Polizisten führen am 23.05.2017 in Berlin am Kottbusser Tor festgenommene mutmaßliche Taschendiebe ab (Quelle: dpa/ Paul Zinken)
Video: Hauptstadt des Verbrechens, 05.09.2017, 20:15 Uhr, Olaf Sundermeyer & Jan Wiese | Bild: dpa

rbb|24-exklusiv | Datenanalyse - Tatort Berlin

Berlin ist nicht nur Bundeshauptstadt, sondern auch die Hauptstadt des Verbrechens. rbb|24 hat exklusiv die Polizeistatistik der "gefährlichsten Orte" der Stadt ausgewertet. Mehr als 20 Straftaten täglich allein am Alexanderplatz, und das ist nicht der einzige gefährliche Ort. Von Dominik Wurnig

Hinweis: Den Dokumentarfilm können Sie online in voller Länge sehen (Klick ins Bild oben)

Der Alexanderplatz ist Berlins Kriminalitätsschwerpunkt Nr. 1. Die Zahl der Delikte hat sich dort zwischen 2008 und 2016 nahezu verdoppelt. 7.820 Straftaten wurden im vergangenen Jahr rund um den Fernsehturm gezählt - das sind mehr als 21 am Tag, wie eine Detailauswertung der Berliner Polizei zeigt, die dem rbb exklusiv für alle zehn kriminalitätsbelasteten Orte in Berlin vorliegt.

Sollten die Datengrafiken in der App nicht angezeigt werden, folgen Sie bitte diesem Link.

Seit 2008 ist die Zahl der Straftaten an allen ausgewiesenen Orten bis auf den Hermannplatz insgesamt gestiegen. Zwar ist von 2015 auf 2016 die Kriminalität vor allem am Alexanderplatz und rund um die Warschauer Brücke gesunken. Am Kottbusser Tor und am Kleinen Tiergarten ist die Zahl der Delikte 2016 jedoch gestiegen.

Die allgemeine Zahl der Delikte ist für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wenig aussagekräftig: Denn Laden- und Taschendiebstahl sind zwei häufige Delikte - gerade in stark frequentierten Einkaufs- und Touristengegenden - , die sich aber nicht gegen die körperliche Unversehrtheit richten.

Deshalb hat rbb|24 die Entwicklung sogenannter Rohheitsdelikte analysiert. Darunter versteht man Körperverletzung, Mord, Totschlag, Raub, Vergewaltigung und andere Sexualdelikte - also vor allem Gewaltverbrechen.

Die Analyse zeigt, dass diese Delikte in den vergangenen Jahren am Kottbusser Tor und auch - in geringerer Zahl - am Kleinen Tiergarten gestiegen sind. An der Warschauer Brücke, wo sich auch das RAW-Gelände befindet, ist die Zahl der Rohheitsdelikte 2016 wieder gesunken. Nachdem der Alexanderplatz diesbezüglich lange der gefährlichste Ort Berlins war, passierten 2016 die meisten Rohheitsdelikte am "Kotti".

Die zehn kriminalitätsbelasteten Orte im Detail

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Besonders für Langfinger ist der Tourismus-Hotspot Alexanderplatz ein lohnendes Gebiet: 2016 gab es dreimal so viele Ladendiebstähle und fast viermal soviele Taschendiebstähle wie noch 2008. Gestiegen ist auch die Zahl der Gewaltverbrechen wie Raub oder Körperverletzungen. Mehr als 1,5 Mal pro Tag oder insgesamt 564 Mal kam es 2016 zu Körperverletzungsdelikten rund um den Fernsehturm.

Während die Kriminalität von 2008 bis 2015 kontinuierlich anstiegen, ging die Deliktzahl 2016 wieder zurück. Auch der Blick auf die Fallzahlen in der ersten Hälfte 2017 lässt vermuten, dass am Jahresende weniger Delikte in der Statistik stehen.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Dass der Kotti für Drogendelikte berühmt-berüchtigt ist, zeigt sich auch in der Statistik. 840 Straftaten im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelgesetz - so heißt es im Amtsdeutsch - gab es hier 2016. Das sind mehr als dreimal so viele wie noch 2008.  

Die Zahl der Ladendiebstähle hat sich von rund 500 auf über 700 von 2008 auf 2016 erhöht; Taschendiebstähle stiegen im selben Zeitraum von von 147 auf 927 - das sind mehr als sechsmal so viele. Raubdelikte haben sich von 2008 bis 2016 mehr als vervierfacht. Auch die Zahl der Körperverletzungen ist auf 507 im Jahr 2016 angestiegen.

