Neue Verkehrsführung geplant - Schlangenbader Tunnel könnte dauerhaft gesperrt bleiben

Do 08.06.23 | 13:48 Uhr
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Der gesperrte Autotunnel an der Schlangenbader Straße. (Quelle: imago images/S.Zeitz)
Audio: rbb24 Inforadio | 08.06.2023 | Mario Bartsch | Bild: imago images/S.Zeitz

Seit April ist der Schlangenbader Tunnel in Wilmersdorf nicht mehr befahrbar. Der neue schwarz-rote Senat hätte gern, dass das so bleibt. In der Wohngegend dort hat sich allerdings der Schleichverkehr vervielfacht. Das will der Senat jetzt angehen.

Der Schlangenbader Tunnel in Berlin-Wilmersdorf könnte nach dem Willen des Senats dauerhaft für den Verkehr gesperrt bleiben.

Wie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Rolf Wiedenhaupt mitteilte, soll untersucht werden, ob die Tunnelanlage dauerhaft zu bleiben kann. Das wurde am Donnerstag bekannt.

Diese Variante werde vom neuen schwarz-roten Senat demnach bevorzugt. Informationen über Zeitplan, Kosten oder zur Finanzierung einer alternativen Sanierung könnten demnach erst nach Abschluss der Untersuchungen gegeben werden, hieß es.

Tunnel seit April aus Sicherheitsgründen dicht

Der Tunnel war am 20. April aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Laut der Senatsverwaltung entspricht die Sicherheitsausstattung im Tunnel nicht den neuesten Standards. So fehlten Lautsprecher, über die im Notfall Informationen weitergegeben werden könnten, und Kameras zur Überwachung. Auch seien Fluchttüren bei Rauchbildung nicht gut genug zu erkennen. Außerdem seien verschiedene Sicherheitsausrüstungen zuletzt ausgefallen, beispielsweise sei die Lüftung defekt.

Nachdem sich Anwohnerinnen und Anwohner nach der Tunnelsperrung über Schleichverkehre in den Wohnstraßen in der Umgebung beschwert hatten, reagiert der Senat nun mit geänderten Verkehrsführungen.

Geänderte Verkehrsführungen nach Anwohnerbeschwerden

Wie die Verkehrsverwaltung am Donnerstag mitteilte, werden unter anderem zwei parallel zum Tunnel verlaufende Straßen als Einbahnstraßen Richtung Süden ausgewiesen. Betroffen seien die Schlangenbader Straße und die Sodener Straße, jeweils von der Wiesbadener bis zur Dillenburger Straße. Radverkehr soll aber in beiden Straßen weiterhin in alle Richtungen möglich sein.

Eine Hinweistafel soll zudem Autofahrerinnen und Autofahrer, die aus Richtung Südosten kommen, bereits an der Joachim-Tiburtius-Brücke im Ortsteil Steglitz auf die Tunnelsperrung und eine Umfahrungsmöglichkeit über die A 103 hinweisen, hieß es. Die Maßnahmen seien bereits angeordnet. Die entsprechende Beschilderungen sei für die kommende Woche geplant.

Sendung: rbb24, 08.06.2023, 16 Uhr

63 Kommentare

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  1. 62.

    "Und Berlin bekommt noch nicht mal einen 570m langen Tunnel repariert, nicht zu fassen! "

    Schön am Thema vorbei geantwortet. Es geht nicht um die Machbarkeit, sondern die Kosten.

  2. 61.

    Was allerdings das Vertrauen in diesen Zeitungsbericht nicht gerade stärkt, ist die Behauptung, das Gebäude sei "mit dem Tunnel baulich nicht verbunden". Die Fahrbahnen sind nichts anderes als dessen 2. und 3. Stockwerk, nur mit spezieller Lagerung. Z.B. mal bei der Degewo selbst schauen, da findet man eine Seite zu diesem (durchaus faszinierenden)Bauwerk, darin einen virtuellen Rundgang, darin wiederum u.a. ein Kurzvideo über den Autobahntunnel, in dem ein Plan ausreichend deutlich gezeigt wird.

    Anderenorts findet man dann noch einige unverblümte Aussagen zum Zustand des Baus. Das Stichwort Asbest fiel hier in den Kommentaren ja schon ...

  3. 60.

