Reaktion auf gerichtliche Niederlage - Lehrerinnen in Berlin dürfen jetzt auch mit Kopftuch unterrichten

Di 28.03.23 | 15:19 Uhr
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Symbolbild: Lehrerin mit Kopftuch in einer deutschen Schule (Quelle: imago-images/epd)
Video: rbb|24 | 28.03.2023 | Nachrichten | Bild: Symbolbild-imago images/epd

Anders als es im Neutralitätsgesetz steht, dürfen muslimische Lehrerinnen in Berlin künftig grundsätzlich ihr Kopftuch tragen. Nur noch in begründeten Einzelfällen, wenn beispielsweise der Schulfrieden dadurch gefährdet wäre, soll es verboten werden.

  • Muslimische Lehrkräfte in Berlin dürfen künftig grundsätzlich im Unterricht ein Kopftuch tragen.
  • Ein Verbot soll es nur noch in begründeten Einzelfällen geben.
  • Hintergrund für das Abweichen vom Neutralitätsgesetz ist eine Niederlage vor Gericht.

Das Land Berlin akzeptiert grundsätzlich, dass muslimische Lehrerinnen im Unterricht Kopftuch tragen. Ein Verbot soll es nur noch in begründeten Einzelfällen geben. Die Senatsbildungsverwaltung schreibt in einem Brief an alle Schulleiterinnen und Schulleiter, die Verwaltung werde "von ihrer bisherigen wortgetreuen Anwendung des Neutralitätsgesetzes abrücken."

Im Zweifelsfall entscheidet die Schulaufsicht

"Das Tragen religiös geprägter Kleidungsstücke und Symbole" könne nur dann untersagt werden, wenn sich "konkret die Gefährdung des Schulfriedens oder der staatlichen Neutralität" abzeichne. Mit dem Schreiben, über das zuerst der "Tagesspiegel" berichtet hatte, reagiert das Land Berlin auf eine weitere gerichtliche Niederlage: Anfang des Jahres hatte das Bundesverfassungsgericht eine Berliner Beschwerde nicht zur Entscheidung angenommen. Damit hat ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2020 Bestand, wonach Berlin muslimischen Lehrerinnen nicht pauschal verbieten darf, ein Kopftuch zu tragen.

Die Bildungsverwaltung bewertet die Schwelle für ein Kopftuch-Verbot wegen konkreter Störung oder Gefährdung des Schulfriedens als "hoch" und gibt in ihrem Brief an die Schulen Tipps, wie sie die Angelegenheit im Alltag handhaben sollen. Problematisch sei das Tragen des Kopftuchs oder anderer religiöser Symbole erst, "wenn missionarischer Eifer oder Beeinflussung der Schülerinnen und Schüler hinzukommen".

Falls es in einer Schule Anlass zu Sorge gibt, soll die regionale Schulaufsicht einbezogen werden, um mit ihr gemeinsam zu prüfen, ob durch das Verhalten einzelner Personen der Schulfrieden konkret gestört oder die staatliche Neutralität gefährdet ist. Laute die Antwort "Ja", entscheide die Schulaufsicht über arbeitsrechtliche oder disziplinarrechtliche Schritte.

Was mit dem Neutralitätsgesetz passiert, ist unklar

Größere Probleme mit der neuen Regelung erwartet die Bildungsverwaltung offenbar nicht, sie schreibt: "Die Erfahrungen anderer Bundesländer haben gezeigt, dass auch das Tragen religiöser Kleidung nicht zu erheblichen Konflikten an Schulen geführt hat."

Wie es mit dem Berliner Neutralitätsgesetz nun insgesamt weitergeht, ist unklar. Im rot-grün-roten Koalitionsvertrag von 2021 war angekündigt, das Gesetz "in Abhängigkeit von der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts" anzupassen. CDU und SPD, die gerade über eine neue Regierung verhandeln, haben sich noch nicht zu gemeinsamen Plänen geäußert.

Sendung: rbb24, 28.03.2023, 13 Uhr

120 Kommentare

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  1. 120.

    Aus den Kommentarspalten liest sich das aber leider oft so heraus. Aber diese sind ja zum Glück eben nicht repräsentativ. Es sind ja oft dieselben Kommentator:innen, die hier ihre Intoleranz zum Ausdruck bringen...

  2. 119.

    Danke Ihnen für Ihren sachlich-entspannten Kommentar.

    Möchte Folgendes beisteuern:
    Wer sich zum Thema wirklich interessiert, möge recherchieren was die Uni Osnabrück, zum Beispiel der Islamwissenschaftler Dr. Michael Kiefer so macht.
    Problem ist nämlich auch, das trotz grossem Bedarf seit Jahrzehnten kein islamischer Religionsunterricht durch staatliche Lehrkräfte vermittelt wird. Lehrpläne und Kultusministerkonferenz sich um diese Aufgabe drückt. Weshalb Islam in Hinterzimmermoscheen und durch Religionsanstalten ausländischer Regierungen vermittelt wird. Was bei einem Anteil von 5,5 Millionen aus dem islamischen Kulturkreis in der Gesellschaft natürlich ein grosses Manko ist. Weshalb es ein richtiges Bildungsziel ist den moslemischen Glauben modern zu interpretieren und respektvoll zu vermitteln. Ebenso wie man das beim Christlichen in den Lehrplänen stehen hat.
    Wären wir da besser, rationaler, kulturoffener, müssten wir nicht jedes Kopftuch als Kampfansage verstehen.

  3. 118.

    Haben Sie schon einmal die Bibel gelesen, da stehen auch genug fragwürdige Dinge drin und ist für die westliche Bevölkerung ok.

  4. 117.

    "Dann können Sie auch nichts in den Klassenräumen gesehen haben, danke für das Eigentor."

    Auch wenn ihr Leseverständnis unterirdisch ist aber das wird jetzt echt anstrengend. Die Lehrerin trug einen Davidstern. Meine Kollegen und ich hatten sowohl mit ihr aber auch mit den Kindern engen beruflichen Kontakt.

    "Sie waren also eventuell der Schulkioskbetreiber." 3 Versuche gebe ich ihnen noch... *augenroll*

  5. 115.

    Sieht man vor allem an den vielen geschmückten Kirchen im Iran, Saudi-Arabien ect...
    Auch etliche Lehrer tragen mit Freude Kippa und Kreuz im jüdischen bzw. katholischen Religionsunterricht, um ihrer religiösen Identität ein angemessenes äußeres Zeichen zu setzen....

  6. 114.

    Dann müssten Sie in letzter Konsequenz auch dafür sein, die religiös begründeten gesetzlichen Feiertage (z.B. Ostern, Weihnachten) abzuschaffen...