Traditionell ist das Kottbusser Tor auch das Zentrum der revolutionären 1.Mai-Demo, und es kommt hier immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Das zeigt sich auch in den Delikten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Landfriedensbruch - typische Vergehen am Rande politischer Demonstrationen.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Am Kleinen Tiergarten in Moabit ist in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Raub- und Körperverletzungsdelikte stark angestiegen. Im Jahr 2015 machte der Kleine Tiergarten deutschlandweit Schlagzeilen: Hunderte Flüchtlinge harrten in und rund um das benachbarte Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) aus und warteten auf ihre Registrierung. In der Kriminalitätsstatistik zeigt sich gibt es einen Anstieg bei Raub und Sexualdelikten (Vergewaltigung, Schwere Nötigung und weitere Sexualdelikte) im Jahr 2015. Im Jahr 2016 sind dann die Drogendelikte stark angestiegen - auf 689 Fälle, 500 mehr als noch im Vorjahr. Auch im ersten Halbjahr 2017 wurden bereits 392 Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz gezählt.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Dort, wo nachts die betrunkene Touristen in Scharen die Straßen bevölkern, ist einer der am stärksten durch Kriminalität belasteten Orte in Berlin. Von 2008 bis 2015 haben sich die Straftaten rund um die Warschauer Brücke mehr als verdreifacht - erst im Vorjahr hat sich die Lage wieder ein wenig beruhigt. Mit Berghain, RAW-Gelände und dem Bahnhof Warschauer Straße gehen viele Drogendelikte einher. 762 waren es 2016, 2015 waren es noch mehr als doppelt so viele. Die Zahl der Taschendiebstähle hat sich zwischen 2008 und 2015 versiebzehnfacht. Auch Körperverletzungen und Raubüberfälle sind in den vergangenen zehn Jahren angestiegen, 2016 aber wieder zurückgegangen. In diesem Jahr scheint die Zahl der Straftaten insgesamt wieder zu sinken.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Dass die Berliner Polizei das Gebiet rund um die Rigaer Straße als kriminalitätsbelasteten Ort führt, ist ungewöhnlich. Im Vergleich zu den anderen Zonen ist die Zahl der Straftaten insgesamt niedriger und hat sich auch nicht so dynamisch entwickelt wie beispielsweise an der Warschauer Brücke. Aber hier befindet sich das umstrittene Wohnprojekt Rigaer 94.

In der Rigaer Straße zählt die Polizeistatistik in erster Linie Delikte, die in Verbindung mit Autonomen oder Demonstrationen stehen. Fast überall in Berlin sind Taschen- oder Ladendiebstahl die häufigsten Delikte. Nicht so in der Rigaer Straße: Hier sind Sachbeschädigung das häufigste Vergehen. Relativ häufig kam es auch zu den Delikten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch. Das sind typischerweise Straftaten, die am Rande politischer Demonstrationen begangen werden. Auch die Zahl der Drogendelikte ist in den vergangenen Jahren gestiegen.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Der Fall des U-Bahn-Treters hat die Hermannstraße und den gleichnamigen U-Bahnhof deutschlandweit in die Schlagzeilen gebracht. Millionen Deutsche sahen geschockt das Video der Überwachungskameras, in dem ein junger Mann heimtückisch eine junge Frau in den Rücken tritt, so dass sie ungeschützt die Treppe hinabstürzt. Das war eine von insgesamt 331 Körperverletzungen, die 2016 rund um die Hermannstraße gezählt wurden. Doch anders als in anderen Kiezen ist diese Zahl über die Jahre rückläufig. Noch 2012 gab es hier 483 solcher Taten.

2016 gab es im Kiez um den U-Bahnhof Hermannstraße 311 Taschendiebstähle - 2008 waren es gerade mal 63, also circa ein Fünftel. Die Zahl der Drogendelikte ist im gleichen Zeitraum von 83 auf 125 gestiegen.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Das Herz von Neukölln, der Hermannplatz, ist in den vergangenen Jahren insgesamt kein unsicherer Ort geworden. Von 2008 (1.342 Straftaten insgesamt) bis 2016 (1.333 Straftaten) ist die Statistik fast gleich geblieben, mit zwischenzeitlichen Ausreißern nach unten.

Deutlich zurückgegangen sind die Körperverletzungen, von 165 Fällen im Jahr 2008 auf 90 im Jahr 2016. Gestiegen sind dafür Taschendiebstähle im gleichen Zeitraum. Nach einem Rückgang 2012 und 2013 sind zuletzt die Ladendiebstähle und Drogendelikte wieder angestiegen - sie bewegen sich aber nach wie vor auf dem Niveau von 2008.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Der Görlitzer Park in Kreuzberg war in den vergangenen Jahren Dauerthema in den Medien - auch überregional. Die rot-schwarze Vorgängerregierung mit Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte für den Park eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Drogen ausgerufen; der rot-rot-grüne Senat hat diese Strategie im März 2017 für gescheitert erklärt.

