018 (wohl ca 25000 bestätigte Todesfälle) anschaut, dann ist es immer noch möglich, dass sich Corona nicht (!) deutlich anders entwickelt als die Grippewelle 2018. Sorry, aber anders kann ich die Zahlen nicht interpretieren.



    2. Die Anstiegsraten gehen zurück. Da auch Corona eine Inkubationszeit hat, kann man nicht ausschließen, dass der Beginn dieser Reduktion bereits vor dem Beginn der Beschränkungen ab Dienetag (Schulen, Kitas zu etc) lag.

    Ich kann natürlich in die Zukunft sehen aber man sollte wieder kritisch in alle Richtungen denken.

  68. 138.

    Ihre Argumentation ist fragwürdig:
    Nur weil die Einen etwas nicht haben, dürfen die Anderen nicht meckern, wenn sie es auch nicht haben???? Und der Abstand eines Kindes zu seiner/m Erziefer*in dürfte wohl nicht machbar sein, wie in den von Ihnen benannten Beruf.
    Sie zeichnen die Erzieher*innen als unbedingt erforderlich, aber wundern sich nicht, dass dieser Berufsstand nicht auch als systemrelevant eingestuft wird? Diese Menschen haben auch Familien, hallo!
    Nur benutzen, aber nicht wertschätzen. Das ist eine typische Sichtweise anderer auf diesen pädag. Berufsstand.
    Erzieher*innen sind nicht das persönliche Dienstpersonal der Eltern, denen es immer mehr an Eigenverantwortung fehlt, die sie an Menschen abgeben, dessen Berufsstand sie so geringschätzen. Was für eine solidarische Haltung.....

  69. 137.

    Liebe Maja, es geht hier nicht darum, dass die Mitarbeiter nicht arbeiten wollen, sondern darum dass das Risiko für ALLE minimiert werden sollte und die Reaktion vieler hier zeigt einfach nur, dass sie Angst haben und auch dafür sollte Mann Verständnis haben!

  70. 136.

    Da hätte ich doch gerne von Ihnen ein Lehrvideo, wie sie den 1-2 Jährigen das Niesen und Husten in die Armbeuge bei jedem Mal beibringen. Das ist lächerlich!

  71. 135.

    Liebe Marianne, dafür gibt es ja sicherlich auch Verständnis, dass die systemrelevanten Berufe entlastet werden und die Menschen sich gegenseitig unterstützen. Keine Frage! Aber wofür ich momentan kein Verständnis habe sind die Arbeitsbedingungen und Sicherheitsmaßnahmen. In allen Berufen die noch arbeiten werden Vorkehrungen getroffen (Sicherheitsabstand, Schutzkleidung, kontaktloses Bezahlen, Reduzierung der Kontakte, und was vielleicht noch alles umgesetzt wird). Vieles davon geht bei uns leider nicht. Und nur weil es bisher keine schweren Verläufe bei jüngeren gab, heißt dies nicht, dass es diese auch weiterhin nicht geben wird. Ich hoffe sehr, dass diese Krise bald überstanden ist und wünsche allen Kraft und Gesundheit, aber bis dahin sollte man alle soweit es geht schützen und nicht verhinderbaren Risiken aussetzen. Beste Grüße

  72. 134.

    Jeder der kein Homeoffice betreiben kann und mit Kunden, Patienten oder Kindern Kontakt hat, ist der Gefahr der Ansteckung ausgesetzt. Der eine mehr, weil er keine Schutzkleidung trägt und der andere evtl. weniger. Es muss dafür gesorgt werden, dass diese Ausrüstung, ausreichend vorhanden ist. Da müssen sich die Kitas und Horteinrichtungen auch mal selbst bemühen, wie Ärzte und andere Unternehmen auch. Nicht immer nur meckern. Es geht auch nicht darum, dass wir kein Bock haben auf unsere Kinder aufzupassen. Es geht darum, dass Ihr alle versorgt werden wollt, dann müsst Ihr aber auch etwas dafür tun! Wir müssen nicht gegeneinander kämpfen, sondern einander helfen!

  73. 133.

    Ich kann diese Entscheidung nicht verstehen!
    Andere Familien müssen auch damit auskommen, dass nur ein Elternteil zu Hause ist. Ich bin Erzieherin und würdige wirklich alle Bereiche, die in diesen Zeiten noch den Betrieb aufrecht erhalten (wozu unsere Berufsgruppe -am Rande- übrigens auch gehört.
    Aber warum (!) müssen jetzt die Türen der Kitas für weitere "Infektionsherde" geöffnet werden ?
    Gerade diese Berufsgruppen sind doch "nahe dran am Geschehen"! Wer garantiert mir, ob nicht eben auf diesem Wege nicht vermeidbare Keime in die Kita eingeschleppt werden !???
    Ich hoffe, Frau Scheres überdenkt diese Entscheidung noch einmal !

  74. 132.

    Hype? Sie wissen schon, dass die meisten der Erzieher*innen aufgrund der Gehaltshöhe kein Auto haben. Also müssen sie die kaum noch fahrenden öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Und auch wenn sie nicht an Corvid 19 erkranken , sind sie potentielle Überträger. Super! Alles wird eingedämmt, aber diese Berufsgruppe kann potentiell weiter das Virus übertragen.Es gibt keine Schutzkleidung für diese Berufsgruppe bei der Ausführung ihres Jobs. Auch diese Berufsgruppen haben Familie, nicht wahr. Ansammlungen von mehr als 10 Personen sind untersagt. Außer in der Kita? Weil verwöhnte Eltern mit ihren Kindern nicht klar kommen? Damit werden alle anderen Maßnahmen ad ab surdum geführt. Die Geringschätzung dieses Berufsstandes hat nun ihren Höhepunkt erreicht, obwohl jetzt alle nach ihm schreien. Das zweite Absurdum.

  75. 131.

    Ich bin Asthmatikerin und arbeite weiter als Erzieherin, also ebenfalls Risikogruppe. Ja sicher kann man auch Kindern erklären, wie man richtig hustet und niest, aber ob sie es in der Realität umsetzen ist eine ganz andere Schiene;)

  76. 130.

    Guten Morgen,

    ich finde es bezeichnend, dass Erzieher nicht mal aufgelistet sind.

  77. 129.

    ich verstehe die Momentane Situation zur Notbetreuung für Kita ABSOLUT NICHT!

    Die Schließung wurde veranlasst, weil sich das Virus langsamer ausbreiten soll. Notbetreuungen wurden für Systemrelevante Berufe BEIDER Eltern gestellt. In vielen Bundesländer (auch Berlin) fällt da zum ersten nicht mal der Erzieher Beruf und das obwohl wir WICHTIG dafür sind, dass die "Systemrelevanten" Berufsgruppen noch arbeiten können. Das ist der erste Widerspruch und respektlose Umgang mit diesem Beruf.

    Nun lockern viele Bundesländer den Anspruch auf eine Notbetreuung. Es reicht aus, wenn mind. ein Elternteil ein Systemrelevanten Beruf nachgeht. Und auch hier wieder: Der Beruf Erzieher ist nicht dabei. Die Erzieher sollen die Notbetreuung sicher stellen, dürfen ihre eigenen Kinder aber nicht mitnehmen oder zur Notbetreuung schicken, weil sie unwichtig für den Erhalt des Staates sind. Das ist doch Lächerlich!

  78. 128.

    Bravo. Genau. Und als im pädagogischen Bereich Tätige kann ich nur sagen, das kennen wir doch, dass man Kinder bekommt, dann aber 90 % der erzieherischen Aufgaben an Kita und Schule delegiert… Das soll sowieso endlich mal aufhören! Selbstverantwortung ist angesagt…

  79. 127.

    Ich kann die Angst, die umgeht verstehen. Was ich nicht verstehe ist, dass obwohl weder Kinder noch jüngere gesunde Menschen schwer erkranken oder sterben so ein Hype gemacht wird wenn die Gesellschaft Ihren Einsatz fordert.Wenn Sie als Erzieherin vorerkrankt sind sollten Sie das melden und sich so schützen lassen, dass Sie eventuell freigestellt werden von dieser Aufgabe. Es gibt viele gesunde junge Menschen, die diese Aufgabe übernehmen könnten. Auch wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet ist die Hilfe von Erzieherinnen und Erziehern gefragt, denn die Pflegekräfte, Feuerwehrleute usw. arbeiten im Schichdienst, also auch nachts. Wann sollen diese Menschen sich erholen, wenn der Partner am Tag arbeitet und die Kinder Betreuung benötigen?

  80. 126.

    Für mich ist das eine rein wirtschaftliche Entscheidung! Die Regierung sieht wie vielen Menschen gekündigt wurde und wie viele Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld beantragt haben, wie viele Existenzen krachen gegangen sind und gehen. Da können sich die Herrschaften selber ausrechnen, dass die versprochenen grenzenlosen Gelder nicht ausreichen. Da beschließt man mal schnell, dass der Virus nun doch gar nicht so schlimm ist und wir ganz viele wieder auf die Arbeit und in die NOTbetreuung geben können. Gott bewahre, dass sich die Regierung auch mal um das Volk kümmert! Wo würden wir denn da hinkommen?
    Ach und mehr Krankenhauspersonal zaubert sich durch solch einen Beschluss auch nicht her. Wo nichts mehr ist, kann auch nichts mehr kommen. Dafür hat die Regierung über Jahre selber gesorgt!

  81. 125.