    Als Anwohner bin ich persönlich sehr glücklich über die Schließung des Tunnels. Der Durchgangsverkehr verlagert sich nämlich zunehmend wirklich über die - meistens eh nicht stark ausgelastete - A103 und im Kiez ist es deutlich ruhiger. Ick hör morgens (und mittags) die Vögel wieder zwitschern, dit is richtich geil.
    Ich nehme seit der Sperrung die U-Bahn zur Arbeit. Geht fast genau so schnell und ich muss mir den Stress mit den anderen Verkehrsteilnehmern nicht antun. Persönlich macht es mich sehr glücklich, dass die Mehrheit der Bürger anscheinend die Meinung teilt, dass eine Stadt in erster Linie Lebensraum und kein Parkplatz und keine Autobahn ist. Vergisst man manchmal.

  4. 59.

    "Warum stellt die Stadt die festgestellten Mängel nicht einfach ab? Wo ist das Problem?"
    Wie heißt es doch so schön: wo ein Wille ist gibt es auch Wege....oder so ähnlich! ;-)

  5. 58.

    Man sollte endlich mal den Lückenschluss bis Schlossstraße als Autobahn fertigstellen, zur Not eingehaust. Diese Lücke dort ist unerträglich für Anwohner, weil 300m Autobahn über die Schildhornstr. fehlen.

  6. 57.

    Warum stellt die Stadt die festgestellten Mängel nicht einfach ab? Wo ist das Problem?

  7. 56.

    Weil der Architektenverein da mit Immobilien Kasse machen will ("Stadt statt A104"): https://checkpoint.tagesspiegel.de/langmeldung/4gKAHxSa1ddtBFzGsJ1h1s

  8. 55.

    Da kommt bestimmt dann ein günstiger Kreisverkehr mit Abzweig Avus,Tegel und Tempelhof."
    Welch Elend!
    Wie soll man denn da die schon lange wartende Omma am Samstag besuchen können?
    Nee, im Interesse aller unbesuchten Ommas, die Straßen müssen generell um zwei Spuren pro Richtung verbreitert werden, Tempolimits innerorts auf 100 km/h erhöhen und je Bezirk höchstens eine Fußgängerampel.
    Damit Omma nicht noch länger warten muß.

  9. 54.

    So tief muss man erstmal drin stecken um solche Texte zu produzieren. Chapeau!

  10. 53.

    … und nicht zu vergessen, wir ja neben dem AD Funkturm dann auch noch die Rudolf-Wissell-Brücke erneuert.
    Das mit dem Tunnel war SO klar. Aber erst monatelang von einer Wiedereröffnung im Juli erzählen. Ist das mehr verkehrspolitischer Wille oder wieder nur einfachbdie Unfähigkeit, bestimmte Projekte im Straßenbau unterhalb einer 2-Jahres-Frist abzuschließen? Auch auf Straßen wie der Laubacher steht man zu den entsprechenden Zeiten schon jetzt drei bis vier Ampelphasen, bevor man über den Südwestkorso kommt. Das wird nach den neuen Maßnahmen in Zukunft sicher besser und entlastet die dort lebenden Anwohner dann ungemein…

  11. 52.

    Klaro: Lautsprecher und Kameras müssten nachgerüstet werden, die Türen gestrichen - da machen wir doch gleich den ganzen Tunnel dauerhaft zu und quetschen den Verkehr in die Nebenstraßen.

    1. Sollte nicht die Zeit ideologiegetriebener Verkehrspolitik vorbei sein?
    2. Schön, dass wir wenigstens den Abbau von Infrastruktur in Deutschland so schnell und entschlossen angehen, wo schon der Neubau bestenfalls im Schneckentempo vorangeht!
    3. Die Chinesen liegen vor Lachen über die dämlichen Deutschen unter dem Tisch - wenn sie dafür Zeit finden. Wir phantasieren uns in ein deindustrialisiertes Bullerbü, wo der Wohlstand auf den Bäumen wächst (und zwar von selbst), und die übernehmen die Weltherrschaft.

  12. 51.

    Das ist im Prinzip alles richtig. Nur Leider ist die gesamte Außenfassade Asbest verbaut. Einer Umwelt und Mieter freundlichen Versiegelung stimmt man bei der Degewo nicht zu.
    Zu kostspielig,
    Die Alternative Methode heißt in naher Zukunft ein zeitlich begrenztes Umsiedeln der Bewohner. Sind leider schon ganz andere denkwürdige Gebäude wegen Asbest dann letztendlich trotz Denkmalschutz abgerissen worden. Die Tunnelschließung ist vermutlich der Anfang vom Ende der "Schlange".