In der Kriminalitätsstatistik lässt sich von 2008 bis 2015 ein deutlicher Anstieg der Drogendelikte auf 1.068 Fälle ablesen. 2016 ging die Fallzahl auf 618 zurück, und im 1. Halbjahr 2017 wurden 272 Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmittel gezählt. Nach dem traurigen Höhepunkt 2014 ist in den Folgejahren auch die Zahl der Körperverletzungen und Raubüberfälle gesunken.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

Am Leopoldplatz haben sich seit 2008 die Drogendelikte nahezu verdoppelt: Von 154 auf 276. Allein im ersten Halbjahr 2017 zählte die Polizei bereits 206 Drogendelikte - für das ganze Jahr 2017 ist also mit einem deutlichen Anstieg zu rechnen. Die Taschendiebstahl haben sich seit 2008 mehr als verdreifacht - 2017 könnte es aber wieder einen leichten Rückgang geben. 2016 kam es zu 238 Körperverletzungen am beliebten Weddinger Platz - 2008 waren es 206. Die Zahl der Ladendiebstähle ist seit 2008 von 470 auf 395 im Jahr 2016 gesunken.

Straftatenentwicklung bestimmter kriminalitätsbelasteter Orte in den letzten 10 Jahren (Quelle: Mitya/rbb|24)
Bild: rbb|24

"Regenbogenkiez" nennt die Berliner Polizei auf ihrer Webseite den Kiez rund um den Nollendorfplatz im Norden Schönebergs. Hier hat sich die Zahl der Staftaten seit 2008 nahezu verdoppelt; auch die ersten sechs Monate lassen erahnen, dass 2017 mit einer deutlichen Zunahme der Straftaten enden könnte.

Gestiegen sind seit 2008 vor allem Taschen- und Ladendiebstähle. Auch Drogendelikte haben sich von 61 im Jahr 2008 auf 133 im Jahr 2016 verdoppelt. Körperverletzungen stiegen von 159 im Jahr 2008 auf 218 im Jahr 2016.

Statistik für das erste Halbjahr 2017

Die Zahlen für das erste Halbjahr 2017 lassen sich nur eingeschränkt mit den Ganzjahreszahlen der vergangenen Jahre vergleichen. Dennoch deuten die Zahlen darauf hin, dass es am Alexanderplatz, an der Warschauer Brücke, an der Rigaer Straße und an der Hermannstraße einen deutlichen Rückgang in der Kriminalitätsstatistik geben wird.

Die Auswertung für 2017 zeigt, dass die zehn kriminalitätsbelasteten Orte in Berlin sehr unterschiedlich sind. Während die meisten Körperverletzungen am Alexanderplatz, dem Kottbusser Tor und der Warschauer Brücke passieren, zählt die Polizei Drogendelikte vor allem am Kottbusser Tor, dem Kleinen Tiergarten und der Warschauer Brücke. Top 3 der Taschendiebstähle sind Alexanderplatz, Kottbusser Tor und Warschauer Brücke. Bei Raubüberfällen liegt im ersten Halbjahr 2017 das Kottbusser Tor vor der Warschauer Brücke und Alexanderplatz sowie Schöneberg-Nord.

Was ist ein kriminalitätsbelasteter Ort (kbO)?

Ein kriminalitätsbelasteter Ort ist ein von der Polizei-Behörde definiertes Gebiet, in dem Straftaten von erheblicher Bedeutung begangen werden. Innerhalb dieser Zonen hat die Polizei besondere Befugnisse und darf ohne Verdacht Identitätsfeststellungen durchführen sowie Personen und Sachen durchsuchen. Die Grenzen sowie die Anzahl der kriminalitätsbelasteten Orte (Abkürzung: kbO) ist nicht statisch, sondern richtet sich nach der Kriminalitätslage.

Derzeit werden für Berlin zehn kriminalitätsbelastete Orte ausgewiesen, die die Polizei auf Druck des neu gewählten rot-rot-grünen Senats im Juni 2017 erstmals veröffentlichte. Um zu vermeiden, dass Straftäter nur die Straßenseite wechseln, um einer verdachtsunabhängigen Kontrolle zu entgehen, verschweigt die Polizei bisher die genauen Grenzen der betroffenen Areale. Da sich die Ausdehnung der jeweiligen Orte in den vergangenen Jahren mehrfach verändert hat, beziehen sich die oben stehenden Fallzahlen und Grafiken auf die jeweils betroffenen Kontaktbereiche (KoB) - unabhängig von den aktuellen räumlichen Grenzen des kriminalitätsbelasteten Ortes.

Die Daten

rbb|24 hat sogenannte Fallzahlen ausgewertet. In der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2015 (PKS) erfasst die Polizei ... 

... "Fälle, die hinreichend konkretisiert sind: Dazu müssen überprüfte Anhaltspunkte zu
- dem Tatbestand (Erfüllung aller Tatbestandsmerkmale einer Strafrechtsnorm),
- dem Tatort und
- der Tatzeit / dem Tatzeitraum (mindestens das Jahr) vorliegen.