  7. 113.

    So.
    Und nun erklären Sie mir bitte nach Ihren Ausführungen, was das mit einer Lehrerin zu tun hat, die ein Kopftuch trägt.
    Denn der "missionarische Eifer" einer Lehrkraft ist nicht an ein Kopftuch, sondern an eine konkrete Person und ihre konkreten, sachlich nachweisbaren Handlungen gebunden.
    So etwas kommt in Schulen und in der Schulzeit eines Menschen immer wieder vor: Eifernde Lehrkräfte aller Art. Das ist das täglich Brot. Und immer wieder auch die Normalität zwischen Elternschaft, Lehrerschaft, Schülerinnenschaft und Schulaufsicht.
    Wieso sollte ein Kopftuch bereits ein "Konfliktfall" sein.

  8. 112.

    Zitat: "Ich würde mein Kind von der Schule nehmen. Das Tuch ist eine Geste der Unterwerfung von Frauen unter einen diskriminierenden Druck eines Teils der Muslime."

    Ohne überhaupt mal mit einer "Kopftuch-Lehrerin" gesprochen zu haben, unterstellen Sie diesen pauschal, religiös unterdrückte Frauen zu sein? Das ist doch eine etwas ignorante Aussenansicht, würde ich meinen, Henny.

  9. 111.

    Lars, Sie sind ein rechthaberischer Egoist. Das merkt man in jedem Bericht, wo Sie Ihre Kommentare loslassen. Zudem werden Sie auch noch gegenüber anderen Kommentatoren beleidigend.

  10. 110.

    Die meisten Kriege in den letzten Jahrhunderten wurden von der Religion gefördert bzw. geführt.
    Kirche und Staat sind getrennt zu betrachten. Deshalb sollte Religion komplett aus den Schulen verbannt werden. Wer einer Religion nachgehen möchte, kann das im privaten Bereich tun.
    Religionsunterricht sollte in Schulen verboten werden. Die Schule ist eine staatliche Einrichtung.

  11. 109.

    Wäre die rbb-Kommentarspalte repräsentativ, könnte man den Eindruck gewinnen, die Menschen in Berlin und Brandenburg hätten keinen Bock auf Toleranz, Vielfalt, Individualität und Religionsfreiheit...

  12. 108.

    Darauf hat die Welt gewartet. Die Befreiung der Frau durch das Kopftuch.
    Ich finde es falsch.

  13. 107.

    "Mein bescheidenes Klassenbild beinhaltet Lehrer & Schüler."

    Dieses Wissensdefizit haben aber dann Sie allein zu verantworten...

  14. 106.

    Einige Apologeten des Untergangs des christlichen Abendlandes schreiben hier von "Unterwerfung" und befürchten sogar, Muslime hätten bald das Sagen in Deutschland. Nun ist es aber so, dass hier gerade mal rund 5,5 Millionen Muslime leben von denen auch nicht alle konfessionsgebunden, also besonders religiös sind. Zudem tragen davon die wenigsten Mädchen und jungen Frauen Kopftuch. Es ist also kaum zu befürchten, dass demnächst massenhaft muslimische Lehrerinnen mit KT die Schulen stürmen - um schon gar nicht, um die Schüler und Schülerinnen zu indoktrinieren.

    Und was das hier mehrfach angebrachte Argument bzgl. der abgehängten Wandkreuze in bayr. Schulen betrifft, so ist ein Vergleich unzulässig. Denn mit den zur Schau gestellten Kreuzen haben die Lehreinrichtungen szn. eine religiöse Ausrichtung vorgegeben, was bei einer Angestellten mit KT nicht unterstellt werden kann.

  15. 105.

    Tja Frau /Herr Ulle - nur hat der Lars ja gar nicht geschrieben, es gäbe gar nie keinen Antisemitismus an Schulen. Es wäre ja nun auch Komplettquark, würde der LINKE-Chef Bartsch sagen: Bei uns gibt es keinen Antisemitismus.
    Weil den gibt es ja überall.
    Gibt auch überall Rassismus. Überall Sexismus. Überall Frauenfeindlichkeit. Überall Entwertung von Homosexuellen. Überall Leute mit den klassischen Reflexen gegenüber Roma, Sinti.

    Was der Lars sagt ist: Nicht in jeder Schule lebt gefährlich wer einen Davidstern um den Hals trägt. Ist auch nicht in jeder Schule gefährlich, sieht man so aus, wie viele immer noch nicht wissen wie Deutsche aussehen. Gibt aber Schulen wo das so ist.
    Das heisst ja nicht, man akzeptiert die Schulen, wo der rassistische, antisemitische, oder Nazi-Schläger sein Unwesen treibt. Also weder Grund zur Untertreibung noch Grund zum Übertreiben. Noch Grund zu übergehen: Gewalt, Mobbing an Schulen ist nicht im Besonderen antisemistisch. Es ist eines der Motive.

  16. 104.

    Lars, was ist bloß los mit Ihnen?

    „Wo habe ich geschrieben, dass IN den Klassenräumen gearbeitet habe? Nein, auch nicht als Hausmeister.“, Beitrag Lars Nr. 97.

    „In der Klasse waren auch Kinder mit Migrationshintergrund. Es gab nie Probleme.“, Beitrag Lars, Nr. 80.

    Wenn Sie also nicht während des Unterrichts in der Klasse waren, können Sie auch nicht abschließend, wie durch Sie behauptet, ausschließen.

    Ferner wird bezweifelt, dass Lehrer Ihnen persönlich ihr Leid kundgetan haben sollen.

    Wie abwegig überheblich kann man nur sein?

  17. 103.

    „Was ist eine paranoide Persönlichkeitsstörung? Bei der paranoiden Persönlichkeitsstörung handelt es sich um eine psychosomatische Erkrankung. Sie kennzeichnet sich durch ein alles durchdringendes Misstrauen und Argwohn gegenüber anderen, da deren Motive von vornherein als böswillig wahrgenommen werden.“

    Könnte jeden treffen, prophylaktische Untersuchungen erscheinen für fast jedermann wichtig.

  18. 102.

    Ein kleiner Tipp für Sie:
    Wortzensoren haben genau die Wirkung, das zu erzeugen, was sie eigentlich zensieren wollen: Intoleranz!
    Dieser zur Schau getragene Schuldkult ist schlicht unerträglich.

    Merke: Toleranz wächst niemals aus Intoleranz!

    Beste Grüße

  19. 101.

    „Wo habe ich geschrieben, dass IN den Klassenräumen gearbeitet habe? Nein, auch nicht als Hausmeister. „

    Dann können Sie auch nichts in den Klassenräumen gesehen haben, danke für das Eigentor.

    Sie waren also eventuell der Schulkioskbetreiber.