  13. 50.

    Als jahrelanger Ex-Anwohner der Dillenburger Straße kann ich mir nicht vorstellen, dass die Einbahnstraßenregelung wirklich gewünscht ist. Wer dort wohnt, kommt doch jetzt nur noch mit großem Umweg Richtung Wiesbadener Str.!! Die beiden einzigen Straßen sind jetzt in dieser Richtung nicht mehr befahrbar, das bedeutet Umweg über Breitenbachplatz, Südwestkorso, Geisenheimer o.ä…. Mein täglicher Arbeitsweg ging dort lang. Das ist mir alles völlig unverständlich, zumal die Autofahrer, die von der Wiesbadener nach Steglitz wollen, jetzt noch bequemer da lang rauschen können, ohne Gegenverkehr in der engen Straße, also schön entspannt… der Tunnel hat übrigens da noch keinen Anwohner wirklich gestört und mehr als 5 Autos gleichzeitig hab ich auch selten in dem Tunnel erlebt…

  14. 49.

    Treffend.

    Warum setzen wir nicht das gesamte regional-, U- und S-Bahn sowie Tram-Netz still. Da müsste auch investiert werden. Können doch alle zu Fuß gehen oder lastenrad fahren.

    Grüne Verkehrspolitik (in einer schwarz-rot en Regierung) , die begeistert.

  15. 47.

    Äha, hört sich an, als wäre es ihre Privatstraße. Nee, da darf JEDER langfahren, ob es ihnen gefällt oder nicht.
    Ich bin dort schon zig tausende Mal langgefahren. Die von ihnen geschilderten Sachverhalte entbehren jeglicher Grundlage, ein normaler Verkehr wie in tausenden anderen Berliner Straßen. Typisch egoistisches Anwohner-Verhalten.

  16. 46.

    Was die angekündigte Umleitung betrifft erinnert mich das stark an die Vorgehensweise von Straßen mit Straßenschäden, statt die Schäden zu beheben wird für die nächsten 20 Jahre ein Schild mit "30 - Straßenschäden" aufgestellt um sich rechtlich abzusichern und dann geschieht nichts als hätte man damit das Problem gelöst.
    Nur weil jemand das Schild "Umleitung" aufstellt ist die ausgewiesene Strecke noch keine sinnvolle und vollwertige Alternative.

  17. 45.

    "Dtschl. baut den Fehmarn Tunnel"
    Dtschl. hat sich bei dem gesamten Projekt bislang eher nicht mit Ruhm bekleckert. Ich würde es auch eher als dänisch/ deutsches Projekt bezeichnen, wobei der dänische Teil eher der Motor und der deutsche eher die Bremse ist.
    Femern A/S eine dänische Firma die den größten Teil des Gesamtprojektes mit EU-Hilfe finanziert und später auch den Betrieb übernimmt und die Gebühren kassiert.
    Ob die Verbindungen Lübeck-Puttgarden rechtzeitig bis zur Eröffnung des Belttunnels fertig werden darf bezweifelt werden.

  18. 44.

    "Als nächstes wird dann das überbaufällige Funkturmdreieck gesperrt."
    Genauso ist es, das Funkturmdreieck soll ab 2024 umgebaut werden, Bauzeit ca. 8 Jahre! Da rollen täglich ca. 230 000 Autos lang. Bin gespannt wie das funktionieren soll, ein Albtraum!

  19. 43.

    Als nächstes wird dann das überbaufällige Funkturmdreieck gesperrt. Da kommt bestimmt dann ein günstiger Kreisverkehr mit Abzweig Avus,Tegel und Tempelhof.

  20. 42.

    Die A100 Richtung Schöneberg vom Funkturm ist ja schon ständig verstopft . Und jetzt muss man sich da anstellen um am Insbrucker Platz nach Steglitz abzubiegen, wo man Hoenzollendamm Abzweig Steglitz schon in 5 min an der Schlossstrasse ist.

  21. 41.