Vage, nicht überprüfbare Angaben allein - insbesondere über die Zahl begangener (Straf-) Taten – reichen nicht aus, um als Fall in die PKS aufgenommen zu werden. Bei Großverfahren (z. B. Betrug) sind entsprechend den Erfassungsregeln nur durchermittelte Vorgänge gemäß der Anzahl der Geschädigten (nicht nur anhand von Kundenkarteien) für die PKS zu erfassen."

Beitrag von Dominik Wurnig

Kommentar

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37 Kommentare

  1. 37.

    Danke Panorama, sehr anschauliche Datenaufbereitung! Zeigen die roten Linien in den beigefügten Straßenkarten bei der Beschreibungen der 10 kbO's eigentlich die Abgrenzung der Gefahrengebiete?

  2. 36.

    @ IchMeinJaNur
    >Ach gehören sie zu d. besagten Wirtschaftsflüchtlingen? Getroffene Hunde bellen... <

    U. selbst wenn es so wäre. Welche Bedeutung hätte es?
    Muss F./M. selbst im Todestrakt e. U.S. amerik. Gefängnisse sich befinden, um gegen Todesstrafe zu sein?
    Muss F./M. selbst schwul sein, um gegen Diskriminierung von Schwulen zu sein?
    ...

    >Mein Vergleich d. ich d. rechten Mob hier gerne entgegenstelle hinkt nicht so sehr wie sie d. hier darstellen wollen.
    Ihre haarsträubenden Beispiele schon.<

    Sie dürfen ruhig konkreter werden u. detailliert beschreiben was genau an meinen >haarsträubenden< Beispielen hinkt.

    .
    >Müßten nicht gerade Menschen aus d. ehem. DDR sich m. Flüchtlingen solid. zeigen<

    Etwa weil sie ca. 45 Jahre willkürliche Teilung Deutschlands u. d. real existierenden Sozialismus überlebt haben u. Verwandte sich auch vorm Rentenalter ohne Genehmigung wieder treffen können?

  3. 35.

    Da haben Sie völlig recht, aber leider ist das in den früheren Kommentaren thematisiert worden. Mir ist das sauer aufgestoßen und daher habe ich mir die Freiheit genommen, darauf zu reagieren.

  4. 34.

    Darum geht es hier nicht.

    Ich halte den Menschen mit dem starken rechten Arm hier gerne mal einen Spiegel vor. Mal mit einem Augenzwinkern, mal sehr ernst mit bitterbösen Sarkasmus. Die Reaktionen darauf sprechen Bände.

    Müßten nicht gerade Menschen aus der ehemaligen DDR sich mit Flüchtlingen solidarisch zeigen (tun sie auch, zumindest ein großer Teil)? Stattdessen lese ich hier übelste, menschenverachtende Kommentare von Menschen denen nach dem Zusammenbruch (erzählen Sie mir bloß nichts von einer Revolution) der DDR mannigfach Hilfe zuteil wurde?

    Das gönnen diese Menschen anderen Flüchtlingen nicht? Stattdessen übelste Hetze in allen Kommentarspalten, egal ob zum Thema passend oder nicht.

    Dadurch ensteht ein Zerrbild, nur weil diese Menschen die Kommentarseiten vollsudeln. Das möchte ich nicht.

  5. 33.

    Ach gehören sie zu den besagten Wirtschaftsflüchtlingen?

    Getroffene Hunde bellen...

    Mein Vergleich den ich dem rechten Mob hier gerne entgegenstelle hinkt nicht so sehr wie sie das hier darstellen wollen.

    Ihre haarsträubenden Beispiele schon.

    BTT

  6. 32.

    Ich bin als ehemaliger Berlin-Westler entsetzt über einige Kommentare. 26 Jahre ( ein 1/4 Jahrhundert ) nach der Wende muss ich immer noch diese teilweise Hetze von Ewiggestrigen lesen. ( und zwar von beiden Seiten )
    Leute, bleibt doch mal geschmeidig! In meinem Leben hat sich nach der Wende auch viel verändert. Ich musste mich neu orientieren und die Ärmel hochkrempeln. ( den Gürtel habe ich aber nicht enger geschnallt ) Klar ist nicht alles so geblieben wie es war, aber das betrifft uns doch alle. Leben ist Veränderung! Soll ich deshalb meinen Nachbarn hassen? Ich für mich kann nur sagen wir haben alle mehr gewonnen als verloren, auch wenn wir es manchmal nicht so genau sehen.

    Voltaire hat mal gesagt: "Vorurteile sind die Vernunft der Narren."

    Die Berliner sind in aller Welt dafür bekannt das wir nicht nur " ne jrosse Schnauze " sondern auch ein " jrosset Herz " haben. Zeigt das mal wieder!

    Zum Schluss einen Hans-Werner Kock: " macht´s jut Nachbarn "

  7. 31.

