Nach drohendem Cyberangriff - Potsdam geht wieder online

Mo 23.01.23 | 18:50 Uhr
Symbolbild: Ein Mitarbeiter des Höchstleistungsrechenzentrum HLRS hat am 05.10.2021 ein Glasfaserkabel in der Hand. (Quelle: dpa/Marijan Murat)
dpa/Marijan Murat
Audio: Antenne Brandenburg | 22.01.2023 | O-Ton Mike Schubert | Bild: dpa/Marijan Murat

Viele Dienstleistungen der Potsdamer Stadtverwaltung sollen ab Dienstag wieder online genutzt werden können. Nachdem am Montag vergangener Woche die Mail-Verbindungen wieder aktiviert worden waren, sollen nun unter anderem wieder Beurkundungen von Neugeborenen und Sterbefällen sowie die Bearbeitung von Wohngeldanträgen und Visaverfahren möglich sein. Das teilte die Pressestelle der Stadt am Montag mit.

Auch die Anmeldung und Beurkundung von Eheschließungen sowie Mutter- und Vaterschaftsanerkennungen werden dann wieder angeboten. Wohnsitzan- und abmeldungen können aber weiterhin nicht durchgeführt werden.

Kfz-Meldungen noch nicht möglich

"Aktuell noch nicht möglich ist die Bearbeitung der Anträge für die An- und Ummeldung von Fahrzeugen. Hierfür arbeiten wir mit Hochdruck an einer Lösung", sagte Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit, laut Mitteilung. "Bis dahin können Bürgerinnen und Bürger die Dienstleistungen in der Zulassungsstelle des Landkreises Potsdam-Mittelmark nach vorheriger Online-Terminvereinbarung nutzen."

Wegen eines drohenden Cyberangriffs hatte Potsdam am 29. Dezember die Verbindung zum Internet gekappt. Seitdem habe es umfangreiche Arbeiten an der IT-Sicherheit gegeben, hieß es. Manche Dienstleistungen für Bürger konnten wegen der Abschaltung vorübergehend nicht angeboten werden, wie das Beantragen eines vorläufigen Reisepasses, die An- und Abmeldung von Fahrzeugen und An- sowie Ummeldungen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 23.01.2023, 10:30 Uhr

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