    @Klaus ich sehe das sehr ähnlich wie Sie. Ich radle zwar nur noch, aber auch jetzt, wo ich kein Auto mehr habe, verstehe ich wirklich nicht, wie man diese Verbindung platt machen kann.
    Alle hatten sich damit arrangiert und vor allem: es hat FUNKTIONIERT.

  22. 40.

    Ich bin selbst Rad- und Autofahrer. Der Tunnel war immer ein Superverbindung nach Charlottenburg und zur Stadtautobahn.
    Und es war immer reichlich Betrieb auf der Strecke. Und zwas durchaus abgassparend, weil man nicht über den wilden Eber oder wie früher durch die Binger Str.fahren musste. Durch die Binger Str.ging es nämlich früher zur A100!!
    Es ist unter Garantie nicht zielführend, auch nicht für unsere Umwelt, wenn eine vorhandene und funktionierende Hauptverkehrsverbindung zerstört wird, nur weil man sie reparieren müsste.
    Zur Zeit entwickelt sich im Tunnel nur die Grafite.

  23. 39.

    Schwertransporter, die nicht weiterkommen, alte Menschen und Kinder, die sich nicht mehr über die Straße trauen ( mehrere Kindergärten), da Vollgas gegeben wird etc etc.
    Da wohnen Menschen, reicht Ihnen das?
    Bevor Sie sich äußern, überlegen!
    Könnten auch Ihre Eltern, Kinder etc. sein…

  24. 38.

    "Überall auf der Welt werden unrentable Projekte nicht durchgeführt."
    Na das ist doch gut so das solche Projekte nicht gebaut werden. Auf der anderen Seite werden in China, Norwegen usw. Tunnel gebaut. Dtschl. baut den Fehmarn Tunnel und die Schweiz den neuen Gotthard-Strassentunnel! Und Berlin bekommt noch nicht mal einen 570m langen Tunnel repariert, nicht zu fassen!

  25. 37.

    Nu hau doch mal endlich einer auf dem Tisch, verdammt … Das ist eine Hauptschlagader des städtischen Verkehrs, zum Donnerwetter … So etwas darf höchstens 3 Wochen dauern ... Herr Wegner, Herr Wissing, Frau Schreiner ? .. Hallo, ist da einer im Amt ? … Und entmachtet verkehrspolitisch endlich diese zickigen, besserwisserischen Bezirke wo es um (bezirksverbindende) Tangenten, Magistralen und BABs geht.

  26. 36.

    Ich bin 30 Jahre lang durch diesen Tunnel gefahren, es gab dort noch nie einen großen Unfall und jetzt heißt es aus Sicherheitsgründen... ich lach mich schlapp. Dieser Tunnel ist seit Jahren schon ein Dorn im Auge des Senats und jetzt hat man eine super Ausrede gefunden ihn zu schließen. Danke für die Staus und Umwege die man jetzt in kauf nehmen muss.

  27. 35.

    Welch wichtige person wohnt denn dort in der nähe oder hat dort grundstücke, wenn sofort ein solches Bauwerk dauerhaft gesperrt wird (statt es technisch nachzurüsten)?

    Das wirkt sich auf den ja wirklich Verkehrspolitik von grünen. Hauptsache es fährt nix. Dafür gibt's radwege.

  28. 34.

    Die Verlängerung über den Breitenbachplatz Richtung Schildhornstraße abzureißen finde ich eine sinnvolle Maßnahme. Sie verschandelt den Platz und ist nicht ganz so stark befahren. Das sollte durch die vorhandene Schildhornstraße abzufangen sein.
    Den Tunnel zu schließen halte ich hingegen für wirklich sehr ungünstig. Hier ist nämlich - wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß - keine vernünftige Umfahrung möglich. Man fährt immer eine Art Zickzack durch kleine, sonst ruhige, Straße. Eine parallele leistungsfähige Straße zwisch Breitenbachplatz und Konstanzer Straße gibt es nämlich nicht. Das Kosten Zeit, (Sprit-)Geld und belastet die Einwohner der umliegenden Straßen.
    Also bitte offen lassen und instandsetzen!

  29. 33.

    Die im Artikel geschilderten Mängel erscheinen mir so, als wenn man sie mit etwas politischem Willen in zwei Wochen abstellen könnte. Dass der Tunnel wegen dieser Mängel für immer geschlossen werden soll, löst schon den Gedanken aus, dass die CDU sich dem grünen Kampf gegen das Auto willfährig anschließt.