    Liebe Kitaleitung, wie kann man ernsthaft diesen Satz schreiben: "Immerhin haben die Eltern einen geboren und nicht der Staat?" Ich hoffe inständig, dass weder Sie noch andere Familienmitglieder/Bekannte einen schweren Coronaverlauf erleben oder andere schwere Ekrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall etc. erleiden. Spätestens dann würden Sie merken, wie wichtig es ist, dass jede einzelne Fachkraft im Gesundheitswesen zur Verfügung steht und eben nicht einfach ausfällt....
    Zum Thema Schutzausrüstung - lesen Sie bitte selbst auf der Seite der KV Berlin oder KV Brandenburg nach, dass die Praxen in beiden Ländern immernoch nicht die notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung haben (und das im medizinischen Bereich bei Kontakt mit KRANKEN Menschen!)

  82. 124.

    Ich kann die Entscheidung des Senats nicht nachvollziehen. In unsrer Kita werden seit Mittwoch Notdienst kinder betreut. Und nun wird sich die Zahl der zu betreuenden Kindern noch erhöhen und damit das Infektionsrisiko für Mitarbeiter und Kinder vergrößern, der weile vielleicht Familienmitglieder, die nicht zu den sytemrelevanten Berufen gehören zu Hause sind! Die Abendschau hat gestern den Beitrag mit einer Erzieherin bebildert, die eng an den zu betreuenden Kindern sitzt und eine Geschichte vorliest. Genau das zeigt das Problem, Erzieher sind überhaupt nicht geschützt, wir können den Abstand von 1,5 Metern nicht einhalten und arbeiten auch nicht Schutzkleidung und Handschuhen!!!!

  83. 123.

    Aber ihr habt euch schon bewusst für die Kinder entschieden und wolltet sie auch haben. Oder nur mit der Option sie irgendwann mal in die Kita abzuschieben. Wie kann es sein, daß ich mich als Erzieherin der Gefahr aussetzen muss (BVG Fahrerin) um Kinder Notfall Betreuung zu geben, für Eltern mit einem System relevanten Beruf. Sehr gutes Beispiel, Papa Arzt, Mama arbeitet im Kino. Wie uns bewusst ist, sind die Kinos geschlossen. Und nur weil EINIGE Eltern mit den Kindern schon nach einer Woche überfordert sind, wird die Regelung gelockert. Warum sollen wir das abfangen. Es sind leider auch nicht mehr viele Erzieher übrig, die arbeiten können und dürfen. Ich bin gerne Erzieherin und betreue sie auch gerne, um Eltern die beide System relevante Berufe haben zu unterstützen. Aber es kann nicht sein, dass die Kitas nun wieder voller werden, wir können den Abstand nicht einhalten. Die Kinder wollen trotzdem in den Arm genommen werden. Ich finde es ist eine falsche Entscheidung.

  84. 122.

    Es werden hier so viele unsachgemäße Kommentare geschrieben. Wirklich traurig, dass Menschen in dieser Situation auf diese Art und Weise reagieren... Alle erwarten, dass bestimmte Berufsgruppen Tag und Nacht durcharbeiten, aber sie selbst sind überfordert, wenn nur ein Bruchteil der Belegschaft (man erwartet selbst durch die Lockerung der Regelung einen Anstieg der Inanaspruchnahme von durchschnittlich 15 %) weiter arbeiten muss. Im Ernst?
    Zusammenhalt und Solidarität bedeutet eben dies. Sorry, da fehlen mir wirklich die Worte.

  85. 121.

    Ich betreue auch Kinder, gehöre zur "Risikogruppe", und ich weiß, dass man auch kleinen Kindern beibringen kann wie man "richtig hustet oder niest" Dieser Egoismus ist für mich unerträglich, denn wahrscheinlich sind Sie noch jünger und Kinder und jüngere Menschen erkranken und sterben seltener an dieser Virusinfektion. Natürlich bedeutet das nicht, dass Sie sich nicht schützen sollten, aber morgen könnten schon Ihnen nahestehende Menschen schwer erkrankt sein und die Hilfe von den Menschen brauchen, die sich ja" so gut schützen "können. Die brauchen als Alleinerziehende oder auch als Paare mit Schichtdienst die Hilfe von Erzeihern! Auch auf Sie kommt es in dieser schweren Zeit an. Fordern Sie adäquate Schutzmaßnahmen für die Betreuung von Kindern, wenn Sie für so unmöglich halten was die Gesellschaft jetzt von Ihnen erwartet.

  86. 120.

    Das FOTO über dem Text ist unmöglich. Wie kann man die KÖPFE der Eltern einfach abtrennen und nur die Kinder zeigen???
    Schon das zeigt, wie wenige Menschen oft verstanden haben, dass KINDER keine Objekte sind, sondern Beziehungswesen! Das genau endlich zu lernen und vor allem zu FÜHLEN (!!!), kann allen Verantwortlichen gerade jetzt sehr helfen, logischer zu denken und menschlicher sauberer im Sinne der Erzieher/innen zu entscheiden.

  87. 119.

    Der entscheidende Satz hier ist: Weil der Partner nicht aufpassen kann/WILL. Wer fragt in einer solchen Situation nach dem Wollen? Es sind genau diese egoistischen Ansichten, die Ihre Zahlen hervorrufen. Leider. Um genau diese Ansichten drehen sich im Wesentlichen hier auch alle Kommentare. Sehr, sehr viele wollen helfen! Doch nicht, wenn es dann noch Leute gibt, die überlegen, ob sie ihre Kinder zu Hause haben WOLLEN.

  88. 118.

    Wenn Kinder und Großeletrn konsequent zwei Wochen lang keinen Kontakt mit anderen Menschen hätten und nicht erkranken, könnte man auch davon ausgehen, dass sie sich alle nicht infinziert haben udn dann auch wieder zueinander lassen (vorausgesetzt, es gibt auch dann keine näheren Kontakte zu anderen). Dann wäre das Problem der fehlenden Betreuung durch Großeltern auch gelöst und was noch wichtiger ist, Enkel und Großeletrn dürften sich auch endlich wuieder begegnen. Aber da so viele Menschen es nicht schaffen, konsequent Abstand zu anderen zu halten, wäre soviel Disziplin vermutlich schwer zu erwarten. Allerdings sollten alle mal darüber nachdenken, ob ein paar Wochen Quarantäne nicht allen eine Erleichterung bringen könnten, weil zumindest dann Gesunde wieder zusammen dürfen.

  89. 117.

    Bravo. Genau. Und als im pädagogischen Bereich Tätige kann ich nur sagen, das kennen wir doch, dass man Kinder bekommt, dann aber 90 % der erzieherischen Aufgaben an Kita und Schule delegiert… Das soll sowieso endlich mal aufhören! Selbstverantwortung ist angesagt…

  90. 116.

    Bravo. Genau. Und als im pädagogischen Bereich Tätige kann ich nur sagen, das kennen wir doch, dass man Kinder bekommt, dann aber 90 % der erzieherischen Aufgaben an Kita und Schule delegiert… Das soll sowieso endlich mal aufhören! Selbstverantwortung ist angesagt…

  91. 115.

    Der Senat hat als Arbeitgeber eine FÜRSORGEPFLICHT gegenüber seinen Angestellten. Die scheint aber völlig egal zu sein. Wir haben in der Grundschule kein Desinfektionsmittel, keinen Mundschutz, keine Einmalhandschuhe und auf den Toiletten gibt es nicht mal warmes Wasser zum Hände waschen. Die Reinigungsfirmen fegen nur den Boden. Wenn wir morgens kommen müssen wir alle Flächen mit gespendeten Reinigungstüchern selber abwischen. Und jetzt setzt der Senat auf ein noch höheres Risiko. Das ist absolut nicht mehr nachzuvollziehen!!! Es wird durch diese Entscheidung nicht mehr Personal für z.Bsp. die Krankenhäuser geben, sondern der Versicherungsmakler darf wieder arbeiten. Meine Frage an den Senat: WANN KÜMMERST DU DICH UM DEINE ANGESTELLTEN?

  92. 114.

    Lass uns doch die Senatsverwaltung und Frau Sandra Scheeres schreiben! Die schauen nicht rein bei dir Kommentaren, aber vielleicht bringt es etwas wenn wir alle email schreiben! Je mehr Stimmen desto besser!

  93. 113.

    Alles wird geschlossen, wir sollen uns schützen und Abstand halten.
    Gruppen über 10 Personen sind verboten, wir sprechen über eine evtl. Ausgangssperre!
    Es gibt keine Desinfektionsmittel und Handschuhe mehr, von Atemschutzmasken ganz abgesehen!
    Und selbst wenn es sie geben würde, ist es wohl kaum vorstellbar, Kleinkindern so gegenüberzutreten!
    Gleichzeitig wird für die Kita's die Notfall-Regelung gelockert!
    Damit erhöht sich das Übertragungsrisiko um ein Vielfaches.
    Nicht nur für uns, sondern auch für unsere im Haushalt lebenden Angehörigen.
    Wo bleibt da unser Schutz?
    Kann mir jemand die Logik dahinter erklären?
    Die Erzieher(innen) arbeiten sowieso schon am Limit.
    Aber "Opfer" müssen ja gebracht werden!
    Und es geht hier nicht um die Eltern, die tatsächlich die Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen!

    Ein Dank an unseren Senat für diese nicht nachvollziehbare Entscheidung!

  94. 112.

    Unser Senat hat ja nun in der Krise mehrmals schon den Schuss nicht gehört!
    -Wir schließen die Schulen und Kitas am Dienstag und nicht sofort!
    -Wir lassen Sport- und Spielplätze offen (wurde zum Glück durch einige Bezirke schnell geändert, Danke!