    @ Lotte
    >Antwort auf [IchMeinJaNur] vom 04.09.2017 um 23:07 Das nenn ich ne gerade Rechte ausstoßend.Hut ab!<

    Seit wann ist fehlendes Wissen Grund f. Lob?

    1989 war nicht nur d. Beginn d. Wiedervereinigung, sondern zugleich d. Fall d. eisernen Vorhangs u. d. Beginn d. Fluchtbewegung aus d. jetzt ehemaligen Jugoslawiens.


    @ IchMein
    >Aber "Kommt d. D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr! ..." spricht<

    Wem ist zu verdenken, wenn d. Bürger v. M-V bis Sachsen, d. jahrzehntelang dafür gesorgt haben, dass >Wessis< billig bei Ikea Möbel, bei Quelle Kaffeemaschinen, Staubsauger, Mopeds, Photoapparate, beim Kaufhof Strumpfhosen, ... kaufen konnten auch an d. Wohlstand partizipieren wollten?

    Sie scheinen zu denjenigen zu gehören, d. d. schillysche Bananenargument wedelnd kultivieren und §249 StGB d. DDR verdrängen.

  8. 30.

    IchMeinJaNur schrieb:
    >Ach, '89 haben wir auch Millionen Wirtschaftflüchtlinge aufgenommen und müssen die bis heute alimentieren.<

    .
    Eine derartige Aussage kann nur von jemanden stammen der das Wiedervereinigungsgebot in der Präambel des Grundgesetztes, wie sie bis zur Wiedervereinigung bestand, nicht kennt.

    Und extra für die Ignoranten:
    Es wurden auch einige der alten Bundesländer innerhalb Deutschlands durch andere Bundesländer alimentiert, lange bevor es zur Wiedervereinigung kam, was auch als Länderfinanzausgleich bekannt ist, und selbst den Einwohnern der Länder von M-V bis Sachsen wird der Soli vom Gehalt abgezogen.

  9. 29.

    rbb-24-nutzer schrieb:
    >D. Verbrechen, die tatsächlich von Menschen mit Migrationserfahrung < ... >sowie im Verhältnis weit hinter denen d. < (Deutscher)

    .
    Die Aussage stimmt nicht.

    PKS 2016 (Stand April 2017) PDF Datei Seite 75
    Straftaten insgesamt, ohne ausländerrechtliche Verstöße
    nichtdeutsche Tatverdächtige an insgesmt 30,5%
    Tatverdächtige Zuwanderer an insgesamt 8,6%

    Lt. Statistischen Bundesamt lebten am 31.12.16 ca. 10.039.080 Ausländer u. ca. 82,2 Mio. Menschen insgesamt in Deutschland, was einem Ausländeranteil v. ca. 12,2138% entspricht.

    D. Wert v. ca. 60,9% deutscher Tatverdächtiger u. ca. 81,7861% Einwohnern m. deutscher Staatsangehörigkeit ist nicht identisch. Auch nicht annähernd.

    Der nominale Wert ist irrelevant.
    Eine Klasse bei der alle 20 Schüler ermordet wurden ist trotz der geringeren nominalen Anzahl von Opfern garantiert unsicherer gewesen, als Deutschland mit einigen Hunderten getöteten Menschen.

  10. 28.

    Wer hat in den letzten Jahrzehnten die Innen- und Justizminister/Senatoren gestellt? CDU und SPD.

    Wer setzt sich seit Jahrzehnten für einen "schlanken Staat" ein? Die FDP.

    Es ist eine Heuchelei und Unverfrohrenheit wenn die Vertreter dieser Parteien nun auf allen Sendern mehr Personal bei Polizei und Justiz fordern.

    Wenn die Wähler nicht nach tatsächlichen Gesetzgebungen und Kürzungen wählen sondern wieder auf leere Versprechungen hereinfallen ist ihnen nicht mehr zu helfen.

  11. 27.

    Ich nehme hierzu nochmals Kontakt mit Frau Brandau auf. Ist eine Lange Geschichte.
    Im Wesentlichen geht es mir dabei um "Auswertungen" zu Kriminalstatistiken, in denen undifferenziert Täter/Verurteilte mir Tatverdächtigen in einen Topf geworfen wurden und bekannte Verzerrungseffekte weder offengelegt noch bereinigt werden. Hieraus wird dann sogar noch eine Überrepräsentierung bestimmter "Täter"gruppen abgeleitet.
    MIr ist damals in Aussicht gestellt worden, dass dieses Thema nochmals sauber differenziert nachgearbeitet wird. Passiert ist: nichts!
    Wegen der schwachen Qualität verlinke ich diesen Bericht hier nicht.
    Weitere Beispiele sind die Analysen von Herrn Sundermeyer zum Thema Kriminalität. Er kennt sich gut aus mit vielen Einzelfällen. Mit seinen Handlungsempfehlungen - aktuell Videoüberwachung - macht er sich zum undifferenzierten Sprachrohr von verständlichen Forderungen von Interessengrupen. Statistische Evidenz/journalistische Sorgfalt: Fehlanzeige!