  30. 32.

    Ach schau einer an. Auch so ein Kandidat. Natürlich kann man da Rasen, nicht tagsüber,zu voll. Die Schlange bis zur Ampel ist ja lang genug. Auto an Auto. Keine Chance vom Parkplatz zu kommen.
    Aber Sie wissen es ja offensichtlich besser. Auch Anwohner?
    Aber ab 19.00 Uhr geht das sehr wohl, Dann ist es schön leer, selbst Rennen fahren funktioniert. Alles hier schon erlebt !!!

  31. 31.

    Überall auf der Welt werden unrentable Projekte nicht durchgeführt. Nur in D mit seiner starken Baulobby nicht.

    "Der Tunnelsicherheitsbeauftragte habe gefordert, die Anlage solange außer Betrieb zu nehmen, bis die gravierendsten Mängel beseitigt worden sind, hieß es weiter. Doch schon eine provisorische Lösung würde mindestens 15 Millionen Euro kosten – deutlich mehr als die jährlichen Betriebskosten, die zuletzt 100.000 Euro im Jahr betrugen."

    An diesen Fakten kommt noch nicht mal die cDU Senatorin vorbei.

  32. 30.

    Genauso ist es. Lass die Instantsetzung 5 Monate dauern aber das muß doch machbar sein. Überall auf der Welt werden Tunnel repariert, nur in Berlin plant man anscheinend die dauerhafte Schließung!

  33. 29.

    Fake News, Hass und Hetze von ganz weit rechts außen.

    Seit 2006 ist dem Berliner Senat bekannt, dass Handlungsbedarf besteht, da hieß es aber aufgrund der vom Bankenskandals verursachten Haushaltsnotlage noch "sparen bis es quietscht".Die Planungen wurden 2016 ausgesetzt. Grund war, dass der Senat erst prüfen wollte, was mit der Autobahnüberführung am Breitenbachplatz geschieht.

    2016 hieß der zuständige Senator für Stadtentwicklung und Umwelt in der schwarz-roten Koalition Andreas Geisel.

  34. 28.

    Schon lustig, unsere CDU, die A100 muss unbedingt weitergebaut werden, doch der A100-Abzweig bis zur Schidlhornstraße soll geschlossen werden.

    Wie viele CDU-Mitglieder in der Parteispitze wohnen in Schmargendorf/Steglitz oder haben dort gute bekannte?

  35. 27.

    Deutschland bremst sich selbst durch völlig übertriebene Regulierung aus. 50? Jahre war alles in Ordnung, aber auf einmal ist es ein großes Problem das die Türen schwer sichtbar sind und keine Lautsprecher vorhanden sind? Und dann wird es auch noch so dargestellten, als obs unlösbare Probleme sind. Da brauchen wir uns für die richtigen Probleme in Berlin ja gar nicht erst Hoffnungen machen, wenn eine defekte Lüftung, bisschen Farbe und ein paar Lautsprecher und Kameras uns vor unvorstellbare finanzielle und technische Probleme stellen...

  36. 26.

    Weniger komisch ist es, dass sie meinen Namen für ihre trivialen Kommentere benutzen.

    Seit 2006 ist dem Berliner Senat bekannt, dass Handlungsbedarf besteht, da hieß es aber aufgrund der vom Bankenskandals verursachten Haushaltsnotlage noch "sparen bis es quietscht".Die Planungen wurden 2016 ausgesetzt. Grund war, dass der Senat erst prüfen wollte, was mit der Autobahnüberführung am Breitenbachplatz geschieht.

    2016 hieß der zuständige Senator für Stadtentwicklung und Umwelt in der schwarz-roten Koalition Andreas Geisel.

  37. 25.

    Peinlich ist, wenn man nicht in der Lage ist zu erkennen, dass die Schwarzen und Roten Blockparteien der ökosozialistischen Einheitsparteienfront sind und dementsprechend dieselbe (Verkehrs-) Politik machen. Die Sperrung des Minitunnels erfolgte selbstverständlich nur aus frei erfundenen aus Sicherheitsgründen, die als Vorwand für den linksgrünen Terror gegen die von ihnen gehassten Autofahrer dient. Beweis: In dieser Tunnel genannten Unterführung gab es niemals eine nennenswerten Unfall. Andererseits ist der linksgrüne Plan bekannt, dass (auch) dieser Teil der Stadtautobahn zerstört werden soll.