  20. 100.

    Sie wollen also zugunsten der Vielfalt Individualität verbieten? Häh...?!?

  21. 99.

    "Ihre freche Behauptung, in der Schule gebe es keinen Antisemitismus, passt zur Aussage des Parteivorsitzenden, "

    Eine glatte Lüge, wie von ihnen gewohnt, wo habe ich das behauptet? Leseverständnis war noch nie ihre Stärke.

    "An der Schule wo ich tätig war (nicht als Lehrkraft) gab es eine Lehrerin die offen ihren Davidstern getragen hat. In der Klasse waren auch Kinder mit Migrationshintergrund. Es gab nie Probleme."

  22. 98.

    Ich würde mein Kind von der Schule nehmen. Das Tuch ist eine Geste der Unterwerfung von Frauen unter einen diskriminierenden Druck eines Teils der Muslime. Unglaublich, daß das Gericht im Jahr 2023 dieser Diskriminierung von Frauen Vorschub leistet. Welch ein "Vorbild" für die jungen Menschen.

  23. 97.

    "Ihre Aussagen besitzen kein Gewicht." Es ist mir herzlich egal was SIE denken. Ich kenne ja ihre Gesinnung.

    "Der 14-jährige Ahmed zuckt mit den Schultern. Warum er Juden für Bastarde hält? Kann oder will er nicht begründen. Er selbst kennt auch keine Juden. Das sei einfach so. Seine Kumpels grinsen, manche nicken. "

    Das soll Antisemitismus sein? Für mich ist das dumm, einfach nur unsäglich dumm. Aber das kann man bei 14-jährigen noch ändern, bei ihnen wohl nicht mehr, das ist der Unterschied.

    "Als was haben Sie denn während des Unterrichts in der Klasse gearbeitet, wenn nicht hat als Lehrkraft? "

    Wo habe ich geschrieben, dass IN den Klassenräumen gearbeitet habe? Nein, auch nicht als Hausmeister.

    "Mein bescheidenes Klassenbild beinhaltet Lehrer & Schüler." Oh, bescheiden ist bei ihnen noch was ganz anderes.

  24. 96.

    "Wenn Sie schon für Toleranz plädieren dann bitte auch das Menschen mit christlichem Glauben in muslimischen Ländern genau so toleriert werden."

    Ja tu ich "plädieren" Wer redet Ihnen warum ein, man befürworte religiöse Eiferer in einem anderen Land, wenn man sich in seinem für Toleranz einsetzt. Eine Lehrerin, ein Lehrer christlichen, jüdischem, buddhistischen, hinduistischen (...) Glaubens müssen ihre Identität auch nicht verstecken. Ich sehe kein Problem darin, dass Kinder an einem Kopftuch erkennen, dass dies Ausdruck einer bestimmten Glaubensidentität ist. Ich muss mit einem in diesem Punkt konservativen Islam nicht einverstanden sein. Aber er ist bedeutender Teil der Gesellschaft. Nicht konservativer oder frauenfeindlicher als manche anderen Glaubensüberzeugungen. Und damit nicht weniger unter "Generalverdacht" Religiöse Eiferer sind aus unseren Schulen immer fernzuhalten. Haben wir aktuell ein Problem damit, oder redet da jemand eines herbei?

  25. 95.

    Der linke Antisemitismus erscheint hier tendenziell einschlägig. zumindest nicht abwegig.

  26. 94.

    das hat " DemokratBerlinDienstag, 28.03.2023 | 19:19 Uhr " beschrieben, aber das ist alles nur Theorie

  27. 93.

    Scheinbar müssen wir hier alles verschlimmbessern ...
    Das große Problem sehe ich in der Entscheidung "wann ist der Schulfrieden gestört und wer entscheidet dies".
    So wie hier, in der Kommentarspalte, wird man evtl. in die rassistische Ecke gestellt.
    Der eine oder andere wird "die Klappe" halten und alles mehr oder weniger erdulden.


  28. 92.

    Und weil es so traurig ist, hier:

    „Bartsch bekannte, dass es bei der Linkspartei auch Antisemitismus gibt.“

    https://www.juedische-allgemeine.de/politik/wie-halt-es-die-linke-mit-den-juden-israel-und-bds/

    Ihre freche Behauptung, in der Schule gebe es keinen Antisemitismus, passt zur Aussage des Parteivorsitzenden,

    Ich wiederhole die Aussage des Ober - Linken Bartsch:

    „Bartsch bekannte, dass es bei der Linkspartei auch Antisemitismus gibt.“

    Sie gehören wohlmöglich zu diesem Problem.

  29. 91.

    "Das verlange ich auch von Deutschen im Ausland. Deren Verhalten ist mir ebenso peinlich."

    Das glaube ich Ihnen nicht wirklich. Denn es ist relativ unbedeutend, wie sich irgendwelche Touristen im Ausland daneben benehmen.
    Sie sollten sich die Deutsche Aussen- und Aussenwirtschaftspoltik anschauen. Da geht es dann um mehr als Befindlichkeiten wie "peinlich"

    Zum anderen irren Sie sich in der notwendigen Hauptrichtung der gesellschaftlichen Diskussion in Deutschland. Es besteht kein Mangel an der Ansage und Forderung an Einwanderer sich anzupassen, Vorhandenes zu integrieren, sich möglichst nicht zu unterscheiden.
    Woran es in der sich als nativ empfindenen deutschen Gesellschaft mangelt, ist der Respekt, die Anerkennung gegenüber Einwanderern und Einwanderung. Hier fehlt es an Integrationswillen und- Fähigkeit in die Realität eines Einwanderungslandes. Das es bereits seit vielen Jahrzehnten ist.

  30. 90.

    Hier noch ein Artikel der wohlmöglich Ihnen näherstehenden TAZ, der Ihr haltloses Büllerbü anhand von Projekten aus Muslimen/Juden widerlegt.

    Imame und Rabbiner kämpfen gemeinsam gegen diese schulischen Missstände.

    https://taz.de/Antisemitismus-in-der-Schule/!5512396/

    „Ich sage den Kindern, dass der Islam ein gesundes Herz verlangt. Andere auszugrenzen aber macht das Herz krank“, sagt Cetin.„

    Lars behauptet, das tragen von Kippa und Daviddstern stelle in keiner Weise ein Problem dar.

    Die Medien berichten regelmäßig über Berliner Übergriffe auf jüdische Schüler.

    Sie merken wirklich nichts mehr, so wenig emphatisch mit jüdischen Kindern?

  31. 89.

    Wahrscheinlich als Schulberater im Finanzierungsbereich der Bundesregierung des Kampfes für Demokratie.

  32. 88.