    Warum ist ein Flächenstaat wie Bayern schneller und radikaler in seinen Entscheidungen, wenn ich bis jetzt alles verstanden habe, geht es darum die Ausbreitung zu verhindern bzw. zu verlangsamen! Was macht unser Senat schickt die Kinder zurück um die Ansteckungsgefahr wieder zu erhöhen! Sichergestellt sollte die Betreuung für Kinder schon sein wenn die Eltern in den oben genannten Berufsgruppen arbeiten, vielleicht gibt es auch Familien wo die bisherige Regelung nicht passt, dass sollte aber nur zu einer Einzelfallprüfung führen und nicht zu einer generellen Änderung!!
    Was hat das für einen Sinn wenn wir jetzt infizierte Kinder zurück schicken, dann schließen die irgendwann ganz weil es keine gesunden Lehrer und Erzieher mehr gibt!

  95. 111.

    Sicher! ErzieherInnen können durcharbeiten, sie haben keine Schutzkleidung, sind dem Virus also ,nicht wie Sie, schutzlos ausgesetzt, aber diese Berufsgruppe gehört nicht zu den "systemrelevanten"?
    Sie sollten verstehen, Erzieherinnen sind nicht die Dienstboten der Eltern.

  96. 110.

    Vielleicht macht es Sinn, während dieser Situation einen überlegten Kopf zu behalten. Am Dienstag gibt es eine Verordnung am Samstag die Nächste. Man hätte es gleich so handhaben sollen. Ich weiß nur, dass dadurch die Kitas wieder weitaus voller werden und kein Schutz für die Pädagogen besteht. Distanz halten zu Kindern ist genauso schwierig, wie zu Kranken und Pflegenden. Die Desinfektionsvorräte sind nicht mehr lange verfügbar und Mundschutz ist erst garnicht vorhanden. Was ist eigentlich mit den Einrichtungen, in welchen eine Person/ Kind positiv getestet wird.

  97. 108.

    Das ist sehr bedauerlich! Weil Sie nicht fähig sind, sich um hre eigenen Kindern zu kümmern, setzen Sie diese und die Erzieherinnen und weitere Personen der Ansteckungsgefahr aus. Wo sind bloß die Kompetenzen der Mütter von heute geblieben?

  98. 107.

    Wenn man dazu nicht in der Lage ist, sollte man den Kinderwunsch wohl überdenken. Erzieher haben ein Vielfaches an Kindern um sich, die zunehmend infiziert sein können. DAS ist nicht zu händeln!

  99. 106.

    Ich glaube, es haben immer noch viele nicht verstanden. Berlin hat 3.7 Millionen Einwohner. Laut Virologen werden sich 60-70 % der Menschen infizieren. Bei den ergriffenen Maßnahmen kann man die Infektionsausbreitung auf ein Drittel, also 20% senken. 740.000 berliner werden sich infizieren. Bei 20% - 148.000- wird die Erkrankung schwer verlaufen.
    5% - 37.000 - werden eine intensivmedizinische Behandlung brauchen. 0.8 % - 5.920 Menschen werden in Berlin an der Infektion sterben. Und das sind die Vorsichtigen Schätzungen... Alles klar?
    Deshalb brauchen wir JEDEN, also wirklich JEDEN!, der /die in einem systemrelevanten Beruf - insbesondere Medizin- arbeitet. Auch die Alleinerziehenden, auch die, die jetzt zu Hause bleiben, weil der/die Partner/in nicht auf das Kind aufpassen kann/will. ALLE müssen jetzt ihren Beitrag leisten! Und der Rest bleibt bitteschön zu Hause!

  100. 105.

    Finde die Entscheidung unmöglich. Das entscheiden wieder nur Leute, die vor allen Dingen an Schreibtischen sitzen. Im Home-Office. Schließe mich dem gesamten Shit-Storm an. Es kann nicht sein, dass überall proklamiert wird zu Hause zu bleiben, aber das pädagogische Personal soll weiter im Virus-Karussell arbeiten und unmögliche Bedingungen aushalten (kein Schutz und so weiter)… erklären Sie mal jungen Kindern (so ungefähr alle 2 Minuten), dass sie immer 2 m Abstand von anderen halten sollen, nichts anfassen sollen, und wenn, dann am besten noch mit Gummihandschuhen und so weiter - das ist doch alles absurd!!!

  101. 104.

    Ja und der Schutz der Erzieher und dessen Familien ist ja unwichtig. #Egoismusvoran

  102. 103.

    Jeder aus diesen Berufen kann sich aber zumindest etwas mehr schützen als ein Erzieher. Kinder husten wenn sie müssen ob mit oder ohne Armbeuge ist ihnen leider egal. Wissen sie wie oft ich angenießt und angehustet werde? Wie sollen wir uns schützen? Jeder Erwachsenen versteht die Lage und auch Schutzmaßnahmen, aber Kinder tun das nicht! Das hat nichts mit verheizen zu tun, sondern auch mit Schutz! Auch für unsere Familien!

  103. 102.

    Bei einer Einrichtung mit 400 Kindern bedeutet es, dass 60 Kinder an der Notbetreuung teilnehmen dürfen. Wie bitteschön soll man da die überall verkündeten Abstandsregel einhalten? Es fehlt ja schon an entsprechendem Raum. Und werden Personal und Kinder jetzt auch mit entsprechender Schutzkleidung ausgestattet?
    Der Senat denkt wieder mal kurzfristig und schafft Brutstätten für das Virus, so dass in zwei Woche vor allem Menschen aus systemrelevanten Berufen erkranken werden, weil deren notbetreute Kinder das Virus nach Hause geschleppt haben, nachdem sie zuvor die Notbetreuer infiziert haben.
    Die Ausweitung der Notbetreuung ist eine Milchmädchenrechnung.

  104. 101.

    Das ist ja unglaublich. Ich bin selber Erzieherin und gehe trotz Asthma weiter in der Notfallbetreuung arbeiten. Wenn die Regelung gelockert werden, dann hätte ich allein in meiner Gruppe 8 Kinder. Wenn man bedenkt, dass max. 5 Kinder in einer Gruppe sein sollen frage ich mich: wie soll man das machen? Die Lage wird immer schlimmer und die Maßnahnen werden immer verschärfter. Man bedenke, dass wir momentan mit Kindern arbeiten wo die Eltern in Systemrelevanten Berufen arbeiten: in meinem Fall sind das Krankenschwestern und Ärzte. Also Kinder die eher noch Corona mitbringen. Schutz für mich = 0. Wenn die Regelungen gelockert werden, werde ich wohl demnächst mit Zollstock und Atemschutz rumlaufen um die Masse an Kindern 1,50 m fernzuhalten und mich selbst zu schützen. Der Berliner Senat hat wohl nix kapiert, mit uns kann man es ja machen...

  105. 100.

    Pflegepersonal darf aber "verheizt" werden? Oder im Lebensmittelhandel Tätige? Feuerwehrleute? Müllabfuhr? Etc......

  106. 99.

    Hallo, wie sieht es mit einer Notfallbetreuung an Wochenenden und Feiertagen aus? Auch an solchen Tagen müssen Menschen mit systemrelevanten Berufen arbeiten. Und wenn die Großeltern oder andere ältere Betreuungspersonen das nicht machen sollten um sie zu schützen, wer ist denn dann da?

  107. 98.

    Katastrophe! Skandalös! Harikiri! Absolut gegen jede Maßnahme,Bitte und Regel die Infektionsketten zu unterbrechen!!! Soviel zu "#stayhome", "Distanz ist die beste Fürsorge"! Wie kann solch eine Entscheidung wirksam sein? Das ist absolut unverantwortlich. In den Schulen und Kitas gibt es keine Schutzkleidung, Plexiglas o.ä! Damit können alle pädagogischen Einrichtungen wieder hochfahren! Nicht zu verstehen!

  108. 97.

    Wahre Worte! Helfen sollte jeder nach seinen Möglichkeiten! Jedoch nicht über schützende Grenzen / Vorsichtsmassnahmen hinweg! Und schon gar nicht, wenn die Ansteckungswege unmittelbar freigegeben werden!

  109. 96.

    Diese Entscheidung ist eine Farce!
    Ich verstehe jeden, der sich mit dieser Betreuungssituation überfordert fühlt - diese Situation ringt jedem Einzelnen, egal ob systemrelevanten oder nicht, vieles ab.
    Die Aussage, es fehle durch die jetzige Notbetreuungsregelung Pflegepersonal ist nicht haltbar, denn entweder es gibt noch den Partner, wer wie alle anderen dann auch den Spagat zwischen Arbeit und Kind hinbekommen muss, oder aber es gibt die Notbetreuung, weil beide in so einem Beruf arbeiten oder gar weil man alleinerziehend ist!
    Wenn wir jetzt bald wieder mehr als 5/6 Kinder in der Einrichtung haben, können wir uns diese Notbetreuung auch klemmen und einfach so weitermachen wie vorher! Manche Gruppen sind von Hause aus ja nicht viel größer!
    Weiterhin ist es eine Benachteiligung aller Eltern, die sich ebenso fast ein Bein ausreißen um ihr Kind zu betreuen!
    Diese Entscheidung ist paradox und nicht zu Ende gedacht - wie so oft in diesem Senat!

  110. 95.