  38. 24.

    Was haben Sie an dem Artikel nicht verstanden? Der schwarz-rote Senat möchte keine Wiedereröffnung ( was auch richtig ist). Suchen Sie sich doch bitte jetzt ein anderes Feindbild als die Grünen. Es wurd langsam peinlich!

  39. 23.

    Könnte man nicht am Anfang und am Ende des Tunnels zur Sicherheit ein paar Feuerwehrwagen incl. Besatzung hinstellen ?
    Einen noch besseren Schutz wird es kaum geben ? Im Endeffekt muss man aber feststellen, dass es ein vergiftetes Abschiedsgeschenk der Grünen war und ist. Der Hass zeigt sein "freundliches " Antlitz !!

  40. 22.

    Bitte nicht übertreiben. Ich fahre dort seit zwei Jahrzehnten entlang. Aufgrund der Enge und des Gegenverkehrs ist ein Rasen nahezu unmöglich. Klar, es ist eine schöne Verbindungsstraße zwischen der Siemens- und der Kaiser-Wilhelm-Straße. Aber bitte nicht wieder das St.-Florians-Prinzip.

  41. 21.

    Schon komisch, die Straße und der Tunnel sind da. Dann wird so lange nicht saniert bis er gesperrt wird. Dafür nun unnötige Belastung auf alternativen Routen, auch in der Folge für Anwohner, Radfahrer etc.

  42. 20.

    Ich kann mich den drei Vorkommentierenden nur anschließen. Warum wird nicht repariert und nachgerüstet. Die A103 als "Umfahrung" anzubieten - lächerlich -mal die Kilometer berechnet und die ewige Stauerei auf der A100?? Die Anwohner der Schlangenbader-Gegend freuen sich schon sehr: wieder weniger Parkplätze und in ruhigen Anwohnerstrassen richtig viel Verkehr! So ist vernünftige Verkehrsplanung???? Gibt es vielleicht auch mal eine " Mitdenkmöglichkeit" wird immer nur am grünen Tisch entschieden?

  43. 19.

    Dann haben die Betonbrücken der Zufahrten/Abfahrten der Schildhornstraße keinen Sinn mehr! Herrlich, abreißen und dem Breitenbachplatz sein tolles Erscheinungsbild - wie ich es aus meiner Kindheit kenne - wiedergeben. Ich freue mich.

  44. 18.

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt. So kommt es doch schon mal schneller durch die politische Hintertür zur Beruhigung am Breitenbach Platz.

  45. 17.

    Und da liest man auch, dass die Richtlinie für die Ausstattung und den Betrieb von Tunnelanlagen seit 2006 besteht und der Tunnel seit 17 Jahren diese Anforderungen nicht erfüllt, niemanden hat es gestört.
    Wenn die Brücke am Breitenbachplatz eh' abgerissen werden soll, wird in den Tunnel kein Euro mehr gesteckt.

    Irgendwer will dort leise und unauffällig Fakten schaffen.

  46. 16.

    Willkommen im Club, schauen Sie doch nur mal nach Köpenick. Eine vernünftige Planung ist wohl „aus der Mode gekommen“

  47. 15.

    Die Schlange mit über 1000 Wohnungen (vermietet!) kommt ganz sicherlich nicht weg. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz, gerade auch wegen des Tunnels. Da wohnen viele Menschen in dem Gebäude. Warum sollte man mehr als tausend Mietern die Wohnung abreißen? Es werden ja jetzt schon zu wenig Wohnungen in Berlin gebaut. Von "bezahlbar" wollen wir erst gar nicht reden. Wäre also komplett kontraproduktiv und destruktiv.

  48. 14.

    Eigentlich haben Sie ja recht.
    Merkwürdig ist das schon, wenn Schwarz-Rot jetzt Straßen für Autos sperrt
    Das hatte man doch bei RRG immer kritisiert.
    Und nu?
    Schwer zu verstehen.


  49. 13.

    Na in den beiden Straßen muss ja ganz was wichtiges wohnen. Wenn so schnell auf die Anwohner reagiert wird
    ,wohne ich wohl im falschen Bezirk. Die Mozartstraße in Lankwitz ist ebenfalls seit Jahrzehnten eine Durchfahrtsstraße geworden. Das gesamte Komponistenviertel ist davon betroffen. Die wenigsten die da lang fahren wohnen auch dort. Das ist eine 30er
    Zone. Tatsächlich wird hier oft mit 70 Sachen durch gebrettert. Interessiert nur die Politiker überhaupt nicht.....