  12. 26.

    Die eigentliche Frechheit ist, dass dieses kriminelle Pack von meinen gezahlten Beiträgen im öffentlich rechtlichen Fernsehen eine Plattform bekommt....

  13. 25.

    Welche unserer früheren Recherchen kritisieren Sie denn konkret?

    Wir haben übrigens Datenjournalisten in unserem Team, die spezialisiert darauf sind, Datensätze journalistisch aufzubereiten.

    Als Kontext zu den von uns ausgewerteten Datensätzen empfehlen wir Ihnen den rbb-Dokumentarfilm "Hauptstadt des Verbrechens":
    https://www.rbb-online.de/doku/h-j/hauptstadt-des-verbrechens.html

  14. 24.

    Die Datensammlung selbst erfüllt einen guten Zweck, ermöglicht nämlich erstmal im Kern eine faktenbasierte Diskussion. Leider fehlen Kontext (mehr Daten und Fakten) für weiterführende Analysen (über Ursachen und Folgen sowie statistische Auswertungen der Effekte von Gegenmaßnahmen, anderenorts).
    Einfach in die Runde geschmissen tragen Sie nicht zu einer substanziellen Debatte bei, sondern öffnen allen möglichen Schwachmaten Tür und Tor ihren Weltverschwörungstheorien nachzugehen.
    Immerhin ist dies besser als manche "Recherchen" des RBB in der Vergangenheit, die fast alle durcheinanderbringen und Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Ich möchte hierzu gern einen Vortschlag aus der Vergangenheit wiederholen: Holen Sie sich professionelle Hilfe von Statistikern!
    Instinkt und vage Vermutungen helfen hier in der Debatte einfach nicht weiter, da jeder seiner eigenen Vermutung folgt. So wie Sie als RBB diese Recherchen betreiben, verfehlen Sie den in Ihrem Budget möglichen Anspruch meilenweit!

  15. 23.

    Wie kommt es bloß das Sie mir immer sympathischer sind.

    Da wird weiter gejammert,gemeckert u.auf andere gezeigt mit dem Finger.Erst recht soll am liebsten schon seit vorgestern die Rente angepasst werden.Vor allem gefällt mir der Ton von so manch U.D.O."s nicht.Siehe Berlin.Berliner Schnauze hatte noch was.Aber jetzt?

  16. 22.

    Das meinen sie doch nicht ernst oder? Alles schon wieder vergessen?

    Mal abgesehen von den wenigen Fällen (u.a. Minol an Elf Aquitaine, Zeiss Jena)die der Blackout Kanzler verscherbelt hat war da nichts. Das war ja nach '89 nicht einmal in den RGW mehr absetzbar.

    Dass das wenige was noch halbwegs profitabel war nach dem Motto Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren von der Treuhand verscherbelt wurde steht ja ohne Frage fest. Dafür gab es ja auch Milliönchen in Koffern.

    Aber "Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr! ..." spricht ja wohl eindeutig für Wirtschaftsflüchtlinge oder? Und ich kann mich an die massenhafte Einwanderung im Gegensatz zu DDR Nostalgikern noch sehr gut erinnern.

    Ausgerechnet viele der Profiteure der Situation, die bis heute davon profitieren dass die Rentenkassen der "Wessis" geplündert wurden gönnen anderen, "echten" Flüchtlingen nicht den Dreck unter den Fingernägeln.

  17. 21.

    Wer bei den Straßendealern im Kiez einkauft, muss sich bewusst werden, dass davon indirekt arabische Clans profitieren und Flüchtlinge in Kriminalität getrieben werden. Das sollte visit.Berlin, DEHOGA, Airbnb usw. den Partytouris mit auf den Weg geben!

  18. 20.

    Wenn man sich die Anzahl der Drogendelikte anschaut und bedenkt, dass Drogenkriminalität der Dealer auch zu an anderen Straftaten führen (u.a. Körperverletzungen): Vielleicht die Drogenpolitik überdenken? Löst nicht alle Probleme, aber kann die Kriminalität senken und entlastet auf jeden Fall Polizei und Justiz.

  19. 19.

    Hätten Sie mal bitte Namen und Zitate von einer handvoll dieser großen christlichen Ethiker? Mir will dazu einfach kein Beispiel einfallen.

  20. 18.

    Zitat: "Ach, '89 haben wir auch Millionen Wirtschaftflüchtlinge aufgenommen und müssen die bis heute alimentieren. "

    Ja, aber im Gegenzug dafür, haben wir auch ihr Territorium übernommen und die Treuhand gegründet um die verbliebende Wirtschaft auszuweiden. Stellen Sie sich mal vor, wir würden das zur Blaupause machen, für Länder aus denen Wirtschaftsflüchtlinge zu uns kommen.