    Laut Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland steht "das gesamte Schulwesen ... unter der Aufsicht des Staates" (Art. 7 Abs. 1 GG). Der Staat hat also u.a. den sog. SCHULFRIEDEN zu garantieren.

    Er kann das allerdings nur, wenn ihm der Konfliktfall möglichst objektiv und glaubwürdig bekanntgemacht wird. Vermutlich wird die zuständige staatliche Schulaufsicht (und die Schulleitung) mit der Klärung und Mediation eines etwaigen Konfliktfalls überfordert sein, wenn die betroffene Schülerin sich dem "missionarischen Eifer" ihrer Lehrkraft oder/und ihrer Mitschüler*innen nicht entziehen kann, weil sie sich dem (gruppendynamische) Konformitätsdruck schlicht nicht gewachsen fühlt.

  33. 86.

    liebe Krankenschwestern und Krankenschwesterinnen....

    einfach wie im Englischen nur 1 Artikel für alles

    meine Güte, was haben wir für Probleme

  34. 85.

    @wolfi: Sie mögen Recht haben mit Ihrem Hinweis auf den Koran. Aber darum geht es nicht. Kopftuch tragenden Frauen darf nicht grundsätzlich unterstellt werden, sie hätten ein POLITISCHES oder kriminelles Motiv. Es geht nicht um Religion. Und auch nicht um Meinungen..
    Das Neutralitätsgesetz darf zwar angewendet werden, aber nur verfassungskonform.

    Ein pauschales Kopftuchverbot bleibt also verboten, weil verfassungswidrig.

  35. 84.

    „An der Schule wo ich tätig war (nicht als Lehrkraft) gab es eine Lehrerin die offen ihren Davidstern getragen hat. In der Klasse waren auch Kinder mit Migrationshintergrund. Es gab nie Probleme.“

    Ich bin irritiert.

    Als was haben Sie denn während des Unterrichts in der Klasse gearbeitet, wenn nicht hat als Lehrkraft?

    Mein bescheidenes Klassenbild beinhaltet Lehrer & Schüler.

    Blau ist übrigens eine schöne Farbe und die Partei auch demokratisch wählbar - und nur in Bayern.

  36. 83.

    Behalten Sie bitte Ihre paranoiden Unterstellungen für sich und schauen mal hier:

    https://www.deutschlandfunk.de/umfrage-immer-mehr-muslimischer-antisemitismus-an-schulen-100.html

    Ihre Aussagen besitzen kein Gewicht.

  37. 82.

    Oh, ich denke mal, dass eine Frau mit Kopftuch die Kinder in der Schule nicht so sehr irritiert wie eine Frau oben ohne in einer Kinderplansche.

  38. 81.

    23.isi , einfach nur mal akzeptieren was die Deutsche Mehrheits Gesellschaft möchte. Es hat doch keiner vom Kopftuch Verbot gesprochen nur, die Deutsche Schule sollte frei sein davon. Wenn es kalt und windig war hat meine Oma auch ein Kopftuch getragen. Wir wissen alle bei muslimischen Frauen ist es eben ein religiösen Symbol. Also hat es in der Schule nichts zu suchen.

  39. 80.

    Ach Ulle, Tobias, Eric & Sven und wie sie sich noch alles nennen...

    "Sie leben ja auch bekanntlich in Ihrer eigenen kleinen Welt." Selbst wenn es so wäre, alles wäre besser als in ihrer blaubraunen Bubble zu leben.

    An der Schule wo ich tätig war (nicht als Lehrkraft) gab es eine Lehrerin die offen ihren Davidstern getragen hat. In der Klasse waren auch Kinder mit Migrationshintergrund. Es gab nie Probleme.

  40. 78.

    Dort gehen ja bestimmt massenhaft Beschwerden gegen Vertreter von Christentum, Judentum, Buddhismus, Konfuziunismus und Fliegende Spaghettimonster ein. Auch die Islamkonferenz ist nur ein netter Austausch zwischen DitiB&Co mit ahnungslosen Vertretern des deutschen Staates bei Tee und Gebäck...
    Die Religionsfreiheit als Grundrecht gilt nie absolut, sondern muss z.B. gegenüber den Rechten von Atheisten auf religiöse Unversehrtheit abgewogen werden. Das wird sehr gern vergessen!

  41. 77.

    Es ist putzig, daß gerade Sie Fridrich den Großen zitieren. Er war das ganze Gegenteil des Geistes, der aus Ihren Kommentaren atmet. Vor allen Dingen war er kein missionarischer Eiferer.

  42. 76.

    Liebe Martina. Selbstverständlich sind Davidsterne nicht verboten. Als Lehrerin in Köln mit Davidstern aufzutreten wäre aber lebensgefährlich. Im übrigen sollten sich Ausländer, auch die mit deutschem Pass, hier anpassen. Das verlange ich auch von Deutschen im Ausland. Deren Verhalten ist mir ebenso peinlich.

  43. 75.

    Jeder kann in diesem Land nach seiner Facon selig werden. Aber nicht wenn er ein öffentliches Amt innehat und zur Neutralität verpflichtet ist. Ich möchte keine Leute in öffentlichen Ämtern die ihre Religion mit der Autorität ihres Amtes versuchen die Menschen zu missionieren.
    Menschen im öffentlichen Dienst haben eine strenge Neutralität zu wahren. Nach seiner Facon selig werden kann jede nach Feierabend aber nicht im Dienste dieses Staates.

  44. 74.

    In Berlin gibt es keine öffentliche Schule an der Nonnen im Habit unterrichten. Wie viele Nonnen sehen Sie täglich auf den Straßen um christliche Werte zu demonstrieren?
    Ihr Beitrag ist nichts als Unsinn. Hier kann jeder Mensch privat, mit wenigen Ausnahmen, anziehen was er will. Wenn diese Person ein öffentliches Amt ausübt ist das völlig anders.
    Übrigens, es gibt in Deutschland auch keine weiblichen Polizisten im Nonnen Habit.

  45. 73.

    Wir sind hier aber nicht in Afghanistan.
    Wir sind hier in Deutschland.
    Und hier gibt es Religionsfreiheit als persönliches Grundrecht.

  46. 72.