  50. 12.

    Man muß nur im richtigen Bezirk wohnen, damit man sich um die Anwohnerbeschwerden sofort kümmert!

  51. 11.

    Warum können die Mängel (Belüftung etc.) nicht wie in jedem westlichen Industrieland innerhalb eines Monats behoben werden?
    Oder glaubt der Senat, daß durch eine dauerhafte Sperrung der Autoverkehr reduziert werden könnte?
    Ich glaube, es ist vernünftiger, vorhandene Infrastruktur zu nutzen

  52. 10.

    Mir kommt es so vor, dass der alte RGR Senat viele Baustellen und Altlasten in allen Bereichen hinterlassen hat. Als Berliner Bürger würde ich sagen: Es muss gespart werden, koste es was wolle, bis die Schwarte knackt, im günstigsten Fall bei nicht Prestigeprojekten, die Lebensqualität! Dabei sind die aufgeführten Probleme mit Sicherheit nicht seit gestern erst bekannt und es gelten bei Vorschriften meist Übergangszeiträume z. B. wo bis wann und in welchem Umfang etwas nachgerüstet sein muss.

  53. 9.

    Das ist also die neue "konservative" Verkehrspolitik der CDU in Berlin? Autobahntunnel dauerhaft sperren? Haha ...

  54. 8.

    Eine provisorische Lösung würde 15 Mio Euro kosten, liest man in der Berliner Zeitung.

  55. 7.

    ist denn für all diese Mißstände/Mängel verantwortlich? Aber der Staat verordnet sich ja nicht selbst Bußgelder. Die Stilllegung ist geplant. Punkt. Eine Verdrängung in andere Strassen erzeugt Anwohnerzorn. Auch gewollt. Punkt. Zielsetzung - autofreie Stadt. Bzw. Verteuerung per Vignetten etc.. Ansonsten erinnere ich mich noch gut an die Lesrkommentare vor einigen Monaten. Ach ja Lastenfahrräder werden ihn sicher nutzen dürfen, wetten? ;-)

  56. 6.

    Und wandert die Politik von X-Berg/Schöneberg nach Wilmersdorf/Charlottenburg. Entsprechend seinem Klientel. Ist doch irgendwie gerecht. Und der Ostteil soll gefälligst selbst klar kommen.

  57. 5.

    Oh nein, es gibt technische Einrichtungen die auch kaputt gehen können. Wie bedauerlich, am besten die gesamte Anlage abreißen samt Wohnungen.
    Geht's noch? Ist heute niemand mehr in der Lage eine technische Einrichtung auf den Stand der Technik zu bringen?
    Abgesehen von den technischen Naivlingen im Senat. Ist die politische Führung in der Lage diese Stadt wirklich zu regieren?

  58. 4.

    Die im Bericht genannten "Gründe" für die Schließung des Tunnels sind an den Haaren herbeigezogen. Lautsprecher und Kameras zu installieren, sollte kein Problem sein, ebenso eine bessere Ausschilderung von Fluchttüren. Eine defekte Lüftung sollte zu reparieren sein. Nein, da hat "jemand" bereits beschlossen: Der Tunnel kommt weg. Aber was soll dann kommen, um den Verkehrsstrom zwischen City West und Steglitz zu bewältigen?

  59. 3.

    Und,? Wo ist das Problem die fehlenden Sicherheitseinrichtungen zu Installieren.? Das ist doch alles nur eine Ausrede!

  60. 2.

    Was kostet denn die Sperrung ?
    Bauwerk-Überwachung, Belüftung ?
    Bauzaun ?
    Wachschutz ?
    Was kostet die Umfahrung ?
    Kommt die Schlange ganz weg ?
    Wieviele Wohnungen müssen dann zusätzlich gebaut werden ?

  61. 1.

    Alles, was defekt oder fehlend ist, kann man reparieren oder nachrüsten. Bis vor 3 Monaten hat keinen gestört, dass alles heruntergekommen ist.
    Einigen Entscheidungsträgern scheint es ganz gut ins Konzept zu passen, dass der Tunnel nun gesperrt ist.

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