  21. 17.

    Hier verweise i.Sie auf den Bericht hin: Drogengeschäfte für ein kleines Taschengeld. Sehr ausführlich dargelegt.

  22. 15.

    "Da für dich" lol ... Was für eine Farce ...

  23. 14.

    Alle großen christlichen Ethiker sehen die Aufgabe des Staates im Schutz des Volkes. Ein Staat, der dieser Aufgabe nicht nachkommt, handelt zutiefst unchristlich.

  24. 13.

    Endlich neues Videospiel: Berlin als super-innovatives TATORT - Format. Nur noch Leichen und Tarnkappen - Täter. KommissarInnen abgeschafft, bzw. entsorgt! Stattdessen: reiterlose Chimären, die, durch Pressecodex unverwundbar, durch unsere Stadtteile galoppieren und ungestraft - inzwischen sogar Willkommen geheißen - uns mit ihren Lanzen durchbohren wie in einem Märchen aus Hunderttausend und eine Nacht. Ist ja sooo sexy!

  25. 11.

    Geradezu gefährlich finde ich den Absatz zum kleinen Tiergarten. Da ist erst von Flüchtlingen die Rede und direkt im Anschluss vom Anstieg von Sexualdelikten. Das suggeriert einen Zusammenhang und wenn ich mir die Kommentarspalten manchmal anschaue, wird ein solcher (tatsächlicher oder vermeintlicher) Zusammenhang generell zu Ungunsten der Geflüchteten ausgelegt (also "Geflüchtete = Täter, Ansässige = Opfer"). Wenn das nicht belegt werden kann, dann bitte auf die Textdramatik achten. Wohlgemerkt handelt es sich um einen Anstieg um 9 Fälle. Keiner davon hätte passieren dürfen, aber das nennt man eine zu geringe Fallzahl, um irgendwelche Trends entdecken zu wollen.

  26. 10.

    Ich wünsche mir bei einem so sensiblen Thema wie Kriminalität ein bisschen mehr Journalismus. Diese "Datenanalyse" ist nicht gelungen.
    Problematisch finde ich, dass die ganze Zeit davon die Rede ist, es habe soundsoviel Delikte gegeben. In die Statistik kommen Fälle, die angezeigt wurden. Das Anzeigeverhalten ändert sich z.b. durch Sensibilisierung, (innerstädtische) politische Debatten etc. und wird durch die Polizei selbst durch ihre Präsenz beeinflusst, wie Mühli anmerkt.
    Ich finde angesichts der Zahlen auch "ungewöhnlich", dass die Rigaer Straße dabei ist. Hier wäre ja die Frage spannend, ab wann ein Ort als "kriminalitätsbelastet" gilt, wo immerhin anlasslos kontrolliert wird. Ein Artikel, der sich ausführlich dem Thema widmet, könnte sich dieser Frage ruhig annähern.

  27. 9.

    Super Statistik, nur eines fehlt. Da kommt sowieso niemand drauf. Macht es wie die Polizei in Sachsen Anhalt. Da sind nachts zwei 14-jährige Mädchen "begrapscht" worden. Als Hilfe kam,sind die Täter mit einem Schlagring, Schraubenziehern und Taschenmessern auf die Helfer los (so die Sachen, die der gemeine Deutsche auf der Strasse bei sich trägt). Die Täter wurden gefasst. Laut Aussage der Polizei wohnhaft in Halle und aus verschiedenen Ländern. Bitte berichtet auch so konkret. Es wird gemunkelt, dass die Täter in Berlin mehrheitlich in der Stadt wohnen und aus verschiedenen Ländern kommen..Bitte schreibt nicht, dass viele südländisch aussehen, das ist Rassismus.
    Übrigens fehlt in der Statistik die Entwendung und Zerstörung hunderter AfD- Wahlplakate, bevorzugt in den Gegenden, wo die Kriminalitätsschwerpunkte liegen. Die Täter sind wohl Deutsche, wollen aber nicht deutsch sein.

  28. 8.

    Ach, '89 haben wir auch Millionen Wirtschaftflüchtlinge aufgenommen und müssen die bis heute alimentieren.

    In bestimmten Gegenden haben die sich bis heute nicht in unsere Gesellschaft integriert (z.B. in Cottbus, große Teile von Sachsen und Thüringen).

    Deshalb kann man auch verstehen warum die sich am vehementesten gegen neue, angebliche Wirtschaftflüchtlinge wehren. Wer gibt denn auch schon gerne was ab?

    @Gerd Deshalb ja auch der immense Anstieg von Straftaten seit '89.

    Deshalb gebe ich ihnen beiden auch vollkommen recht. Gegen Straftaten muß energischer vorgegangen werden! Mit der ganzen Härte des demokratischen Rechtsstaats!

  29. 7.