    Wenn hier Einige schreiben, dass das islamische Kopftuch nur ein normales Kleidungsstück sei, der sollte sich die entsprechende Stelle im Koran ansehen. Dort steht, dass die Männer darauf zu achten haben das die Frau ihren Körper zu bedecken hat, damit sie nicht als unehrbar gilt. Damit hat das Kopftuch eine religiöse Bedeutung die der Mehrheitsgesellschaft fremd ist.
    Dazu kommt die Bedeutung der Kopfbedeckung in islamischen Ländern der bis zu strengen Bestrafungen wie im Iran, wenn das Kopftuch nicht richtig getragen wird, führt. Daran kann man die Bedeutung dieses Kopftuchs für den Islam erkennen. Und solch ein Kleidungsstück soll nun in den Schulen zugelassen werden. Eine Indoktrination der Kinder kann man gar nicht ausschließen. Schon auf die Frage nach dem Sinn des Kopftuches wird nur Positives über den Islam den Kindern erzählt.
    Wollen wir das wirklich ohne auch die negativen Seiten des Islam zu erklären?

  47. 71.

    Soweit ich weiß, funktionieren die Neutralitätsvorgaben in anderen Bundesländern gut und unangefochten. Ich vermute eher handwerklichen Pfusch oder bewusste Unterlassung im Berliner Neutralitätsgesetz, als grundsätzliche Verfassungswidrigkeit. Sogar in der Türkei galt strenge religiöse Neutralität in öffentlichen Einrichtungen und Kopftuchverbot für die Bediensteten. Erst unter Erdogan wurde das aufgeweicht, nicht abgeschafft, sondern nur geduldet. Ob das ein Zeichen von politischem Fortschritt ist, wage ich zu bezweifeln. Jede Religion in Deutschland hat diese Vorgaben mittlerweile akzeptiert. Selbst in Bayern sind die Kreuze weg. Warum nimmt sich eine Religion das Recht, dagegen zu verstoßen, ist für mich die entscheidende Frage? Und warum wird ihr dieses Sonderrecht nun stillschweigend eingeräumt?

  48. 70.

    Ein guter Beschluß, denn: https://www.komm-ins-beet.mpg.de/jeder-soll-nach-seiner-fasson-selig-werden/

  49. 69.

    Glauben Sie mir, Christen werden gut behandelt in den muslimischen Ländern. Lassen Sie sich von den Medien nichts einreden. Selbst mir als Muslim wurde schon glaubhaft eingetrichtert, dass wir Christen hassen. Es ist wie in dem Buch von Max Frisch - der ewige Jude. Irgendwann glaubt man es selbst. Aber eines Tages habe ich meine Familie in der Westbank besucht. Ich war mit meinem Onkel zum Freitagsgebet. Als ich raus kam sah ich erst die Kirche die direkt neben der Moschee ist. Da lief ein orthodoxer Chirst in seiner Tracht mit riesen Kreuz auf seiner Brust. Ich fragte (leider etwas abfällig- wofür ich mich heute Schäme) , was so einer hier herumläuft. Sie können sich gar nicht vorstellen was für eine wütende Menge an Muslimen die gerade mlt mir das Freitagsgebet verrichtet haben um mich bildete. Ich hätte fast auf gut deutsch so richtig aufs Maul bekommen , weil ich den Christen abfällig angesprochen habe. Mein Onkel hat mich gerettet und aufgeklärt, dass ich nicht einheimisch

  50. 68.

    Finde ich schwierig. Obwohl ich eindeutig eher aus der "linken" Ecke komme, bin ich der Meinung, dass religiöse Symbole an staatlichen Schulen nichts verloren haben. Aber gut, dieser Staat zahlt auch Gelder an die Kirchen für Land, dass ihnen im 19. Jahrhundert "weg genommen" wurde und treibt die Kirchensteuer ein. Wäre also scheinheilig zu behaupten, wir hätten eine saubere Trennung von Kirche und Staat...

  51. 67.

    Hier, damit Sie ein wenig erleuchtet werden. Muss ja schlimm sein, alleine im dunkeln zu tappen.

    https://www.bezreg-muenster.de/zentralablage/dokumente/schule_und_bildung/gesundheit_krisenmanagement_an_schulen/antisemitismus/Antisemitismus-an-Schulen_Web.pdf

    Klar können Juden offen einen Davidstern oder eine Kippa an jeder deutschen Schule tragen - für Larsi: in der Theorie.

  52. 66.

    "Auch, wenn muslimische Schüler:innen oder Eltern sich daran stören sollten?" Mir ist kein derartiger Fall bekannt. "

    Sie leben ja auch bekanntlich in Ihrer eigenen kleinen Welt.

    Natürlich haben Sie den "deutschen Überblick" über alle Schulen. you made my day, every single day.

  53. 65.

    Bin da eher neutral; wem es gefällt-bitte. Was aber im Sommer bei Hitze und dann mit Tuch um den Kopf unterrichten ? Doc Esser geht aber nie ohne Mütze vor die Kamera.

  54. 64.

    "Die Reinigungskraft" ist nach Ihrer Definition ja dann auch weiblich, da das Wort feminin ist. Ich plädiere grundsätzlich gegen eine Vermischung von Genus und Sexus. Tut man dies aber, schließt "Reinigungskraft" alle Männer aus.

  55. 62.

    Ob Germanin oder in wievielter Generation spielt bei dieser Debatte eine eher untergeordnete Rolle. Zur Zeit Ihrer Oma hat man in Gebäuden noch generell alle Kopfbedeckungen abgenommen. Das galt auch für die (vor vielen Jahren noch wenigen) weiblichen Lehrer. Warum macht man nun also eine Ausnahme für einige wenige? Ich trage ja auch keinen Zylinder und kein Basecap. Auch derartiges möchte ich bei Lehrern im Unterricht nicht sehen.

  56. 61.

    Da haben Sie in allen Punkten vollkommen Recht , ich wollte nur zum Ausdruck bringen , das es sich nur um ein Kleidungsstück handelt und natürlich wäre es schön wenn man als Christ in muslimischen Ländern genauso tolerant behandelt werden würde , also lassen Sie uns doch den Anfang machen .

  57. 60.

    „Die Erfahrungen anderer Bundesländer haben gezeigt, dass auch das Tragen religiöser Kleidung nicht zu erheblichen Konflikten an Schulen geführt hat.“

    Wie blauäugig und naiv gibt sich die Berliner Bildungsverwaltung? Wie stark belastet sie tatsächlich die Schulleitung, die in jedem Einzelfall, der ihr bekannt ist, primär den „Schulfrieden“ nach innen und nach außen zu vertreten hat?

    Wie stark kann sie das Recht einer jeden Schülerin gewährleisten, in einer öffentlichen Schule frei (!)von einer politischen oder religiösen „Missionierung“ durch eine Lehrkraft oder durch Mitschüler*innen zu sein? Muss nicht in vielen Einzelfällen ein enormer, manchmal gewaltiger, konformistischer Gruppenzwang erwartet werden? Könnten sich die Schülerinnen dagegen erfolgreich wehren? Mit welchen Folgen?

  58. 59.

