Wetter zu Weihnachten - "Heiligabend wird ein grauer Tag"

Sa 23.12.23 | 12:29 Uhr
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Symbolbild: Regen am Weihnachten. (Quelle: dpa/Stephanie Pilick)
Bild: dpa/Stephanie Pilick

Regen. Schnee, der am Boden zu Schneematsch wird. Teilweise starker Wind. Die Wetteraussichten für die Weihnachtsfeiertage verheißen wenig Gemütlichkeit - zumindest nicht für draußen.

Nachdem das Sturmtief "Zoltan" über Berlin und Brandenburg hinweggezogen ist, werden für Samstag regional heftige Regen- oder Schneefälle erwartet. Im Laufe des Tages fallen von der Prignitz bis zur Lausitz Schneeschauer, die später in Regen übergehen.

Allerdings bleibt der Schnee in der Region nicht liegen, so die Aussichten des ARD-Wetterdienstes. Im Nordosten Brandenburgs kommt es demnach zu weniger Niederschlägen, ortsweise scheine gar die Sonne. Die Temperaturen liegen bei zwei bis vier Grad, wie ARD-Meteorologe Stefan Laps rbb|24 am Samstag sagte.

Kein Orkan, aber stürmisch an den Feiertagen

In den vergangenen beiden Tagen hatte Sturmtief "Zoltan" zu erheblichen Einschränkungen und zahlreichen Schäden geführt. Die Deutsche Bahn hatte teilweise den Zugverkehr gestoppt oder die Taktfolgen reduziert. Am Samstag teilte das Unternehmen mit, dass die Sturmschäden weitgehend beseitigt seien. "Der Regionalverkehr fährt wieder planmäßig und der Fernverkehr normalisiert sich", erklärte ein Bahnsprecher am Morgen.

Keine Orkanböen, aber erhebliche Winde, so ARD-Meteorologe Laps, seien auch für Heiligabend und die Feiertage zu erwarten. "In der Nacht zum 24. breiten sich neue Regenwolken von der Elbe kommend Richtung Oder aus, teilweise fällt der Regen auch als Schnee", so Laps. "Heiligabend wird ein grauer Tag, mit Regen, aber auch einzelnen Regenpausen und teilweise stürmischen Böen am Abend."

Ähnlich seien die Aussichten auch für die Feiertage: "Nass und windig, aber deutlich milder bei Aussichten von 12 und 11 Grad Höchsttemperatur am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag."

Sendung: rbb24 Inforadio, 23.12.2023, 11 Uhr

17 Kommentare

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  1. 16.

    Ich möchte nur darauf hinweisen, wir haben eine epochale Dürre.

  2. 15.

    Das passt…. Habe nämlich garkein Bock auf Weihnachten und die Sippe!!!

  3. 14.

    Dass der Nordpol jährlich um 55 km wandert und die Rotationsachse der Erde in ihrer Stellung zur Sonne pendelt, scheint sich bei manchen auf Hirnströme auszuwirken. Oder lässt sich Klimawandelleugnung anders erklären?

  4. 13.

    Das Wetter passt sich unserer Regierung an

  5. 12.

    Paßt dann wenigstens zur Stimmung.

  6. 11.

    Die Sonne scheint immer am Tag, zur Zeit halt nur über den Wolken, sonst wäre es schwarz auf der Erde.

  7. 10.

    Aha, der magnetische Nordpol driftet und macht das Wetter. Der war klasse, danke. *looool*
    Und schon ist das Grau eine hellen Schein guter Laune gewichen. Haben Sie davon noch mehr auf Lager? Bitte her damit.

  8. 9.

    Welche "kriegsgeile" Politik in Europa? Weil ein Land, welches völkerrechtswidrig überfallen wird, Unterstützung erfährt?

    "[...] Das Wetter gestaltet die Naturgewalt. Der Fehler ist bei Menschen, das Winterwetter auf den Klimawandel schieben zu wollen. [...]"

    Das klingt einfach nur wirr...

  9. 8.

    An Ihrem Kommentar merkt man, dass wir mitten im postfaktischen Zeitalter angekommen sind ...

  10. 7.

    Seien wir doch froh, dass die prognostizierte Dürre, ausgetrockneten Flüsse, Trinkwasserknappheit und das massive Absinken des Grundwasserspiegels nicht eingetreten sind.
    Viel besser wäre es also gewesen, sich auf starke Niederschläge einzustellen und den vielen Regen noch sinnvoller zu nutzen.

  11. 6.

    Die Überschrift ist schon etwas Deprimierend.

  12. 5.

    Ich habe das ewige Jammern über das Wetter satt. Im Land herrscht über alles die „German Angst”. Mal regnet es zu viel, mal haben wir im Verhältnis zu anderen Nordländern eine Hitzewelle. Egal wie sich das Wetter zeigt, man führt Gespräche darüber. Positiv daran ist nur beim gemeinsamen Wetter-Jammern, dass es einen Solidaritätseffekt auslöst. Dieser Solidaritätseffekt fehlt leider bei Dingen, die geändert werden können. Angstgefühl wegen Geldsorgen, vor Krankheiten, massiven Unwetter, wegen der kriegsgeilen Politik in Europa, da wären öfter Beschwerden berechtigt. Das Wetter gestaltet die Naturgewalt. Der Fehler ist bei Menschen, das Winterwetter auf den Klimawandel schieben zu wollen. Am Hl. Abend sitzen die meistens Leute gemütlich zuhause, wer schaut da ständig zum Wetter nach draußen? Heiligabend wird kein grauer Tag, die Augen der meistens Kinder in Deutschland werden leuchten! Das sollte unser Herz erleuchten.

  13. 4.

    @Autofahrer: Sie haben völlig recht! Immerhin gibt's fifty shades davon und in Kombination mit Rosatönen oder Orange ist Grau nahezu grandios! Es bringt die Farben zum Leuchten und wirkt als Verstärker.

  14. 3.

    "Heiligabend wird ein grauer Tag ". Nee, wird er nicht, wenn man die richtigen Leute um sich hat.

  15. 2.

    Was für eine Überschrift! Seien Sie zuversichtlich, machen Sie Mut, seien Sie bitte nicht so oft so verdrießlich. Viele Menschen in Berlin und Brandenburg sind schon griesgrämig genug. Fröhliche Weihnachten und - Grau ist eine tolle Farbe.

  16. 1.

    Dann eben kein scheinheiliges Weihnachten. Ich denke mal die Erwärmung haben wir dem Drift des magnetischen Nordpols nach Sibirien zu verdanken, dadurch wird es wärmer in Nord- und Mitteleuropa und kälter in Sibirien kälter...

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