    Ohne Worte! Wir ErzieherInnen sind zwar hochgefragt, es gibt ohnehin zu wenige, gut ausgebildete PädagogInnen, um überhaupt jedem Kind einen Kita-Platz zu ermöglichen, so wie es die Versprechen an die Eltern vorsehen... UND NUN SCHON WIEDER AUSBEUTUNG UND MEHRBELASTUNG!? Ich bin stolz in diesem Beruf arbeiten zu dürfen! Aber Dank können wir nicht erwarten! SCHUTZ UND FÜRSORGE fallen dieser Tage nicht nur für uns ErzieherInnen aus, sondern wohl auch für unsere eigenen Familien! Ich helfe gern, ohne Frage!, aber gefährden möchte ich weder die Kinder, denen von Tag 1 an eine Notbetreuung zusteht, noch meine eigenen! Hier läuft gehörig etwas schief! WIEDERHOLT SCHIEF!

  111. 94.

    Ich bin Kitaleitung, das hat nichts mit mangelnder Solidarität zu tun, wenn sich pädagogische. MIrabeiterinnen weigern zu arbeiten Jede Krankenschwester ö.ä. wird durch Schutzmaßnahmen soweit wie möglich geschützt Abitur Prüfungen werden verschoben etc. Die Erzieherinne sollen ganz eng ohne jeglichen Schutz die rotznasen, die Kotze, die eingepinkelten Hosen, soll die Kinder trösten muss in engen Körperkontakt gehen mit Kindern, die Träger einer todbringenden Krankheit sind. Wir haben Mitarbeiter, die selbst zur Rsikogruppe gehören. Ich als Elternteil würde mein Kind freiwillig nicht in die Kita bringen, weil Angst mir den Corvid 19 nach Hause zu holen. Immerhin haben die Eltern ein geboren und nicht der Staat.

  112. 93.

    Es wird irgendwann dazu kommen, dass Kitas geschlossen werden müssen, weil sich Kinder oder Betreuer infiziert haben. Was ist dann mit der ach so tollen Notbetreuung am selben Platz? Dann ist das nicht mehr möglich. Wenn die Infektionskette so weiterläuft, und das wird sie mit Sicherheit, wenn die Kontakte nicht massiv runtergefahren werden, anstatt Regeln aufzuweichen, wird es bald sehr viele Kitas betreffen. Dann ist auch nichts gewonnen, zumal es hier sehr bald wie in Spanien, Frankreich und Italien aussehen wird.

  113. 92.

    Es war für alle Menschen im Gesundheitswesen für Notbetreuung gesorgt.

    Wenn diejenigen nicht zur Arbeit gekommen sind, dann nur weil das andere Elternteil nicht Zuhause geblieben ist, sondern die Menschen im Gesundheitswesen. Das konnten diese Menschen selbst entscheiden.

    Ihre Äußerung richtet sich also gegen die Menschen im Gesundheitswesen, die sich Zuhause um ihre Kinder gekümmert haben, statt des anderen Elternteils.

  114. 91.

    Ich bin selbst Erzieherin.
    Die Änderung hilft nur Eltern, bei denen ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf hat und der andere nicht! Dadurch wird es nicht mehr systemrelevantes Personal geben! Das Signal ist fatal für meinen Beruf, da wir jetzt noch mehr als zuvor dem Virus ausgesetzt sind, denn wir können die Kinder ja nicht mit Mundschutz oder einen permanenten Abstand von mindestens 1,5 Metern betreuen!

  115. 90.

    Gut so! Arzt der von morgens bis abends arbeitet und 2 jähriger und Zwillinge im Säuglingsalter. Keine Großeltern vor Ort. Als Mutter kaum Handelbar.

  116. 89.

    Ich bin selbst Erzieherin. Kein alleinerziender oder alleinerziehende im systemrelevanten Beruf konnte bisher nicht arbeiten. Die neue Regelung hilft nur Familien in denen einer (!!) einen systemrelevanten Beruf hat und der andere Elternteil nicht! Durch diese Maßnahme wird es nicht mehr systemrelevantes Personal geben, wir Erzieher/innen werden nur weiter gefährdet, da jetzt auch nicht absolut notwendige Betreuung stattfinden wird.

  117. 88.

    Leute habt ihr es noch nicht begriffen? Alle Maßnahmen sind nicht zum Schutz der Bevölkerung sondern zum Schutz des Systems! Ihr glaubt doch nicht ernsthaft das es um uns Bürger geht!? Meine Freundin ist Erzieherin und ich Rettungssanitäter , ich habe mit Risikogruppen zu tun , sie mit Kindern, 50:50 wer wen als erstes ansteckt und das entscheidende , ich werde das zu den Patienten tragen. GANZ SICHER NICHT! Weder ich noch meine Freundin werden dieses Risiko eingehen . Allein dieses gerede von " Deutschland ist gut vorbereitet" eine gemeine Lüge die jeder erkennt der täglich mit Kranken und Verletzten Menschen zu tun hat. Leute wacht bitte auf , in "normalen" Zeiten hat die Politik uns klein gehalten und belogen , wieso sollte es jetzt anders sein? Widersprüche ohne ende aber was erwartet man von Menschen die der festen Überzeugung sind das Frisöre 1,5m Abstand zu ihren Kunden halten können. Bitte Leute bleibt Gesund und behaltet einen kühlen Kopf!

  118. 87.

    Ich bin alleinerziehend und bin Altenpflegerin,habe aber kein Anspruch auf Notfallbetreuung weil ich mit dem Vater geteiltes sorgerecht habe. So geht das auch nicht ,für mich ist dieser gesetztes Beschluss eine Rettung.

  119. 86.

    Auch sollten Tests im gesamten Notfallbetrieb für alle durchgeführt werden um die Dunkelziffer in Berufen nicht in die Höhe schnellen zu lassen. Dort wo die Arbeit am wichtigsten ist, sollte dies nicht noch begünstigt werden.

  120. 85.

    Wie ist es wenn man Selbständig als Friseur ist darf ich meine kinder auch in die Kita schicken

  121. 84.

    Yes... Verheizt das unterbezahlte Kita Personal.
    Ich seh schon wie es nach Corona dann weitergeht. Erziehermangel steigt massiv an wegen Krankheit. Ein paar sterben vielleicht und die Kinder sehen ihre Bezugsperson nie wieder (Bindung bei Kindern ist ja auch jetzt nicht so wichtig) ja und die die übrig bleiben, betreuen dann 15 Kinder unter 3 Jahren allein für lockere 1800€ im Monat auf dem Konto bei 40 Stunden in der Woche. Und das nur, weil ein paar Eltern aus nicht Systemrelevanten Berufen nicht klar kommen mit ihren Kindern.
    Genialer Schachzug.

  122. 83.

    Da soll man noch ruhig bleiben??? NEIN!!! Denn auch die Pädagogen haben Familie! Sind den Gefahren somit jeder Sekunde ausgesetzt, wir haben keine Schutzkleidung (Brille, Mundschutz, Handschuhe) denn das Arbeiten am Kind funktioniert so nicht! Einen Abstand von 1,50m kann auch nicht eingehalten werden! Wenn nur 50% mehr in die kitas kommen, heißt dass...50% mehr auf der Straße, im Verkehr, im Haus!!! Sind wir geschützt? Nein!!! Wir sind jeden Tag so eng am Kind, oft Familienersatz für die Kleinen, wir können sie nicht in eine Ecke stellen!!!
    Dann können wir gleich unser "normales" Leben fortführen, aber dann werden in Berlin doppelt soviele sterben als in Italien.
    Sind wir Pädagogen 2te Klasse Menschen?
    Ich verstehe, dass jeder Job wichtig ist, aber irgendwann ist Schluss...entweder wir schützen alle, oder niemanden!
    Die Menschen sind fertig und ausgelaugt, arbeiten immer am Limit, aber klar...es geht noch mehr!!!

  123. 82.

    Kann mir einer sagen, warum dann nicht auch der Erzieherberuf als systemrelevant eingestuft wird? Das ist doch sehr paradox, oder? Was machen die Erzieher*innen dann mit ihren eigenen Kindern??

  124. 81.

    Sehr gute Entscheidung Frau Scheeres.
    Die Erzieherin als letztes Glied in der Kette.
    Kein Respekt keine Achtung.
    Weiter so! Satire Ende

  125. 80.

    Wow! Dass man Verkäuferinnen, die dafür sorgen, dass wir alle mit den notwendigen Dingen weiterhin versorgt werden zu "systemrelevant" hinzufügt, finde ich gut. Aber dass man nun von beiden Elternteile auf nur noch einen Elternteil reduziert, ist wirklich nicht hinzunehmen, für die Erzieher*innen. Für alle "systemrelevanten" Berufsgruppen sorgt man sich um Schutz. Selbst Supermärkte rüsten nach. Kann mir bitte irgendjemand verraten, wie sich die Erzieher*innen schützen sollen? Ich bin sprachlos! Wertschätzung hat diese Berufsgruppe ja noch nie erfahren, aber das ist mehr als nur Geringschätzung! Jetzt wird dieser Berufstand in Berlin zum "Bauernopfer".

  126. 79.

    Genau meine Worte ! Geht uns im Handel nicht anders. Wir können uns doch nicht kaputt arbeiten. Zumal das ja bei uns so ist das die kompletten Familien einkaufen kommen, statt einen zu schicken und der Rest zuhause bleibt. Die haben doch nicht Ferien oder Urlaub. Das ist was mich so sauer macht .

  127. 78.

    Das ist nicht nachvollziehbar. Wir haben uns jetzt eine Woche vor den Eltern rechtfertigen müssen, als hätten wir die Schließung veranlasst, bzw. entschieden welche Berufe systemrelevant sind und jetzt dürfen wir ca 70 Prozent der Kinder wieder betreuen. Wozu dann die unüberlegte Maßnahme der Schließung. Wir haben kaum Erzieherinen, die arbeitsfähig sind, bzw. eigene Kinder betreuen und beschulen müssen. Dazu kommt, das wir nicht mit Essen beliefert werden und die Putzfirma auch nicht arbeitet. Wir müssen auf ganzer Linie ausbaden, was ihr da völlig planlos raushaut. Dabei will ich nur meinen Laptop für die übrige Arbeit und meine Kinder nehmen und mich an die Empfehlungen halten zu Hause zu bleiben um die Pandemie möglichst schnell einzudämmen.