    Eine Berliner Lehrerin hat keinen Einfluss darauf, was in "muslimischen Ländern" passiert (von denen es übrigens sehr viele mit sehr unterschiedlicher Gesetzgebung gibt). Ihre persönlichen Rechte definieren sich aus unserer Verfassung.

  59. 58.

    "Dürfen christliche und jüdische Lehrer:innen nun auch deutlich sichtbare Kreuze bzw. Davidsterne tragen? "

    Dürfen sie.

    "Auch, wenn muslimische Schüler:innen oder Eltern sich daran stören sollten?" Mir ist kein derartiger Fall bekannt.

    "Nur noch in begründeten Einzelfällen, wenn beispielsweise der Schulfrieden dadurch gefährdet wäre, soll es verboten werden."

  60. 57.

    Was ist mit Nonnen, diese tragen ja auch aus religiösen Gründen einen Habit. Das in Deutschland, also sollte es kein Problem sein wenn eine Muslimin aus religiösen Gründen ein Kopftuch trägt. Soll doch jeder machen wie er möchte.

  61. 56.

    Die Trümmerfrauen hatten ein Kopftuch um,um sich vor Staub und Dreck zu schützen, das Kopftuch um das es hier geht wird aus religiösen Gründen getragen. Das ist ein westliche Unterschied und wenn Sie schon für Toleranz plädieren dann bitte auch das Menschen mit christlichem Glauben in muslimischen Ländern genau so toleriert werden.

  62. 55.

    Wusste nicht dass das tagen von Kopftücher in Frankreich Pflicht ist!

  63. 54.

    Das sind keine "Putzfrauen", sondern Reinigungskräfte, Herr "Putzmann"? Sagen Sie auch noch "Negerkuss, oder wie?!"

  64. 53.

    Mir ist es vollkommen egal ob eine Lehrerin ein Kopftuch trägt oder nicht....eine Burka wäre vielleicht nicht so angebracht.
    Jedoch sollte von Muslimen dann auch respektiert werden, das z.B. in Gerichtssälen Kreuze hängen.
    Ich erinnere mich an den Prozess um Beate Zschäpe, wo gefordert worden ist dass das Kreuz im Gerichtsaal abgenommen wird.

  65. 50.

    Danke. Sie sprechen vielen aus der Seele!

    wo soll das nur hinführen?

  66. 49.

    An „Sven“ (Kommentar Nr. 15):
    „Entweder alles weg oder nichts.“

    Bitte im öffentlichen Dienst „alles weg“!
    Kein Kopftuch, keine Kippa, kein Kreuz, keine politische Propaganda, kein weltanschauliches Bekenntnis.
    Keine „Missionierung“ in staatlichen oder kommunalen Einrichtungen.

    Außerhalb des öffentlichen Dienstes sollte ALLES erlaubt sein, was die Rechte anderer nicht einschränkt.

  67. 48.

    Früher unsere Trümmerfrauen hatten auch alle ein Kopftuch , von daher ist es eine Kopfbedeckung und wenn man nicht mehr daraus macht als es eigentlich ist dann ist es doch eigentlich Wurst . Hier sollte man mal ein wenig toleranter sein .

  68. 47.

    "Liberaler wäre gewesen, ohne Symbole auszukommen. Damit die Vielfalt gewinnt oder gewinnen kann."

    Was für ein Unsinn! Sie verwechseln hier regelmäßig liberal mit rechtsradikal.

  69. 46.

    ... das war ja mal der Sinn des Neutralitätsgesetzes - brauchen wir offensichtlich nicht mehr ... !

  70. 45.

    Neukölln hat eine "Stelle für Konfrontative Religionsbekundungen" eingerichtet; es macht überhaupt keinen Sinn die Probleme zunehmender religiöser Symbole in staatlichen Institutionen kleinzureden:
    https://www.berlin.de/ba-neukoelln/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1124404.php
    Die aktuelle Rechtsprechung und ihre Konsequenz stellt für Berlin ein Riesenproblem dar, sie ist ein trauriger Rollback!

  71. 44.

    Kopftuch tragenden Frauen ein politisches Motiv zu unterstellen ist verfassungswidrig. Es wird ausschließlich von Musliminnen gesprochen, als wären sie irgendeine Spezies außerhalb des Menschseins und hat solche kruden Denkweisen zur Folge wie "Wir sind hier in Deutschland und sie haben sich anzupassen etc." Das ist Rassismus in Reinform.

  72. 42.

    Religiöse Zeichen haben nichts in der Öffentlichkeit zu suchen. Das Alles wird uns nochmal gewaltig auf die Füße fallen.

  73. 41.

    Finde ich nicht korrekt. Mehr sage ich dazu nicht....

  74. 40.

    Kopftücher, überall Kopftücher! Nun auch noch an den Schulen! Die armen Kinder! Es nervt einfach, Toleranz ist hier nicht angebracht.

  75. 39.

    Lieber rbb, was ist denn das für eine Berichterstattung? Es geht doch nicht um Musliminnen! Es geht darum, Kopftuch tragenden Frauen ein politisches Motiv zu unterstellen. DAS ist nicht zulässig.

  76. 38.

    WoW und da ist sie wieder die hinter allem und jedem rechtsradikales vermutet. Herzlich willkommen und nur weiter so. Leute Leute wie sie machen einen besonders viel Spaß. Und nicht vergessen morgen auf der Straße wieder schön die Antifa Aufkleber verteilen.

  77. 37.

    Bitte verzichten Sie auf verfassungsfeindliche Aussagen. Religionsfreiheit ist vom Grundgesetz garantiert.

  78. 35.

    Ja das Kopftuch wollen Sie tragen und damit unterrichten, aber das Jesuskreuz muss aus dem Klassenzimmer. Wenn das so weiter geht , muss Deutschland sich fragen wer lebt hier?? Sie können ihr Kopftuch tragen wo sie wollen, aber nicht in deutsche öffentliche Schulen und Behörden . Vielleicht wäre es gut Schulen für Muslime einzurichten, wäre alles einfacher.

  79. 34.

    Linksradikaler Blödsinn. Stück für Stück sollen wir zusehen, wem und was Sie hier Vorschub leisten? Ein Kopftuch mit Rechtsradikalismus, so wie Sie es umschreiben, in Zusammenhang zu bringen ist nicht nur dreist sondern bedient ein polarisierendes Klientel. Gerade das macht die Spaltung aus. Liberaler wäre gewesen, ohne Symbole auszukommen. Damit die Vielfalt gewinnt oder gewinnen kann.

  80. 32.

    Die konservativen Religiösen wird es freuen Sieg im reaktionären Religionskrieg. Keine Religion nirgends

  81. 31.