    In diesem Artikel gibt es die Kriminalitätsstatistik von 2016 im Vergleich großer Städte in Deutschland und die Zahlen sind auf Straftaten pro 100.000 Einwohner heruntergebrochen:
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/04/berlin-polizeiliche-kriminalstatistik.html

    Zitat daraus:
    "Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundes für das vergangene Jahr weist für Deutschlands größte Metropole 16.161 erfasste Straftaten pro 100.000 Einwohner aus, wie die "Welt" (Samstagsausgabe) berichtet. Frankfurt am Main - jahrelang die unsicherste Stadt - liegt nun mit 15.671 Taten pro 100.000 Einwohner auf dem vierten Rang. Den zweiten Platz nimmt dem Bericht zufolge Leipzig mit 15.811 Taten ein, den dritten Platz belegt Hannover (15.764 Taten immer jeweils pro 100.000 Einwohner)."

  30. 6.

    Viele Zahlen... Aber wie immer braucht man Bezugspunkte, um sie alle einordnen zu können. So ist eine Folge , Polizeipräsenz zu erhöhen, im gleichen Atemzug eine höhere Quote von festgestellten Taten. Also : mehr Polizei = statistisch mehr Anzeigen - in Wirklichkeit aber eine höhere Sicherheit. Insofern sind Zahlen halt immer etwas "flexibel" zu sehen.
    Was ich in all den Zahlen vermisse: Eine Einordnung zu Größe und Bevölkerungszahl Berlins. Natürlich gibt es "an meisten" Straftaten in Berlin, ist ja auch 3x so groß wie München. Wie sieht es also in der Relation zur Bevölkerungsdichte mit den Zahlen aus. Ist Berlin bei Kapitalverbrechen da wirklich gefährlicher als z.B. Frankfurt, Düsseldorf oder Stuttgart?

    Ich empfinde jedenfalls die Stadt insgesamt absolut entspannt und ungefährlich für eine Großstadt. Ein Gefühl, das ich in anderen deutschen Städten weniger habe. Ich bin viel unterwegs, auch in der Nacht, aber fühle mich in der Regel in Berlin sehr sicher.

  31. 5.

    Huh, die Kommentare reichen ja von braun bis, nunja, dunkelbraun.
    Klar, weiß man ja: "Die" Migranten begehen Verbrechen. Das ist zum Glück nicht pauschalisierend, rassistisch und obendrein volksverhetzend, achwas... Es ist in erster Linie einfach rechtsextrem und strafbar. Und zu den Straftaten tragen die Herrschaften hier damit aktuell selbst bei. Bravo.

    Und jetzt noch eine überraschende Neuigkeit für die "Braunbären" hier: Die Verbrechen, die tatsächlich von Menschen mit Migrationserfahrung - oder angedichtetem "Migrationshintergrund" - begangen werden, liegen bei weitem nominal sowie im Verhältnis weit hinter denen der "Bio-und-Deutschlandfahne-im-Arsch-Deutschen". Hauptsache, das Weltbild in der eigenen Filterblase wankt nicht...

    Natürlich verlieren die Herren Anwälte des Rechtsstaats kein Wort über die verfassungswidrigen, da lokal unmarkierten und unangekündigten, Personenkontrollen - passt ja auch besser zum obrigkeitshörigen, freiheitsblinden Sicherheitsfanatismus.

  32. 4.

    Statt Statistiken zu erstellen ist es besser stündlich diese Politiker unter Beschuss zu nehmen, damit sich wirklich was ändert.

  33. 3.

    ja- da hat sich der rbb mächtig angestrengt- vielen Dank für das Datenmaterial; interessant wird das Material , wenn man sich seit 2 Jahren Hintergrundwissen aus der ausländischen Presse (die sehr wohl auch über Kriminalität in Deutschland berichtet) und den kleinen Regionalblättern angeeignet hat-; im übrigen finde ich es unerträglich wie auf Tagesschau. de Meldungen wie u.a. die bestialische Tat in Rimini (Italien) einfach ignoriert werden- da muss man sich dann auf Welt.de informieren oder eben auf den Seiten italienischer, schweizer oder österreichischer Zeitungen, um ungeschminkte Informationen über die nach Europa importierte Gewalt zu bekommen. Früher öffnete ich die Seite Tagesschau. de immer als erste Option- seit einem Jahr öffne ich zuerst die Seite Welt.de oder die Züricher Tageszeitung oder irgendein anderes ausländisches Blatt.

  34. 2.

    Poliiker muessen vor allem eigenes Volk schuetzen! Unser leben ist schliemmer geworden, seit so vielen Migranten gekommen sind!

    Migration muss immer langsam und in kleinen Mengen sein!

  35. 1.

    " ... wir müssen lernen, mit de Terror zu leben .." de Maizaire

    und natürlich auch mit der Kriminalität ...

    und natürlich gab es soviel Kriminalität schon immer in Deutschland und Berlin, von hier schon länger lebenden ...

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