  128. 77.

    Find ich toll, das in den Zeiten von Corona mehr Eltern entlastet werden sollen. Die hygienischen Bedingungen in den nicht neu gebauten Schulen werden vom Senat jetzt bestimmt schnellstmöglich verbessert, denn mit kalten Wasser waschen sich die Kinder sicher gründlich die Hände, was ja so wichtig ist und den Abstand kann man auch super halten. Verstehe nicht, warum Restaurants schließen müssen, die haben doch bessere Bedingungen.

  129. 76.

    Es ist erleichternd, zu lesen, dass dieses Vorhaben des Senats richtigerweise auf absolute Kritik stößt. Wie soll Dieses denn in der Praxis umgesetzt werden? Ich glaube die Befürworter haben sich doch gar keine Gedanken gemacht, welche Regeln in der täglichen Arbeit angewandt werden sollen. Wieviele Personen dürfen in einem Raum sein? Welche Schutzmaßnahmen gelten für Kinder und Erzieherinnen und Erzieher? Wie sieht es mit der Ausstattung mit Schutzmaterialien aus? Wenn ich, um auf einen anderen Aspekt zu kommen, 1 plus 1 zusammen zähle, gehen aus meiner Sicht auch viel mehr Menschen zur Arbeit. Werden BVG und S Bahn ihr Angebot wieder erweitern, damit sich die Fahrgäste besser verteilen können? Von solchen Gedanken habe ich aus der Meldung nichts gelesen. Der Senat sollte sich dringend noch einmal Gedanken machen oder,weil sich solche Detailfragen nicht in einigen Stunden klären lassen, das Vorhaben der Lockerung schnell in die Mottenkiste werfen.

  130. 75.

    Ich sehe da aber schon ein ganz großes Problem... Medizinisches Personal kann sich aufgrund von dienstlichen Anforderungen schützen vor dem Virus... Bekommen Schutzkleidung, Maske und Desinfektionsmittel...
    Während Erzieher und Lehrer sich jetzt einfach dem aussetzen sollen...?Und ich soll mich als Lehrkraft hinsetzen und mich verseuchen lassen?!

    Das kann ja nicht deren Ernst sein. Es kann mir keiner erklären, dass es keine andere Möglichkeit gibt.
    Dann muss es anders geplant werden, in diesen Familien... Man hat ja auch noch andere Verwandte, Nachbarn und Freunde. ...
    Mein Verständnis hält sich in Grenzen.

  131. 74.

    Das ist falsch - die Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen konnten immer ihre Kinder betreuen lassen und arbeiten gehen,die Kinder mussten nur zu Hause bleiben, wenn das andere Elternteil dieser Gruppe nicht angehört . Und das ist so richtig ! Wir brauchen keine Forderung nach Ausgangssperre , wenn wir im Gegezug die Kinder wieder vermehrt in die Kitas schicken - da müssen auch wieder mehr Pädagogen vor Ort sein . Und so werden wieder mehr Menschen angesteckt - die Entscheidung ist nicht tragbar .

  132. 73.

    Endlich ein richtiges Signal! Im Gesundheitswesen sind in in der letzten Woche reihenweise Mitarbeiter ausgefallen, die werden jetzt wieder arbeiten können, weil die Kinderbetreuung steht. Genau das ist die Solidarität und die Rückendeckung, die notwendig ist! Und bitte auch die Ausgangssperre einführen - die Menschen können anscheinend nicht zwischen Notwendigkeit und Freizeit unterscheiden.

  133. 72.

    Ich kann kaum glauben was ich da lese.
    Ich verstehe nicht warum Eltern ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können , wenn nur 1 Elternteil in relevanten Berufen arbeitet- weil Home Office angesagt ist?!
    Da setzt man lieber weiter die Pädagogen in Gefahr , die dich ja auch organisieren müssen wenn sie Kinder haben.
    Soll das Ergebnis wirklich wieder sein, dass die Gruppen voller werden und die Übertragung weiter voranschreiten kann?
    Frau Scheeres warum dann die anderen Maßnahmen? Dann können Sie doch gleich die Spielplätze wieder öffnen - wir können die Kinder auch nicht immer nur in 2 er Gruppen betreuen - falls Sie es vergessen haben - Berlin hat immer noch Personalmangel - mit diesen Menschen sollten Sie auch nicht so umgehen - sie haben auch ein Recht geschützt zu werden.

  134. 71.

    Das ist unverantwortlich! Die Erzieher kann man ja "verheizen"...die machen das schon. Da merkt man die Anerkennung ,für diese Berufsgruppe. Alle laufen mit Schutzkleidung rum,selbst im Drogeriemarkt sitzen die Verkäufer hinter Plexiglasscheiben und die Erzieher ?Wie werden wir und unsere eigenen Familien geschützt?
    Wir sind gerne bereit Notbetreuung zu machen ,aber nicht so lieber Senat!

  135. 70.

    Unverantwortlich! Habt ihr mal geguckt, was in Italien los ist? Ich würde von der Regelung sogar profitieren, weil mein Mann Arzt ist, aber warum kann ich mich nicht um die Kinder kümmern, wenn ich zuhause bin? Ist euch eigentlich klar, dass viele nur Homeoffice machen können, weil sie Kinder betreuen müssen. Viele Arbeitgeber werden nun erwarten, dass der andere Elternteil wieder in den Betrieb kommt, da das Kind nicht mehr betreut werden braucht. Noch mehr soziale Kontakte sowohl in der Schule, in der U-Bahn und im Betrieb. Herzlichen Glückwunsch! Geniale Idee! ... Und auf der anderen Seite Ausgangssperre!!!

  136. 69.

    Es ist unfassbar das man jetzt mit dieser neuen Regelung, die Kinder und somit auch das Erzieherische Personal in Gefahr bringt das sie sich anstecken können. Es gibt in den meisten z.b. Grundschulen kein Desinfektionsmittel oder der gleichen !!!! Wozu hat man dann Spielplätze und die Schulen dicht gemacht???? Wenn jetzt solch eine Regelung kommt??!!! Man hätte es so belassen sollen wie es vorher war mit der Regelung...und halt nur noch vereinzelte Branchen mit zu fügen wie z.b. der Einzelhandel. Ich möchte darum bitten sich das alles nochmal genau zu überlegen ob das wirklich sinnvoll war diese neue Regelung!!! Es geht hier um die Gesundheit der Kinder und des Personals !!!! Ich bin selber Mama eines 11 Jährigen Sohnes und mein Mann arbeitet in einem Relevanten Beruf " BSR " und ich / wir lassen definitiv unseren Sohn zu Hause.

  137. 68.

    Genau so wird es auch sein! ... habe tatsächlich schon aus zuverlässiger Quelle von solchen Aussagen gehört. Wie kann eine Frau Scheres nur so schwache Entscheidungen fällen.

  138. 67.

    Das glaube ich nicht..diese Entscheidung könne keiner nachvollziehen! Das wäre unverantwortlich..ich glaube nicht das sie so blöd sind...

  139. 66.

    Ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen. Meine Frau ist Erzieherin und ich habe einen Beruf bei dem ich von zu Hause aus arbeiten muss. Auch wir versuchen alles, die Kinder zu Hause zu lassen. Für mich ist es teilweise ein extremer Spagat, für die Arbeit da zu sein und die Kinder zu versorgen. Weshalb soll das im Fall von Ärzten und Pflegekräften nicht auch so sein. Wenn ein Teil der Eltern nicht systemrelevant ist, dann muss hier die Versorgung stattfinden. Genau das wird zurecht von der Bundesregierung gefordert. In meinem Fall kann ich schon etwas zu den Kinderzahlen sagen. Letzte Woche, seit Mittwoch, waren es noch 6 Kinder in der Kitabetreuung. Ab kommenden Montag schon doppelt so viele. Mit dieser Entscheidung kann man die Aussage, dass Kitas und Schulen geschlossen sind, in den Wind schießen. Keine Spur von verantwortungsvollen Entscheidungen! Klingt nach Lobby. Bin schon gespannt, wann Brandenburg sind genötigt fühlt hier nachzuziehen. Herzlichen Dank! ... am besten man fängt schon mal an in den Kitas die 2m Abstandslinien auf den Boden zu kleben.

  140. 65.

    Ich halte die Entscheidung für richtig. Wie kann es sein, dass schon am 2. Kitaschließungstag die Berliner Krankenhäuser nach medizinischem Personal aufrufen? Sind die KHs jetzt schon überlastet? Nein, es ist ganz einfach: es fehlten schon seit langem Pflegestellen in der Medizin, nun sind aufgrund der fehlenden Betreuungsmöglichkeiten auch die restlichen Mitarbeiter zu Hause geblieben. Die Gesellschaft besteht aus einem Geben und Nehmen - wer wichtige Aufgaben erledigt (und ggf. seine Gesundheit dafür riskiert) sollte auch den Rückhalt haben, um diese weiterhin ausüben zu können. Dazu gehört eben die notwendige Betreuung. Was das mit der Ausgangssperre zu tun hat, ist mir unverständlich. Das eine ist Freizeit, das Andere hält uns am Leben. Alternativ können wir auch einfach alle Lebensmittelgeschäfte, Müllabfuhr, Feuerwehr, Krankenhäuser, Arztpraxen etc dicht machen..