    An 13.Esma Es nützt ja nichts wenn sie hier ihre Meinung abgeben und mich berichtigen, wenn sie so überzeugt sind von dem was sie von sich geben, dann müssten sie direkt vor Ort kämpfen. Hier hat das keinen Erfolg. Meine Meinung dazu ist, nicht überall einmischen!

  82. 29.

    Das Berliner Neutralitätsgesetz sollte nicht im privaten Bereich, sondern nur im öffentlicher Bereich Schule, Polizei, Justiz etc.)eine gewisse Neutralität gegenüber weltanschaulichen, politischen oder religiösen Bekenntnissen (in Form von demonstrativ gezeigten Kleidungsstücken) gewährleisten und verstößt insofern gegen den Artikel 4 Absatz 2 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

    Solange dieser Artikel nicht - ähnlich wie andere Grundgesetzartikel - durch eine 2/3-Mehrheit im Deutschen Bundestag eingeschränkt wird, bleibt die Verfassungswidrigkeit des Berliner Neutralitätsgesetzes bestehen und kann das Bundesverfassungsgericht nichts Anderes entscheiden.

  83. 28.

    "Ich habe noch nie eine Deutsche Journalistin in Afghanistan oder im Iran ohne Kopftuch oder in lockerer Kleidung gesehen. "

    Wir sind aber in Deutschland.

  84. 27.

    Vor lauter Unterwerfung gehts in Berlin nun wohl ab in Richtung Mittelalter. Würde mein Kind dann aus der Schule nehmen. Ist zum Glück schon durch damit.

  85. 26.

    Richtig. Und im Grundgesetz steht Religionsfreiheit. Kleidervorschriften stehen dagegen nicht drin.
    Ich habe übrigens zur Einschulung noch ein gelbes Kopftuch vom Verkehrsverein geschenkt bekommen, wie auch alle Mitschülerinnen - und meine Oma hatte fast immer eins auf draußen. Ist ja nicht so, als ob es in Deutschland noch nie Kopftücher gegeben hätte.

  86. 25.

    Reaktionärer Blödsinn. Dass das sog. Neutralitätsgesetz als verfassungswidrig eingeordnet wurde, insbes. durch die Rechtspraxis, muslimischen Lehrer*innen das Tragen eines Kopftuches pauschal zu untersagen, übergehen Sie hier sehr bewusst. Nicht ohne Ironie klagen Sie mit Ihrer Haltung einen Demokratiemangel an - nur haben Sie diesen im eigenen Handeln selbst belegt.

    Ich denke, vom aktuellen, auslaufenden Senat wird außer dem Schreiben an die Schulen nichts weiter zu erwarten sein und der nachfolgende Senat hat die gerichtliche Entscheidung zu akzeptieren. Da man aber im Wahlkampf wie in politischen Handeln beider oberster Vertretungen der Parteien sehen konnte, dass rechtsextreme Ideen außerordentlich willkommen geheißen werden, wird man sich auf antidemokratische Versuche, die Gesetzgebung zu umgehen, einstellen müssen.

  87. 24.

    Für mich haben religiöse Zeichen, Symbole und Kleidung, generell an staatlichen Schulen nichts zu suchen. Hier bestehen aus meiner Sicht Probleme mit dem Neutralitätsgebot. An privaten Schulen mit konfessionell gebundenen Trägern sehe ich es anders. Ganz ehrlich, wir leben in D. des 21. Jh.. Das Tragen von religionsbezogener Kleidung bedeutet für mich zwar auch Achtung und Respekt ggü. dem Träger/in und der Religion, aber es ist andererseits von diesen, eine Art von Abgrenzung ggü. der Mitwelt!

  88. 23.

    "An 8. Teachermon, zuerst wer hier in Deutschland lebt sollte sich an unsere Gesellschaft anpassen und Gesetze achten."

    Klar, tun sie ja auch in diesem Fall, Kopftuchtragen ist ja erlaubt (war früher übrigens auch in Deutschland noch weit verbreitet- meine Großmutter, Germanin in sechsundachtzigster Generation, kenne ich gar nicht anders).

    Eines unserer Grundsätze ist ja, gleiches Recht für alle (ich hoffe, auch für Sie?). Und so lange Kreuze (und andere religiöse Symbole) in Schulen nicht verboten sind, gibt es keinen Grund, muslimische Symbole zu verbieten.

  89. 22.

    Und ich wäre an Ihrer aller Stelle froh,
    dass eine Frau (mit Kopftuch) überhaupt hier unterrichten möchte!
    Meine Güte...

  90. 21.

    Im Iran wird gegen die Pflicht zum Tragen eines Kopftuches gekämpft - nicht gegen das Kopftuch. Eine klare Unterscheidung ist unabdingbar! In diesem und jeglichen Kommentaren hier wird jedoch die Absicht bzw. der Wunsch deutlich, dass in Deutschland gegen das Kopftuch gekämpft werden sollte. Glücklicherweise wird diese Ansicht nicht bundesweit vertreten.

  91. 20.

    Zum Glück!
    Ich wechsle demnächst an eine katholische Schule.
    Ist ja nicht auszuhalten an den Staatlichen.

  92. 19.

    Tragt Eure Kopftücher, (hat meine Oma auch noch gemacht, wenn es draußen windig war.) aber bitte nicht an unseren staatlichen Schulen. Gleiches gilt für alle anderen religiösen Symbole, ohne Ausnahme und auch nicht für Muslime. Was sollte das Recht begründen für diese Ausnahme. Privilegien für eine besondere Religion oder sowas?

  93. 18.

    Ich sehe trotz gerichtl. Billigung doch ein Problem:Wo sind diese Lehrerinnen, wenn die iranischen Frauen u. Männer im Sinne vonJyna Masah Amini für die Befreiung von Zwängen, für Lachen, Musizieren u. auch Tanzen viell. mit dem ersten Freund o. mit der ersten Freundin demonstrieren?
    Ich kann nur sagen, verkehrte Welt! In dem ich das Öffentl.Zeigen meiner religiösen Ansichten in einem staatl. Gebäude über meinen Lehrauftrag stelle:Ich bin Lehrerin,ich will als Frau arbeiten gehen, so frage ich mich dennoch, wie weit darf Freiheit gehen? Will die junge Frau arbeiten gehen, Wissen vermitteln oder das Signal senden: 'Freiheit' für religös leb. Muslima in D erkämpft?
    Ich entschuldige mich, dass eine solche Spitzfindigkeit in D möglich ist. Halte aber fest an der Unterstützung Jyin, jyna azidi, Frau, Leben, Freiheit! Also für unsere feministische Außenpolitik: In D ist sehr viel zu tun! Mutige Masah, dass ich mich hier in deinem Namen so emotional äußern muss, das musste jetzt sein!

