Blick aus einem Sportflugzeug auf den Industriepark Schwarze Pumpe mit Braunkohlekraftwerk (Quelle: dpa/Andreas Franke)
Audio: Antenne Brandenburg | 13.12.19 | Florian Ludwig | Bild: dpa/Andreas Franke

Industriepark Schwarze Pumpe - Spremberg bekommt Kraftwerk mit erneuerbaren Energien

Im Industriepark Schwarze Pumpe ist am Freitag der Startschuss für das "Referenzkraftwerk Lausitz" gefallen. Am Ende des Projektes soll ein Speicherkraftwerk stehen, das komplett aus erneuerbaren Energien gespeist wird und zusätzlich Wasserstoff erzeugt. Beteiligt ist unter anderem der Tagebaubetreiber Leag.

Das Projekt ist eines von deutschlandweit 20 Reallaboren, die von der Bundesregierung gefördert werden.

Gleiche Leistung wie ein Kohlekraftwerk

Mit dem Projekt soll erprobt werden, wie Strom in der Lausitz auch ohne Braunkohle produziert werden kann. Ab 2030 soll mit erneuerbaren Energien Wasserstoff in Schwarze Pumpe produziert werden, der einerseits beispielsweise für Autos direkt genutzt, andererseits in Zeiten ohne Wind- und Sonnenenergie wieder in Strom umgewandelt werden kann.

Das Speicherkraftwerk soll ein konventionelles Kraftwerk ersetzen, das beispielsweise mit Braunkohle versorgt wird und dabei mehrere hundert Megawatt Strom erzeugen. "Es löst die herkömmlichen fossilen Kraftwerke ab, kann aber dasgleiche. Das ist das Ziel", erklärte Projektleiter Gerhard Hänel.

Neben dem Industriepark Schwarze Pumpe und der Leag sind beispielsweise auch die Energiequelle GmbH Zossen, die Enertrag AG oder das Centrum für Energietechnologie Brandenburg e.V. und GmbH Cottbus beteiligt.

2 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 2.

    So etwas gibt es bereits in der Uckermark bei Prenzlau.

  2. 1.

    Cool, wenn es auch bis 2030 noch ewig lang hin ist!

Nächster Artikel

Das könnte Sie auch interessieren