  141. 64.

    Das Infektionsschutzgesetz, unser Desinfektionsmittel ist längst leer, wir bekommen nichts mehr, gilt nicht mehr! Hepatitis A andere Infektionskrankheiten spielen keine Rolle mehr! Mundschutz für Erzieher und Lehrer auch nicht nötig! Weitere Gefahren; heute dieses, morgen jenes Kind, heute diese, morgen jene Kollegin. Zu jedem von uns gehört ein Umfeld!!! 2,5 Personen infizieren 406 weitere Personen!!! Sind SIE,Frau Scheeres, sich überhaupt im Ansatz darüber bewusst, welche schwerwiegende Entscheidung SIE getroffen haben? SIE führen in Bildung und Erziehung, sollten weitblickende Konsequenzen überschauen! Ich empfinde IHRE Entscheidung als höchst gefährlich und diese wird rechtliche Folgen haben!

  142. 63.

    Da fällt man echt vom Glauben ab. Warum können die Elternteile, die NICHT in systemrelevanten Berufen arbeiten ihre Kinder nicht zu Hause betreuen? Alle anderen Eltern müssen das ja auch. Ich arbeite in der Notbetreuung einer Grundschule. Es ist jetzt schon schwierig die Kinder möglichst von einander fern zu halten. Wenn es jetzt noch mehr Kinder werden, spitzt sich die Situation noch mehr zu. Die Kinder sollen Abstand halten, dürfen sich nur in bestimmten Gruppen aufhalten und kommen nur in ihrer eigenen Gruppen nach draußen. Sie dürfen nicht mit ihren Freunden spielen, die in einer anderen Gruppe betreut werden. Warum lockert der Senat dann die Regelung? Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass man sich in der Schule mit Corona ansteckt???

  143. 62.

    Danke!!!! Genau das trifft es!
    Dann wäre es wirklich besser, die Schulen zu öffnen. Schulkindern kann man das eine oder andere erklären, bei 1-2 Jährigen wird das wesentlich schwieriger.

  144. 61.

    Ja, richtig!!! Wir könnten dann auch gleich die Schulen wieder öffnen, weil man Schulkindern schon mal erklären kann, dass man eventuell etwas Abstand zueinander haben sollte. Aber Kleinstkindern? Immer verschnupft, morgens beim Bringen auf den Arm nehmen, schön ins Gesicht der Erzieher*innen husten oder niesen... und natürlich permanent im Körperkontakt. Schutzkleidung für Erzieher*innen????? Da ist jede Krankenschwester besser geschützt. Kinder sind ja "nur" Überträger. Die Erzieher*innen bekommen dann das "Geschenk".
    Danke, Frau Scheeres!!!!!
    Die Ratschläge des RKI fruchten!!!!!!!

  145. 60.

    Das ist aber kontraproduktiv- und wenn der andere Elternteil zu Hause ist und keine Lust mehr auf die Betreuung der Kids hat kommen sie in die Notbetreuung oder im Homeoffice sind ? Das geht doch nicht. Und warum sind Pädagogen nicht aufgeführt- nur Kopfschütteln

  146. 59.

    Gut auf den Punkt gebracht! Das hin und her passt doch hinten und vorne nicht zusammen...
    Was auf der einen Seite an Vorsichtsmaßnahmen aufgebaut wurde, wird im nächsten Moment wieder über den haufen geworfen! Und was steht dahinter? Meiner Meinung nach die Angst vor einem riesigen Haufen von Klagen von juristisch gut gebildeten Eltern die keinen Bock auf ihre Kinder haben sondern lieber weiter Geld ranschaffen und sich die Karriere nicht verbaseln lassen wollen....

  147. 58.

    Das ist doch nicht deren Ernst oder? Nur weil Mama Ärztin ist und arbeiten gehen muss, Papa, Banker, allein mit "Prinzesschen" aber nicht klar kommt dürfen die beiden sie jetzt als Multiplikatorin in die Kita schicken? Unfassbar verantwortungslos eine solche Entscheidung. Und auf der anderen Seite wird von Ausgangssperre geredet.

  148. 56.

    Unfassbar diese Entscheidung. Für Kitas sind die notwendigen Hygiene Regeln wie Mindestabstand,Husten, Niesen in die Armbeuge selten umsetzbar. Kinder müssen so etwas in der Regel erst noch lernen. Man muss kein Hellseher sein um vorherzusagen, dass Kitas künftig die Zahl der Erkrankten zusätzlich erhöhen werden.




  149. 55.

    Passt zu Berlin. Ich bin entsetzt. Völlig planlos. Wie immer. Ohne Worte.

  150. 54.

    Jede Hilfe ist wichtig! Klar! Aber Eltern haben doch noch immer die hauptsächliche Fürsorge zu tragen! ErzieherInnen arbeiten doch auch in den sogenannten systemrelevanten Berufen und sollten dennoch auch auf ihre eigenen Kinder (mit Fürsorge!) aufpassen dürfen. Sollte ich als Erzieherin meine eigenen Kinder in die potentiellen "Viren-Räume" schieben, um widerum selbst andere Kinder in eben solcher Viren-Hochburg zu betreuen, weil jeweils "nur" ein Elternteil (in systemrelevanten Bereichen) arbeiten muss? Was für eine Verwirrung und so gar nicht konsequent. Arbeiten beide Sorgeberechtigten in den so wichtigen Berufen, so ist jedes betreute Kind eine Entlastung. Aber ist "nur" ein Elternteil im systemr. Sektor tätig, sollte eine häusliche Betreuung möglich sein. (Kinder, deren Eltern aufgrund anderer Umstände nicht im Stande fühlen oder droht häusliche Gewalt, ist eine Betreuung in der Kita oder Schule absolut zu empfehlen!)

  151. 53.

    Wir beide arbeiten im "systemrelevanten" Berufen. Hätten Anspruch auf die Notfallbetreuung. Warum sollten wir unsere Kinder in diese geben, wenn andere Kinder schön zu Hause sein dürfen und der Gefahr aus dem Weg gehen können?
    Natürlich nicht. Wenn der Arbeitgeber weiterhin verlangt, auf Arbeit zu erscheinen, wg. diesem angeblicher systemrelevanten Beruf, kommt ganz einfach der blaue Schein, ähh gelbe Schein!

  152. 52.

    Was ist mit Kita-Personal das selbst zur Risikogruppe gehört? In unserer Kita, die derzeit mangels Betreuungsbedarf geschlossen ist, haben allein drei Kolleginnen Asthma und die meisten haben selbst Kinder zu betreuen! Müssen wir kommen, wenn jetzt doch Eltern Bedarf anmelden?

  153. 51.

    Geht es noch?
    Es wird überlegt, ob es noch mehr Einschränkungen geben sollte. Jetzt wird an dieser Stelle wieder ein höheres Übertragungsrisiko geschaffen.
    Wieviele Kollegen fahren mit dem ÖPNV zur Arbeit und bringen sich und somit alle in Kita und Hort in Gefahr. Notbetreuung ja, weil unabdingbar, aber die Anzahl an Menschen vorort muss so gering wie möglich gehalten werden. Mehr Kinder, mehr Personal gleichzeitig. Auf Abstand achten. Was passiert, wenn Betreuung am Wochenende und nachts nötig wird.
    Ach was soll's. Begrüßen wir alle Kinder mit Umarmungen und Küsschen.
    Danke Frau Scheeres, wir sehen uns dann hoffentlich wenn die Hütte voll wird.

  154. 50.

    Ich kann nur zustimmen. Ich bin entsetzt von diesem hin und her, welches die Senatsverwaltung für uns Lehrer*innen und Erzieher*innen bereithält. Kaum haben wir einen Plan für uns vor Ort in den Einrichtungen entwickelt, der sowohl den Eltern entgegenkommt, die eine Notbetreuung benötigen, als aber auch unsere Kollegien schützt(auch wir haben Zugehörige zu den Risikogruppen), wird wieder vom Senat Neues herausgegeben. Schon seit Wochen laufen wir mit - krankheitsbedingt- halbierten Kollegien. Um es nochmal klarzustellen: wir Pädagogen wollen helfen- dazu muss man uns nicht verdonnern. Aber wir wollen eben auch Vorbild sein und besonnen, umsichtig handeln, damit die Kinder, deren Eltern, wir und eben auch unsere Familien gesund bleiben. Ein bisschen Anerkennung für unseren Einsatz wäre übrigens auch ganz schön! Mir liegen nämlich die mir anvertrauten Kinder und ihre Familien am Herzen! Vor, während und nach der Corona-Krise!

  155. 49.

    Das vollkommende planlose Berlin: ist doch ok, wenn es in Zeiten von Social Distancing weniger sind als erwartet. Natürlich muss man bei den Berufsgruppen nachjustieren und Härtefälle anschauen. Aber nach vier Tagen nachzujustieren ist Schwachsinn, denn den Effekt sehen wir doch erst Ende der kommenden Woche. Unglaublich wie unklar und durcheinander Berlin ist.

  156. 48.

    Lehrer, der war gut. Die sitzen im Home Office und schicken ihre Aufgaben ohne sich mit Kindern in Kontakt zu begeben.

  157. 47.

    Was ist das für eine Logik ? Abiprüfungen werden verschoben, Kneipen und Restaurants MÜSSEN schließen. Die Menschen sollen sich schützen und Mindestabstand halten. Nur bei den doofen Erziehern sieht man das anscheinend nicht so eng. Nun können ja dann am Montag wieder unzählige Kinder antanzen. Und glauben Sie mir, auch die kommen ganz sicher nicht gesund in die Kita. Die haben seit etlichen Wochen Husten, verklebte Augen, von der laufenden Nase ganz zu schweigen und im besten Fall noch ein Zäpfchen gegen Fieber. Wo bleibt da bitte der Schutz der Erzieher. Da läuft irgendetwas falsch.