  94. 17.

    Heute morgen sah ich eine Taxifahrerin mit Kopftuch und wunderte mich im ersten Augenblick. Dann habe ich mich über mich selber geärgert - hallo? Traue ich einer Dame mit Kopftuch weniger zu als einem Kerl mit Sandaletten und Bauch? Ok, geklärt, dann fand ich es echt cool, weil im Taxi haste ja ne gemischte Kundschaft ;-)
    Gleiches gilt für die Schule: die "Kundschaft" ist überaus (!) gemischt, du musst dich durchsetzen, cool und tough sein, und wir täten uns allen einen Gefallen, wenn wir akzeptieren könnten, dass eine wie auch immer geartete Kopfbedeckung NICHTS mit dem Inhalt des Kopfes zu tun hat ;-)

    Wer freiwillig (!) ein Kopftuch, einen Scheitel oder ein Tattoo am Schädel trägt, zeigt zwar die Zugehörigkeit zu seiner Peer-Group - deswegen ist er noch lang nicht doof oder uncool.

  95. 16.

    MeckiBerlinDienstag, 28.03.2023 | 12:55 Uhr
    "Dürfen christliche und jüdische Lehrer:innen nun auch deutlich sichtbare Kreuze bzw. Davidsterne tragen?
    Auch, wenn muslimische Schüler:innen oder Eltern sich daran stören sollten?"

    Das durften sie schon immer. Das hier jemand bedroht, geknechtet, gesetzlich gegretelt oder gehänselt worden wäre ist eine Erfindung rechtsreaktionärer Wahnvorstellungen.

  96. 15.

    Theoretisch habe ich dagegen was. Aber solange hier noch Kreuze und was weiß ich in Gerichten und Behörden in Deutschland hängen dürfen, was ich kategorisch ablehne, muss man diese Symbole auch zulassen.
    Entweder alles weg oder nichts.

  97. 14.

    In Berlin sollte man froh sein, dass man als Lehrerin das Kopftuch tragen darf,.....und nicht muss. Berlin ist eine moderne Stadt, die den Rückfall in vormoderne Zeiten zulässt. War das Neutralitätsgebot ein Fortschritt? Nun, dann ist dies ein Rückschritt. Und die Mitglieder aller Religionen sollten nun offen und demonstrativ an Schulen ihre besonderen Symbole und Zeichen präsentieren.

  98. 13.

    Merken Sie Ihre Heuchelei? Diese ständigen selektive Solidaritäten kann man nicht ernst nehmen.
    weil in einem Land mit katastrophalen politischen Lage, Frauen um Ihre Recht kämpfen, ist diese Sache schlecht? Sie kämpfen nicht gegen das Kopftuch, sondern gegen Regierung, die ihnen das aufzwingt. Es geht um Selbstbestimmung.
    Die Frauen in Indien, Frankreich, Rohingya, die Uyghuren kämpfen alle für das Tragen eines Kopftuches, aber schweigen und den Mund nur aufreißen, wenn es zum Weltbild passt.

  99. 12.

    Stigmatisierung, Hierarchie... wow. So einfach fällt es dir über die Zunge, so große Wörter auszuspucken, die nicht deinem Leben, sondern das Leben der Betroffenen schaden. Wie wäre es mal, wenn du über deinen eigenen Tellerrand hinausschaust? Deine Aussage beruht wohlgemerkt nicht auf Fakten, sondern auf deine Weltansicht. Gruß

  100. 11.

    An 8. Teachermon, zuerst wer hier in Deutschland lebt sollte sich an unsere Gesellschaft anpassen und Gesetze achten. Wenn man in Afghanistan, Iran, Israel oder sonst wo, da muss man sich auch anpassen. Ich habe noch nie eine Deutsche Journalistin in Afghanistan oder im Iran ohne Kopftuch oder in lockerer Kleidung gesehen.

  101. 10.

    Religiöse Symbole wie das Kopftuch haben an staatlichen Schulen nichts verloren!

  102. 9.

    Mein Kind geht auf eine evangelische Privatschule. Da ist es wie auf einer staatlichen Berliner Schule 1980.

  103. 8.

    Kämpfen die gegen das Kopftuch? Oder nicht doch eher für das Recht jeder Frau, selbst über "Kopftuch ja oder nein" zu entscheiden?

  104. 7.

    Also ich unterrichte mit Kufiya und sehe da kein Problem.

  105. 6.

    Selbstgewählte Stigmatisierung noch zu unterstützen ist fragwürdig und ein Sieg für alle die keine Moderne wollen. Erst wenn wir ALLE es gelernt haben, dass Religion eine private und ganz persönliche Sache ist, dann können auch Symbole durch jeden Einzelnen als persönliche Ansicht, wie z.B. ein Spruch auf einem T-Shirt getragen werden. Solange es jedoch Menschen gibt, die mit religiösen Symbolen oder Kleidung, Werte und gesellschaftliche Zuordnungen in der Hierarchie verbinden, halte ich diese Entscheidung für fragwürdig. Was passiert denn an einer Berliner Schule, mit überwiegend Muslimischer Schülerschaft und Eltern, an der eine muslimische Lehrerin sich dafür entscheidet KEIN Kopftuch zu tragen?

  106. 5.

    Das ist für mich unverständlich. Ich kann mich noch gut erinnern, als in Bayern das Kreuz aus den Klassenzimmern abgenommen werden mußte. Weil… Schulen müssen religionsfrei sein!!! Und nun????

  107. 4.

    Entschieden dagegen.
    Schlimme Entscheidung. Was die privat machen, soll ihr Ding sein.
    An Schulen hat das nichts zu suchen.
    Mit mir wäre damit der Schulfrieden erheblich gestört.

  108. 3.

    Dürfen christliche und jüdische Lehrer:innen nun auch deutlich sichtbare Kreuze bzw. Davidsterne tragen?
    Auch, wenn muslimische Schüler:innen oder Eltern sich daran stören sollten?

  109. 2.

    Was soll man da zu noch sagen? Im Iran oder in Afghanistan da kämpfen die Frauen gegen das Kopftuch. Ich verstehe unsere Gerichte und Politiker nicht mehr.

  110. 1.

    "Größere Probleme mit der neuen Regelung erwartet die Bildungsverwaltung offenbar nicht, sie schreibt: "Die Erfahrungen anderer Bundesländer haben gezeigt, dass auch das Tragen religiöser Kleidung nicht zu erheblichen Konflikten an Schulen geführt hat.""

    Eine prima Erkenntnis. Warum dann das jahrelange populistische Gehabe der SPD um das "Neutralitäts"-gesetz? Da spaltet man die Gesellschaft ohne Sinn. Eigentlich unfassbar.

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