  158. 46.

    Ich kann die Kritik nachvollziehen. Wir "hätten" auch den Anspruch, aber die Kita in die meine Tochter geht hat von vornherein geschlossen und die Kita in der ich arbeite auch obwohl es mindestens 2 Eltern betrifft.

  159. 45.

    Ich verstehe hier die Reaktionen nicht. Wir können doch darüber zufrieden sein, das der Einzelhandel dazu zählt. Bei uns sind viele Mütter die Alleinerziehend sind bzw. Partner die beide im Einzelhandel arbeiten. Wir sind nun mal einer der Hauptversorger und viel mehr Kontakten ausgesetzt. Ich finde diese Entscheidung gut.

  160. 44.

    Vielen Dank für Ihren Kommentar, genau diese Fragen haben meine Kollegen und ich uns auch gestellt. Keine Frage, dass eine Notbetreuung wichtig ist und Betroffene entlastet, aber darüber hinaus wäre es auch wichtig entsprechende Schutzmaßnahmen in den pädagogischen Einrichtungen zu treffen. Und zwar über das Hände waschen und Desinfizieren hinaus. Vielleicht können die Verantwortlichen auch darüber sprechen, um auch das pädagogische Personal, die Kinder und ihre Familien entsprechend zu schützen und die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Ansonsten sind wir auch hier schnell in einem Teufelskreislauf.

  161. 43.

    Wir sind Eltern von zwei kleinen Kindern im Kitaalter und gehören beide zu den systemrelevanten Berufsgruppen. Wir schicken die Kinder nicht zur Notbetreuung in die Kita - einerseits weil die Kita keine Notbetreuung anbietet und andererseits möchten wir weder die ErzieherInnen noch unsere und andere Kindern in die Gefahr einer Ansteckung bringen. Ich verstehe alle Eltern, die ihre Kinder betreuen lassen müssen. Ich kann mobil von zuhause arbeiten und habe beide Kinder um mich - natürlich Stress pur, aber meine Kinder können sich teilweise auch alleine beschäftigen und wir wissen, was sie mögen, gehen auch allein Laufrad fahren.
    Leider gibt es aber immer noch Eltern, die in Rotten auf Spielplätze und in Parks hocken und sich somit nicht an die Vorgaben des Senats halten, soziale Distanz zu wahren. Weil sie einfach keine Lust haben und sich überfordert fühlen, ihre Kinder zuhause adäquat zu beschäftigen. Wenn es weiter so geht, gibt's die Ausgangssperre für alle.

  162. 42.

    @kati , wie kommen Sie denn darauf das Physios nicht systemrelevant sind? Sollen die Lymphdrainagepatienten sich selbst versorgen? Sollen überhastet aus der Reha entlassene Hemiplegiker 2 Monate warten, bis die Bobathbehandlung weiterläuft? Was ist das für ein Berufsverständnis?

  163. 41.

    Wie kann man/ frau eine solche Entscheidung mal eben am Samstag Nachmittag treffen...? Die Anzahl an Essen sind für Montag bereits fest bestellt und werden dann aller Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen. Außerdem sollten die Entscheidungstragenden sich mal die durchschnittliche Erzieherin, den durchschnittlichen Erzieher ansehen. Da sind sehr viele Menschen die selber Kinder haben und trotzdem eine Notbetreuung gewährleisten sollen... Haben aber selber keinen Anspruch darauf, dass soll mir mal einer erklären. Zudem sind vor allem in Einrichtungen des Senats (Kita wie Horte) so einige Kollegen/innen die über 60 Jahre alt sind... ABER das Beste ist, dass Gruppen über 10 Personen nun auch verboten sind, was machen wir in den Kitas und Horten, wenn diese Gruppengröße überschritten wird?

  164. 40.

    Was für eine arme Stadt. Was für eine arme Politik. Jugendliche und junge Erwachsene sitzen auf Bänken. Eng an eng und lassen Bierflaschen rumgehen. Jedes Husten wird mit dem jolenden Rufen Corona quittiert. Freizeit wegen geschlossener Schulen wird als Ferien betrachtet. Eltern wissen schon nach ein paar Tagen nicht was sie mit ihren Kindern anfangen sollen. Ein Bürgermeister der jeden Tag erneut umfällt, und keinen Plan hat. Wie die Kanzlerin nur rumheult anstatt mal klare Kante zu zeigen
    Leute wisst ihr eigentlich was los ist oder seit ihr zu sehr mit Klopapier und Nudel kaufen beschäftigt?
    Menschen zu erzählen sie sollen Abstand halten und gleichzeitig immer mehr Kinder in Horten zulassen. Kinder deren Eltern unter anderem in medizinischen Berufen arbeiten und den Viren damit besonders ausgesetzt sind. In einer Zeit in der festgestellt wurde das auch jüngere gefährdet sind.
    Lehrer, Erzieher auch noch zusätzlichen Belastungen auszusetzen. Die liefen vor Corona schon am Limit.

  165. 39.

    So jetzt haben sich die Kinder eine Woche lang im Park und Spielplätzen getummelt, kommen jetzt zu hauf in die Notbetreuung und werden dort mit den betreuten Kinder durchmischt. Wer soll das noch verstehen...

  166. 38.

    Was ist mit den Erzieherinnen, die eine Notbetreung machen?

  167. 37.

    Das ist mal eine Leiterin von einer Kita aus Berlin die das Kind beim Namen nennt.
    Hier in Berlin hat der Senat die sogenannte Entscheidungskraft verloren weil Er seine Eier sucht.
    Wir sollten uns an die Festlegung aus dem Freistaat Bayern ein Beispiel nehmen das wir auch wenn es sehr schwer fällt auch Entscheidung treffen müssen auch wenn es weh tut.
    Nur so können wir unser Leben mit der Familie, Freunde, Kumpels und auch Arbeitskollegen schützen.
    Trefft die richtige Entscheidung auch wenn es sehr weh tut und macht den Laden dicht.
    Und verschwendet nicht das Geld der Steuerzahler denn es werden sonst immer weniger wenn ihr es do weiterlaufen lasst.

    Ich Leibe Berlin mit all seinen Fasetten aber im Moment schäme ich mich für die Kopflosen Debatten die nur alles noch schlimmer machen.

  168. 36.

    Ich finde dieses Vorgehen absolut kontraproduktiv. Es sollte doch zumutbar sein, dass ein Elternteil für die Betreuung ausfällt. Das sind dann vermutlich nur etwa 50% Einkommensausfall im Haushalt. Was ist mit Alleinerziehenden in nicht "systemrelevanten" Berufen? 100% Ausfall! Vielleicht sollte man eher dort ansetzen.

  169. 35.

    Ich leite eine Kita in Berlin. Bisher hat mein Team sehr engagiert und verantwortungsvoll in der Notbetreuung gearbeitet.
    Jeder war stolz einen wichtigen Beitrag in dieser schwierigen Situation zu leisten.
    Nach der heutigen Entscheidung fühlen sie sich verraten. Überall werden die Maßnahmen verschärft und in der Kita werden die Risiken deutlich erhöht.
    Zu glauben, dass mit dieser Maßnahme die Anzahl der betreuten Kinder auf 15% steigt wird weit über das Ziel hinausschießen. 30-40 trifft es wohl eher.
    Ich weiß, was viele Kolleginnen jetzt tun werden. Sich krank melden.
    Bravo Frau Scheres!

  170. 34.

    Du glaubst noch an den Weihnachtsmann, ich arbeite in einer Kita und die meisten Eltern geben ihre Kinder nur zu gerne ab um ihre Ruhe zu haben

  171. 33.

    Dann sollten Sie trotz Ihres entnervten Zustandes deutlich besser zuhören. Und wie Sie so richtig selbst festgestellt haben, tragen gerade unsere Kleinen uns die Erkrankungen nach Hause!

  172. 31.

    Warum darf man das Kind nicht mehr in die Notbetreuung geben,wenn man in einer Behörde arbeitet? Denkt der Senat,dass die nun wegen „nach außen geschlossen“ dort nicht mehr arbeiten?

  173. 30.

    Vielleicht kapiepen auch die Eltern nichts, absolut nichts!!!!!

  174. 29.

    Solidarität ist immer noch gefragt.... Wenn es in einer Familie notwendig (!) ist, die Notbetreuung zu nutzen, um dem systemrelevanten (!) Job nachzugehen, werden Mutter, Vater und Eltern das sicher bestmöglich abwägen.
    Und wenn es uns den Lebensmittel-Einzelhandel mit erhält, dient es uns Allen!
    An manchen Stellen haben wir und die Politik nur die Wahl zwischen wenig erfreulichen Möglichkeiten.

  175. 28.

    Fragen @Senatsverwaltung: Wie kann ein Kita-Träger als Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht für das Fachkräfte-Personal nachkommen, wenn a) Kinder (Wissensstand heute) Überträger des Corona-Virus sein können, ohne selbst Symptome oder Anzeichen der Erkrankung aufzuweisen (Kinder können in beide Richtungen übertragen: von Pflegekräften, med. Personal etc. in die Kita, von der Kita in alle anderen Familien mit systemrelevanten Berufen)? b) Niesen und Husten in die Armbeuge selbst bei bestem Training von Kleinkindern im Alter von 1-2 Jahren kaum zu erwarten ist, weil es sich um körperliche Spontanreaktionen handelt? c)die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 - 2m in der frühpädagogischen Arbeit illusionär und der Qualität der pädagogischen Beziehung abträglich ist? d) das Tragen von Schutzkleidung (Mundschutz, Atemschutzmaske, Handschuhe) hilfreich,es für die Kinder pädagogisch unzumutbar ist.
    Wird die Senatsverwaltung diesbezüglich klare und eindeutige Verhaltensrichtlinien formulieren?

  176. 27.

    an die Physios, Logos, Ergos, Zahnarzt und auch Frisöre wird mal wieder nicht gedacht. Wir werden mal wieder im Regen stehen gelassen. Schließen sollen wir als niedergelassene Praxis nicht sind ja angeblich sooo Systemrelevant,(hab ich bisher noch nichts von mitbekommen!!!)
    bekommen wir Schutzkleidung? NEIN!!
    Steht uns eine Notbetreuung zu? NEIN!!!

  177. 26.

    Also wenn das oberste Gebot ist „bleib zuhause“, kann ich absolut nicht verstehen wie der Senat sowas machen kann. Ich bin selbst Erzieherinnen und finde es irgendwie komisch das man nicht erwarten, dass ein Elternteil sich um das Kind kümmert. Statt 10 Kinder kommen dann 50 Kinder und das ist doch nun wirklich nicht Sinn der Sache wenn es um soziale Distanz geht.

  178. 24.

    Mir ist bislang nicht bekannt dass Kinder das Virus virulenter verbreiten als Erwachsene, vor allem die mit Gruppenkuscheln usw. Ich habe zumindest noch keine Meldung gehört die ein Kind als Erstkontakt ausgemacht hätte. Und was die Infektfreudigkeit angeht, tja, da sind wir halt alle wie die Kleinkinder.
    Die Eltern werden schon von sich aus darauf achten ihre Kinder nur im Notfall in die Kita zu schicken um das Infektionsrisiko zu vermindern.

  179. 23.

    Damit könnte ich mein Kind auch in die Betreuung geben. Möchte ich aber nicht. Versuche lieber so lange wie möglich die Mehrfachbelastung mit Kinderbetreuung, Homeoffice, Einkaufen für Eltern und vielleicht auch bald für Nachbarn auszuhalten. Jeder nicht Intensivpatient weniger zählt.

  180. 22.

    Unfassbar! Es ist doch das Beste soziale Kontakte zu minimieren, wenn die Gruppen der zu betreuenden Kinder so klein wie möglich gehalten wird. Jetzt Regeln aufzuweichen, benötigen wir so sehr, wie einen Kopfschuss. Lasst dem Senat doch endlich Eier wachsen, damit Einer mal Wahrheiten ausspricht, durchsetzt und durchhält!

  181. 21.

    Die Bezirke schließen die Spielplätze, der Senat erweitert die die Betreuungskapazitäten der Kitas
    Gleichzeitig wird zur Minimierung der sozialen Kontakte aufgerufen, vom gleichen Senat.
    Unfassbar!

  182. 20.

    Erzieher/Erzieherinnen sind nicht mehr auf der Liste. Dafür ist neu der Einzelhandel mit dabei. Und dann nur nach ein Elternteil. Scheint mir alles nicht überlegt. Ist der Vorschlag von Frau Scheres oder Herrn Müller?

  183. 19.

    Arbeiten Sie mal im Homeoffice mit einem kleinen Kind... das ist so gut wie unmöglich... Ich hab es eine Woche probiert und bin froh, dass mein Chef Verständnis dafür hat.

  184. 18.

    Als Kitaleiter eines Kindergartens mit 170 Kindern und 35 Beschäftigten erschließt sich mir dieses widersprüchliche Agieren des Senats in keinster Weise. Täglich mussten wir die Betreuung der Kinder verschärfen, abends waren die Pläne des laufenden Tages meist schon hinfällig. Nun werden Ausgangssperren geplant, dafür plädiert Gruppenbildungen von Menschen zu verhindern. An einem Samstag - NACHDEM alle Pädagog*innen auf die neue Woche vorbereitet worden sind und keinerlei Möglichkeit besteht auf solch Hickhack zu reagieren, kommt dieser Beschluss. Ein Beschluss, der zur Folge hat, das von 170 Kindern nicht mehr nur 11 verteilt im Kindergarten betreut werden, sondern das Fünffache. Die Frage des verringerten Kontakts stellt sich hier nicht. Die Ausgangssperren sollen es dann richten. *Kopfschütteln*

  185. 17.

    Zur Kita-/Schulenschließung wurden noch zu den systemrelevanten Berufen Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation, ..., gezählt, sind die Branchen mittlerweile nicht mehr zur Aufrechterhaltung der Gesellschaft wichtig?

  186. 16.

    Meine Frau ist Erzieherin und arbeitet als solche in einer Kita. Gilt ihr Beruf jetzt als systemrelevant oder nicht? Erzieher finden sich jedenfalls nicht in der Auflistung. Laut Kitaleitung sind sie das aber (und müssen ja auch die Notbetreuung gewährleisten). Da ich (Gärtnermeister) arbeiten muss wäre meine Frage, ob unser 5jähriger Sohn jetzt auch Anspruch auf Notbetreuung hat?

  187. 15.

    Das ist ja schön, und eine tolle Idee!
    Nachdem Kinder kräftig auf den nicht gesperrten Spielplätzen oder Grünflächen dicht an dicht gespielt haben, dürfen sie in wieder in die Kita und stecken dann einander und die evtl. noch gesunde Erzieher/innen an und die Infektionkette geht weiter. Ebenso die Eltern, die da gemütlich schön eng bei einander in der Sonne gesessen haben.

    Dieser Senat kapiert nichts, überhaupt nichts.

  188. 13.

    In erster Linie unfassbar. Wie müssen sich die Erzieherinnen fühlen? Überall 1,5 Meter Abstand und in der Kita plötzlich volle Hütte . Das ist auf jeden Fall eine Entscheidung zu Gunsten der armen Männer...

  189. 12.

    Theoretisch ja.
    Kitas schließen um eine Verbreitung zu vermeiden und die Kinder und Erzieher zu schützen und Sie möchten Ihr Kind zur Kita bringen damit Sie Homeoffice machen können?

  190. 11.

    Es muss natürlich nach wie vor versucht werden, das Kind privat zu betreuen... das Ziel des Ganzen ist ja, Kontakte herunterzufahren. Man sollte sich das reichlich gut überlegen ob man das nutzen muss und möchte.

  191. 10.

    Guten Tag
    Bitte denkt auch an die Brandenburger, ich arbeite in der ambulanten HZE, und mein Kind darf nicht in den Kindergarten. Soll ich mein Kind (3) Jahre jetzt zu meinen Klienten mit nehmen ?
    Bitte denkt such an unsere Berufgruppe! Lieben Dank

  192. 9.

    Gilt das auch für Grundschulkinder?

  193. 8.

    Ein großes Danke an alle und auf diesem Weg speziell an die betreuenden Kita-Teams.

  194. 7.

    Bedeutet das, dass es jetzt reicht, wenn meine Frau Krankenschwester ist und im Moment an der vordersten Front arbeitet und ich kann dennoch mein Kind täglich in die Kita bringen, weil ich dann endliche wirklich Homeoffice betreiben kann?

  195. 6.

    Diese neue Regelung ist doch nur für die Kinder wichtig, dessen 2. Elternteil nicht arbeiten kann.

    Total unnötig.

    Nun bringt die Ärztin ihr Kind in die Kita, damit der Papa weiter von Zuhause arbeiten kann als IT Administrator... aber halt ohne Kind.

    Eine Regelung gegen die Krise. Für mehr Arbeitskraft. Für mehr Sozialkontakte.

  196. 5.

    Schön, dass jetzt nur noch ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeiten muss,. Aber was sollen die Eltern mit grundschulpflichtigen Kindern machen, die beide in Schicht arbeiten und auch weiterhin müssen, ein Elternteil im Einzelhandel (Bau- und Gartenfachmarkt). Aufgrund der Pandemie wurden auch noch die Dienste verschoben, prima die nächsten zwei Schichtgleich. Was bleibt da? Oma - keine gute Idee. Ich stimme zu. Aber einen 6 und einem 11jährigen allein lassen - sicher nicht.

  197. 4.

    Es ist doch prima, dass nur 6% statt der erwarteten 15% der Kinder in die Betreuung kommen. Ich dachte, es geht um die Vermeidung von Kontakten, was bei Kindern ohnehin schon kaum möglich ist. Eine Grunschule mit 600 Kindern hat dann nicht 35 Kinder in der Notbetreuung, sondern 90 Kinder plus zusätzlich benötigtes Personal. Wirkt auf mich irgendwie kontraproduktiv.

  198. 3.

    Absolut unverständlich, dass diese Regelungen gelockert werden.

    Welchem Risiko die Kinder und Erzieher nun ausgesetzt sind ist unverantwortlich.

    Soziale Kontakte meiden ist Trumpf.
    #giltnichtfürjeden

  199. 2.

    Wo ist der Widerspruch,wir sollen Zuhause bleiben aber die Kinder müssen in die Kita.Wenn ein Elternteil systemrelevant arbeiten muss kann doch der andere auf sein Kind aufpassen.Ausgangssperre sollte kommen.Ich finde das alles unlogisch Herr Müller bitte handeln Sie endlich vernünftig

  200. 1.

    Genau,wieder mehr Kinder in die Kitas dann können sie auch wieder alle aufmachen. Merkt ihr euren Widerspruch nicht.Bleibt Zuhause aber wieder mehr Kinder in die Kitas

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